Radio Vatikan I SonntagsZeitung I katholisch.de
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23.01.2015
PAPST RUFT KATHOLIKEN UND LUTHERANER ZUR ZUSAMMENARBEIT AUF

Papst Franziskus hat Katholiken und Lutheraner zu einer intensiveren Zusammenarbeit im gesellschaftlichen und sozialen Bereich aufgerufen. Das gemeinsame christliche Zeugnis sei besonders notwendig angesichts von Misstrauen, Unsicherheit, Verfolgungen und Leiden in der Welt von heute, sagte er am Donnerstag vor einer hochrangigen ökumenischen Delegation aus Finnland im Vatikan. Beide Seiten könnten "gemeinsam viel tun, um die göttliche Barmherzigkeit in unserer Gesellschaft zu bezeugen".

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23.01.2015
UN-VOLLVERSAMMLUNG SAGT ANTISEMITISMUS DEN KAMPF AN

Der französische Philosoph Bernard-Henri Levy hat die Weltgemeinschaft bei einer Sondersitzung der UN-Vollversammlung vor einem Widererstarken des Antisemitismus gewarnt. Unter dem Eindruck der jüngsten Anschläge auf jüdische Geschäfte und Einrichtungen in Frankreich und Belgien forderte er die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen auf, die "Pest des Antisemitismus" zu bekämpfen.

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23.01.2015
ERZBISCHOF BECKER FORDERT AUSEINANDERSETZUNG MIT PEGIDA

Der Paderborner katholische Erzbischof Hans-Josef Becker fordert eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Pegida-Demonstranten ("Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes"). Wenn auf ihre Kundgebungen nur mit harscher Verurteilung reagiert werde, habe das wenig mit einer Bereitschaft zur Verständigung zu tun, sagte er am Donnerstagabend in Paderborn: "Es scheint mir nicht hilfreich, die Auseinandersetzung mit jenen Menschen komplett zu verweigern, die in Dresden und anderswo ihre Vorurteile, aber sicher auch manche Ängste auf die Straße tragen - so diffus diese auch sein mögen." Das könne auf Dauer das Lagerdenken fördern und die Fronten verhärten.

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23.01.2015
"AKTION HOFFNUNG" UND MISSIO UNTERSTÜTZEN MÄDCHENEINRICHTUNG

Das internationale katholische Missionswerk missio München und die "aktion hoffnung" wollen in diesem Jahr besonders eine Einrichtung auf den Philippinen unterstützen. So soll mit 25.000 Euro das Hablondawani-Zentrum gefördert werden, das Mädchen in Not hilft, wie das Hilfswerk und die Initiative am Donnerstag in Passau bekanntgaben. In der geschützten Einrichtung, die übersetzt den Namen "Regenbogen" trägt, fänden jährlich rund 100 Mädchen zwischen 4 und 18 Jahren Zuflucht vor häuslicher Gewalt und sexuellem Missbrauch.

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22.01.2015
ZU GAST BEI DEN "BASICALS"

Seit dem ersten Oktober läuft mit dem „Basical“ ein bundesweit einzigartiges Projekt des bischöflichen Jugendamtes Augsburg. Zehn junge Leute absolvieren nach Schule oder Ausbildung ein christliches Orientierungsjahr, lernen mehr über Gott und ihren Glauben, aber auch ganz praktische Dinge wie Haushaltsführung oder Gitarre spielen. Drei Monate ist es nun her, dass die Jugendlichen in ihre Basical-WG in Augsburg eingezogen sind. Für uns Grund genug, mal wieder vorbeizuschauen.

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22.01.2015
GÄNSWEIN ZIEHT GEMISCHTE BILANZ ZU MEDIENARBEIT DES PAPSTES

Erzbischof Georg Gänswein (58) sieht den Umgang von Papst Franziskus mit den Medien mit gemischten Gefühlen. Er gehe offensiv mit den Medien um und nutze sie "sehr geschickt", sagte Gänswein der "Zeit"-Beilage "Christ & Welt" (Donnerstag). Allerdings führten manche Aussagen zu Missverständnissen und könnten von bestimmten Seiten vereinnahmt werden, so Gänswein. Deswegen habe der vatikanische Pressesprecher Federico Lombardi in einigen Fällen nach "einschlägigen Veröffentlichungen" eingreifen müssen, "um Klarstellungen vorzunehmen".

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22.01.2015
BISCHÖFE TAGEN IN HILDESHEIM - CAFE-GESPRÄCHE MIT BÜRGERN

Die Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz findet vom 23. bis 26. Februar in Hildesheim statt. Bischof Norbert Trelle hatte seine Amtskollegen aus den 27 deutschen Diözesen anlässlich des 1.200-Jahr-Jubiläums des Bistums eingeladen. Als stellvertretender Vorsitzender der Konferenz hieß Trelle am Mittwoch in Hildesheim die Mitglieder im Vorhinein willkommen: "Ich freue mich, dass alle deutschen Bischöfe in unsere Stadt kommen werden und dass wir Hildesheimer mit ihnen im neu gestalteten Dom Gottesdienst feiern können."

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22.01.2015
PAPST INSPIZIERT AGNES-LÄMMER

Papst Franziskus hat am Mittwoch im Vatikan die beiden "Agnes-Lämmer" begutachtet, aus deren Wolle die Pallien für Erzbischöfe gewebt werden. Römische Ordensfrauen präsentierten ihm im vatikanischen Gästehaus Santa Marta die zwei Tiere, die zuvor in der römischen Basilika Sant'Agnese gesegnet worden waren. Das Pallium ist eine weiße Wollstola mit aufgestickten schwarzen Kreuzen, das vom Papst und den Erzbischöfen, die zugleich Leiter von Kirchenprovinzen sind, während der Liturgie über dem Messgewand getragen wird. Es wird den neu ernannten Metropolitan-Erzbischöfen jeweils am 29. Juni, dem römischen Patronatsfest Peter und Paul, im Vatikan überreicht.

