Hotels und Bars aus Eis, das sind Hingucker. Andererseits kennen wir das von Ski- und Urlaubsorten in jedem Winter. Eine Kirche jedoch, die nur aus Schnee und Eis gebaut ist, das ist einmalig! Im Bayerischen Wald, genauer gesagt in dem kleinen Örtchen Mitterfirmiansreut, kann so ein Prachtwerk in diesen Monaten bestaunt werden. Die Idee dazu stammt eigentlich von den Vorfahren der Ortsbewohner. Nach 100 Jahren haben die Mitterfirmiansreuter sie wieder aufleben lassen. Marie-Bernadette Hügel und Nico Romberg haben sich auf den Weg gemacht und stellen Ihnen Deutschlands einzige Schneekirche vor.
Der Augsburger Bischof Dr. Konrad Zdarsa hat sich an diesem Donnerstag mit Mitgliedern des Betriebsrates der Verlagsgruppe Weltbild und Gewerkschaftsmitgliedern getroffen. Die Betriebsräte schilderten Bischof Zdarsa die Sorgen, die sich die Mitarbeiter wegen der Verkaufspläne machten. So hätten zahlreiche Mitarbeiter Befürchtungen, dass es in Folge des Verkaufes der Verlagsgruppe zu einem Arbeitsplatzabbau kommen könne. Bischof Zdarsa sagte nach der rund einstündigen Begegnung in Augsburg: „Es ist zunächst einmal gut gewesen, dass wir uns in einer guten Atmosphäre begegnen konnten. Das war eine wichtige Begegnung, bei der ich auch die konkreten Anliegen und Nöte aus erster Hand erfahren konnte. Damit bin ich besser in der Lage, dieses Anliegen auch mit den anderen Gesellschaftern zu kommunizieren und das Verständnis dafür zu vertiefen.“
26.01.2012 PAPST: KIRCHE SOLL MISSIONIEREN WIE IN IHREN ANFÄNGEN
Die Kirche muss sich nach Worten von Papst Benedikt XVI. am Missionseifer der ersten Christen ein Vorbild nehmen. Es gelte, die ursprüngliche Begeisterung für den Glauben wiederzufinden, schreibt der Papst in seiner am Mittwoch veröffentlichten Botschaft zum Weltmissionssonntag.
Junge Mütter in Not sollen nach Ansicht der katholischen Deutschen Bischofskonferenz vor allem durch Möglichkeiten zur vertraulichen Geburt unterstützt werden. In der Diskussion um eine rechtliche Regelung der Babyklappe sprach sich der Augsburger Weihbischof Anton Losinger am Mittwoch für eine Weiterentwicklung dieses Konzepts aus. Zugleich plädierte er aber dafür, Angebote der anonymen Geburt als «Ultima Ratio» zur Rettung von Leben beizubehalten.
26.01.2012 MILITÄRBISCHÖFE WOLLEN DEBATTE ÜBER FRIEDENSETHIK
Die Militärbischöfe der beiden großen Kirchen haben sich für eine breite gesellschaftliche Debatte zur Friedensethik ausgesprochen. Dabei dürfe es nicht nur um den Bundeswehreinsatz in Afghanistan gehen, sagte der katholische Militärbischof Franz-Josef Overbeck am Mittwoch in Berlin. Bei der Frage nach der Berechtigung eines militärischen Engagements müsse auch die Situation in Ländern wie Nigeria im Blick sein. In dem afrikanischen Land kommt es immer wieder zu Terroranschlägen islamistischer Gruppen unter anderem auf Christen.
25.01.2012 AUDIENZ: DAS HOHEPRIESTERLICHE GEBET JESU
In der Katechesenreihe über das Beten Jesu hat Papst Benedikt XVI. an diesem Mittwoch bei der Generalaudienz über das Hohepriesterliche Gebet Jesu (Joh 17,1 -26) beim Letzten Abendmahl gesprochen. Darin wendet Jesus sich an den Vater: Er bittet um Verherrlichung, um Fürsprache für seine Jünger und schließlich um die Einheit der Kirche aller Zeiten. Sehen Sie hier den deutschsprachigen Teil der Papstansprache.
