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22.10.2014
WEIHE DES NEUBAUS DER BARMHERZIGEN SCHWESTERN

Es war ein Bauvorhaben, das in der heutigen Zeit durchaus ungewöhnlich ist: Über vier Jahre hinweg entstand in Augsburg Göggingen der Klosterneubau der Barmherzigen Schwestern. Jetzt steht den Schwestern ein modernes Gebäude samt Kirche, Wohn- und Pflegeheim zur Verfügung. Für die zumeist älteren Vinzentinerinnen, die bisher an vier verschiedenen Orten im Bistum lebten, bedeutete der Umzug nach Augsburg eine große Veränderung – brachte aber auch viele Verbesserungen mit sich. Wir waren bei der Einweihung mit dabei.

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20.10.2014
GENERALOBERIN DER BARMHERZIGEN SCHWESTERN: "DAS ALTE AUFGEBEN, UM NEUES ZU SCHAFFEN"

Am Samstag hat Bischof Konrad Zdarsa die neue Kirche des Mutterhauses der Barmherzigen Schwestern in Augsburg-Göggingen geweiht. Die Bauzeit der neuen Klosteranlage bestehend aus Mutterhaus, Kirche, Wohngebäude und Pflegeheim betrug fast vier Jahre. Notwendig wurde der Neubau, weil das alte Mutterhaus für die Schwestern zu groß geworden war und auch nicht mehr saniert werden konnte. Der Kongregation der Barmherzigen Schwestern gehören in Augsburg 117 Schwestern an. Generaloberin Schwester Michaela Lechner fasste es in ihrem Grußwort so zusammen: "Wir wollten das Alte aufgeben um Neues zu schaffen." Wir haben mit ihr gesprochen! 

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22.10.2014
AUDIENZ: "VERZICHT AUF ÜBERHEBLICHKEIT" HELFE GEGEN SPALTUNGEN

Wie verhält man sich als Christ, wenn Spannungen zwischen verschiedenen Gliedern dieses Leibes auftreten? Darüber hat Papst Franziskus an diesem Mittwoch bei seiner Audienz vor tausenden Gläubigen gesprochen. Wertschätzung und der Verzicht auf Überheblichkeit seien gute Gegenmittel, so der Papst. Sehen Sie hier den deutschen Teil seiner Ansprache.

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22.10.2014
ERZBISCHOF BURGER: STERBEBEGLEITUNG STATT BEIHILFE ZUM SUIZID

Der Freiburger katholische Erzbischof Stephan Burger lehnt jede Form der organisierten Beihilfe zum Suizid ab. "Das gehört verboten. Das Sterben darf kein Geschäft werden. Da wird ein Druck auf Menschen aufgebaut", sagte Burger in einem Interview des "Offenburger Tagblatts" (Mittwoch). Wichtig sei stattdessen, die Menschen zu begleiten und "den Tod bewusst anzunehmen". Das sei ein seelischer Reifungsprozess, der durch Sterbehilfe vereitelt werde. "Schnelle Antworten sind bei diesem Thema schwierig zu geben. Und der Wunsch zu sterben, muss nicht immer echt sein", denn niemand wolle den Angehörigen zur Last fallen.

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22.10.2014
LEITWORT FÜR DEN 100. KATHOLIKENTAG 2016 IN LEIPZIG STEHT FEST

Der 100. Katholikentags 2016 in Leipzig steht unter dem Leitwort "Seht, da ist der Mensch". Das gaben der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, und der Bischof des Bistums Dresden-Meißen, Heiner Koch, am Dienstag in Leipzig bekannt. Das Motto geht auf den biblischen Ausspruch von Pontius Pilatus zurück, der auf den gefolterten und zum Tode verurteilten Christus zeigt. Der Jubiläums-Katholikentag findet vom 25. bis 29. Mai 2016 in der Messestadt statt.

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22.10.2014
MILITÄRBISCHOF: AFGHANISTAN WIRD "MÜHSAMES LANGZEITUNTERNEHMEN"

Der katholische Militärbischof Franz-Josef Overbeck hat eine dauerhafte ethische Schutzverantwortung Deutschlands für Afghanistan angemahnt. Der anstehende Aufbauprozess werde auch nach dem Abzug der Bundeswehr "ein mühsames Langzeitunternehmen zur Erlangung eines Friedens ohne Erfolgsgarantie", sagte der Essener Bischof am Dienstag in Berlin. Es brauche eine verlässliche Zukunftsstrategie, die Rechtsstaatlichkeit und gerecht entlohnte Arbeitsplätze garantiere. Overbeck äußerte sich bei einem Gottesdienst zur Gesamtkonferenz der Militärgeistlichen.