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22.01.2015
FÜRST FÜR DEBATTE ÜBER GRENZEN VON KUNST- UND PRESSEFREIHEIT

Für eine gesellschaftliche Debatte über die Grenzen von Kunst- und Pressefreiheit plädiert der Medienbischof der Deutschen Bischofskonferenz, Gebhard Fürst. "Dort, wo jemand mit voller Absicht, mit Spaß und Zynismus das zu zerstören versucht, was Menschen am Heiligsten ist, dann ist die Grenze überschritten", sagte Fürst der "Stuttgarter Zeitung" (Donnerstag). Zum Heiligsten gehörten Würde und Integrität einer Person. Fürst wörtlich: "Man kann auch durch Bilder und Worte töten."

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21.01.2015
AUDIENZ: PAPST FRANZISKUS BLICKT AUF ASIENREISE ZURÜCK

Bei der Audienz hat Papst Franziskus an diesem Mittwoch auf seine vergangene Asienreise zurückgeblickt und auf seine zuletzt unglücklich geäußerte Bemerkung Bezug genommen, dass sich Katholiken "nicht wie die Karnickel" vermehren sollten. Nicht kinderreiche Familien, sondern ein auf Profit fixiertes Wirtschaftssystem seinen der Grund von Armut, so sagte der Papst. Sehen Sie hier den deutschen Teil seiner Ansprache.

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21.01.2015
BISTUM MÜNSTER ENTZIEHT PFARRER PREDIGTBEFUGNIS NACH PEGIDA-REDE

Nach einer umstrittenen Rede bei einer Pegida-Demonstration am Montag in Duisburg hat das Bistum Münster dem Emmericher Pfarrer Paul Spätling (66) die Predigtbefugnis entzogen. Bischof Felix Genn habe dem Ruhestandsgeistlichen, der in der Diözese ohnehin schon nahezu keine priesterlichen Dienste mehr wahrnehme, am Dienstag mitgeteilt, dass er "solche Reden wie die gestrige nicht dulden kann und will", teilte das Bistum Münster mit. Gemäß Canon 764 des Kirchenrechtes habe Genn dem Pfarrer verboten, innerhalb und außerhalb von Kirchen öffentlich im Namen der Kirche zu sprechen. Zudem distanzierte sich die Diözese von Spätlings Äußerungen.

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21.01.2015
KARDINAL WOELKI VERURTEILT SELBSTERNANNTE MÄRTYRER

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat selbsternannte Märtyrer und ihre Gewalttaten scharf verurteilt. "Im Namen der Religion verkehren sie deren Inhalt ins Gegenteil und machen zum Beispiel aus Islam Islamismus", sagte er am Dienstag in Düsseldorf. Mit ihren grauenhaften Taten trieben sie nicht nur Menschen in den Tod, sondern auch einen Keil in die komplexen Gesellschaften der Welt. Dies sei eine perfide Strategie. Statt ins Paradies zu kommen, hätten sich diese selbsternannten Märtyrer vor Gott ihrer Taten zu stellen.

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21.01.2015
LUXEMBURG TRENNT RELIGIONSGEMEINSCHAFTEN VOM STAAT

Luxemburg hat das Verhältnis zwischen Staat und Religionsgemeinschaften neu definiert. Die Trennung von Kirche und Staat müsse nun eine tägliche Realität im Land werden, zitiert die die Zeitung "Tageblatt" (Online-Ausgabe) aus der Deklaration von Premierminister Xavier Bettel am Dienstagnachmittag vor dem Parlament. Der Staat sei sich seiner Verantwortung für die Menschen bewusst. "Für die Menschen, die bislang über den Staat für ihre Arbeit für die katholische Kirche finanziert worden sind, werden Alternativen geschaffen", so der Regierungschef. Niemand werde seine Arbeit verlieren.

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21.01.2015
SELIGSPRECHUNGSPROZESS FÜR FOKOLAR-GRÜNDERIN LUBICH BEGINNT

Für die Gründerin der Fokolar-Bewegung Chiara Lubich (1920-2008) wird am 27. Januar ein Seligsprechungsverfahren eingeleitet. Die Zeremonie findet im Dom von Frascati bei Rom statt, wo die Bewegung ihre Zentrale unterhält und wo Lubich die letzten Jahrzehnte ihres Lebens verbrachte. Lubich hatte 1943 in Trient die Fokolar-Bewegung gegründet. Diese zählt nach eigenen Angaben heute weltweit 120.000 Mitglieder. Der Bewegung gehören neben Katholiken auch Christen anderer Konfessionen sowie Angehörige anderer Religionen an.

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20.01.2015
PAPST: KATHOLIKEN MÜSSEN SICH NICHT "WIE KANINCHEN" VERMEHREN

Katholiken müssen sich nach den Worten von Papst Franziskus nicht "wie Kaninchen" vermehren. In manchen Fällen sei es unverantwortlich, weitere Kinder zu bekommen, sagte der Papst am Montag auf dem Flug von Manila nach Rom vor mitreisenden Journalisten. Nötig sei vielmehr eine "verantwortete Elternschaft".

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20.01.2015
SCHÖNBORN: WERDEN WIR SCHRITT HALTEN MIT FRANZISKUS REFORMTEMPO?