25.01.2012 KATHOLISCHE KIRCHE FORDERT STÄRKEREN KAMPF GEGEN RECHTSEXTREME
Die katholische Kirche fordert von der Politik ein entschlosseneres Vorgehen gegen Rechtsextremismus und Fremdenhass. «Wer Menschen anderer Herkunft, Hautfarbe oder Religion ausgrenzt, wer sie diskriminiert oder gar physisch attackiert, der muss mit Reaktionen der staatlichen Gewalt und dem Widerstand der freiheitlichen Gesellschaft rechnen», erklärten die katholischen Bischöfe am Dienstag bei ihrem «Ständigen Rat» in Würzburg.
25.01.2012 PAPST WARNT VOR REIZÜBERFLUTUNG DURCH DAS INTERNET
Papst Benedikt XVI. hat vor einer Reizüberflutung durch moderne Medien gewarnt und zu einer größeren Wertschätzung der Stille und des Schweigens aufgerufen. Besonders im Internet werde der Mensch mit «Antworten auf Fragen bombardiert, die er sich nie gestellt hat, und auf Bedürfnisse, die er nicht empfindet», schreibt der Papst in seiner am Dienstag veröffentlichen Botschaft zum Weltmediensonntag. Demgegenüber seien Momente der Stille unverzichtbar, um Wichtiges von Unnützem und Nebensächlichem zu unterscheiden. Die Stille müsse ein «wesentliches Element der Kommunikation» sein, erklärte Benedikt XVI.
25.01.2012 WULFF LOBT TOLERANTE ZUWANDERUNGSPOLITIK FRIEDRICH DES GROSSEN
Der 300. Geburtstag von Friedrich dem Großen ist am Dienstag in Berlin mit einem großen Festakt gefeiert worden. Im Konzerthaus am Gendarmenmarkt würdigte Bundespräsident Christian Wulff vor rund 1.200 Gästen aus Politik und Gesellschaft die «tolerante Zuwanderungspolitik» des Preußenkönigs.
24.01.2012 BUNDESÄRZTEKAMMER: FOLGEN VON LEBENDSPENDE ABSICHERN
Die Bundesärztekammer (BÄK) hat Pläne der Bundesregierung begrüßt, die Bereitschaft zur Lebendspende von Organen zu erhöhen. Ihr Präsident Frank Ulrich Montgomery forderte am Montag in Berlin zugleich, Spender besser gegen mögliche Folgen der Organspende abzusichern.
24.01.2012 STUDIE: ANTISEMITISMUS IN DER MITTE DER GESELLSCHAFT VERANKERT
In der deutschen Gesellschaft sind in erheblichem Umfang antisemitische Einstellungen vorhanden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Expertenkommission in ihrem am Montag in Berlin vorgestellten Bericht «Antisemitismus in Deutschland». Ein «latenter Antisemitismus» sei bei 20 Prozent der Bevölkerung zu finden. Er gründe auf Vorurteilen, Klischees oder «schlichtem Unwissen über Juden und Judentum», erklärte der Koordinator der Studie, der in London lehrende Historiker Peter Longerich.
24.01.2012 ZWEI NEUE VIZEPRÄSIDENTEN FÜR DIE KATHOLISCHE UNIVERSITÄT
Manfred Brocker (52), Politikwissenschaftler, und Ulrich Küsters (55), Professor für Statistik, sind neue Vizepräsidenten der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU). Der Hochschulrat wählte beide für eine Amtszeit von drei Jahren auf seiner konstituierenden Sitzung, wie die KU am Dienstag mitteilte. Der Vorsitzende des Stiftungsrates der KU, Kardinal Reinhard Marx, muss der Wahl noch zustimmen.
23.01.2012 KINDERSCHUTZZENTRUM IN MÜNCHEN ERÖFFNET
Wie soll man damit umgehen, wenn man in seiner Umgebung sexuellen Kindesmissbrauch vermutet? Wie handeln, mit wem sprechen? Nach den schrecklichen Enthüllungen des Jahres 2010 will die Kirche jetzt in die Offensive gehen und bei der Prävention sogar eine Vorreiterrolle spielen. Um neuen Fällen sexuellen Missbrauchs vorzubeugen wurde nun in München ein Kinderschutzzentrum eingerichtet. Dabei sollen mithilfe eines E-Learning-Projektes Priester und kirchliche Mitarbeiter geschult und für Anzeichen sexuellen Missbrauchs sensibilisiert werden. Wie das genau funktioniert und welche Ziele in dem Kinderschutzzentrum verfolgt werden, das haben Marie-Bernadette Hügel und Julia Geisler in Erfahrung gebracht.
