In der Generalaudienz am heutigen Mittwoch hat Papst Benedikt XVI. über das Gebet des heiligen Paulus gesprochen und darüber, was Gläubige daraus lernen könnten. „Das Gebet ist eine innere Haltung“, so der Heilige Vater. Der Heilige Geist gleiche dabei einem Dolmetscher, der dem Betenden die Sprache Gottes verständlich mache.
Sehen Sie hier den deutschsprachigen Teil seiner Katechese.
16.05.2012 PROGRAMM DER PAPSTREISE ZUM WELTFAMILIENTAG IN MAILAND
Papst Benedikt XVI. reist vom 1. bis 3. Juni zum VII. Weltfamilientreffen nach Mailand. Höhepunkte sind eine große Messe auf dem Flughafengelände von Bresso, ein Treffen mit Firmlingen im San-Siro-Stadion sowie der Besuch eines Konzertes im berühmten Mailänder Opernhaus, der Scala. Laut dem am Dienstag veröffentlichten Programm will Benedikt XVI. während des Aufenthaltes insgesamt fünf Ansprachen, eine Predigt und eine Meditation halten.
Die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) hat einen «Mannheimer Aufruf» zum Katholikentag verabschiedet. Darin wendet sich das oberste Laiengremium gegen Resignation und Rückzug und ruft die Christen zum Engagement in Kirche und Gesellschaft auf.
16.05.2012 STRAßBURG STÜTZT KIRCHENRECHTE BEI DER MITARBEITERWAHL
Die katholische Kirche darf nach einem Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs bei der Auswahl von Mitarbeitern religiöse und moralische Kriterien anwenden. Die Straßburger Richter erklärten damit die Entscheidung eines spanischen Bischofs für rechtmäßig, den Anstellungsvertrag eines Lehrers nicht zu verlängern, der sich als Priester laisieren ließ und in Publikationen der katholischen Lehre widersprechende Überzeugungen vertrat.
15.05.2012 PLAKAT ZUM «EUCHARISTISCHEN KONGRESS 2013» VORGESTELLT
Das offizielle Plakat zum nationalen «Eucharistischen Kongress 2013» in Köln haben der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, und der Sekretär des Kongresses, Robert Kleine, am Montag in Mainz vorgestellt. Das Treffen vom 5. bis 9. Juni nächsten Jahres ist der erste Eucharistische Kongress auf nationaler Ebene. Er steht unter dem Motto «Herr, zu wem sollen wir gehen?». Veranstalter ist die Bischofskonferenz, Gastgeber das Erzbistum Köln. Beim Katholikentag diese Woche in Mannheim wird der Kongress mit einem Informationsstand auf der Kirchenmeile vertreten sein.
15.05.2012 ZOLLITSCH: KATHOLIKENTAG SOLL RELIGIÖSEN AUFBRUCH BRINGEN
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, hofft beim Katholikentag in dieser Woche auf offene Debatten über Reformen und Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland. Katholikentage könnten zwar in Fragen wie Zölibat, Rolle von Frauen in der Kirche oder den Umgang mit Geschiedenen keine Entscheidungen in katholischen Lehrfragen fällen, die Themen würden aber angesprochen, sagte Zollitsch dem «Mannheimer Morgen».
15.05.2012 KIRCHLICHE ASYLORGANISATIONEN FÜR NEUEN UMGANG MIT FLÜCHTLINGEN
Kirchliche Asylorganisationen haben den Umgang mit Flüchtlingen an der EU-Außengrenze scharf kritisiert. Die Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Asyl in der Kirche forderte am Montag von der Bundesregierung ein Aussetzen der «menschenrechtswidrigen» sogenannten Dublin-II-Verordnung. Nach dieser Verordnung ist das jeweilige Einreiseland für die Schutz- suchenden verantwortlich. Die Verordnung sei nicht in deutsches Recht eingebunden und diene nur dazu, sich auf einer niedrigen jährlichen Quote von Asylsuchenden auszuruhen, kritisierte die Arbeitsgemeinschaft.
14.05.2012 INTERNATIONALE SOLDATENWALLFAHRT NACH LOURDES GEHT ZU ENDE
Mit einem Gottesdienst geht heute die 54. Internationale Soldatenwallfahrt in Lourdes zu Ende. An der weltweit größten Pilgerfahrt für Militärangehörige nahmen rund 13.000 Armeemitglieder aus mehr als 30 Nationen teil, darunter etwa 450 deutsche Soldaten. In drei Sonderzügen machen sich die Bundeswehrangehörigen nach der Feier auf den Heimweg nach Deutschland. Die deutsche Delegation wurde vom katholischen Militärbischof Franz-Josef Overbeck und Staatssekretär Stephane Beemelmans begleitet.
