Mi., 14.06.2023 , 11:00 Uhr

Erzbistum Köln muss 300.000 Euro Schmerzensgeld zahlen

Das Erzbistum Köln soll einem Missbrauchsbetroffenen 300.000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Darauf angerechnet werden bereits von der Kirche an das Opfer ausbezahlte 25.000 Euro in Anerkennung des Leids, wie das Landgericht Köln am Dienstag entschied. Der 64-jährige Georg Menne hatte von der Diözese 725.000 Euro Schmerzensgeld sowie 80.000 Euro für mögliche künftige Schäden verlangt. Auf einen von Richter Stephan Singbartl angeregten Vergleich konnten sich die beiden Seiten nicht einigen.

Das könnte Dich auch interessieren

26.05.2026 Liebe siegt im Krieg, nicht Supermächte Gegen Krieg und Elend, für Liebe und Frieden: Papst Leo XIV. nutzt das Pfingstfest für einen Friedensappell - und nimmt alle Christen in die Pflicht. 26.05.2026 Kopfwäsche des Papstes: "Drastische Unfruchtbarkeit" in Europa In Europa schrumpft die Kinderzahl pro Familie immer weiter. Für Papst Leo XIV. ein Grund zu tiefer Sorge - und für innovative Rezepte. 22.05.2026 Ungewöhnliches Verfahren für einen mit Spannung erwarteten Text Das erste weltweite Lehrschreiben eines Papstes wird stets mit Spannung erwartet. Leo XIV. heizt das zusätzlich an - weil er zwischen Unterzeichnung und Veröffentlichung zehn Tage legt. Die Geheimhaltung ist beachtlich. 22.05.2026 Bischof Meier warnt vor neuen Einschränkungen für Christen in China Die katholische Kirche ruft am 24. Mai zum Gebet für Christen in China auf. Weltkirche-Bischof Bertram Meier beklagt wachsende staatliche Kontrolle und neue Reisebeschränkungen für Geistliche.