Der kirchliche Aufbruch unter Papst Franziskus ist für einen seiner Wähler, Kardinal Christoph Schönborn, auch Anlass zur Sorge: "Werden wir Schritt halten mit seinem Reformtempo?", fragt Schönborn in einem Interview des ORF-Religionsmagazins "Orientierung" (Montag) aus Anlass seines 70. Geburtstags am Donnerstag. Wenn sich immer wieder zeige, dass der Papst aus Argentinien gerade Kirchenferne mit seinen Themen, seiner herausfordernden Art und seiner Menschlichkeit beeindrucke, stelle sich für ihn, Schönborn, die Frage: "Wird er wirklich breites Gehör finden in der Kirche?"

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20.01.2015
DRESDENS BISCHOF KOCH: VOR TERRORDROHUNGEN NICHT ZURÜCKWEICHEN

Der katholische Dresdner Bischof Heiner Koch hat vor einem dauerhaften Demonstrationsverbot wegen möglicher islamistischer Anschläge gewarnt. "Ein permanentes Zurückweichen vor Terrordrohungen wäre ein Schlag gegen die Demokratie", sagte er am Montag in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Die Einschränkung von Versammlungsfreiheit und Demonstrationsrecht sei nur in einem absoluten Ausnahmefall gerechtfertigt. "Ansonsten muss die Wahrnehmung dieser Rechte geschützt werden durch einen professionellen Polizeieinsatz und eine gute Sicherheitspartnerschaft mit dem jeweiligen Veranstalter."

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20.01.2015
LEGIDA: ÖKUMENISCHE MAHNWACHE AUF DACH DER NEUEN PROPSTEIKIRCHE

Die Kirchen in Leipzig laden zu einer ökumenischen Mahnwache parallel zur "Legida"-Kundgebung am kommenden Mittwoch ein. Sie soll ab 18.30 Uhr auf dem Dach der im Bau befindlichen katholischen Propsteikirche am Martin-Luther-Ring stattfinden, wie die Kirchen am Montag in der Messestadt ankündigten. Mit Gesang solle "sichtbar ein Zeichen für das weltoffene Leipzig" gesetzt werden.

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19.01.2015
GEBETSWOCHE FÜR DIE EINHEIT DER CHRISTEN

Seit über 100 Jahren schon versammeln sich Katholiken und Protestanten zu einer Gebetswoche für die Einheit der Christen. In dieser Woche werden gemeinsame Gottesdienste gefeiert und es wird zusammen gebetet. Die Gebetswoche ist damit ein zentraler Bestandteil der gelebten, modernen Ökumene. In Augsburg haben der katholische Bischof Konrad Zdarsa und der evangelische Regionalbischof Michael Grabow einen gemeinsamen Gottesdienst in der evangelischen Ulrichskirche gefeiert.  

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19.01.2015
FUSSBALLFEST FÜR MINISTRANTEN

Ministranten und Fußball – das ist eine Verbindung, die einfach zusammenpasst. Das zeigen schon die vielen Turniere, die derzeit überall in den bayerischen Bistümern stattfinden. So ging es zuletzt für die fußballbegeisterten Minis des Dekanates Augsburg-Land darum, in ihren Altersklassen zu gewinnen und damit weiter um den bayernweiten Turniersieg zu kicken. Aber natürlich ging es beim Turnier in Biberbach nicht nur um Punkte und Siege, sondern auch um Gemeinschaft und Fair Play: 

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19.01.2015
PAPST FEIERT GROßE MESSE IN MANILA - APPELL FÜR KINDER

Mit einer großen Messe in Manila hat Papst Franziskus am Sonntag sein Besuchsprogramm auf den Philippinen beendet. Vor Hunderttausenden im Rizal-Park verlangte er mehr Einsatz für Kinder. Man dürfe nicht zulassen, dass sie "ihrer Hoffnung beraubt und dazu verurteilt werden, auf der Straße zu leben". Zugleich verurteilte er "heimtückische Angriffe" auf die Familie sowie "kurzlebige Vergnügungen".

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19.01.2015
MARIENWALLFAHRT - VORBEREITUNGEN IN AUGSBURG LAUFEN

Bis zu 5000 Wallfahrer werden erwartet - Augsburg rüstet sich für die diesjährige Marienwallfahrt. Das Programm der Sternwallfahrt wurde jetzt vorgestellt. 

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19.01.2015
NIGERIANISCHER ERZBISCHOF: INTERNATIONALE HILFE INEFFEKTIV

Der nigerianische Erzbischof Ignatius Kaigama wertet die internationale Hilfe gegen die Terrorgruppe Boko Haram als nicht effektiv. "Wenn Sie es wäre, dann hätten wir Boko Haram schon längst unter Kontrolle", sagte der Erzbischof von Jos im Interview mit domradio.de (Sonntag). Es werde zwar medial berichtet, aber nicht genug dafür getan, die Anschläge der Terrorgruppe zu stoppen.

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19.01.2015
SALESIANER FEIERN 200. GEBURTSTAG IHRES ORDENSGRÜNDERS DON BOSCO

Die Salesianer Don Boscos feiern 2015 den 200. Geburtstag ihres Ordensgründers Don Johannes Bosco (1815 bis 1888). Aus diesem Anlass sind zahlreiche Veranstaltungen geplant, wie der Orden am Sonntag in München mitteilte. Dazu gehört im Sommer ein großes Jugendtreffen im italienischen Turin sowie eine "Religiöse Kinderwoche" in den ostdeutschen Bistümern. Rund um den 31. Januar begeht die Don Bosco Familie zudem den Gedenktag ihres Heiligen. Auch ein Fotowettbewerb wurde ausgeschrieben.