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22.10.2014
KATHOLISCHER VERBAND GEGEN PRIVATISIERUNG VON FLÜCHTLINGSHEIMEN

Vor dem Hintergrund des "Flüchtlingsgipfels" in Nordrhein-Westfalen hat sich die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) gegen die Privatisierung von Flüchtlingsheimen ausgesprochen. Es könne nicht sein, dass in einem so sensiblen Bereich "originär sozialstaatliche Aufgaben immer weiter privatisiert und auf kommerzielle Anbieter übertragen werden", erklärte die KAB-Bundesvorsitzende Regina-Dolores Stieler-Hinz am Dienstag in Köln.

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21.10.2014
AUTOR RALF ROTHMANN ERHÄLT KATHOLISCHEN KUNST- UND KULTURPREIS

Der Schriftsteller Ralf Rothmann (61) erhält in diesem Jahr den "Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken". Der in Schleswig geborene und im Ruhrgebiet aufgewachsene Schriftsteller arbeitete als Maurer, Krankenpfleger und Koch, bevor er 1984 mit dem Sammelband "Kratzer" sein literarisches Debüt gab. Heute lebt er in Berlin.

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21.10.2014
KONSISTORIUM DER KARDINÄLE TAGT MIT PAPST ÜBER NAHOST

Auf Einladung von Papst Franziskus sind am Montag die in Rom anwesenden Kardinäle zu einem Konsistorium zusammengetreten. Unmittelbarer Anlass ist der offizielle Abschluss von zwei Heiligsprechungsverfahren. Im Mittelpunkt soll jedoch die aktuelle Lage der Christen im Nahen Osten stehen.

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21.10.2014
BISCHOF OSTER ERWARTET KEINE RADIKALEN ÄNDERUNGEN DER EHE-LEHRE

Der Passauer Bischof Stefan Oster geht nicht von radikalen Änderungen der kirchlichen Lehrmeinung zur Ehe aus. Die Kirche werde keine Lehren vertreten, die den bisherigen explizit widersprechen, sagte Oster der "Frankfurter Rundschau" (Montag). Wenn die Praxis, dass geschiedene Katholiken neue Beziehungen eingehen, "zum Modell wird, dann verlieren wir in der Kirche vielleicht etwas von der Dimension, die Christus mit dem Wort beschreibt: 'Wer mein Jünger sein will, der nehme sein Kreuz auf sich'", so Oster.

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21.10.2014
JÄGER: SALAFISTEN WERBEN AUCH MINDERJÄHRIGE UND MÄDCHEN AN

Nach Erkenntnissen des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes werben radikale Salafisten in Deutschland auch Minderjährige und Mädchen für den bewaffneten Kampf im Ausland an. Den Sicherheitsbehörden seien sechs Personen - darunter zwei Mädchen - bekannt, die zum Zeitpunkt ihrer Ausreise nach Syrien und in den Irak jünger als 18 Jahre gewesen seien und sich dort dem Dschihad angeschlossen hätten, sagte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) am Montag im Düsseldorfer Landtag. Zwei der Betroffenen seien bei ihrer Ausreise erst 16, die übrigen vier 17 Jahre alt gewesen. Alle sechs Personen hätten einen muslimischen Migrationshintergrund.

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20.10.2014
MARX ZIEHT POSITIVE BILANZ DER BISCHOFSSYNODE IN ROM

Eine trotz Abstrichen positive Gesamtbilanz der Bischofssynode in Rom zum Thema Ehe und Familie hat der Münchner Kardinal Reinhard Marx gezogen. Der am Samstagnachmittag verabschiedete Abschlusstext der Synode sei eine Ermutigung, "weiter zu diskutieren und voranzugehen", sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz am Samstagabend in Rom. Erstmals seit Jahrzehnten habe es eine offene Debatte über drängende Fragen zum Thema Ehe, Familie und Sexualität gegeben, und der abschließende Text enthalte "viele positive Elemente", betonte Marx.