14.05.2012 TRIERER HEILIG-ROCK-WALLFAHRT ZU ENDE GEGANGEN
Die erste Heilig-Rock-Wallfahrt dieses Jahrhunderts ist am Sonntagabend nach 31 Tagen mit einem Gottesdienst im Trierer Dom zu Ende gegangen. Die Wallfahrt zählte über eine halbe Million Pilger. Mit dem Ausklang der Wallfahrt wurde der Schrein, in dem der Heilige Rock seit dem 13. April vor der Altarinsel des Doms gezeigt wurde, verhüllt. Fortan wird die textile Reliquie wieder verschlossen im Dom aufbewahrt. Sie wird nur bei Heilig-Rock-Wallfahrten öffentlich gezeigt. Wann es wieder eine geben wird, ist nach Angaben des Trierer Bischofs Stephan Ackermann völlig offen.
14.05.2012 BENEDIKT XVI.: ITALIENS POLITIK BRAUCHT ÜBERZEUGTE KATHOLIKEN
Papst Benedikt XVI. hat die politischen Zustände in Italien kritisiert und Katholiken zu mehr Engagement für das Gemeinwohl aufgerufen. Christen müssten zu einer «Erneuerung der öffentlichen Ethik» beitragen, sagte der Papst am Sonntag in Sansepolcro. Die Kirche brauche «treue und erleuchtete» Laien, die nicht allein ihre privaten Interessen oder die Anliegen bestimmter gesellschaftlicher Gruppen verfolgten, sondern dem Gemeinwohl verpflichtet seien. Es gelte, tragfähige Beweggründe für ein politisches Engagement «wiederzuentdecken», sagte Benedikt XVI. Er forderte die Katholiken auf, mit einer «uneigennützigen Selbstlosigkeit» der Gemeinschaft zu dienen.
11.05.2012 KATHOLISCH1.TV STARTET EINE NEUE SENDUNG: YOUCAT.TV IST DA!
Ihr Sender katholisch1.tv
nimmt ab sofort eine neue Sendung ins Programm: Neben dem wöchentlichen Newsmagazin "katholisch1.tv - das Magazin" und der Buchtippsendung "Logos" informiert seit heute das Monatsmagazin "YOUCAT.tv" Jugendliche und junge Erwachsene über alles, was junge Menschen am Glauben interessiert. Moderiert wird die Sendung von Marie-Bernadette Hügel. Sehen Sie YOUCAT.tv ab sofort rechts in unserer Sendungsspalte. Viel Spaß!
10.05.2012 DIE GRÖßTE KIRCHENMESSE IM DEUTSCHSPRACHIGEN RAUM: DIE GLORIA
katholisch1.tv hat für Sie einen Rundgang auf der Kirchenmesse Gloria gemacht. Sehen Sie hier das Video von Marie-Bernadette Hügel und Andreas Düren.
10.05.2012 ALOIS GLÜCK: ORDEN SIND FÜR DIE GESLLSCHAFT UNVERZICHTBAR
Katholische Ordensgemeinschaften sind nach Ansicht des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) auch in der modernen Gesellschaft unverzichtbar. Zivilisationen und Kulturen könnten auf Dauer nur dann bestehen, wenn sie die Fähigkeit zur Selbstbegrenzung hätten, sagte ZdK-Präsident Alois Glück bei der Mitgliederversammlung der Deutschen Ordensobernkonferenz in Vallendar bei Koblenz. Mit ihrem besonderen Lebensstil hätten Ordensleute dafür Vorbildcharakter.
10.05.2012 «STERNENKINDER» KÖNNEN KÜNFTIG NORMALE BESTATTUNG ERHALTEN
Eltern können totgeborene Kinder unter 500 Gramm künftig mit eigenem Namen im Personenstandsregister eintragen lassen. Das Kabinett brachte am Mittwoch eine entsprechende Rechtsänderung auf den Weg. So können die sogenannten «Sternenkinder» auch normal bestattet werden.
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, hat den Sonderweg im kirchlichen Arbeitsrecht erneut gegen Kritik verteidigt. Das «Konfrontationsmodell» im üblichen Tarifrecht sei mit dem Dienstverständnis der katholischen Kirche unvereinbar und widerspreche dem kirchlichen Selbstverständnis, erklärte Zollitsch in Freiburg.