23.01.2012 SEBASTIANIOKTAV: 8 TAGE ZU EHREN DES HL. SEBASTIAN
Am vergangenen Wochenende ist in Augsburg die traditionelle Sebastianioktav mit einem Pontifikalamt zu Ende gegangen. Die Wallfahrt zum Hl. Sebastian geht auf das Jahr 1843 zurück und stand in diesem Jahr unter dem Motto "Denn ER ist unser Friede", dem Wahlspruch des Augsburger Bischofs Konrad Zdarsa. Acht Tage lang standen verschiedene Votivmessen, Predigtandachten und besondere Gottesdienste auf dem Plan. Viele Stadtpfarreien pilgerten deswegen nach Sankt Sebastian. Das abschließende Hochamt mit der Sakraments- und Reliquienprozession feierte Bischof Zdarsa mit vielen hundert Gläubigen. Lydia Faßnacht und Tobias Marz waren dabei. Sehen Sie hier das Video!
23.01.2012 PAPST RUFT NEOKATECHUMENALE ZU EINGLIEDERUNG IN PFARREIEN AUF
Papst Benedikt XVI. hat die Mitglieder des «Neokatechumenalen Wegs» zu Gehorsam gegenüber den Ortsbischöfen und einer stärkeren Eingliederung in das kirchliche Gemeindeleben aufgerufen. Die Einheit der Kirche und ein harmonisches Zusammenleben ihrer Glieder seien ein wichtiges Zeugnis für die christliche Botschaft, sagte der Papst vor rund 7.000 Mitgliedern der Geistlichen Bewegung im Vatikan.
23.01.2012 ENTSETZEN UND TRAUER ÜBER NEUE ANSCHLÄGE IN NIGERIA
Die katholische Kirche in Deutschland ruft zum Gebet für die Terroropfer in Nigeria und deren Angehörige auf. «Mit Entsetzen und Trauer» verfolge er die Nachrichten über die erneuten Anschläge, erklärte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, am Sonntag in Freiburg.
23.01.2012 KIRCHEN ERÖFFNEN GEBETSWOCHE ZUR EINHEIT DER CHRISTEN
Die katholische und die evangelische Kirche haben am Sonntag die bundesweite Gebetswoche für die Einheit der Christen eröffnet. Das gemeinsame Gebet der Christen verschiedener Konfessionen um die Einheit der Kirche ist «nicht vergeblich», sagte der Braunschweiger evangelische Landesbischof Friedrich Weber beim Eröffnungsgottesdienst in Köthen (Sachsen-Anhalt).
20.01.2012 KARDINAL VERURTEILT ABTREIBUNGEN VON KINDERN MIT DOWN-SYNDROM
Der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Angelo Bagnasco, sieht eine die wachsende Tendenz, Kinder mit Down-Syndrom abzutreiben. Tötungen dürften nicht der Preis für eine «Gesellschaft der Gesunden» sein, sagte der Erzbischof von Genua laut einem Bericht des katholischen Pressedienstes SIR.
20.01.2012 KIRCHE: KEIN PATENT AUF PFLANZEN UND TIERE
Die katholische Kirche hat sich gegen jede Patentierung von Pflanzen und Tiere ausgesprochen. Die Natur sei dem Menschen durch die Schöpfung geschenkt, er könne sie nicht erfinden, erklärte der Leiter des Katholischen Büros in Berlin, Prälat Karl Jüsten. Zugleich begrüßte er die von den Bundestagsfraktionen von Union, FDP, SPD und Grünen vorgelegten Antrag zur Änderung der EU-Biopatentrichtlinie. Jüsten bedauerte allerdings, dass sich der Antrag nur gegen eine Patentierung von konventionell gezüchteten landwirtschaftlichen Nutztieren und -pflanzen sowie deren Nachkommen und Produkte ausspricht.
