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16.04.2014
MARKTLER FEIERN GEBURTSTAG "IHRES" PAPSTES BENEDIKT XVI.

Das Geburtshaus von Benedikt XVI. in Marktl am Inn öffnet zu dessen Geburtstag am 16. April wieder seine Tore. Dann wird der emeritierte Papst 87 Jahre alt. Mittlerweile ist es zu einer Tradition geworden, dass sich zur Geburtsstunde um 4.15 Uhr eine Gruppe Marktler Bürger im Geburtszimmer zu einer Morgenandacht versammelt. Wie Pfarrer Josef Kaiser auf Anfrage sagte, rechnet er mit rund 60 Leuten. Im Anschluss zögen diese in einer Lichterprozession zur Pfarrkirche Sankt Oswald, um ihr Taufversprechen zu erneuern.

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16.04.2014
PROGRAMM ZUM KATHOLIKENTAG AUCH ALS APP ABRUFBAR

Ab sofort ist das Programm des Regensburger Katholikentags auch als kostenlose App für Smartphones und andere Geräte verfügbar. Wie das Katholikentagsbüro am Dienstag in Regensburg mitteilte, kann die Applikation sowohl für Apples iOS- als auch für Android-Geräte heruntergeladen werden. Sie läuft auch auf dem iPod und auf Tablet-PCs.

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16.04.2014
ERSTKOMMUNIONKINDER SAMMELN FÜR KINDERHILFE DES BONIFATIUSWERKS

Auch in diesem Jahr sammeln die bundesweit knapp 200.000 Erstkommunionkinder an ihrem Festtag für Projekte der Kinderhilfe des Bonifatiuswerks der deutschen Katholiken. Damit unterstützen sie etwa ambulante Kinderhospizdienste, Kinderheime und Kinderdörfer, Jugendsozialeinrichtungen, Suppenküchen, religiöse Kinderwochen und die Glaubensvermittlung in Regionen, in denen kaum Katholiken leben, wie das Diaspora-Hilfswerk am Dienstag in Paderborn mitteilte. Im Mittelpunkt der Aktion 2014 unter dem Motto "Ich bin da, wo du bist" steht das biblische Gleichnis vom "Guten Hirten".

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16.04.2014
ÖKUMENISCHE BERLINER KARFREITAGSPROZESSION MIT POLIT-PROMINENZ

Erstmals gestalten Politiker die traditionelle ökumenische Karfreitagsprozession in Berlin mit. Sie führt eineinhalb Stunden durch das Zentrum der Hauptstadt, wie die evangelische Landeskirche ankündigte. Zugesagt haben der Linken-Fraktionschef Gregor Gysi sowie Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau und ihr Vorgänger Wolfgang Thierse. Zudem beteiligen sich die Berliner Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU) und Grünen-Vorsitzende Bettina Jarasch sowie der Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte, Christian Hanke (SPD).

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15.04.2014
PAPST: IN DER KIRCHE IST KEIN PLATZ FÜR MITTELMÄßIGE PRIESTER

Papst Franziskus will nach eigenem Bekunden keine laschen Priester. In der Kirche sei "kein Platz für Mittelmäßigkeit, die nur dazu führt, das heilige Volk Gottes zum eigenen Vorteil zu benutzen", mahnte Franziskus am Montag italienische Priesteramtskandidaten. Wer nicht bereit sei, als "Stimme Christi" unermüdlich für die Gläubigen einzutreten, solle den Mut haben, einen anderen Weg zu wählen, sagte der Papst bei dem Treffen im Vatikan.

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15.04.2014
THEOLOGE WARNT VOR ABSCHAFFUNG DER KARFREITAGSRUHE

Der katholische Erfurter Liturgiewissenschaftler Benedikt Kranemann hat vor einer Abschaffung der gesetzlich verankerten Karfreitagsruhe gewarnt. Wer den Karfreitag als stillen Feiertag beseitigen wolle, nehme "einen deutlichen Eingriff in unsere Festkultur" vor, sagte Kranemann am Montag in Erfurt. An die Kirchen appellierte er, "auch nach außen hin zu kommunizieren, was für Christen das Zentrale dieses Tages ist".

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15.04.2014
UN-KONVENTION ERÖFFNET BESCHWERDEVERFAHREN FÜR KINDER

Kinder und Jugendliche können künftig die Verletzung ihrer Rechte aus der UN-Kinderrechtskonvention vor dem UN-Ausschuss in Genf rügen. An diesem Montag trat das dritte Zusatzprotokoll zu dieser Konvention in Kraft. Minderjährige sollen damit etwa ihr Recht auf Schutz vor Gewalt und Misshandlung oder auf soziale Sicherheit einfordern können.

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14.04.2014
RÄTSCHAKTION 2014 - MINIS MACHEN LÄRM

Rätschen kommen immer dann zum Einsatz, wenn die Glocken schweigen. Zum Auftakt der Rätschaktion im Bistum Augsburg legten sich Ministranten, Pfarrer und Bürgermeister in Geltendorf richtig ins Zeug - denn beim Rätschen ist vor allem eines wichtig: Krach muß es machen, dann macht es Spaß und dann macht es Sinn. 

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14.04.2014
PAPST ERÖFFNET FEIERN ZUR KARWOCHE IN ROM

Mit der Palmsonntagsmesse auf dem Petersplatz hat Papst Franziskus die Feiern zur Karwoche in Rom begonnen. Vor mehreren Zehntausend Menschen segnete er 3.000 geflochtene Palmwedel sowie rund 200.000 kleine Olivenzweige. Franziskus selbst trug einen Palmwedel in einer Prozession aus Kardinälen und Bischöfen vom Obelisken zum Altar auf der Treppe zum Petersdom.In seiner Predigt mahnte der Papst zur Selbstkritik. Christen müssten sich stets fragen, ob sie Jesus nicht ebenso verraten hätten, wie Judas dies getan habe. Viele gingen auch wie Pilatus schwierigen Situationen aus dem Weg und wüschen ihre Hände in Unschuld. Jeder Christ müsse sich prüfen, welche Rolle er selbst in der Leidensgeschichte Jesu gespielt hätte, so Franziskus in seiner freigehaltenen Predigt.