09.05.2012 KIRCHENMESSE "GLORIA" VOR DER ERÖFFNUNG
Nach mehreren Stationen in Österreich kommt die Kirchenmesse GLORIA nun erstmals nach Augsburg. Von diesem Donnerstag an präsentieren über 90 Aussteller aus neun Ländern drei Tage lang ihre Produkte für Kirchen und Klöster, aber auch für christlich interessierte Besucher auf dem Messegelände. Das Repertoire reicht von Orgeln, Glocken und Wachswaren über kirchliche Publikationen und soziale Tätigkeiten innerhalb der Kirche bis hin zu zahlreichen Vorträgen und Diskussionsrunden. Für katholisch1.tv
sprach Julia Strohmer mit Gerhard Reiter, dem Geschäftsführer der Messe Augsburg.
09.05.2012 KIRCHENINITIATIVE FORDERT MEHR KONTROLLE VON RÜSTUNGSEXPORTEN
Eine stärkere parlamentarische Kontrolle von Rüstungsexporten haben Friedensforscher, Kirchenvertreter und Politiker von SPD und Grünen gefordert. Voraussetzung dafür sei eine größere Transparenz in der Exportpolitik statt der bisher von allen Bundesregierungen praktizierten Geheimhaltung, betonten die Teilnehmer eines Symposiums der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) am Dienstag in Berlin. Die von der katholischen Deutschen Kommission Justitia et Pax (Gerechtigkeit und Frieden) und dem Evangelischen Entwicklungsdienst getragene GKKE veröffentlicht seit 1997 alljährlich einen eigenen Rüstungsexportbericht.
In der Generalaudienz am heutigen Mittwoch hat Papst Benedikt XVI. über das Gebet der Urgemeinde zu Jerusalem gesprochen, die inständig für den Apostel Petrus gebetet hatte, während dieser im Gefängnis war und sich kurz vor dem Prozess befand. Dieses Gebet, so der heilige Vater, sei ein Beispiel dafür, wie die Gemeinschaft der ersten Christen Schwierigkeiten zu begegnen wusste – sowohl äußeren Verfolgungen als auch inneren Auseinandersetzungen wie Neid und Streit. Der Papst wies außerdem darauf hin, sich im Marienmonat Mai der mütterlichen Fürsprache Mariens anzuvertrauen.
09.05.2012 SCHRÖDER: TEILHABE FÖRDERT ZUSAMMENHALT DER GENERATIONEN
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat bessere Teilhabechancen für alle Generationen gefordert. Nur so könne der Zusammenhalt der Generationen im demografischen Wandel auch weiterhin gesichert werden, sagte die Ministerin zum Auftakt des Deutschen Fürsorgetags in Hannover. Beschäftigung, Wachstum und allgemeiner Wohlstand hingen davon ab.
09.05.2012 PAPST ZU JUBILÄUM DER „TAUFE POLENS“ EINGELADEN
Nach Polens katholischer Kirche will auch Staatspräsident Bronislaw Komorowski Papst Benedikt XVI. für 2015 in das Land einladen. Das kündigte eine Präsidentensprecherin nach einer Begegnung von Komorowoski mit dem Vorsitzenden der nationalen Bischofskonferenz, Erzbischof Jozef Michalik, an.
08.05.2012 ZOLLITSCH ERWARTET DEBATTEN UND GLAUBENSFEST
Eine geistig-religiöse Vertiefung und die Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Fragen erwartet der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, vom Mannheimer Katholikentag. Das Christentreffen beginnt in der kommenden Woche. Zollitsch ist als Freiburger Erzbischof Mitgastgeber.
08.05.2012 UNTERSCHIEDLICHE REAKTIONEN AUF WAHLSIEG HOLLANDES
Die Wahl des Sozialisten Francois Hollande zum französischen Staatspräsidenten hat bei Religionsvertretern unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Die Französische Bischofskonferenz forderte Hollande in einem Interview mit «Radio Vatikan» auf, sich für die Einheit des Landes einzusetzen. Diese sei gegenwärtig gefährdet, sagte der Sprecher der Bischofskonferenz, Bernard Podvin. Der neue Präsident müsse das Staatoberhaupt aller Franzosen sein.
08.05.2012 KIRCHE UNTERSTÜTZT UNTERRICHT BEHINDERTER AN REGELSCHULEN
Die katholische Kirche in Deutschland unterstützt das politische Ziel, behinderte Kinder an Regelschulen zu unterrichten. Allerdings müsse gewährleistet sein, dass dabei die Bildungschancen von Behinderten in keiner Weise eingeschränkt werden, sagte der katholische Schulbischof Hans-Josef Becker. Gemeinsamer Unterricht an sich sei noch kein guter Unterricht, betonte der Paderborner Erzbischof.