20.01.2012 VORSTOSS FÜR KINDERRECHTE INS GRUNDGESETZ GESCHEITERT
Grüne und Linke sind mit ihrem Vorstoß, Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen, gescheitert. Der Bundestag lehnte am Donnerstag in Berlin mit den Stimmen der Regierungskoalition entsprechende Anträge ab.
Im Herzen von Augsburg liegt die Benediktinerabtei St. Stephan. Eine Abtei mit 1000jähriger Geschichte, die auf 3 Wurzeln zurückzuführen ist. Die Benediktinerabtei St. Ulrich und Afra (1012 bis 1803), das Damenstift St. Stephan, das von Bischof Ulrich 969 gegründet wurde und die Neuansiedelung durch König Ludwig I. von Bayern im Jahr 1834/35 bei St. Stephan. In diesem Jahr blicken die Benediktiner auf ihre lange, genau 1000jährige Geschichte in Augsburg zurück. Das Jubiläumsprogramm 2012 haben sie bei einer Pressekonferenz vorgestellt. Marie-Bernadette Hügel, Kristina Apelt und Herbert Kuhn berichten.
19.01.2012 GEDENKMESSE FÜR VACLAV HAVEL IM PETERSDOM
Bei einem Gottesdienst im Petersdom wird am Freitag des verstorbenen früheren tschechischen Staatspräsidenten Vaclav Havel gedacht. Den Gedenkgottesdienst leitet der Dekan des Kardinalskollegiums und frühere Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano, wie der Pressedienst der Tschechischen Bischofskonferenz berichtet. Zu der Messe werden unter anderen zahlreiche Vertreter der beim Heiligen Stuhl akkreditierten Botschafter erwartet.
19.01.2012 BAHR WILL DEMENZKRANKE UND HÄUSLICHE PFLEGE STÄRKER UNTERSTÜTZEN
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will mit der Pflegereform vor allem Demenzkranke und die Pflege in der Familie unterstützen. Pflegebedürftige sollten «so lange wie möglich zu Hause bleiben können», sagte Bahr am Mittwoch bei der Vorstellung des Arbeitsentwurfs eines neuen Pflegegesetzes. Dazu sollen Demenzkranke in der ambulanten Versorgung künftig höhere Leistungen erhalten und Pflegebedürftige und ihre Angehörigen mehr Wahlmöglichkeiten bei Leistungen erhalten.
19.01.2012 SCHÖNBORN: BURJAN WIRD WELTWEIT ERSTE SELIGE PARLAMENTARIERIN
Die aus Deutschland stammende jüdisch-österreichische Sozialpolitikerin Hildegard Burjan (1883-1933) ist «weltweit die erste demokratische Politikerin», die von der katholischen Kirche seliggesprochen wird. Das betonte der Wiener Kardinal Christoph Schönborn bei einer Festveranstaltung der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) im österreichischen Parlament. Diese «großartige und echte Christin» sei der Beweis, «dass es möglich ist, in der Politik heilig zu werden». Burjan wird am 29. Januar seliggesprochen.
18.01.2012 AUDIENZ: BEGINN DER GEBETSWOCHE FÜR DIE EINHEIT DER CHRISTEN
In der Generalaudienz an diesem Mittwoch hat Papst Benedikt über die Gebetswoche für die Einheit der Christen gesprochen. Er erklärte, wir sollten wie Jesus beim letzten Abendmahl beten: darum, dass alle eins werden, so wie der Vater in ihm und er im Vater. Die Gebetswoche, so der hl. Vater, bringe zum Bewusstsein, dass Einheit nicht von uns selbst erwirkt werden könne, sondern ein Geschenk sei, um das wir bitten müssen.
Sehen sie hier den deutschsprachigen Teil der Ansprache.
18.01.2012 KIRCHEN RUFEN ZU KRITISCHER SOLIDARITÄT MIT ISRAEL AUF
Die beiden großen Kirchen in Deutschland haben erneut eine «friedliche und gerechte Lösung» des israelisch-palästinensischen Konflikts gefordert. Sie riefen am Dienstag in Berlin zu kritischer Solidarität mit Israel auf und traten für ein Existenzrecht des Staates mit sicheren Grenzen ein.