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14.04.2014
JUGENDLICHE AUS KRAKAU NEHMEN WELTJUGENDTAGSKREUZ IN EMPFANG

Der Countdown für den Weltjugendtag 2016 in Krakau läuft: Am Sonntag übergaben Jugendliche aus Rio de Janeiro bei der Palmsonntagsmesse mit Papst Franziskus das Weltjugendtagskreuz an junge Katholiken aus der südpolnischen Stadt. Das Kreuz solle als Zeichen der Liebe Christi zu den Menschen in die ganze Welt getragen werden, sagte Franziskus auf dem Petersplatz. Krakau ist im Juli 2016 Austragungsort des nächsten internationalen Weltjugendtags. Franziskus würdigte Johannes Paul II. (1978-2005) als Initiator der Weltjugendtage. Nach seiner Heiligsprechung am 27. April solle er als "Vater und Freund" der Jugendlichen auch Patron der Weltjugendtage sein, so Franziskus.

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14.04.2014
DIÖZESANER WELTJUGENDTAG IN AUGSBURG KOMMT GUT AN

Zwischen den großen intenationalen Weltjugendtagen von Rio de Janeiro 2013 und dem kommenden in Krakau 2016 gibt es auch kleine Weltjugendtage in den einzelnen Diözesen. Dieser findet immer an Palmsonntag statt. In Augsburg haben sich zahlreiche Jugendliche im Haus St. Ulrich getroffen, um unter anderem auch über das Schwerpunktthema Armut zu sprechen.

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14.04.2014
BISCHÖFE RUFEN ZU FRIEDEN AUF - BEGINN DER KARWOCHE

Zu Beginn der Karwoche haben mehrere deutsche Bischöfe zu Frieden im Nahen Osten aufgerufen. Kardinal Reinhard Marx sagte am Sonntag in München, man könne sich kaum mehr vorstellen, wie dort Frieden und Versöhnung möglich sein sollten. "Aber wir müssen gegen alle Hoffnungslosigkeit die Hoffnung des christlichen Glaubens setzen", so der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Münchner Erzbischof. Vielleicht könne auch Papst Franziskus bei seiner Reise ins Heilige Land Ende Mai ein Zeichen zur Versöhnung setzen.

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14.04.2014
KATHOLISCHER FAMILIENBUND FÜR SOFORTIGE ERHÖHUNG DES KINDERGELDS

Der Katholische Familienbund hat Pläne zur Verschiebung einer Erhöhung des Kindergelds als unverantwortlich kritisiert. Ein Aufschub der im Wahlkampf versprochenen Aufstockung wäre ein Wortbruch, sagte die Präsidentin des Familienbunds, Elisabeth Bußmann, dem Internetportal katholisch.de am Montag.

"Es darf nicht sein, dass Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble seinen Haushalt ausgerechnet auf dem Rücken der Familien ausgleichen will", kritisierte Bußmann. Ein Verzicht auf die Kindergelderhöhung treffe vor allem Familien mit niedrigeren Einkommen. Es sei unverständlich, dass angesichts des hohen Steueraufkommens dafür kein Geld da sein solle.

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13.04.2014
PALMSONNTAG IM AUGSBURGER DOM

Der Palmsonntagsgottesdienst im Augsburger Dom ist jedes Jahr etwas ganz Besonderes. Es ist der letzte Sonntag der Fastenzeit, genauso wie der letzte Sonntag vor Ostern. Am Palmsonntag wird hier im Bistum - so wie überall - an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnert. Zum Zeichen seines Königtums jubelte ihm das Volk zu und legte ihm Palmzweige zu Füßen. 

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12.04.2014
JUBILÄUM BEIM SCHMERZENSFREITAG IN OBERELCHINGEN

Die "Bruderschaft zu den sieben Schmerzen Mariens", die vor 370 Jahren in Elchingen gegründet wurde, hat in dieser Woche ihr Jubiläum gefeiert. Der Schmerzensfreitag vor Palmsonntag ist eines der beiden Hauptfeste der Bruderschaft. An diesem Tag wird an die sieben Schmerzen Mariens erinnert. Sehen Sie einen hier den Bericht über den feierlichen Gottesdienst mit dem Augsburger Bischof Konrad Zdarsa.

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12.04.2014
PALMBOSCHENBINDEN IM WESTALLGÄU

Eine Palmsonntagsprozession ist ohne Palmbuschen nicht vorstellbar. Bereits seit dem 7. Jahrhundert ist die Palmweihe in der christlichen Tradition bekannt. Doch Palmbuschen ist nicht gleich Palmbuschen. In jeder Region sehen die Gebinde etwas anders aus. Im Oberschwäbischen beispielsweise werden oftmals lange Stangen mit Zweigen, bunten Fähnchen und künstlichen Ostereiern verziert. Anderorts gibt es auch Palmbesen, Palmstöcke oder einfach ganz schlichte Zweige. Im Allgäu heißen sie Palmbo schen und werden häufig auf traditionelle Art und Weise gebunden. Wir waren im Westallgäu in der Gemeinde Grünenbach unterwegs und haben uns mal angeschaut, wie so ein Boschen entsteht. 

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11.04.2014
SCHWANGERENBERATUNG NEU-ULM ZIEHT IN NEUE RÄUME

Die Katholische Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen (KBS) in Neu-Ulm ist an ihrem Standort am Johannesplatz in neue Räume umzogen. Generalvikar Monsignore Harald Heinrich hat sie an diesem Donnerstag offiziell eingeweiht.

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11.04.2014
PASSAUER KATHOLIKEN BEJUBELN IHREN KÜNFTIGEN BISCHOF

Der ernannte Passauer Bischof Stefan Oster (48) hat am Donnerstag seiner künftigen Diözese einen ersten Besuch abgestattet. Im Wallfahrtsort Altötting empfingen ihn mehr als 1.500 Menschen, in Passau über 2.500. Der frühere Benediktbeurer Dogmatikprofessor war am Freitag von Papst Franziskus zum Bischof ernannt worden und wird am 24. Mai in Passau geweiht.

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12.04.2014
NOBELPREISTRÄGER BESUCHT MARISTENKOLLEG MINDELHEIM

Das Bistum Augsburg ist das Bistum in Deutschland mit den meisten Schulen in kirchlicher Trägerschaft. Wobei es natürlich bei Bildung nicht um Quantität, sondern vor allem um Qualität geht. Und schulische Qualität lässt sich nicht kurzfristig messen, sondern hier kommt es auf den sprichwörtlich langen Atem an. Das beste Beispiel dafür: Im Jahr 1963 hat der Schüler Erwin Neher am Maristenkolleg in Mindelheim sein Abitur gemacht. Ungefähr 30 Jahre später erhielt er für seine herausragenden Leistungen den Nobelpreis für Medizin. Nun hat er seine ehemalige Schule besucht.