In der Augsburger Innenstadt gibt es ein neues Ladengeschäft. Dabei handelt es sich aber nicht um einen herkömmlichen Einkaufsladen. Denn zu kaufen gibt es dort eigentlich nichts. Vielmehr soll das sogenannte YOUCAT-Zentrum Besuchern – vor allem Jugendlichen – einen Raum für Treffen, Glaubenskurse und geistlichen Austausch bieten. Der Augsburger Bischof Konrad Zdarsa hat die Eröffnung des Ladens unterstützt und ihn am vergangenen Wochenende eingeweiht. Marie-Bernadette Hügel und Andreas Düren waren dabei.
Die Bedeutung des Religionsunterrichts an bayerischen Berufsschulen ist heute in München gestärkt worden. Bereits 1992 hatte es eine erste "Erklärung zum Religionsunterricht an der Berufsschule" gegeben, dies wurde heute noch einmal aufgenommen und vertieft.
Der Countdown läuft - am 3. Juni 2012 wird der neue Flughafen Berlin Brandenburg eröffnet. Die Flughäfen Tegel und Schönefeld werden geschlossen. Damit bekommt die deutsche Hauptstadtregion den modernsten Flughafen Europas. Rund 200.000 neue Arbeitsplätze sollen hier bis 2016 entstehen. Einen davon hat bereits der katholische Flughafenseelsorger Pater Wolfgang Felber. Er und das Team der ehrenamtlichen Flughafenseelsorgehelferinnen und -helfer wurden jetzt in einem ökumenischen Gottesdienst für ihren Dienst beauftragt. Carmen Gräf und Frank Ehrenfried berichten.
07.05.2012 PAPST RUFT CASTRO IN EINEM BRIEF ZU MEHR FREIHEIT AUF
Papst Benedikt XVI. hat in einem Brief an Kubas Staatspräsident Raul Castro dessen Land aufgerufen, «auf dem Weg der Freiheit, Solidarität und Eintracht weiter voranzuschreiten». Zudem wünsche er dem kubanischen Volk «Gemeinwohl und Fortschritt», zitierte Radio Vatikan am Wochenende aus dem Schreiben. Der Papst habe sich weiter für die freundliche Aufnahme während seines Kuba-Besuchs Ende März bedankt.
07.05.2012 RENOVABIS-PFINGSTAKTION STELLT KINDER IN DEN MITTELPUNKT
Mit einem Pontifikalamt ist am Sonntag im Osnabrücker Dom die 20. bundesweite Renovabis-Pfingstaktion eröffnet worden. «Erneuerungen zu mehr Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung kann es nirgendwo auf der Welt an den Kindern vorbei geben», sagte Bischof Franz-Josef Bode in seiner Predigt.
07.05.2012 TAUSENDE GLÄUBIGE FEIERN 1000 JAHRE BAMBERGER DOM
Tausende Gläubige haben am Wochenende die Weihe des ersten Bamberger Doms am 6. Mai vor genau 1.000 Jahren gefeiert. Zu dem Festgottesdienst am Sonntag kamen etwa 20 katholische Bischöfe und Äbte aus neun Nationen nach Bamberg, unter anderen die Kardinäle Joachim Meisner aus Köln und Walter Brandmüller aus Rom. Auch der anglikanische Bischof von Chichester, John Hind, nahm am Gottesdienst teil, ebenso Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU). Das ganze Wochenende über fand unter dem Motto «Dem Himmel entgegen» rund um die Kathedrale zudem die Domkirchweih statt.
04.05.2012 SYRIEN - CHRISTEN IN EINEM UNRUHIGEN LAND
Syrien – längst ist in dem arabischen Land, das von Krisengebieten wie Israel, dem Libanon oder dem Irak umgeben ist, selbst der Konflikt eskaliert. Angesichts der schlimmen Bilder, die uns ständig erreichen, vergisst man, dass dieses Land für Christen ein bedeutsames Land ist. Das Christentum in Syrien hat nämlich eine sehr lange Tradition, Syrien ist sozusagen die Wiege des Christentums, auch wenn Christen dort heute eine kleine Minderheit gegenüber den Muslimen bilden. Marie-Bernadette Hügel und Sebastian Herzog haben in München an einer Pressekonferenz zum Thema „Christen zwischen den Fronten“ teilgenommen. Dabei waren zwei syrisch-orthodoxe Erzbischöfe zu Gast, die berichtet haben über ihr unruhiges Land, in dem es schwierig geworden ist für Christen.