18.01.2012 VATIKAN: NEUE ANTWORT DER PIUSBRÜDER AUF EINIGUNGSPAPIER
Die traditionalistische Piusbruderschaft hat dem Vatikan eine neue Antwort auf die «Lehrmäßige Erklärung» im Rahmen der jüngsten Einigungsbemühungen zugeleitet. Ein entsprechendes Schreiben der Bruderschaft St. Pius X. ist bei der Glaubenskongregation eingetroffen. Über den Inhalt wurde bislang nichts bekannt.
17.01.2012 "WELTBILD"-MITARBEITER HOFFEN AUF AUGSBURGER BISCHOF
Die Beschäftigten der zum Verkauf stehenden katholischen Verlagsgruppe "Weltbild" fordern demonstrativ Unterstützung ein: Am Samstagabend wollen sie dem Augsburger Bischof Konrad Zdarsa Postkarten mit ihren Forderungen überreichen. Um 17 Uhr soll sich dann zu diesem Zweck ein Demonstrationszug vom Rathaus zum Dom und zum gegenüberliegenden Bischofshaus in Bewegung setzen - das meldet die katholische Nachrichtenagentur "KNA". Die "Weltbild"-Mitarbeiter fordern unter anderem den Erhalt der gesamten Verlagsgruppe sowie einen Zukunftstarifvertrag.
17.01.2012 PAPST BESTÄTIGT MARONITISCHE BISCHÖFE FÜR LIBANON UND SYRIEN
Papst Benedikt XVI. hat der Wahl von drei neuen maronitischen Bischöfen für den Libanon und Syrien zugestimmt. Wie der Vatikan am Montag mitteilte, bestätigte er die Wahl von Michel Aoun (52) zum Bischof von Byblos und Mounir Khairallah (59) zum Bischof von Batrun im Libanon. Aoun wird Nachfolger von Bechara Rai, der im März 2011 zum Patriarchen von Antiochien und damit zum Oberhaupt der maronitischen Kirche gewählt wurde. Zudem gab der Papst sein Einverständnis zur Berufung von Elias Slaiman Slaiman (60) zum Bischof der Diözese Latakia in Syrien. Die drei waren gemäß dem Ostkirchenrecht von der maronitischen Bischofssynode in ihre
Ämter gewählt worden.
In Indien haben hinduistische Extremisten eine christliche Gemeinde überfallen und dabei mehrere Menschen verletzt. Wie der römische Pressedienst «Asianews» berichtete, drangen die bewaffneten Täter im südindischen Bundesstaat Karnataka nahe der Stadt Bangalore in ein Privathaus ein, in dem sich 20 Angehörige einer Pfingstkirche versammelt hatten. Der Pastor der «Agape Church» habe bei dem Angriff einen Finger verloren, zwei weitere Personen hätten Verletzungen erlitten. Die Hindus hätten den Christen eine aggressive Missionstätigkeit vorgeworfen.
17.01.2012 NEUE HAUSDURCHSUCHUNGEN BEI BELGISCHER KIRCHE
Die belgische Justiz hat abermals Haussuchungen bei katholischen Bistümern des Landes unternommen. In Antwerpen, Hasselt und Mechelen seien am Montag bei den Bischofssitzen Befragungen vorgenommen und Dokumente sichergestellt worden, berichteten belgische Medien.
16.01.2012 PAPST FORDERT MENSCHLICHEN UMGANG MIT MIGRANTEN UND FLÜCHTLINGEN
Mehr menschliche Achtung für Migranten und Flüchtlinge hat Papst Benedikt XVI. gefordert. Es gehe nicht um Nummern und Zahlen, sondern um Männer und Frauen, um Kinder, Jugendliche und Alte, die einen Ort suchten, wo sie in Frieden leben könnten, betonte der Papst am Sonntag aus Anlass des katholischen Weltflüchtlingstages 2012 auf dem Petersplatz.
16.01.2012 ERZBISCHOF WOELKI ZU ANTRITTSBESUCH BEIM PAPST
Der Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki ist am Samstag im Vatikan mit Papst Benedikt XVI. zusammengetroffen. Die Audienz war sein Antrittsbesuch als Hauptstadtbischof, wie das vatikanische Presseamt ohne weitere Angaben bekannt gab. Woelki steht seit vergangenen August an der Spitze des Erzbistums Berlin. Am 22. September begrüßte er den Papst in der Bundeshauptstadt beim Auftakt von dessen Deutschlandbesuch. Vor einer Woche gab Benedikt XVI. bekannt, dass er Woelki mit 21 weiteren Geistlichen am 18. Februar in Rom die Kardinalswürde verleiht.