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19.01.2015
KARDINAL WOELKI RUFT ZU MEHR KINDERFREUNDLICHKEIT AUF

Am Familiensonntag der katholischen Kirche hat der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki zu mehr Kinderfreundlichkeit aufgerufen. "Kinder sind unsere Zukunft - hier rechnet sich jede Investition", sagte er bei domradio.de. Bildung und Erziehung seien "die allerbeste Investition in unserem Leben überhaupt".

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16.01.2015
CHRISTBAUM ADE

"Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum" oder doch bereits Frühlingsgefühle? Je nach Tradition steht bei manchem der Christbaum vielleicht noch im Wohnzimmer, während andere ihn längst entsorgt haben. Aber wie sieht das eigentlich die katholische Kirche und wie wird der Christbaum richtig entsorgt? Wir haben uns mal auf Spurensuche gemacht:

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16.01.2015
PAPST: MEINUNGSFREIHEIT HAT GRENZE BEI RELIGIONSBELEIDIGUNG

Satire darf nach den Worten von Papst Franziskus nicht alles: "Es gibt eine Grenze, jede Religion hat Würde", sagte er im Blick auf die Zeitschrift "Charlie Hebdo" am Donnerstag vor Journalisten auf dem Weg nach Manila. "Jede Religion, die das menschliche Leben, die menschliche Person achtet, kann ich nicht einfach zum Gespött machen", so der Papst.

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16.01.2015
BISCHÖFE MAHNEN ACHTUNG DER MENSCHENWÜRDE IN GAZA AN

Mit einer Mahnung zur Verteidigung der Würde der Menschen in Gaza hat eine internationale Delegation katholischer Bischöfe ihren Solidaritätsbesuch im Heiligen Land beendet. "Nach den gescheiterten Verhandlungen und der anschließenden Gewalt von 2014 fordern wir die Behörden auf, kreativ zu sein, neue Wege zu gehen, um Brücken zu bauen, keine Mauern", heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten Erklärung. Bei ihrem diesjährigen Aufenthalt besuchten die Bischöfe aus Europa und Nordamerika unter anderem die bedrängten Christen im Gazastreifen sowie christliche Einrichtungen in und um Bethlehem.

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16.01.2015
PAPST PRANGERT "SKANDALÖSE UNGLEICHHEIT" AUF DEN PHILIPPINEN AN

Papst Franziskus hat die katholische Kirche auf den Philippinen zum Kampf gegen eine "skandalöse soziale Ungleichheit" im Land aufgerufen. Diese entstelle das Gesicht der philippinischen Gesellschaft und stehe "in krassem Widerspruch zur Lehre Christi", sagte er am Freitag in einem Gottesdienst mit 2.000 Priestern, Bischöfen und Ordensleuten in der katholischen Kathedrale von Manila. Die christliche Botschaft könne zum Aufbau einer "wirklich gerechten und ausgeglichenen Gesellschaft" beitragen. Die Kirche müsse all jenen nahe sein, die an Armut und Korruption in der Gesellschaft innerlich zerbrochen seien, so der Papst.

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16.01.2015
ACKERMANN: KIRCHE DURCH MISSBRAUCHSDEBATTE VERÄNDERT

Nach Ansicht des Trierer Bischofs Stephan Ackermann hat sich die katholische Kirche durch die vor fünf Jahren begonnene Missbrauchsdebatte verändert. Die Kirche habe sich unter dem "Schock der Ereignisse" auf einen intensiven Lern- und Entwicklungsprozess begeben, sagte der Missbrauchsbeauftragte der Bischofskonferenz am Donnerstag in Berlin. Das Problembewusstsein für sexualisierte Gewalt sei heute ein ganz anderes. Einen Schlussstrich könne es nicht geben.

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15.01.2015
MAHNWACHE IN BOBINGEN - "ZUSAMMEN FRIEDLICH"

Das Herz Europas hat sich vergangene Woche verändert – nicht weil 3 Verbrecher im Namen ihrer Religion in Frankreich 17 Menschen erschossen haben – sondern weil die Menschen in Europa zusammengerückt sind, um mit den Opfern und ihren Angehörigen zu trauern und um zu sagen: Je suis Charlie!

Während die einen, die Pegida Anhänger in Dresden, sich jetzt bestärkt sehen in ihrer Angst vor dem Islam insgesamt, mahnen die anderen, das Verbrecher niemals gleichzusetzen sind mit den Inhalten der islamischen Religion, das Islamisten nicht gleichzusetzen sind mit Muslimen.

Unter dem Motto „Zusammen friedlich“ trafen sich am Mittwoch Bürger der Stadt Bobingen zu einer Mahnwache. Hier, in einer Stadt mit sehr hohem Anteil türkischer oder türkischstämmiger Bevölkerung gelingt das Zusammenleben seit vielen Jahren. 

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15.01.2015
PAPST NACH MANILA AUFGEBROCHEN

Papst Franziskus hat seinen Besuch in Sri Lanka beendet und ist nach Manila weitergereist. Sri Lankas Staatspräsident Maithripala Sirisena verabschiedete ihn am Donnerstagmorgen auf dem Flughafen von Colombo. Am Vormittag deutscher Zeit wird der Papst in der philippinischen Hauptstadt von Staatspräsident Benigno Aquino erwartet. Bis Montag stehen in dem katholisch geprägten Land Treffen mit kirchlichen Gruppen sowie eine Begegnung mit Überlebenden der Taifun-Katastrophe von 2013 auf dem Programm. Am Sonntag feiert Franziskus im zentralen Rizal-Park von Manila eine große Messe. Es ist die siebte Auslandsreise des Kirchenoberhaupts, die zweite nach Fernost.