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11.04.2014
STREIT UM NACKTVIDEO IN KIRCHE - "VERLETZUNG RELIGIÖSER GEFÜHLE"

Nach einem unangemeldeten Videodreh mit dem Nacktmodell Micaela Schäfer in einer katholischen Kirche prüft die Diözese Würzburg rechtliche Schritte. Der Vorfall im fränkischen Fabrikschleichach sei eine "große Geschmacklosigkeit" und stelle eine "Verletzung religiöser Gefühle" dar, sagte Bistumssprecher Bernhard Schweßinger der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Donnerstagabend auf Anfrage.

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11.04.2014
PAPST FORDERT MEHR EINSATZ IM KAMPF GEGEN MENSCHENHANDEL

Papst Franziskus hat zu mehr Einsatz gegen Menschenhandel aufgerufen. Dieses "Verbrechen gegen die Menschheit" müsse mit vereinten Kräften bekämpft werden, forderte der Papst am Donnerstag vor Teilnehmern einer Konferenz über Menschenhandel im Vatikan. Täter seien mit der Strenge des Gesetzes zu verfolgen. Zugleich sei humanitäre Hilfe für die Opfer nötig. Menschenhandel sei eine "offene Wunde am Körper der Menschheit unserer Zeit und im Fleisch Christi", sagte Franziskus.

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11.04.2014
VENEZUELA BITTET VATIKAN UM VERMITTLUNG

Venezuelas Staatspräsident Nicolas Maduro hat den Vatikan um Vermittlung bei den Gesprächen zwischen Regierung und Opposition gebeten. In einem Schreiben vom Mittwoch (Ortszeit) bat das Außenministerium den vatikanischen Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin um Teilnahme an dem geplanten Dialog. Mit ihm sollen drei Außenminister des südamerikanischen Staatenbündnisses UNASUR die Gespräche begleiten. Parolin war von 2009 bis zu seinem Wechsel an die Kurienspitze in Rom 2013 Botschafter des Vatikan in Venezuela, wo es seit Wochen zu gewaltsamen Protesten kommt.

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10.04.2014
PAX CHRISTI FORDERT GRUND- UND FREIHEITSRECHTE FÜR DIE KRIM

Mit Blick auf die Umbrüche in der Ukraine fordert die katholische Friedensbewegung Pax Christi die Sicherung der Grund- und Freiheitsrechte auf der Krim, Reisefreiheit zwischen Krim und Ukraine, sowie eine stabile Infrastruktur. Es komme jetzt darauf an, die Folgen der russischen Annexion im Land zu mildern und nicht neue Konfliktstoffe zu schaffen, mahnte Pax Christi in ihrem am Mittwoch in Berlin veröffentlichten Papier.

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10.04.2014
MAFIA-KURSE FÜR SÜDITALIENISCHE PRIESTERAMTSKANDIDATEN

Im süditalienischen Kalabrien müssen sich angehende Priester künftig mit dem Kampf gegen die Mafia beschäftigen. Auf ihrer Frühjahrsvollversammlung beschlossen die katholischen Bischöfe der Region einen eigenen Ausbildungskurs "Kirche und 'Ndrangheta" für die Priesterseminare, wie der Pressedienst der Italienischen Bischofskonferenz SIR am Mittwoch meldete. Darüber hinaus erörterten sie bei dem Treffen ein pastorales Konzept gegen das organisierte Verbrechen.

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10.04.2014
REGIERUNG: KEIN HANDLUNGSBEDARF BEI STAATSLEISTUNGEN AN KIRCHEN

Die Bundesregierung plant derzeit keine Änderungen bei der Zahlung von sogenannten Staatsleistungen an die Kirchen. Es bestehe auf Seiten des Bundes kein Handlungsbedarf, teilte die Bundesregierung als Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion mit, die der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) vorliegt. Der Bund sei nicht Schuldner der Staatsleistungen. Zugleich betonte die Bundesregierung, den Ländern als Träger dieser Leistungen stehe es frei, einvernehmlich mit den Kirchen neue Rechtsgrundlagen zu schaffen.

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10.04.2014
BISCHÖFE BITTEN UM KOLLEKTE FÜR CHRISTEN IM HEILIGEN LAND

Die deutschen Bischöfe haben zur Palmsonntagskollekte für die Christen im Heiligen Land aufgerufen. Als Minderheit seien die Christen mit großen Problemen konfrontiert, weil sie zwischen die Mühlsteine der unterschiedlichen Interessen gerieten, hieß es am Mittwoch in einem Schreiben der Deutschen Bischofskonferenz. "Die Menschen dort leben unter außerordentlich schwierigen Bedingungen. Terror und Gewalt zerstören die Gesellschaften. Vor allem Syrien und der Irak sind zu Orten des großen Leidens geworden."

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09.04.2014
AUDIENZ: PAPST SPRICHT ÜBER "GABEN DES HL. GEISTES"

Weisheit, Verstand, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit und Gottesfurcht. Im Zentrum der Generalaudienz von Papst Franziskus standen an diesem Mittwoch die „Gaben des Heiligen Geistes“. Dabei ging er im ersten Teil seiner neuen Katechesenreihe auf die erste dieser Gaben, die Weisheit, ein. Sehen Sie hier den deutschsprachigen Teil der Audienz:

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09.04.2014
KOLPINGWERK KRITISIERT PLÄNE ZUR RENTE

Das Kolpingwerk Deutschland kritisiert die Rentenpläne der Bundesregierung. Die angestrebte Verrentung mit 63 nach 45 Beitragsjahren führe angesichts der stark gestiegenen Lebenserwartung zu einer überproportionalen Belastung der jüngeren Generationen, erklärte der Bundesvorstand des Kolpingwerks Deutschland am Dienstag in Köln. Der zuvor im Bundestag in erster Lesung verhandelte Gesetzentwurf verstoße somit gegen das Gebot der Generationengerechtigkeit und stehe für einseitige Klientelbevorzugung statt sich am Gemeinwohl zu orientieren.

