Mo., 18.09.2023 , 12:00 Uhr

Welterbetitel verpflichtet zum Vorgehen gegen Judenhass

Mit dem Welterbe-Titel für Erfurt geht nach Ansicht des katholischen Bischofs Ulrich Neymeyr auch eine Verpflichtung zum konsequenten Vorgehen gegen Judenhass einher. Er zeigte sich am Sonntag erfreut über die Unesco-Auszeichnung für das jüdisch-mittelalterliche Erbe der Thüringer Landeshauptstadt. Das Welterbekomitee hatte zuvor auf seiner Tagung im saudi-arabischen Riad die Aufnahme in die Welterbeliste bekannt gegeben.

Das könnte Dich auch interessieren

12.03.2026 Messdiener aus der ganzen Welt pilgern 2028 nach Rom Rom wird zum Treffpunkt der Ministranten: Zehntausende junge Messdiener aus aller Welt werden 2028 gemeinsam in die Ewige Stadt pilgern. Für das prägende Erlebnis sollen internationale Kooperationen ausgebaut werden. 12.03.2026 Kirche in Argentinien plant Gedenken an Papst Franziskus Argentinien gedenkt seines berühmtesten Kirchenmanns: Zum ersten Todestag von Papst Franziskus planen die Bischöfe Feierlichkeiten und Veranstaltungen. 12.03.2026 Altbischof Joachim Wanke im Alter von 84 Jahren verstorben Er war einer der prägenden Köpfe der katholischen Kirche in Ostdeutschland: Über 30 Jahre leitete Bischof Joachim Wanke das heutige Bistum Erfurt. Seit 2012 war er im Ruhestand, aber weiterhin ein gefragter Beobachter. 12.03.2026 Am Rosensonntag feiert Deutschlands Südwesten „Stabaus“ Es ist ein Brauch, der vor allem im deutschen Südwesten verbreitet ist. Am Sonntag Laetare ziehen Kinder durch die Straßen, begrüßen mit bunt geschmückten Stecken, mit frischen Zweigen, an denen farbige Bänder aus Papier oder Stoff baumeln, den Sommer. „Ri, ra, ro, der Sommer, der is’ do. Der Winter is’ vergange ...“: So und ähnlich tönt es am vierten Sonntag nach Fastnacht in mancher Gemeinde.