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15.01.2015
STUDIE: ISLAM FÜR DIE MEISTEN PEGIDA-ANHÄNGER IRRELEVANT

Der Islam und die Islamisierung spielen für viele Pegida-Demonstranten offenbar keine Rolle. Dies gaben mehr als drei Viertel der Befragten bei einer Studie der Technischen Universität Dresden an, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Demnach ist das Hauptmotiv der Befragten für die Teilnahme an den Kundgebungen eine generelle "Unzufriedenheit mit der Politik" (54 Prozent). An zweiter Stelle wird die Kritik an Medien und Öffentlichkeit genannt (20 Prozent). Danach folgen grundlegende Ressentiments gegenüber Zuwanderern und Asylbewerbern (15 Prozent).

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15.01.2015
KATHOLISCHER ALTENHILFE-DACHVERBAND KRITISIERT PFLEGEBERICHT

Der Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland (VKAD) sieht den neuen Pflege-Qualitätsbericht kritisch. "Aus unserer Sicht bildet er die Wirklichkeit in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen nicht vollständig ab", sagte der VKAD-Vorsitzende Hanno Heil am Mittwoch auf Anfrage in Freiburg. Grundlage des Berichts seien bislang nur vergleichsweise wenige Einzelfallprüfungen zu jeweils nur einem Stichtag. "Ein umfassenderes Bild muss das jeweilige Qualitätsmanagement aller Pflegeeinrichtungen einbeziehen. Wir müssen dazu kommen, dass alle sich um eine kontinuierliche Verbesserung der Pflege bemühen, statt nur auf den einen Kontrolltermin der Prüfer zu schielen."

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15.01.2015
ZDK-PRÄSIDENT GLÜCK WIRD 75

Alois Glück, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) und CSU-Politiker, wird am 24. Januar 75 Jahre alt. Schon vor längerem hat der seit 2009 amtierende Oberbayer seinen Rücktritt als ZdK-Präsident zum Herbst angekündigt. Die Vollversammlung des Gremiums wird am 20. November in Bad Godesberg über die Nachfolge entscheiden. Einen offiziellen Kandidaten gibt es noch nicht. Glück lebt im Chiemgau in der Nähe von Traunstein. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. 2008 war Glück nach 38 Jahren als deutschlandweit dienstältester Abgeordneter aus dem bayerischen Parlament ausgeschieden. Schrittweise gab er auch alle leitenden Parteifunktionen ab.

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14.01.2015
"STERNE GUCKEN" IN ST. OTTILIEN

Während der Schulzeit in die "Luft gucken" – das können die Schüler des Rhabanus-Maurus-Gymnasius in St. Ottilien jetzt sogar in einem eigenen Workshop. Das Fach Astrophysik will ihnen vor Augen führen, dass Physik nicht nur schnöde Formeln sind, sondern dass dahinter die Beobachtung der Natur steht. Mit ihrer neuen Sternwarte, die zuletzt auf dem höchsten Punkt des Klosterdorfes entstanden ist, kann die Theorie jetzt noch anschaulicher vermittelt werden. Damit setzt das humanistisch-altsprachliche Gymnasium in St. Ottilien ganz neue Akzente. Wir haben uns die Sternwarte mal angeschaut.

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14.01.2015
PAPST RUFT IN SRI LANKA NACH RELIGIONSFREIHEIT

Papst Franziskus hat die Heiligsprechung des Sri-Lanka-Missionars Joseph Vaz (1651-1711) zu einem Ruf nach Religionsfreiheit genutzt. Jeder Mensch müsse "ohne Einschüchterung und äußeren Zwang" die Wahrheit suchen und seine religiösen Überzeugungen kundtun dürfen, sagte Franziskus bei der Messe in der srilankischen Hauptstadt Colombo am Mittwoch.

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14.01.2015
KEINE WEITERE "LICHT AUS"-AKTION AM KÖLNER DOM

Wegen der Pegida/Kögida-Demonstrationen wird es am Kölner Dom keine weitere "Licht aus"-Aktion geben. Das Ausschalten der Außenbeleuchtung der Kathedrale am Montag voriger Woche bleibe "ein einmaliges Signal", beschloss das Domkapitel nach eigenen Angaben am Dienstag. Unterdessen entschied das Verwaltungsgericht Köln, dass die Kögida-Demo am Mittwoch auf dem Bahnhofsvorplatz neben dem Dom zulässig ist. Es beanstandete damit die von der Polizei verfügte Verlegung an die Komödienstraße. Die Richter bestätigten aber das Nein zu einem Aufzug durch die Stadt.

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14.01.2015
HILFSWERK WARNT VOR FREMDENFEINDLICHKEIT UND ISLAMOPHOBIE

Das Internationale Katholische Missionswerk missio warnt vor Fremdenfeindlichkeit und Angst vor dem Islam in Deutschland. Das Hilfswerk wolle sich weiterhin für Menschenrechte und Religionsfreiheit einsetzen, betonte missio-Präsident Prälat Klaus Krämer am Dienstag beim Neujahrsempfang in Aachen. Ein differenzierter Dialog unter den Religionen sei angesichts des Terrorangriffs in Paris, der islamkritischen Pegida-Demonstrationen und der Krise im Nahen Osten zu einer "eine große Herausforderung" geworden.