04.05.2012 DEUTSCHER SENIORENTAG: KIRCHEN FORDERN KLARES JA ZUM ALTER
Die beiden großen Kirchen haben anlässlich des Deutschen Seniorentags in Hamburg eine höhere Wertschätzung des Alters gefordert. Das Motto des Kongresses «Ja zum Alter» fordere dazu auf, das gesamte Menschenleben zu bejahen, sagte der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke im ökumenischen Gottesdienst zum Seniorentag am Donnerstag in der Hamburger Hauptkirche Sankt Michaelis. Dies gelte auch für einen angemessenen Umgang mit Tod und Sterben. Das Leben müsse nicht um jeden Preis verlängert werden. «Aber wir lassen uns nicht einreden, das Leben habe irgendwann einmal keinen Wert mehr. Die Ehrfurcht vor dem Leben muss uns bestimmen.»
Papst Benedikt XVI. hat am Donnerstag die Medizinische Fakultät der katholischen Universität Sacro Cuore in Rom besucht. Bekannt ist die akademische Einrichtung im Nordosten der italienischen Hauptstadt vor allem durch die angeschlossene Gemelli-Klinik, in der sich Papst Johannes Paul II. (1978-2005) mehrfach behandeln ließ. Anlass des Besuches war die Gründung der renommierten Fakultät vor 50 Jahren durch den Arzt und Franziskaner Agostino Gemelli (1878-1959).
04.05.2012 VERBAND: MEHR GELD FÜR HÄUSLICHE KINDERBETREUUNG
Die Katholische Landvolkbewegung (KLB) Deutschland macht sich für Eltern stark, die ihre Kinder zu Hause erziehen und keine staatlich geförderten Einrichtungen in Anspruch nehmen. Auf der jüngsten Bundesversammlung des Verbands im oberbayerischen Erdweg forderte Bundesvorsitzender Heinz Gerster deshalb für das 2. und 3. Lebensjahr eines Kindes eine Anschlussleistung ans Elterngeld, wie die KLB am Donnerstag in Rhöndorf mitteilte. Dies wäre ein wichtiger Ausdruck der Anerkennung familiärer Betreuungsleistung.
03.05.2012 KATHOLISCHE ARBEITNEHMER FÜR MINDESTLOHN
Die Bundesvorsitzende der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB), Sabine Schiedermair, hat einen gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 9,70 Euro pro Stunde gefordert. Nur der gesetzliche Mindestlohn gewährleiste, «dass Menschen heute abgesichert sind und dass sie im Alter nicht unter der Armutsgrenze leben», sagte sie beim Ökumenischen Gottesdienst zum Tag der Arbeit am Dienstag in der Bremer Kirche Unser Lieben Frauen.
03.05.2012 MILITÄRBISCHOF: AFGHANISTAN AUCH NACH TRUPPENABZUG HELFEN
Der katholische Militärbischof Franz-Josef Overbeck tritt für ein verstärktes internationales Engagement in Afghanistan ein. Es seien weiterhin große Anstrengungen erforderlich, zivilgesellschaftliche Einrichtungen und Gruppierungen im Lande selbst zu stärken, sagte er in einem Interview der Zeitschrift «Kompass» seiner Dienststelle. «Das wird wohl über den vereinbarten Beginn des Abzuges hinaus noch längere Zeit notwendig bleiben», betonte der Essener Bischof.
03.05.2012 BENEDIKT XVI. GEDENKT DER SELIGSPRECHUNG VON JOHANNES PAUL II.
Papst Benedikt XVI. hat an die Seligsprechung seines Vorgängers Johannes Paul II. (1978-2005) vor einem Jahr erinnert. «Sein Lebenszeugnis, seine Lehre und seine Liebe zum Vaterland bleiben euer besonderes Erbe», sagte der Papst am Mittwoch während der Generalaudienz auf Polnisch. Er dankte den Polen, dass sie zum Gedenken an die Seligsprechung vom 1. Mai 2011 «so zahlreich nach Rom» gekommen seien. Am Montagabend hatten mehrere Tausend Menschen auf dem römischen Weltjugendtagsgelände an einer Gebetswache zum ersten Jahrestag der Seligsprechung teilgenommen.
02.05.2012 AUDIENZ: PAPST SPRICHT ÜBER HL. STEPHANUS
In der Apostelgeschichte wird vom Hl. Stephanus, dem ersten Märtyrer der Kirche, berichtet, er habe in seiner Rede vor dem hohen Rat dargelegt, wie die ganze Heilige Schrift auf Jesus zugehe. In Jesus sei „Gott auf einzigartige Weise gegenwärtig“, sagte Papst Benedikt XVI. am Mittwoch in der Katechese. „Er konnte nicht in einem Tempel aus Stein endgültig wohnen.“ In Jesus Christus stünden Gott und die Welt in Verbindung. Sehen Sie hier den deutschsprachigen Teil der Generalaudienz.
