Mi., 22.10.2025

Deportation with handicap

Filmprojekt des Ringeisen-Gymnasiums

Schülerinnen und Schüler des Ringeisen-Gymnasiums haben sich in einem Filmprojekt mit der NS-Euthanasie beschäftigt, die damals auch Ursberg hart getroffen hat.

Es ist ein düsteres Kapitel in der Geschichte des Dominikus-Ringeisenwerks Ursberg. Mehr als 500 Menschen mit Behinderung wurden von den Nationalsozialisten zwischen 1939 und 1945 deportiert, mehr als die Hälfte getötet. Mit diesen Verbrechen – NS-Euthanasie genannt – haben sich Schülerinnen und Schüler des Ursberger Ringeisen-Gymnasiums beschäftigt – und zusammen mit ihrem Musiklehrer einen Kurzfilm gedreht: „Deportation with Handicap“ – erzählt die wahre Geschichte des taubstummen Heinrich Bodenmiller. Erinnern, aufklären, mahnen – darum geht es.

Deportation Dominikus Ringeisen Werk Euthanasie Filmmusik Filmprojekt Heinrich Bodenmiller Mathias Jannetti Menschen mit Behinderung Musikunterricht Nationalsozialismus P-Seminar Ringeisen-Gymnasium Ursberg

Das könnte Dich auch interessieren

06.06.2025 02:30 Min Abschlussgottesdienst in Ursberg Die Prämonstratenser aus Roggenburg haben in dieser Woche zusammen mit den Schwestern der St. Josefskongregation in Ursberg einen Festgottesdienst gefeiert. Als Zeichen der historisch gewachsenen Verbindung beider Klöster und als Gastgeschenk haben die Prämonstratenser eine Reliquie ihres Gründers, des heiligen Norbert von Xanten mitgebracht. Der Gottesdienst bildete gleichzeitig den Abschluss der Sonderausstellung „900 Jahre Klosterort 13.03.2025 03:37 Min Sonderausstellung Klosterort Ursberg 900 Jahre Kloster Ursberg: Die Ausstellung zum großen Jubiläum des Klosterortes gleicht einer Zeitreise durch die Jahrhunderte – und ist vor allem von vielen starken Persönlichkeiten gepräg. Diese lange und bewegte Geschichte in einer einzigen Schau zusammenzufassen, ist nicht einfach. Und so stellt die Jubiläumsausstellung vor allem die bedeutendsten Ereignisse und Personen heraus und verknüpft 21.01.2026 04:03 Min Diözesaner Schöpfungspreis Es ist die Pflicht eines jeden Christen, sich um die Schöpfung zu kümmern. Das ist die Botschaft, die jedes Jahr wieder vom diözesanen Schöpfungspreis im Bistum Augsburg ausgeht. Aus 36 Bewerbungen wurden in diesem Jahr wieder die erste, zweiten und dritten Plätze aus vier verschiedenen Kategorien augezeichnet. 21.01.2026 05:14 Min Renovierung geht voran Wenn nach einer Kirchenrenovierung alles wieder glänzt und strahlt, freut man sich. Wieviel Detailarbeit aber dahinter steckt, ahnt man kaum. Deshalb haben wir einer Kirchenrestauratorin und einem Gold- und Silberschmiedemeister über die Schulter geschaut. Beide arbeiten momentan an der Verschönerung der Klosterkirche von Maria Stern in Augsburg mit.