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14.01.2015
VIELE STAATS- UND REGIERUNGSCHEFS BEI AUSCHWITZ-GEDENKFEIER

Bundespräsident Joachim Gauck und zahlreiche europäische Staatschefs werden am 27. Januar an der Gedenkfeier zum 70. Jahrestag der Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau teilnehmen. Das teilte das staatliche Museum im südpolnischen Oswiecim am Dienstag mit. Bereits zugesagt haben demnach unter anderen die Präsidenten Polens und Frankreichs, Bronislaw Komorowski und Francois Hollande, sowie der niederländische König Willem-Alexander und der belgische König Philippe. Auch aus Österreich, Kroatien, Luxemburg, Malta, Slowenien und der Schweiz hätten sich die Staatsoberhäupter angekündigt.

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13.01.2015
ACKERMANN: MISSBRAUCHSDEBATTE LÖSTE "REINIGUNGSPROZESS" AUS

Die vor fünf Jahren ausgelöste Debatte über Missbrauch in der katholischen Kirche hat nach den Worten des Trierer Bischofs Stephan Ackermann für einen "Reinigungsprozess" gesorgt. Dieser Prozess sei allerdings noch lange nicht zu Ende, betonte der Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz am Dienstag in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA): "Einen Schlussstrich kann und darf es nicht geben."

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13.01.2015
PAPST RUFT IN SRI LANKA ZUR VERSÖHNUNG AUF

Papst Franziskus hat zu Beginn seiner Sri-Lanka-Reise zur Versöhnung zwischen den einstigen Bürgerkriegsparteien aufgerufen. Das "bittere Erbe von Ungerechtigkeit, Feindseligkeit und Misstrauen", das dieser Konflikt hinterlassen habe, müsse überwunden werden, sagte der Papst am Dienstag nach seiner Ankunft auf dem Flughafen von Colombo bei der Begrüßung durch Sri Lankas neuen Staatspräsident Maithripala Sirisena.

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13.01.2015
STAATSSPITZE BEI MAHNWACHE - MERKEL: ISLAM GEHÖRT ZU DEUTSCHLAND

An der für Dienstagabend vor dem Brandenburger Tor in Berlin geplanten Mahnwache muslimischer Verbände für Toleranz, Meinungs- und Religionsfreiheit werden Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) teilnehmen. Ebenfalls angekündigt haben sich viele Kabinettsmitglieder, Spitzenvertreter der Bundestagsparteien, der Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften und der Zivilgesellschaft. Aufgerufen zu der Mahnwache haben muslimische Verbände als Reaktion auf die Terroranschläge in Frankreich.

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13.01.2015
"KIRCHE IN NOT" HILFT ORDENSFRAUEN BEI NEUANFANG IN ERBIL

Das internationale katholische Hilfswerk "Kirche in Not" hilft irakischen Ordensfrauen nach ihrer Flucht vor den IS-Milizen bei ihrem Neuanfang im kurdischen Autonomiegebiet. Das Kloster der Schwestern vom Heiligsten Herzen Jesu in Mossul wurde Ende November 2014 gesprengt, wie das Hilfswerk am Montag in München mitteilte. Dort hatten die Ordensfrauen auch ein Heim für alte Menschen unterhalten.

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12.01.2015
DIE ULRICHSWOCHE ERFINDET SICH NEU

Die zentrale Festwoche der Katholiken im Bistum Augsburg erfindet sich neu: Die 60. Auflage der Ulrichswoche in diesem Juli wird stark reformiert stattfinden. Das geht aus Unterlagen hervor, die "katholisch1.tv" vorliegen.

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12.01.2015
ISRAEL LÄSST NUN DOCH ALLE BISCHÖFE NACH GAZA EINREISEN

Nach erheblichen Problemen bei der Einreise sind am späten Sonntagnachmittag alle Teilnehmer eines internationalen Bischofstreffen in Gaza eingetroffen. Am Sonntagnachmittag ließ Israel die letzten 7 ausländischen Bischöfe, denen zunächst der Besuch in Gaza verwehrt wurde, einreisen. Am Vormittag hatten die Behörden 12 der 15 Bischöfe, die an einem Solidaritätstreffen mit Christen im Heiligen Land teilnehmen, den Besuch verweigert. Lediglich wenigen Personen wurde zunächst die Weiterfahrt nach Gaza-Stadt erlaubt. Zu ihnen gehörten der Trierer Bischof Stephan Ackermann und der Schweizer Bischof Felix Gmür.

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12.01.2015
PAPST: KRITIK AM KAPITALISMUS IST KEINE LINKE IDEOLOGIE

Papst Franziskus hat seine Kritik am Kapitalismus verteidigt. Die Warnungen vor einem Wirtschaftssystem, das die weltweite Armut verfestige, basierten nicht auf einer linken Ideologie, sondern auf dem Evangelium. Das sagte der Papst in einem Interview, über das die italienische Zeitung "La Stampa" am Sonntag vorab berichtete. Das Interview findet sich in dem Buch "Papst Franziskus. Diese Wirtschaft tötet" der Vatikan-Journalisten Andrea Tornielli und Giacomo Galeazzi, das am Dienstag in Italien erscheint.

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12.01.2015
RELIGIONEN RUFEN ZU TOLERANZ AUF - NEUE KORANAUSLEGUNG GEFORDERT

Nach dem Terroranschlag von Paris haben Vertreter der drei großen Religionen in Deutschland am Freitag zu Toleranz aufgerufen und vor Racheakten gewarnt. Zugleich kritisierten muslimische und christliche Theologen eine rückständige Interpretation des Koran.