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09.04.2014
KRÄUTLER: INDIO-VÖLKER UND REGENWALD KOMMEN IN ÖKO-ENZYKLIKA

Die kommende Umweltenzyklika von Papst Franziskus zur Bewahrung der Schöpfung soll neue Akzente auch von Amazonasbischof Erwin Kräutler (Foto) erhalten. In einzelnen Abschnitten werde es um die Bedrohung des Regenwalds und der indigenen Völker gehen, berichtete der aus Österreich stammende Bischof von Altamira-Xingu der Tageszeitung "Salzburger Nachrichten" (Dienstag). Kräutler war am Freitag vom Papst empfangen worden. Das 20-minütige Gespräch in spanischer Sprache sei "unheimlich herzlich" gewesen, berichtete der Bischof.

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09.04.2014
PAPST BEGINNT OSTERFEIERLICHKEITEN MIT BEHINDERTEN

Papst Franziskus feiert die Gründonnerstagsmesse in einem Zentrum für Menschen mit Behinderungen. Wie der Vatikan am Dienstag mitteilte, begibt sich der Papst am späten Nachmittag in das am westlichen Autobahnring Roms gelegene "Centro Santa Maria della Provvidenza". Dort wolle er für Patienten, deren Familien sowie Mitarbeiter die "Messe vom letzten Abendmahl" zelebrieren.

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09.04.2014
WISE-GUYS-SÄNGER: KATHOLIKENTAGE WICHTIGER DENN JE

Marc "Sari" Sahr (42), Mitglied der Gruppe "Wise Guys", hält die Katholikentage für wichtiger denn je. Gerade in einer Zeit, in der die Kirche mit schwindendem Interesse zu kämpfen habe, habe ein solches gemeinschaftsstiftendes Ereignis große Bedeutung, erklärte Sahr am Dienstag im Interview mit dem "Katholikentag". Die aus fünf Sängern bestehenden "Wise Guys" sind für ihren "Vokal-Pop" bekannt und traten schon auf mehreren Katholikentagen auf. Auch in Regensburg, wo das Christentreffen vom 28. Mai bis 1. Juni stattfindet, sind sie dabei.

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08.04.2014
SOZIAL- UND ORDNUNGSBESTATTUNGEN NEHMEN IM BISTUM ZU

Es sind erschreckende Zahlen: Laut einer aktuellen Studie konnten im Jahr 2012 deutschlandweit 23.000 Menschen die Bestattungskosten ihrer Angehörigen nicht bezahlen. Das ist über ein Drittel mehr als noch sechs Jahre zuvor. Die Sozialämter mussten also einspringen, eine so genannte Sozialbestattung war die Folge. Genauso wie im Rest Deutschlands nehmen diese in den letzten Jahren auch im Bistum Augsburg zu. Doch die Stadt hat hierzulande noch mit einem ganz anderen Problem zu kämpfen.

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08.04.2014
VATIKANSPRECHER: GETÖTETER JESUIT WAR "MANN DES FRIEDENS"

Als "Mann des Friedens" hat Vatikansprecher Federico Lombardi (Foto) den im syrischen Homs getöteten niederländischen Jesuiten Frans Van der Lugt (75) bezeichnet. Mit großem Mut habe dieser in einer äußerst gefährlichen und schwierigen Situation beim syrischen Volk bleiben wollen, dem er einen großen Teil seines Lebens gewidmet habe, betonte Lombardi in Radio Vatikan: "Wo ein Volk stirbt, da sterben auch seine treuen Hirten." Van der Lugt war am Montagmorgen in der belagerten Stadt von Bewaffneten verschleppt, geschlagen und mit zwei Kopfschüssen getötet worden.

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08.04.2014
PAPST HÄLT AN VATIKANBANK IOR FEST

Papst Franziskus hält an der sogenannten Vatikanbank IOR fest. Das Geldinstitut werde seine Arbeit "mit Umsicht fortsetzen und der katholischen Kirche weltweit spezialisierte Finanzdienstleistungen anbieten", teilte der Vatikan am Montag mit. Die "wertvollen Dienste" des IOR unterstützten den Papst in seiner Mission als universaler Hirte sowie Einrichtungen und Personen, die mit ihm zusammenarbeiteten.

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08.04.2014
KATHOLISCHE LANDJUGEND GEGEN GENTECHNIK IN DER LANDWIRTSCHAFT

Die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) hat sich gegen Gentechnik in der Landwirtschaft ausgesprochen. Gleichzeitig kritisierte sie die Enthaltung Deutschlands bei der europäischen Zulassung einer genveränderten Maissorte im Februar als Bruch des Koalitionsvertrags, heißt es in einer am Montag in München veröffentlichten Erklärung. In der Abmachung sei zugesagt worden, "die großen Vorbehalte des Großteils der Bevölkerung gegenüber Gentechnik anzuerkennen". Die KLJB begrüßte deshalb die Beschlüsse der Agrarministerkonferenz und des Bayerischen Landtags gegen gentechnisch veränderte Pflanzen.

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08.04.2014
MENSCHENRECHTSBEAUFTRAGTER GEGEN AUSGRENZUNG VON ROMA

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Christoph Strässer, ruft dazu auf, der "systematischen Ausgrenzung der Roma" in vielen Gesellschaften Europas entschlossener entgegenzutreten. Der neue Bericht von Amnesty International über rassistische Gewalt gegen Roma in Europa zeige, "dass die Lage der Sinti und Roma in vielen europäischen Ländern auch heute noch Anlass zu großer Sorge gibt", erklärte Strässer am Dienstag in Berlin.

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07.04.2014
GLÜCKWÜNSCHE FÜR NEUEN PASSAUER BISCHOF AUS POLITIK UND KIRCHE

Vertreter aus Kirche und Politik haben dem Salesianerpater Stefan Oster (Foto) zu seiner Ernennung zum Bischof von Passau gratuliert. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, wünschte ihm "viel Kraft und vor allem Gottes reichen Segen". Er sei froh, dass die Zeit des Wartens im Bistum Passau ein Ende habe. Die Kirche in Deutschland stehe vor großen Herausforderungen, erinnerte der Kardinal. "Dabei dürfen wir uns nicht entmutigen lassen." Für die Deutsche und für die Freisinger Bischofskonferenz sei Oster eine Bereicherung.

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07.04.2014
REGENSBURGER SAILER-DENKMAL WIRD AM 20. MAI ENTHÜLLT

Die Bronzestatue des früheren Regensburger Bischofs Johann Michael Sailer (1751 bis 1832) wird am 20. Mai auf dem Emmeramsplatz in Regensburg enthüllt. Damit kehre sie vor dem am 28. Mai beginnenden Deutschen Katholikentag an ihren angestammten und würdigen Platz im Stadtzentrum zurück, erklärte Bischof Rudolf Voderholzer am Wochenende in Regensburg. Seit der Nachkriegszeit hatte das Denkmal des bayerischen Kirchenvaters in der Nähe des Hauptbahnhofs gestanden. Der gemeinnützige Verein "Welterbe Kulturfonds Regensburg" restaurierte die Statue mit Hilfe von Sponsoren für rund 50.000 Euro.