02.05.2012 MEHRERE TAUSEND BEI RÖMISCHER GEBETSWACHE FÜR JOHANNES PAUL II.
Mehrere tausend Menschen haben am Montagabend auf dem römischen Weltjugendtagsgelände an einer Gebetswache zum Jahrestag der Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. (1978-2005) teilgenommen. Die von Kardinalvikar Agostino Vallini geleitete Gedenkveranstaltung fand im Bezirk Tor Vergata im Südosten Roms statt. Das Gelände war im Jahr 2000 Schauplatz von Großveran- staltungen des Weltjugendtages mit Johannes Paul II. gewesen. Rund zwei Millionen Jugendliche hatten den Papst, auf dessen Initiative die Weltjugendtage zurückgehen, damals empfangen.
02.05.2012 SCHICK: FANS SOLLEN BEI DER EM FLAGGE ZEIGEN
Ein klares Signal für Menschenrechte bei der EM erwartet der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Ludwig Schick, von den Fußball- anhängern. «Warum sollten nicht auch Fans bei den Spielen ein Plakat hochhalten: Keine Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine?», fragte der Bamberger Erzbischof. Auch die Spieler und die Verantwortlichen der UEFA müssten Flagge zeigen. Er könne daher verstehen, wenn Politiker nicht zur EM reisten.
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, hat die Heimatvertriebenen zu einem Neuanfang ermuntert. Aus der gemeinsamen Erinnerung an die «furchtbaren Jahre am Ende des Zweiten Weltkriegs» erwachse die Verantwortung, daraus zu lernen, sagte der Freiburger Erzbischof am Dienstag beim Heimattreffen der Filipowaer im oberbayerischen Chieming. Zollitsch wurde 1938 als sogenannter Donauschwabe in Filipowa (Philippsdorf) im früheren Jugoslawien geboren. Sein Bruder Josef wurde dort 1944 bei einem Massaker getötet. Nach Vertreibung und Flucht kam die Familie 1946 in die Erzdiözese Freiburg.
Aktuelles Magazin (KW 19/2012): u.a. Die Heilig Rock Wallfahrt in Trier geht zu Ende, Youcat-Zentrum in Augsburg öffnet, Kirchenmesse Gloria zum ersten Mal in Deutschland vom 10.05.2012 Das Magazin – Archiv
Logos - Der Buchtipp
Logos KW 19/2012: Johannes Paul II., Fürchtet euch nicht; Schwikart, Jesus und ich; Multhaupt, Die Hüter der Himmelsscheibe; Hemmerle, Zum Thema „Kirche“ vom 10.05.2012 LOGOS – Archiv
YOUCAT.tv
YOUCAT.tv feiert Premiere: Hier ist unser erstes Monatsmagazin für Jugendliche und junge Erwachsene - ab sofort immer am ersten Sonntag eines Monats abrufbar. In diesem Monat unter anderem mit diesen Themen: Emmanuel School of Mission; Night Fever in Augsburg; Erstes YOUCAT-Zentrum eröffnet vom 11.05.2012 YOUCAT.tv – Archiv
Special
16.05.2012 IST DIE PIRATENPARTEI FÜR CHRISTEN WÄHLBAR?
Die Wahlen in Schleswig-Holstein und Nordrein-Westfalen zeigen es deutlich: die Piratenpartei hat sich einen Namen gemacht. Genauer gesagt ist sie derzeit in aller Munde. Wie aus dem Nichts aufgetaucht, ist sie jetzt auf Erfolgskurs und zieht nach und nach in die Landesparlamente ein. Doch was steckt hinter diesem Partei und ihrem Programm? Wofür steht die Partei und vor allem – ist sie für Christen wählbar? Über diese Fragen hat Marie-Bernadette Hügel mit dem katholischen Autor und Kulturjournalisten Dr. Alexander Kissler gesprochen.
In diesem Jahr werden wieder einige Dutzend Männer in Deutschland sich zum katholischen Priester weihen lassen. Hinter ihnen liegt ein langer Weg des Studiums, aber das ist nur das eine. Viel länger wohl hat jeden dieser meist jungen Männer die Frage umgetrieben: „Ist das mein Weg?“ Vor ein paar Tagen war Priesterweihe in Eichstätt – und katholisch1.tv hat einen der sechs dort geweihten Neu-Priester am Tag darauf in dessen Heimatgemeinde bei seiner Primiz begleitet. Eine Spurensuche nach den Wurzeln des Glaubens.