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12.01.2015
BISCHOF FEIGE: PEGIDA KEIN AUSDRUCK DES CHRISTLICHEN GLAUBENS

Der Magdeburger Bischof Gerhard Feige hat sich von der islamkritischen Pegida-Bewegung distanziert. "Auf jeden Fall sehe ich sie nicht als Ausdruck unseres christlichen Glaubens", sagte Feige am Wochenende in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Magdeburg. Gott dürfe auch nicht als "Stammesgott" oder "Nationalmythos" vereinnahmt werden: "Wenn man mit schwarz-rot-goldenen Kreuzen durch die Gegend läuft und das christliche Abendland retten will, dann erscheint mir das makaber", betonte Feige.

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09.01.2015
GEBET UM GEISTLICHE BERUFE IN KEMPTEN

Am 30. November hat Papst Franziskus im Vatikan das „Jahr des geweihten Lebens“ eröffnet. Dieses weltweite Themenjahr dauert bis Februar 2016 und stellt die Berufung zum Priestertum und das Leben in Ordensgemeinschaften in den Mittelpunkt. Mit Nachwuchssorgen haben Pfarreien und Klöster gleichermaßen zu kämpfen. Man kann über Priestermangel und Glaubensschwund analysieren und diskutieren, man kann aber auch dafür beten, dass wieder mehr junge Männer und Frauen den geistlichen Weg für sich entdecken. In der Klosterpfarrei St. Anton in Kempten fand am Donnerstagabend zusammen mit dem Augsburger Bischof ein solches „Gebet um geistliche Berufe“ statt.

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katholisch1.tv - Das Magazin

Aktuelles Magazin (KW 4/2015): 200 Jahre Sebastianioktav, Woche für die Einheit der Christen, 100 Tage Basical, Interview Cybermobbing, Bahnhofsmission in Kempten
vom 25.01.2015

Das Magazin – Archiv
Die Dekanate im Porträt
12.01.2015
WO KIRCHE ZUHAUSE IST - UNTERWEGS IM DEKANAT MARKTOBERDORF

Das Dekanat Marktoberdorf entstand vor zwei Jahren aus der Fusion der Dekanate Füssen und Marktoberdorf. In unserer Reihe über die Dekanate im Bistum Augsburg haben wir dort eine große Vielfalt kirchlichen Lebens aber auch beeindruckende Bauwerke in einer wunderschönen Gegend entdeckt. Sehen Sie selbst!

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Dekanats-Porträts – Archiv
Special
23.01.2015
CYBERMOBBING - WAS TUN?

Am 24.1. ist "Welttag der sozialen Kommunikations- mittel". Eingeführt wurde er vor fast 50 Jahren von Papst Paul VI. zum Fest des heiligen Franz von Sales, dem Patron der Journalisten. Heute ist der Tag, der auch als Welttag der Massenmedien bezeichnet wird, aktueller denn je. Medien bestimmen unseren Alltag und wie so oft hat der Umgang mit Handy und Co. viele Vorteile, aber auch negative Seiten. Wie haben mit dem Diplom-Psychologen Michael Leicht vom Erziehungs- und Jugendhilfeverbund Kempten-Oberallgäu über das Thema Cybermobbing gesprochen.

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21.01.2015
EIN JAHR NEUES GOTTESLOB - WIR ZIEHEN EINE ERSTE BILANZ

Seit einem Jahr ist es nun im Einsatz: Das neue Gotteslob. Der Auslieferung ging im vergangenen Jahr viel Aufregung voraus. Doch wie es immer ist, hinterher freut man sich über das gelungene Werk. Ein Jahr lang singen und beten die Gläubigen in den Pfarreien nun mit ihrem neuen Gotteslob: War es wirklich so ein „gewaltiger Schritt für das Bistum“ wie Bischof Konrad Zdarsa bei der Übergabe des Gotteslobes gesagt hatte? Ein Jahr Gotteslob - Zeit, um eine erste Bilanz zu ziehen.

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16.01.2015
INSTALLATION "GLÜCK" IN FRIEDBERG

Das Jubiläumsjahr der Stadt Friedberg ist zwar vorbei – doch ein Kunstwerk, das für die 750-Jahr-Feier entwickelt wurde, strahlt auch in diesem Jahr weiter. Die Rede ist von der Installation „Glück“ der Düsseldorfer Künstlerin Elisabeth Brockmann. Vielleicht haben Sie dieses Kunstwerks ja schon einmal gesehen. Denn besonders bei Dunkelheit sind die Leuchtinstallationen über die Stadtgrenzen hinaus sichtbar. Wir haben uns in Friedberg umgesehen und wollten natürlich auch wissen, was die Friedberger selbst von dieser Installation christlicher Ikonen in ihrer Stadt halten:

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14.01.2015
ENTLASTUNG FÜR ELTERN: ERZIEHUNGS- BERATUNGS- STELLEN IM BISTUM AUGSBURG

Eltern in Deutschland brauchen Entlastung. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, die die  Zeitschrift „Eltern“ in Auftrag gegeben hat. Die Katholische Jugendfürsorge im Bistum Augsburg, kurz KJF, bietet überall in der Region genau solche Entlastung an – und zwar in ihren Psychologischen Beratungsstellen für Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung. Dort stehen Fachleute für alle Themen rund um Erziehung mit Rat und Hilfe zur Seite... nur wissen das eben noch viel zu viele Eltern gar nicht. Wir stellen Ihnen daher die Erziehungsberatungsstelle in Donauwörth, stellvertretend für alle Stellen, mal etwas genauer vor.