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20.10.2014
KATHOLIKENKOMITEE FORDERT MEHR EINSATZ BEI EU-KLIMAVERHANDLUNGEN

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat die Bundesregierung aufgefordert, beim Weltklimagipfel im kommenden Jahr in Paris weiter für das Erreichen des Zwei-Grad-Limits zu kämpfen. Dafür müsse sie sich auch bei den Verhandlungen des Europäischen Rates über das EU-Klimapaket in dieser Woche einsetzen, erklärte das oberste katholische Laiengremium am Sonntag in Bonn.

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20.10.2014
SCHÖNSTATT-BEWEGUNG BEENDET 100-JAHR-FEIERN

Mit internationalen Begegnungen und Gottesdiensten sind am Sonntag die 100-Jahr-Feiern der katholischen Schönstatt-Bewegung in Vallendar bei Koblenz zu Ende gegangen. Seit Donnerstag hatten nach Veranstalter-Angaben rund 10.000 Teilnehmer aus 50 Ländern die Feiern besucht.

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20.10.2014
PAPST SPRICHT PAUL VI. SELIG: "GROßER STEUERMANN DES KONZILS"

Mit einer Festmesse im Vatikan hat Papst Franziskus am Sonntag seinen Vorgänger Paul VI. (1963-1978) seliggesprochen. Dieser habe es in einer schwierigen Phase verstanden, weitblickend, weise "und manchmal einsam" die Kirche zu leiten, sagte Franziskus. Paul VI. sei ein großer Papst, ein mutiger Christ und ein unermüdlicher Apostel, dem die Kirche Dank schulde. Der Gottesdienst mit rund 70.000 Menschen auf dem Petersplatz bildete zugleich den Abschluss der Bischofssynode, die seit dem 5. Oktober über Fragen zu Ehe und Familie beraten hatte.

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16.10.2014
WELTMISSIONSSONNTAG: PAKISTAN IM BLICKPUNKT

Es ist ein Preis für die Mutigen: Der Friedensnobelpreis wurde in diesem Jahr an zwei Menschen verliehen, auf die das sicher zutrifft: Der Einen, wir kennen sie alle unter ihrem Vornamen Malala, ist wegen ihres Hungers nach Bildung im Jahr 2012 von Terroristen in den Kopf geschossen worden – und trotzdem macht sie weiter mit ihrem Kampf für Bildung. Der Andere ist der Inder Kailash Satyarthi – er engagiert sich seit Jahren gegen Kinderarbeit. Und genau um diese Themen geht es in diesem Jahr auch beim Weltmissionssonntag am 26. Oktober. Auf Einladung von missio war in Augsburg die pakistanische Lehrerin Sabina Rifat zu Gast – auch sie eine Kämpferin für Bildung – besonders für Mädchen und Frauen.

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17.10.2014
UNION UND KIRCHE KRITISIEREN ANGEBOT ZUM EINFRIEREN VON EIZELLEN

Vertreter von Politik und Kirchen haben das Angebot amerikanerischer Großkonzerne scharf kritisiert, das Einfrieren von Eizellen ihrer Mitarbeiter zu bezahlen. Der familienpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Marcus Weinberg, bezeichnete es als "unmoralisch". Es sei gesellschaftspolitisch ein fatales Zeichen, familienpolitisch sei es untragbar. Der familienpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Sören Rix, betonte auf Anfrage, die Option sei keine Antwort auf die Frage nach einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

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17.10.2014
PAPSTAUDIENZ: „FÜR DEN CHRISTEN IST DIE HOFFNUNG EIN WARTEN"

„Was wird am Ende aus dem Volk Gottes? Was wird aus jedem von uns? Was haben wir uns zu erwarten?“ - diese Fragen stellte Papst Franziskus bei seiner Generalaudienz am vergangenen Mittwoch in dem Mittelpunkt seiner Ansprache. „Dann werden wir immer beim Herrn sein“, habe der Apostel Paulus die diesbezügliche Frage der Gemeinde von Thessaloniki beantwortet; es seien mit die schönsten Worte des Neuen Testaments, erklärte Franziskus und wiederholte den Paulus-Satz drei Mal mit den Pilgern auf dem Petersplatz. Sehen Sie hier den deutschsprachigen Teil der Audienz.