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07.04.2014
FRANZISKUS VERSCHENKT TAUSENDE MINIBIBELN AUF DEM PETERSPLATZ

Papst Franziskus hat am Sonntag mehrere tausend Exemplare der Bibel im Miniformat an die Gläubigen verschenkt. "Nehmt sie, tragt sie bei euch und lest sie jeden Tag: Es ist Jesus, der darin zu euch spricht", sagte er nach seinem Mittagsgebet auf dem Petersplatz. Unterdessen verteilten zahlreiche Helfer des vatikanischen Wohltätigkeitsdienstes die Heilige Schrift im Taschenformat. Das im Vatikanverlag gedruckte Büchlein umfasst die vier Evangelien und die Apostelgeschichte, Passagen aus dem Papstschreiben "Evangelii gaudium" sowie ein Gebet des seligen John Henry Newman (1801-1890).

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07.04.2014
KIRCHENMITARBEITER IN ITALIEN BRAUCHEN ANTI-PÄDOPHILIE-ZEUGNIS

In der katholischen Kirche Italiens müssen neue Mitarbeiter ab Montag ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen, wenn sie bei ihrer Tätigkeit mit Minderjährigen in Kontakt kommen. Das gleiche gilt für Ehrenamtliche in einem arbeitsähnlichen Beschäftigungsverhältnis. Laut dem betreffenden staatlichen Gesetzesdekret drohen Arbeitgebern, die auf den Nachweis verzichten, Geldstrafen zwischen 10.000 und 15.000 Euro. Die Maßnahme soll verhindern, dass Personen mit Kindern und Jugendlichen in Kontakt kommen, die durch pädophile Übergriffe oder Kinderpornografie straffällig wurden.

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04.04.2014
AICHACHER FASTENTUCH - EIN ECHTER HINGUCKER

Wenn Sie jetzt in der Fastenzeit so manches Gotteshaus betreten und Richtung Altarraum schauen, wird Ihnen der Blick wohl verwehrt bleiben. Denn vor allem im Alpenraum, aber auch immer häufiger hierzulande ist es Tradition, den Kirchgängern mit Hilfe eines violetten Tuchs eine Art Augenfasten aufzuerlegen. Mit diesem Brauch sollte ursprünglich die Unwürdigkeit der Gläubigen ausgedrückt werden, Jesus Christus im Leiden der Passionszeit anzuschauen; heute ist es vor allem ein Zeichen der Buße. Erst in der Osternacht wird das Fastentuch wieder abgehängt, damit Jesus Christus wieder völlig unverhüllt zu sehen ist. Wir haben uns das Fastentuch in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Aichach mal genauer angeschaut.

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04.04.2014
KATHOLIKENTAG: EINE TÄGLICHE „ SONNTAGSZEITUNG“ MIT TIPPS, HINWEISEN UND AKTUALISIERTEM PROGRAMM

Stimmen die Veranstaltungszeiten noch? Was passiert, wenn ein Redner krank wird? Und wie komme ich am schnellsten zur Podiumsdiskussion oder zum Abendgebet? Fragen, auf die beim Katholikentag in Regensburg die KatholikentagsZeitung die Antworten weiß. Neben zahlreichen aktuellen Informationen gibt es Tag für Tag einen bunten Rückblick auf die Höhepunkte von gestern.

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04.04.2014
BISCHÖFE: REDE VON CHRISTENVERFOLGUNG IST KONTRAPRODUKTIV

Die katholische Bischöfe im Heiligen Land warnen vor einer Dramatisierung der Lage der Christen im Nahen Osten. Eine ständige Rede von "Verfolgung" spiele nur Extremisten in die Hände, heißt es in einer Erklärung der Versammlung katholischer Bischöfe im Heiligen Land, die am Donnerstag vom Lateinischen Patriarchat in Jerusalem veröffentlicht wurde.

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04.04.2014
SCOTCH UND REICHSAPFEL - ELIZABETH II. TRIFFT DEN PAPST

Die britische Königin Elizabeth II. ist am Donnerstag mit Papst Franziskus im Vatikan zusammengetroffen. Die private Begegnung in einem Nebenraum der Audienzhalle dauerte insgesamt eine halbe Stunde. Begleitet wurde Elizabeth II., zugleich Oberhaupt der anglikanischen Staatskirche, von ihrem Ehemann, Prinzgemahl Philip.

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04.04.2014
ADVENIAT FORDERT VON BUNDESREGIERUNG EINSATZ FÜR MAPUCHE-VOLK

Das kirchliche Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat fordert die Bundesregierung zum Einsatz für die indigene Bevölkerung Chiles auf. "Die Mapuche kämpfen um ihr kulturelles und soziales Überleben sowie um die Anerkennung ihrer verbrieften Rechte", heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Schreiben von Adveniat-Hauptgeschäftsführer Bernd Klaschka an Bundespräsident Joachim Gauck, Bundeskanzlerin Angela Merkel und an Mitglieder der Bundesregierung betont.

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03.04.2014
SCHULPASTORALTAG IN KLOSTER ROGGENBURG

Der Religionsunterricht ist nicht der einzige Weg, Kinder und Jugendliche mit dem Glauben und den christlichen Werten und Moralvorstellungen vertraut zu machen. Wie das im schulischen Alltag sonst noch aussehen kann, darüber konnten sich rund 200 Religionslehrer beim 6. Schulpastoraltag in Kloster Roggenburg bei Neu-Ulm informieren und dabei auch Neues ausprobieren. Schulpastoral bedeutet, den Lebensraum Schule human zu gestalten. Für die Lehrer heißt das, in vielen schwierigen Situationen, die sich heute stellen, den Schulalltag besser zu bewältigen und zu gestalten.