16.01.2012 VATIKANZEITUNG WEIST FEHLINTERPRETATION VON PAPSTREDE ZURÜCK
Gegen Fehldeutungen und verzerrende Zuspitzungen der Papstrede vor dem Diplomatischen Corps hat sich die vatikanische Tageszeitung «Osservatore Romano» gewandt. Etliche Medien hätten berichtet, der Papst habe in seiner Ansprache gleichgeschlechtliche Lebensgemein- schaften verurteilt und als «Bedrohung für die Menschheit» bezeichnet, zitiert das Blatt einen Beitrag der britischen Tageszeitung «The Guardian». Tatsächlich habe der Papst aber solche Gemeinschaften überhaupt nicht erwähnt. Es handelt sich um einen Artikel des britischen Journalisten Andrew Brown, der auf der Internetseite des «Guardian» erschienen war.
15.01.2012 PAPST RUFT ZUM GEBET FÜR DIE ÖKUMENE AUF
Papst Benedikt XVI. hat mit Blick auf die bevorstehende Weltgebetswoche für die Einheit der Christen alle Gläubigen zum persönlichen und gemeinschaftlichen Gebet für die Ökumene aufgerufen. Er äußerte am Sonntag auf dem Petersplatz den Wunsch, dass "alle von Gott das Geschenk der vollen Einheit unter den Jüngern Christi erbitten". Die Weltgebetswoche findet alljährlich vom 18. bis 25. Januar statt.
15.01.2012 ERZBISTUM BAMBERG WILL ALLE KIRCHENBAUTEN ERHALTEN
Die Erzdiözese Bamberg will alle ihre rund 800 Kirchen und Kapellen erhalten. Das hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick beim Neujahrempfang seiner Diözese betont. Es solle "keine Kirche abgerissen werden, auch nicht zweckentfremdet oder umfunktioniert werden", sagte Schick beim Neujahrsempfang am Wochenende. Sie seien von "unseren Müttern und Vätern" für die Ehre Gottes gebaut worden. Das Domjubiläum in diesem Jahr mahne besonders, nicht nur die 1.000 Jahre alte Kathedrale, sondern alle Kirchen als Gottesdienstraum zu erhalten.
Aktuelles Magazin (KW 3/2012): u.a. Emmanuel School of Mission in Altötting, Pfarreienfusion in Penzberg, 1000 Jahre Benediktinerabtei St. Stephan in Augsburg, Glockenläuten von Hand vom 21.01.2012 Das Magazin – Archiv
Logos. Der Buchtipp
Logos KW 3/2012: Berger, Kommentar zum Neuen Testament; Gerhards, Wo Gott und Welt sich begegnen; Crivello, Das Godescalc Evangelistar – Die persönliche Bibel Karls des Großen; Bundesverband der kath. Pfarrhaushälterinnen, Gut gekocht ist halb gepredigt, Herrliche Rezepte aus der Pfarrhausküche vom 21.01.2012 LOGOS – Archiv
Special
20.01.2012 EMMANUEL SCHOOL OF MISSION
Altötting ist in der katholischen Landschaft bekannt als eine der meistbesuchten Wallfahrtsstätten Deutschlands und Europas. Nicht verwunderlich also, dass Orte wie Lourdes, Loretto oder Fatima zu den Partnerstädten gehören. Kurzum: eine Stadt, in der katholisches Leben einen fruchtbaren Boden vorfindet. Katholisches Leben, das wird auch von den Studenten der Emmanuel School of Mission in Altötting gelebt. Hier verbringen junge Katholiken zwischen 18 und 30 Jahren neun Monate, in denen sie ein intensives Leben der Gemeinschaft und des Gebetes leben. Außerdem stellen sie sich in dieser Zeit in den Dienst der Evangelisation. Marie-Bernadette Hügel und Nico Romberg haben die 24 jungen Menschen einen Tag lang begleitet.