Ein traditionelles Geschenk, das Erstkommunionkinder meist von ihren Eltern erhalten, ist das Gebetbuch. Auf der ganzen Welt und schon seit Jahrhunderten besitzen Christen Gebet- und Gesangbücher. Noch älter ist die Kultur des Rosenkranzes. Das heutzutage am Weitesten verbreitete katholische Volksgebet geht auf das Frühmittelalter zurück. Das Gebetbuch und der Rosenkranz zählen zu den wichtigsten Utensilien christlicher Religionsausübung. Wie sich diese Andachtsgegenstände im Laufe der Geschichte gewandelt haben und inwiefern sie Zeitzeuge sind – das präsentiert derzeit eine Ausstellung in Ingolstadt; „Andacht und Zier“, so ihr Titel. Marie-Bernadette Hügel und Andreas Düren haben sich dort einmal umgesehen.
16.04.2012 MIT EIGENEM STIL UND PROFIL - 7 JAHRE PAPST BENEDIKT XVI.
Eigentlich hätte er an seinem 85. Geburtstag lieber gearbeitet, doch das ging nicht. Und so ähnlich war es auch mit seiner Wahl zum Papst. Alles war schon für den wohlverdienten Ruhestand vorbereitet. In Pentling bei Regensburg wollte er wohnen, ganz in der Nähe seines Bruders Georg Ratzinger. Doch mit der Wahl zum Papst am 19. April 2005 kam alles anders. Seit 7 Jahren leitet Papst Benedikt XVI. die Geschicke der römisch-katholischen Weltkirche. Zum Jubiläum am kommenden Donnerstag bat der Papst die Gläubigen um ihr Gebet. Sehen Sie hier einen Rückblick auf sein bisheriges Pontifikat.
Papst Benedikt XVI. hat seinen 85. Geburtstag an diesem Montag im Vatikan mit einem Gottesdienst mit den bayerischen Bischöfen und dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, begangen. Größere Feierlichkeiten sind auf ausdrücklichen Wunsch des Papstes nicht geplant. Es werde ein ganz normaler Arbeitstag, jedoch mit bayerischer Prägung, hatte der päpstliche Privatsekretär Georg Gänswein angekündigt. Vom kleinen Jungen aus Marktl am Inn zum deutschen Papst und Oberhaupt von mehr als 1 Milliarde Katholiken - sehen Sie hier ein Porträt über Joseph Ratzinger.
19.04.2012 PATER PERUSCHITZ, DER "TITANIC-PFARRER"
Der Untergang der Titanic am 15. April 1912 war ein unbegreifliches Unglück und gleichzeitig ein tragisches Lehrstück. Es hat 1.500 Menschen das Leben gekostet und gezeigt, dass der Mensch und seine Werke nicht vollkommen sind. Es war das schönste, größte, modernste und schnellste Schiff der damaligen Zeit, aber eben doch nicht „unsinkbar“. Spätestens seit dem Kinofilm mit Leonardo di Caprio und Kate Winslet haben wir eine Vorstellung davon, was für dramatische Szenen sich bei der Evakuierung der Passagiere wohl abgespielt haben. Mit an Bord der Titanic war auch ein Benediktinerpater aus der Kleinstadt Dorfen, 50 Kilometer von München entfernt. Er wurde auf ganz besondere Weise zu einem Helden.
Für katholische Kinder ist es ein ereignisreicher Tag, auf den sie sich lange vorbereiten und an den sich viele ihr ganzes Leben lang zurückerinnern: der Tag ihrer ersten Heiligen Kommunion. Morgen ist es wieder soweit, am „Weißen Sonntag“, dem ersten Sonntag nach Ostern, dürfen viele 8- und 9-Jährige zum ersten Mal eine geweihte Hostie empfangen. Mit der Erstkommunion werden auch in diesem Jahr in Deutschland wieder rund 220.000 Kinder in die weltweite Gemeinschaft der Gläubigen aufgenommen. Auch in der kleinen Ortschaft Hainhofen in Bayern ist bei sieben Kindern der 15. April dick im Kalender angestrichen. Lydia Faßnacht und Nico Romberg haben sie bei der Probe besucht.
03.04.2012 JUGENDLICHE IM BISTUM AUGSBURG GEHEN DEN KREUZWEG
In der Karwoche richten sich die Gläubigen in aller Welt auf das Leiden Jesu Christi am Kreuz aus. In einem bewegenden Kreuzweg haben im Bistum Augsburg zahlreiche Jugendliche der Passion Christi gedacht. Musikalisch begleitet wurde der Kreuzweg von der Gruppe "Adonai". Sehen Sie hier Impressionen aus der Feier in der Basilika St. Ulrich und Afra mit Bischof Konrad Zdarsa.