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03.04.2014
BISCHÖFE WARNEN VOR VÖLLIGEM CHAOS IN ZENTRALAFRIKA

Katholische Bischöfe aus der Zentralafrikanischen Republik warnen vor einem völligen Zusammenbruch der Ordnung in dem Land. Die Lage sei prekär und verschlechtere sich weiter, sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Dieudonne Nzapalainga aus Bangui, der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Köln. Das Land gerate immer stärker unter die Macht von Rebellen und Fundamentalisten. Als besonders problematisch bewertete der Erzbischof marodierende Jugendgruppen, die aus der Anti-Balaka hervorgingen. Diese seien nicht einmal mehr unter der Kontrolle der Milizenführer.

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03.04.2014
ERZBISCHOF BECKER: 2017 REFORMATIONS-"GEDENKEN", NICHT "JUBILÄUM"

Für Katholiken bleibt es nach Ansicht des Paderborner Erzbischofs Hans-Josef Becker "schwierig, das im Jahr 2017 anstehende Jahresgedenken an die Reformation mit dem Wort 'Jubiläum' zu schmücken". Mit der Reformation habe eine Phase der Spaltung der Kirche begonnen, sagte er am Mittwoch in Paderborn bei einer Tagung des Wissenschaftlichen Beirats des dort ansässigen Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik. Der Erzbischof ist Präsident des vor rund 50 Jahren gegründeten Lehr- und Forschungsinstituts für Fragen der Ökumene.

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03.04.2014
BERLINER KÄLTEHILFE: IMMER MEHR FAMILIEN SUCHEN ZUFLUCHT

Die Berliner "Kältehilfe" hat eine Zunahme von Familien mit Kindern in ihren Notunterkünften verzeichnet. "Das ist alarmierend, denn Kinder gehören nicht in solche Unterbringungen", kritisierte die Berliner Caritasdirektorin Ulrike Kostka am Mittwoch in Berlin zum Ende der "Kältehilfe"-Saison.

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03.04.2014
CARITAS-ARBEITGEBER: ABSCHLUSS DES ÖFFENTLICHEN DIENSTES ZU HOCH

Die Arbeitgeberseite beim katholischen Wohlfahrtsverband Caritas hält eine Übernahme des Tarifabschlusses des Öffentlichen Dienstes für unmöglich. "Insbesondere für unsere Einrichtungen in der Altenhilfe bedeutet der Mindestbetrag von 90 Euro in den untersten Lohngruppen Kostensteigerungen von bis zu 8 Prozent", erklärte der Verhandlungsführer der Caritas-Arbeitgeber, Rainer Brockhoff, am Mittwoch in Stuttgart.

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katholisch1.tv - Das Magazin

Aktuelles Magazin (KW 15/2014): u.a. Palmprozession im Augsburger Dom, Palmbuschenbinden, Palmesel Petersthal, Porträt Dommesner, Schmerzensfreitag Oberelchingen, Nobelpreisträger besucht Maristenkolleg, Sozialbestattungen
vom 13.04.2014

Das Magazin – Archiv
Special
14.04.2014
BLICK HINTER DIE KULISSEN: DOMMESNER

Gottesdienste vorbereiten, in der Kirche nach dem Rechten sehen, den Blumenschmuck pflegen, sich um Schäden und kleine Handwerkstätigkeiten kümmern, als Ministrant dienen und als wenn das nicht schon genug wäre, hat er für jeden – ob Gottesdienstbesucher, Tourist oder Geistlicher – auch noch stets ein offenes Ohr. Auch die Arbeitszeiten, vor allem jetzt rund um Ostern, verlangen einem Mesner viel ab. Wir haben den Augsburger Dommesner Helmut Kellerer mal bei seiner Arbeit begleitet – einer Arbeit hinter den Kulissen, die alles am Laufen hält.

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12.04.2014
EINER DER ÄLTESTEN PALMESEL

Vermutlich seit dem vierten Jahrhundert erinnern Gläubige mit einer Prozession an den Einzug Jesu in Jerusalem. Vielerorts wurde ein paar Jahrhunderte später dann eine Christusfigur auf einem Esel zum Mittelpunkt solch einer Prozession gemacht. Dieser Brauch lebt vor allem in Süddeutschland bis heute weiter. In der Allgäuer Gemeinde Petersthal wird bei der Palmsonntagsprozesson zwar kein Esel mehr gezogen, doch hier gibt es trotzdem einen tierischen Anziehungspunkt. Denn in der Kirche St. Peter und Paul steht ein Palmesel, der eine echte Rarität ist.

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11.04.2014
PALMBUSCHEN- BINDEN - EIN BRAUCH MIT LANGER TRADITION

Es gibt sie klein und kompakt, buschig und ausladend oder bunt geschmückt. In unserem Beitrag über die Palmprozession um den Augsburger Dom haben wir gerade schon einige besonders schöne Palmbuschen gesehen....sie werden vor allem in den ländlicheren Gebieten unseres Bistums immer in den Tagen vor dem Palmsonntag gebunden – in Anlehnung an die Palmzweige, mit denen die Menschen damals Jesu bei seinem Einzug in Jerusalem zujubelten. Wir haben uns das Palmbuschenbinden in Oberschönenfeld mal genauer angeschaut.

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08.04.2014
WO KIRCHE ZUHAUSE IST - UNTERWEGS IM DEKANAT NÖRDLINGEN

In der ersten Ausgabe unserer Dekanatsportraits haben wir Sie in das Dekanat Schwabmünchen mitgenommen, das ziemlich genau in der Mitte des Bistums liegt. Nun möchten wir Sie in den hohen Norden einladen – in das Dekanat Nördlingen. Von der Fläche her ist es unser größtes Dekanat; allerdings leben hier die wenigsten Katholiken, was wiederum geschichtliche Gründe hat.

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04.04.2014
BRÄUCHE RUND UM DAS OSTERFEST

Was Brauchtum betrifft, hat Ostern so manches zu bieten: alte, längst vergessene, aber auch bis heute jung gebliebene Bräuche, so daß es leicht ist, den Überblick zu verlieren. Über die bekanntesten und beliebtesten Osterbräuche haben wir mit dem Augsburger Kreisheimatpfleger im Ehrenamt Walter Pötzl gesprochen.