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17.10.2014
ERZBISCHOF MARTIN: SYNODENTEXT WIRD DEUTLICH ÜBERARBEITET

Die im Vatikan tagende Bischofssynode muss nach der viertägigen Arbeit in kleinen Sprachgruppen mehr als hundert Änderungsvorschläge in ihr Schlussdokument einarbeiten. Am Donnerstag wurden in einer Vollversammlung der 250 Synodalen die Berichte der zehn Gruppen vorgetragen, die nun von dem Redaktionsteam in den bisherigen Zwischenbericht eingebaut werden müssen. Darin hätten viele Synodale gefordert, ein attraktiveres Bild von Kirche zu zeichnen, den Gläubigen Mut und Hoffnung zu vermitteln, und nicht so stark Problemfelder herauszustreichen, sagte der irische Erzbischof Diarmuid Martin am Donnerstag der KNA.

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17.10.2014
SCHÖNSTATT-BEWEGUNG FEIERT 100-JÄHRIGES BESTEHEN

Die katholische Schönstatt-Bewegung feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Von Donnerstag bis Sonntag werden in Vallendar bei Koblenz bis zu 10.000 Teilnehmer aus 50 Ländern erwartet. Erwartet werden am Freitag auch die 81 jungen Teilnehmer eines 1.800 Kilometer umfassenden Fackellaufs von Süditalien bis zum Gründungsort der Schönstattbewegung in Vallendar. Die Läufer aus 11 Ländern ließen ihre Fackel bei einer Papstaudienz in Rom segnen. Die Aktion sei ein Zeichen der Begeisterung für entschiedenes Christsein im Heute, so die Organisatoren. Eine weitere internationale Wallfahrt führt vom 23. bis 26. Oktober nach Rom.

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17.10.2014
VODERHOLZER GEGEN "AUTONOMIE UM JEDEN PREIS" IN DER MEDIZIN

Gegen eine Überdehnung des Prinzips der Patientenautonomie in der Medizin hat sich der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer gewandt. Das Recht auf Selbstbestimmung sei wichtig, dürfe aber nicht isoliert und verabsolutiert werden, warnte Voderholzer am Mittwochabend in Regensburg. Es sei eine "uralte Erfahrung" der Menschheit, dass sich in solchen Fällen das Anliegen eines mitmenschlichen Umgangs in der Gesellschaft schnell ins Gegenteil verkehre.

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16.10.2014
GLORIA-KIRCHENMESSE IN DEN STARTLÖCHERN

Am 23.10.2014 öffnet in der Augsburger Schwabenhalle die 15. Kirchen-Messe GLORIA ihre Pforten. Es ist die einzige Fach- und Publikumsmesse für Kirchenbedarf im deutschen Sprachraum. Im letzten Jahr haben 3.300 Priester und Gläubige die dreitägige Messe besucht, die nun schon zum dritten Mal in Augsburg stattfindet. Wir zeigen Ihnen, was die Besucher in diesem Jahr erwartet.

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16.10.2014
MALTESER: NEUE EINRICHTUNG FÜR DEMENZKRANKE

Wir Menschen werden immer älter, und typische Alterserkrankungen nehmen entsprechend zu. Und wir als Gesellschaft müssen uns die Frage stellen: Wie gehen wir damit um? Viele gemeinnützige Organisationen setzen sich schon jetzt Tag für Tag mit dieser Fragestellung auseinander – so auch die Malteser. Mit ihrer neuen Tagesbetreuung für Menschen in der Frühphase der Demenz haben sie in Neusäß-Steppach einen neuen Baustein geschaffen, der das Leben mit einer beginnenden Demenzerkrankung für Angehörige und Betroffene etwas schöner machen soll. Denn Menschen mit Demenz brauchen viel Zuwendung und ein vertrautes Umfeld.

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16.10.2014
KIRCHEN UND HELFER KRITISIEREN DEUTSCHE RÜSTUNGSEXPORTE

Massive Kritik an deutschen Rüstungsexporten haben die Kirchen und mehrere Nichtregierungsorganisationen geäußert. Das Bundeskabinett hatte am Mittwoch den von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) vorgelegten "Zwischenbericht" über die Rüstungsexporte im ersten Halbjahr 2014 beschlossen. Danach ist der Gesamtwert gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 um rund 700 Millionen Euro von 2,9 auf 2,2 Milliarden Euro zurückgegangen. Die besonders umstrittenen Ausfuhren in sogenannte Drittländer, die nicht der Nato oder der EU angehören, machten 1,42 Milliarden Euro aus; das sind 70 Millionen weniger als im Vorjahreszeitraum. Prozentual stieg der Anteil der Genehmigungen für Ausfuhren in Drittländer allerdings: von rund 50 auf mehr als 60 Prozent.

