Di., 12.09.2023 , 16:00 Uhr

Kirche kritisiert geplantes EU-Gesetz zu menschlichen Substanzen

Die katholische Kirche hat sich dagegen gewandt, Embryonen in einer geplanten EU-Verordnung als „Substanz menschlichen Ursprungs“ zu klassifizieren. Damit würden menschliche Subjekte zu bloßen Objekten erklärt und auf eine Stufe mit Hautzellen, Speichel oder Blutplasma gestellt, kritisierten die Bischofskonferenzen der EU-Staaten (COMECE) vor einer Abstimmung über den Gesetzesentwurf im EU-Parlament am Dienstag. Die Verordnung soll neue Qualitäts- und Sicherheitsstandards für Blut, Gewebe und Zellen festlegen, die zur medizinischen Verwendung wie Transplantationen bestimmt sind. Auf die endgültige Fassung muss sich das Parlament nach der Abstimmung noch mit EU-Kommission und Rat verständigen.

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