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03.04.2014
HEILIGES GRAB IN DIETENHEIM WIEDER ZU BESTAUNEN

Die Tradition der Heiligen Gräber geht bis ins Mittelalter zurück, als in der Fastenzeit der prunkvolle Hochaltar mit Tüchern verhängt wurde. In der Aufklärung und im Zuge einer Liturgiereform im Jahr 1955 wurden viele Heilige Gräber aus den Kirchen verbannt, obwohl sie bei den Gläubigen sehr beliebt waren. Einige Pfarreien haben ihre Heiligen Gräber aber aufbewahrt und stellen sie auch wieder auf. Es gibt kleinere, die den toten Jesus liegend zeigen, aber auch monumentale Kunstwerke, die den ganzen Altarraum ausfüllen und die ganze Geschichte vom Leiden und Sterben Jesu zeigen. Ein solches befindet sich in der Pfarrkirche St. Martinus in Dietenheim bei Illertissen, direkt an der Grenze zum Bistum Augsburg. Am vergangenen Wochenende wurde dieses in Süddeutschland wohl letzte erhaltene Heilige Grab dieser Art wieder aufgebaut.

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31.03.2014
WO KIRCHE ZUHAUSE IST - UNTERWEGS IM DEKANAT SCHWABMÜNCHEN

1,34 Millionen Katholiken leben im Bistum Augsburg, auf einer Fläche von 13.000 Quadratkilometern, eingeteilt in 23 Dekanate - zwischen Dinkelsbühl und Lindau, Weßling und Neu-Ulm. Wir möchten Ihnen diese 23 zum Teil ganz unterschiedlichen Dekanate in den kommenden Monaten nach und nach vorstellen, damit Sie einen Eindruck davon bekommen, wie bunt, spannend und vielfältig das katholische Leben in unserem Bistum ist. Dabei werden wir Ihnen sicher Bekanntes genauso zeigen, wie ganz neue Seiten. Wir wollen in einem Dekanat starten, in dem die europäisch-christliche Geschichte ein ganz großes Ausrufezeichen gesetzt hat: 955 nach Christus war die Schlacht auf dem Lechfeld. Das Dekanat Schwabmünchen befindet sich dort, ziemlich genau in der Mitte unseres Bistums.

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20.03.2014
HAUSHALT 2014: DIÖZESE AUGSBURG STOCKT HILFE FÜR BEDÜRFTIGE AUF

Was macht die Kirche eigentlich mit ihrem Geld? Diese Frage ist angesichts der Vorgänge im Bistum Limburg in den vergangenen Monaten immer wieder gestellt worden – und die stellen sich die Verantwortlichen in den Bistümern selbst auch.  Was tut man – Kirchen sanieren, das Geld lieber in Kindergärten stecken, wo muss man einsparen, wo Geld reinstecken? Ein Jahresbudget ist jedes Mal aufs Neue ein sorgsam komponiertes Gesamtpaket. Im Bistum Augsburg ist dieses Paket jetzt fertig geschnürt worden. In dieser Woche ist der Haushalt für 2014 verabschiedet worden. katholisch1.tv-Programmchef Uli Bobinger hat bei Finanzdirektor Dr. Klaus Donaubauer zu den Schwerpunkten des Budgets nachgefragt.

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14.03.2014
NEIN ZU HANDY UND SCHOKOLADE - WENN JUGENDLICHE FASTEN

Vor gut eineinhalb Wochen hat für Katholiken die Fastenzeit begonnen und mit ihr die österliche Bußzeit. Neben dem Verzicht auf leckere Speisen nehmen sich viele Gläubige auch jedes Jahr andere Formen der Askese vor. Häufig sind es Erwachsene oder ältere Menschen, die sich an das 40-tägige Fasten und Beten halten. Doch es gibt auch junge Katholiken, die die Fastenzeit ernsthaft einhalten möchten. Ein Beispiel dafür sind die beiden jungen Frauen in unserem nächsten Beitrag. Sie stammen aus der Pfarreiengemeinschaft Wildpoldsried, sind aktiv in der katholischen Bewegung Jugend 2000 und fassen jedes Jahr gute Vorsätze für die Fastenzeit. Wie haben die beiden jungen Erwachsenen zu Hause besucht.

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26.03.2014
RELIGIÖSES BUCH DES MONATS: "KINDER BRAUCHEN RELIGION"

„Kinder brauchen Religion. Orientierung für Erziehung und Bildung" -- so heißt das neue Buch des Augsburger Religionspädagogen Georg Langenhorst, mit dem er Stellung bezieht. Er hat es für die Menschen geschrieben, die diese Fragestellung zumindest mal in ihrem Leben, bei der Erziehung ihrer Kinder zulassen. Das Buch, so sagt er, soll eine Ermutigung sein und dann schließlich auch eine Entscheidungshilfe. Der Sankt Michaelsbund in München hat es zuletzt mit dem Titel „Religiöses Buch des Monats März" ausgezeichnet und auch bei den Leser kommt es an: in den ersten drei Woche wurde es bereits 1000mal verkauft. Wir haben mit dem Professor und Vater zwei Kinder über sein Werk gesprochen.

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21.03.2014
IN DEN HAFEN DER EHE MIT GOTT

Es soll der schönste Tag im Leben werden. Für viele junge Paare kommt mit dem Frühling wieder die Zeit der Hochzeiten. Und wer den Bund der Ehe eingehen will, muss sich um so einiges kümmern: Ein schönes Kleid, der richtige Ort, das festliche Menü oder die passende Musik. Doch damit die Hochzeitsvorbereitungen nicht nur in Stress ausarten, bietet die Diözese so genannte Ehevorbereitungsseminare an. Eine gute Gelegenheit, sich gemeinsam als Paar über die wesentlichen und wirklich wichtigen Punkte einer Ehe Gedanken zu machen. Das ist natürlich kein Muss, wird den Brautleuten von Seiten der katholischen Kirche aber empfohlen. Wie so ein Tag abläuft, sehen sie jetzt. Wir haben das Ehevorbereitungsseminar in Wolfertschwenden im Unterallgäu besucht.

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14.03.2014
JOANNES BAPTISTA SPROLL - MUTIGER KÄMPFER GEGEN DAS NS-REGIME

Joannes Baptista Sproll war von 1927 bis 1949 Bischof von Rottenburg. Er war ein Gegner des Nationalsozialismus und predigte offen gegen den Unglauben des Systems. Viele ließen sich von seinem Glauben begeistern, darunter zigtausende junger Menschen. Deshalb vertrieben ihn die Nazis 1938 aus seiner Diözese. Zwei Jahre hielt sich Bischof Sproll in St. Ottilien auf, anschließend lebte er vier Jahre im Exil – und zwar im Krumbad in der Diözese Augsburg. Von dort aus leitete er seine Diözese, schickte Predigten und Hirtenbriefe und stand in engem Kontakt mit einigen Mitarbeitern und einem Weihbischof. 65 Jahre nach seinem Tod fand dort nun die Vorstellung eines Buches statt, das Bischof Sproll als mutigen Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime und als „Zeugen Christi“ würdigt.