„Pfarrer feiert Hochzeit“ – das könnte schon fast eine Skandalmeldung der Bildzeitung sein. Doch besondere Anlässe erfordern besondere Taten. So jedenfalls sieht es der Penzberger Pfarrer Josef Kirchensteiner. Denn aus seinen zwei Pfarreien „Christkönig“ und „Unsere liebe Frau von Wladimir“ wurde am 1. Januar eine einzige. 7.700 Gemeindemitglieder zählt die Gesamtpfarrei nun. An anderen Orten haben solche Fusionen in der Vergangenheit schon für wütende Proteste gesorgt, doch für die Penzberger ist es ein Grund zur Freude. Und so feierten sie letzte Woche eben die „Hochzeit“ ihrer beiden Pfarreien. Marie-Bernadette Hügel und Rainer Beck berichten von dieser Vermählung der etwas anderen Art.
12.01.2012 WALLFAHRT FÜR FAMILIEN NACH LOURDES: JETZT FRÜHBUCHER- RABATT!
In der letzten Sommerferienwoche vom 1. bis 8. September 2012 veranstaltet das Bistum Augsburg eine große Wallfahrt für Familien und Paare nach Lourdes. Aufgrund der Marienerscheinungen der Bernadette Soubirous vor rund 150 Jahren ist der Ort am Fuße der Pyrenäen einer der bedeutendsten und bekanntesten Marienwallfahrtsorte. Für Schnellentschlossene gibt es einen Frühbucherrabatt. Was Sie auf der Reise erwartet, erfahren Sie hier!
12.01.2012 2012 UND DIE ANGST VOR DEM WELTUNTERGANG
2012 wird es die Fußball-EM geben und die Olympischen Spiele. Und es wird – wenn man dem Maya-Kalender Glauben schenken mag - am 21.12. die Welt untergehen. Viele denken bei dem Begriff Apokalypse in erster Linie an schreckliche Ereignisse. Und tatsächlich haben die Katastrophen der letzten Jahre klar gemacht, dass der Mensch die Möglichkeit zur Selbstzerstörung hat. Doch eigentlich bedeutet das griechische Wort Apokalypse „Offenbarung“ oder „Enthüllung“. Christen glauben an ein helles Licht am Ende des langen dunklen Tunnels. Gerda Riedl ist Theologieprofessorin und Expertin für Glaubenslehre und Weltanschauungsfragen. Wir haben mit ihr über die Endzeitprophezeiungen und die christliche Vorstellung vom Weltuntergang und dem Jüngsten Gericht gesprochen.
Landshut, die Regierungshauptstadt von Niederbayern, war im Mittelalter als Stadt der Künste weltberühmt. Die Meister der Bauhütte, Bildschnitzer, Bronzegießer, Harnischmacher und Goldschmiede trugen dazu bei. Einmalig auf der Welt ist der Turm der St.-Martins-Kirche. Mit 130 Metern ist die Basilika der höchste Backsteinbau der Welt und die höchste Kirche Bayerns. Zum Vergleich: Die Türme der Münchner Frauenkirche sind nur 99 bzw. 100 Meter hoch. Die Landshuter Martinskirche ist aber nicht nur durch ihren Turm eindrucksvoll. Kristina Apelt und Nico Romberg haben sich die Kirche und ihre Schätze zeigen lassen.
14.12.2011 WEIHNACHTEN IM GEFÄNGNIS: "DAS SIND TRAURIGE TAGE"
Es gibt viele Gründe, sich auf Weihnachten zu freuen: Familie, Christmette, Stimmung am Weihnachtsbaum. Und dieselben Gründe sind es auch, die viele Menschen an Weihnachten traurig machen. Alleinstehende, Vereinsamte, oder Menschen, die nicht so feiern können, wie sie gerne möchten. Weihnachten – die traurigste Zeit im Jahr. Oliver Föhr ist Gefängnis-Seelsorger in der Justizvollzugsanstalt Memmingen und kennt das. Rund 100 Gefangene, die maximal ein Jahr Haft abbüßen müssen, verbringen dort momentan die Advents- und Weihnachtszeit – ohne Geschenkestress, ohne die obligatorischen Weihnachtsfeiern. Und ohne ihre Familie. Birgit Geiß und Sebastian Herzog waren dort.