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29.12.2014
"KIRCHENWÄRME- PAKET TO GO" GEGEN EISIGE KÄLTE

Es war ein ganz schöner Schock für die Gemeinde „Christus, unser Friede“ im Stadtteil Ludwigsfeld bei Neu-Ulm. Zu Beginn des Jahres flatterte eine Rechnung über rund 9.000 Euro ins Haus – als Heizkosten-Nachzahlung für den kalten Winter. Für die Gemeinde bedeutete das eine Verdoppelung der Kosten für das Gotteshaus und trotzdem ist es nach wie vor im Winter einfach immer viel zu kalt. Mit Phantasie und einer guten Portion Humor sind Gläubige nun das Problem angegangen. Gegen eine Spende von mindestens fünf Euro gab es dort zuletzt das „Kirchenwärmepaket to go“.

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02.01.2015
HILFSWERK "MISSIO" STARTET SPENDENAKTION "AFRIKATAG 2015"

Pünktlich zum Jahresbeginn startet das katholische Hilfswerk "missio" mit dem Afrikatag eine große Spendenaktion. Der Afrikatag ist die älteste gesamtkirchliche Sammlung der Welt, ins Leben gerufen von Papst Leo XIII. im Jahr 1891. Warum – das haben wir missio-Präsident Msgr. Wolfgang Huber bei seinem Besuch in unserem Studio in Augsburg gefragt.

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16.12.2014
MISSION POSSIBLE - MISSION IST MÖGLICH!

Mehr Mut zur Mission – das hat Papst Franziskus in seinem apostolischen Schreiben evangelii gaudium gefordert. Unter dem Motto „mission possible“ - also Mission ist möglich, gibt es im Bistum Augsburg schon seit zwei Jahren Kurse für Menschen, die ihren Glauben gerne überzeugend an andere weitergeben möchten. Dabei werden auch ganz praktische Erfahrungen gemacht. Zum Beispiel bei einem „Außentermin“ in der Fußgängerzone. Wir waren dabei:

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29.12.2014
"AUSZEIT IM KLOSTER" - ALTABT HENCKEL-DONNERSMARCK IM INTERVIEW

Mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport treiben und gesünder essen...das sind das wohl die gängigsten Vorsätze für das neue Jahr. Und dann ist den Menschen eine Sache noch ganz besonders wichtig: der Hektik künftig nicht mehr so viel Raum im Alltag geben und mehr Zeit für sich selbst haben! Weil dieser Vorsatz im gewohnten Umfeld nicht so leicht umzusetzen ist, zieht es in den vergangenen Jahren immer mehr Menschen in die Klöster. Dort wollen sie Ruhe finden und gleichzeitig auch Gott näher kommen. Wir haben mit Gregor Henckel-Donnersmarck, dem Altabt des Klosters Heiligenkreuz in Niederösterreich, bei seinem Besuch in Augsburg über die „Auszeit im Kloster“ gesprochen.

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15.12.2014
EHEMALIGER DIÖZESANRATS- VORSITZENDER HELMUT MANGOLD IM INTERVIEW

Am vergangenem Samstag wurde in unserem Bistum ein neuer Diözesanrat eingerichtet. Er ist das katholische Laiengremium und vertritt die Anliegen der Katholiken in der Öffentlichkeit. Helmut Mangold war nicht nur mehr als 40 Jahre lang Mitglied im Diözesanrat, sondern fünf Amtsperioden lang auch der Vorsitzende. Eine Aufgabe, die er mit Hingabe ausgeübt hat. Am Samstag hat er den Vorsitz aus Altersgründen abgegeben.

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22.10.2014
DER AUGSBURGER DOM "NEU AUFGELEGT"

„Der Augsburger Dom – Sakrale Kunst von den Ottonen bis zur Gegenwart“ - so heißt das neue Werk über den Augsburger Mariendom und es schließt eine Lücke: Denn nach dem 2013 erschienenen kleinen Kirchenführer und dem schwarz-weiß illustrierten Inventarband von 1995 ist das Werk ein Novum: seit 1965 wurde nichts Vergleichbares mehr produziert. Mit rund 200 Farbaufnahmen und seinen abwechslungsreichen Textpassagen ist es ein Buch für Jedermann – für den Kunstliebhaber genauso wie für den Gottesdienstbesucher, den der Augsburger Dom schon sein Leben lang begleitet.

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04.07.2014
DER HEILIGE ULRICH - EIN MANN, DER WELTGESCHICHTE SCHRIEB

In diesen Tagen feiert das Bistum Augsburg seinen berühmtesten Heiligen und widmet ihm eine ganze Woche. Der Heilige Ulrich starb am 4. Juli 973 im Alter von 83 Jahren. Wer war dieser Mann wirklich, der als geistlicher und weltlicher Führer die Geschicke seines Bistums leitete und dessen Taten Weltgeschichte schrieben?

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02.07.2014
DAS WALLFAHRTSBILD MARIA KNOTENLÖSERIN

Dass ein Papst das Bistum Augsburg besucht, das passiert höchstens alle Jahrzehnte oder besser gesagt Jahrhunderte - zuletzt immerhin im Jahr 1987, als Papst Johannes Paul II. das Augsburger Priesterseminar einweihte. Dass ein Papst jedoch bevor er Papst wird, nach Augsburg kommt, das ist schon viel wahrscheinlicher und bei Papst Franziskus tatsächlich so passiert. 1985 war der Argentinier in Augsburg und hat von dort auch etwas mit in seine Heimat genommen: Das Bild der Maria Knotenlöserin.

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