So wie man vor besonderen Festen seine Wohnung oder sein Haus aufräumt und blitzblank putzt, so sollte es auch einen Osterputz für die Seele geben. Gerade vor dem Hochfest Ostern soll deshalb jeder Katholik zur Beichte gehen. Vielen Menschen fällt es jedoch schwer, sich den Spiegel vorzuhalten und über die eigenen dunklen Seiten zu sprechen - und deshalb machen sie oft einen großen Bogen um den Beichtstuhl. Dabei ist heute alles nicht mehr so formelhaft und steif wie früher. Immer häufiger wird auch die Möglichkeit eines Beichtgesprächs genutzt, meint Prälat Wilhelm Imkamp. Wir haben mit dem Direktor des schwäbischen Wallfahrtsortes Maria Vesperbild über Sinn und Zweck der Beichte gesprochen.
21.03.2012 VOR 75 JAHREN: ENZYKLIKA "MIT BRENNENDER SORGE" VERÖFFENTLICHT
Die Nationalsozialisten schäumten vor Wut und Propagandaminister Joseph Goebbels notierte in seinem Tagebuch "Vatikan-Frechheit": Am 21. März 1937, dem Palmsonntag, wurde in mehr als 11.000 katholischen Kirchen in Deutschland die Enzyklika "Mit brennender Sorge" verlesen, die kurz zuvor unter großer Geheimhaltung nach Deutschland gebracht und hier vervielfältigt worden war. Sollte das öffentliche Entgegentreten der Kirche gegen die Nazis einen "Wechsel in der Kampftaktik" darstellen, wie es der Münsteraner Bischof Graf von Galen forderte, und: Welche Rolle spielten eigentlich die deutschen Bischöfe bei der Entstehung dieser Enzyklika? Im katholisch1.tv-Exklusivinterview mit Ulrich Bobinger erläutert der bekannte Kirchenhistoriker Prof Dr. Hubert Wolf, der selbst im Vatikanischen Geheimarchiv geforscht hat, die Hintergründe.
15.03.2012 PROJEKT OMNIBUS: ZUHAUSE AUF ZEIT FÜR ELTERN KRANKER KINDER
Was tun Eltern, wenn ihr Kind schwer krank ist und in einer Spezialklinik in einer fremden Stadt behandelt wird? Krankenkassen zahlen einen Hotel-Aufenthalt der Eltern für gewöhnlich nicht und nicht immer ist es möglich, dass ein Elternteil im Krankenhaus mit aufgenommen wird. Viele Eltern geraten in einen Konflikt, weil sie ihr krankes Kind begleiten wollen, aber in der fremden Stadt nicht wissen, wo sie unterkommen können. Aus dem Grund gibt es in München gegenüber der Kinderklinik das „Projekt Omnibus“. In dem von Franziskanern betriebenen Haus finden bis zu 50 Personen mit kranken Kindern Unterkunft – kostenlos, teils monatelang! Marie-Bernadette Hügel und Björn Mehrholz haben das Haus besucht und eine Mutter mit ihrem zweijährigen Sohn begleitet.
Im Mittelalter und der frühen Neuzeit waren sie in ganz Europa verbreitet, auch heute gibt es sie noch: die Passionsspiele. Oberammergau ist dafür weltberühmt. In kleinerem Umfang, aber mit nicht weniger Herzblut führen die Bewohner von Altmühlmünster, einem kleinen Dorf zwischen Regensburg und Eichstätt, das Leiden und Sterben Christi alle fünf Jahre auf. Die Idee entstand vor 30 Jahren - man wollte mit Hilfe der Aufführungen mehr Menschen in die Kirche bringen. Inzwischen kommen die Besucher von nah und fern, und 100 Bewohner aus Altmühlmünster und den Nachbarorten wirken als Darsteller mit. Marie-Bernadette Hügel und Sebastian Herzog waren kurz vor der Premiere bei der Hauptprobe bei.
05.03.2012 ZURÜCK AUS AFGHANISTAN: "ES WAR GANZ ANDERS ALS ERWARTET!"
In Afghanistan ist die Sicherheitslage nach den Koran-Verbrennungen wieder besonders angespannt. Die Bundeswehr hat deswegen sogar ihren Stützpunkt in Talokan vorzeitig geräumt. Bis 2014 sollen dann alle deutschen Kampftruppen abgezogen werden.
Vor Ort werden die Soldaten von Militärpfarrern seelsorgerlich begleitet. Einen von Ihnen, Pfarrer Andreas Vogelmeier, haben wir vor einem halben Jahr, unmittelbar vor seinem Abflug nach Afghanistan, in seiner Standortkaserne in Stetten am kalten Markt getroffen. Er ist nun wieder zurückgekehrt und Kristina Apelt und Nico Romberg haben mit ihm über seine Erlebnisse gesprochen.