12.12.2011 HEPBERGER STALLWEIHNACHT: JESUSKIND VERZAUBERT DAS PUBLIKUM
"Schlaf in himmlischer Ruh" - genauso wie es im weltweit bekanntesten Weihnachtslied "Stille Nacht, heilige Nacht" besungen wird, so schlummerte der kleine sieben Monate alte Elias Schraufstetter als Jesuskind in der Krippe und verzauberte das Publikum. Rund 2000 Gäste kamen am dritten Adventswochenende ins oberbayerische Hepberg im Bistum Eichstätt zur traditionellen Stallweihnacht. Bei insgesamt vier Vorstellungen im fast drei Jahrhunderte alten Stall des Hepberger Schlossanwesens konnten die Zuschauer ein besonders stimmungsvolles Krippenspiel in lebenden Bildern, Musik und Texten miterleben. Vor 19 Jahren hat Altbürgermeister Albert Beer die Stallweihnacht ins Leben gerufen (Nähere Infos auch unter www.stallweihnacht.de). Lydia Faßnacht und Markus Probst haben mit ihm gesprochen und einige schöne Momente ausgewählt. Sehen Sie hier das Video!
Ob Mesner, Messner, Küster oder Sakristan - die Bezeichnungen hängen von den unterschiedlichen Regionen ab, doch sie alle bezeichnen das Gleiche: einen Dienst von unschätzbarem Wert. Denn was wären die Kirchen - allen voran die Pfarrer und die Gläubigen - ohne die guten emsigen Geister im Hintergrund? Gerade jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit. Um ihren Dienst zu würdigen, findet in den einzelnen Diözesen jährlich ein Mesnertag statt, wo alle - ob ehrenamtlich oder hauptberuflich - zusammen kommen. Marie-Bernadette Weimann und Nico Romberg waren bei dem Treffen im Bistum Augsburg dabei und haben Thorsten Poth kennengelernt, den sie einige Tage später an seinem Arbeitsplatz besucht haben.
08.12.2011 "... DAMIT ICH BEI DEM WETTER NICHT DRAUßEN SEIN MUSS"
Mitten in Deutschland leben Zehntausende armer Menschen. Über 350.000 sind sogenannte Wohnungsnotfälle. 22.000 lebten im Vorjahr ohne jegliche Unterkunft auf der Straße. Und es werden immer mehr. Gerade jetzt, in der kalten Zeit des Jahres, trifft es Bedürftige besonders hart. Zahlreichen kirchlichen und städtischen Einrichtungen ist es zu verdanken, dass es für notleidende Menschen kostenfrei warme Mahlzeiten, Kleidung und ein Dach über dem Kopf gibt. Auch der Sozialdienst katholischer Männer (SkM) in Augsburg kümmert sich als gemeinnütziger Verein um bedürftige Menschen. Sehen Sie hier einen Bericht von Marie-Bernadette Weimann und Nico Romberg.
Im vermeintlich reichen Deutschland ist Armut ein Thema, das von Betroffenen ganz oft als peinlich empfunden wird. Denn in einer leistungsorientierten Gesellschaft ist jemand, der arm ist, wahrscheinlich selbst daran schuld – so ein häufig gehörtes Stammtisch-Credo. Hinzu kommt eine oft verzerrte Darstellung von Armut in den Medien durch die Zurschaustellung von 'Sozialschmarotzern' in Talkshows. Meine Kollegin Kristina Apelt hat mit den Autorinnen des Buches „Skandal Armut“ darüber gesprochen, welche Lebensbilder sich in Wirklichkeit hinter dem Begriff „Armut“ verstecken.
07.12.2011 "GOTTSUCHER": INGRID HENZLER IM INTERVIEW
Weshalb entscheiden sich immer wieder zahlreiche Menschen, in den Franziskanerorden einzutreten? Die Autorin und vierfache Mutter Ingrid Henzler hat sich nach Assisi begeben und dort zwölf Franziskaner befragt: Frauen und Männer, Menschen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Herkunft. Leben wie Franz von Assisi? Geht das überhaupt im 21. Jahrhundert, 800 Jahre nach dem Tod des Heiligen? In ungewöhnlich offener Weise erzählen sie in dem Buch "Gottsucher: Leben wie Franz von Assisi" von ihrer Berufung und ihrem Leben in Gehorsam, Keuschheit und Armut. Uli Bobinger hat mit Ingrid Henzler gesprochen.