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06.03.2014
VON DER PARTY IN DIE NOTAUFNAHME

Wäre es nicht so ernst, könnte man schmunzeln über das, was vor einer Disco in Stadtbergen passiert ist. Drinnen wurde extra eine alkoholfreie Party für Jugendliche veranstaltet. Mit der Folge, dass stattdessen draußen umso heftiger getrunken wurde - bis zur Bewusstlosigkeit. Ein 13-Jähriger landete mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Kein Einzelfall! Bei der Caritas gibt es seit einigen Jahren das HaLT-Projekt. „HaLT“ ist die Abkürzung für „Hart am Limit“ . Es ist ein Angebot für Jugendliche, die so wie der 13-Jährige ein riskantes Trinkerlebnis hinter sich haben. In einem zweitägigen Risiko-Check lernen sie nicht nur viel über die Wirkung von Alkohol sondern auch etwas über sich selbst.

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27.02.2014
IM NOTFALL "ERSTE HILFE FÜR DIE SEELE"

Wenn Angehörige mit dem plötzlichen Tod eines geliebten Menschen konfrontiert werden - sei es durch einen Unfall, einen Suizid oder ein Gewaltverbrechen - und um sie herum ein Chaos aus Polizei, Notarzt, Presse und Schaulustigen herrscht, dann kommen ganz spezielle Rettungskräfte zum Einsatz - sie leisten "Erste Hilfe für die Seele". Rund 150 katholische Notfallseelsorger gibt es im Bistum Augsburg, die Tag für Tag, rund um die Uhr, in Bereitschaft sind und im Schnitt einmal täglich ausrücken. Wir haben mit zwei Seelsorgern gesprochen, die seit 15 Jahren im Einsatz sind.

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25.02.2014
SOLIBROT: MIT DEM EINKAUF HELFEN

Wenn helfen immer so einfach wäre...! Während der Fastenzeit 2014 kann man die Misereor-Aktion unterstützen, indem man bei einem der rund 60 teilnehmenden Bäcker im Bistum Augsburg ein "Solibrot" kauft. Bereits seit 2008 organisiert der Katholische Deutsche Frauenbund diese Solidaritätsaktion, die inzwischen deutschlandweit durchgeführt wird.

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21.02.2014
NEU-ULM: BIBELSCHRANK FÜR DAS "BUCH DER BÜCHER"

Was stellen Sie sich unter einem „Bibelschrank" vor? Einen Schrank für die Bibel, natürlich. Wenn es so einfach wäre, dann würde es diesen Film nicht geben, denn es geht darum, wie das „Buch der Bücher" aufgebaut ist, welche Systematik dahinter steckt und wie eine Gruppe von Freiwilligen durch die Arbeit und Beschäftigung mit der Bibel immer weiter zusammengewachsen ist. Es geht um die Pfarreiengemeinschaft in Neu-Ulm. Hier ist in den vergangenen Monaten der Bibelschrank gebaut und mit seinem ganz speziellen Inhalt gefüllt worden.

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17.02.2014
GLÜCK UND SELIGKEIT - UND WARUM WIR UNS DANACH SEHNEN

"Nach Freude, Vergnügen und Lust zu jagen, erhöht nicht das Glück, denn nach dem Glück kann man nicht jagen", meint der Theologe, Pädagoge und Glücksforscher Prof. Dr. Anton Bucher von der Universität Salzburg. Glück sei nämlich nur das "Beiprodukt" der eigenen Beziehungen und Aktivitäten, erläuterte der Forscher bei einem Studiennachmittag im Augsburger Haus St. Ulrich. Patrick Hyslop wollte unter anderem von ihm wissen, wie man sein persönliches Glück findet und ob religiöse Menschen glücklicher sind.

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14.02.2014
CITY-SEELSORGE KEMPTEN: KIRCHE BEI DEN MENSCHEN

Als vor sieben Jahren der damalige Stadtpfarrer von Kempten Michael Lechner und die Ordensschwester Emmanuela Hartmann die Idee hatten, eine City-Seelsorge einzurichten, wusste keiner so recht, ob das funktionieren würde. Ziel war, neben innerkirchlichen Angeboten für engagierte Katholiken auch eine moderne Seelsorge anzubieten - für Menschen, die der Kirche eigentlich fernstehen, die aber trotzdem auf der Suche nach einem spirituellen Leben sind. Dass die Kurse und das Café der City-Seelsorge auf Anhieb Erfolg haben würden, das hätten sich die Initiatoren nicht träumen lassen -- doch es hat gezeigt: Bedarf ist vorhanden!

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13.02.2014
NEUE STUDIE: WER BESUCHT WELCHEN WALLFAHRTSORT?

Etwa 200 Gnadenorte gibt es im Bistum Augsburg. Darunter sind einige sehr große und bekannte, aber auch viele kleinere. Entstanden sind die ersten bayerischen Wallfahrtsorte im 8. Jahrhundert durch die Verehrung von Reliquien. Pilgern boomt auch heute. Während es früher vor allem um Buße, Bitte oder Dank ging, stehen für viele Wallfahrer heute eher die Selbstfindung oder der sportliche Aspekt im Vordergrund. Die Diözese Augsburg erforscht nun zusammen mit der Universität Augsburg, warum wer welchen Wallfahrtsort besucht.

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17.02.2014
TELEFON- SEELSORGE: 15.000 ANRUFE PRO JAHR

Die ökumenische Telefonseelsorge führt jeden Tag rund 30 Gespräche. Jedes Gespräch ist durchschnittlich 22 Minuten lang. Insgesamt nahmen die ehrenamtlichen Mitarbeiter rund 15.250 Anrufe entgegen und haben im vergangenen Jahr etwa 300 längere Gespräche mehr geführt als im Jahr davor. Das sind die Eckdaten der Telefonseelsorge. Das liest sich recht flott, sollte uns aber aufmerksam machen: Wenn jeden Tag 30 Menschen anrufen, die sich subjektiv so in einer inneren Notlage befinden, dass sie nicht mehr weiter wissen, dann ist das erschreckend. Und wenn im vergangenen Jahr mehr Gespräche geführt werden mussten, dann liegt die Vermutung nahe, dass die seelische Not der Menschen zunimmt. Wir haben bei der Telefonseelsorge nachgefragt.

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