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16.10.2014
KURIENERZBISCHOF SIEHT BOYKOTT GEGEN NATÜRLICHE VERHÜTUNG

Natürliche Methoden zur Empfängnisverhütung werden nach Auffassung von Kurienerzbischof Rino Fisichella nicht genug gefördert. Zu wenig Menschen seien hinreichend über diese Möglichkeiten informiert, sagte der Präsident des päpstlichen Neuevangelisierungsrates am Mittwoch bei einer Pressekonferenz zur Familiensynode im Vatikan. Er beklagte, dass die Wissensvermittlung über diese Methoden oft gezielt behindert werde. Dies sei in der Öffentlichkeit leider zu wenig bekannt, so Fisichella.

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16.10.2014
LEHMANN WÜRDIGT PAPST PAUL VI. ANLÄSSLICH DER SELIGSPRECHUNG

Als "vorbildlichen Mensch, Priester und Bischof" hat der Mainzer Kardinal den von 1963 bis 1978 amtierenden Papst Paul VI. bezeichnet. Die am Sonntag bevorstehende Seligsprechung von Paul VI. könne dazu beitragen, ein anderes Bild des Kirchenoberhaupts zu zeichnen, sagte Lehmann am Mittwoch in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Paul VI. dürfe nicht nur der "Pillenpapst" bleiben.

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16.10.2014
VIDEO-WETTBEWERB ZU GLAUBE, HOFFNUNG UND LIEBE

Einen Video-Wettbewerb unter dem Leitthema "Filme, wie du glaubst - Filme, was du liebst - Filme, worauf du hoffst" hat das Bochumer Zentrum für angewandte Pastoralforschung (ZAP) ausgerufen. Der Wettbewerb richtet sich an junge Filmemacher, Anfänger wie Profis, zwischen 16 und 29 Jahren. Die Anmeldefrist läuft bis zum 31. Oktober; bis zum 13. Januar muss der Beitrag eingereicht werden.

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15.10.2014
WENDELINSRITT: BISCHOF ZDARSA HOCH ZU ROSS

Bischof Konrad Zdarsa nannte es ein "gelebtes Glaubensbekenntnis" der ganz besonderen Art: Gemeint waren die vielen Gläubigen, die am vergangenen Sonntag zum traditionellen Wendelinsritt nach Kinberg ins Westallgäu gekommen waren. Der Wendelinsritt findet jedes Jahr - egal bei welchem Wetter - am zweiten Sonntag im Oktober statt. Nach dem Ritt feierte der Bischof die Feldmesse direkt vor der Wendelinskapelle, zu der viele Gruppen aus Niederstaufen und Scheidegg gekommen waren.

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15.10.2014
KRITIK IN DER SYNODE AM ZWISCHENBERICHT

Unter den Teilnehmern der vatikanischen Bischofssynode zu Ehe und Familie gibt es Kritik an dem am Montag veröffentlichten Zwischenbericht. Einige Redner hätten deutlichere Worte zur Unauflöslichkeit des Ehesakraments angemahnt, hieß es am Dienstag in einer Erklärung des Vatikan. Der Text konzentriere sich zu sehr auf die Situation unvollkommener Ehen und stelle zu wenig die Schönheit der lebenslangen Treue heraus.

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15.10.2014
UN-HILFSWERK FORDERT FLEXIBLERES SYSTEM DER HUMANITÄREN HILFE

Das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen fordert zum Welternährungstag ein flexibleres System der humanitären Hilfe. Da die Krisen auf der Welt tendenziell zunähmen, müsse heute doppelt so viel Hilfe geleistet werden wie vor zehn Jahren, sagte der Leiter des WFP für Deutschland und Österreich, Ralf Südhoff, am Mittwoch im Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Die Vielzahl der Krisen führe dazu, dass das begrenzte Budget für die Hilfe nicht mehr ausreiche.

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15.10.2014
SCHÖNBORN WÜRDIGT MENSCHLICHE LEISTUNG HOMOSEXUELLER PAARE

Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn hat gleichgeschlechtliche Partnerschaften gewürdigt, die auf lebenslanger Treue und gegenseitiger Sorge beruhen. Er selbst kenne in Wien ein solches homosexuelles Paar, das in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebe, sagte er der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera" (Dienstag). Als einer der beiden Partner schwer krank wurde, sei der andere nicht von seiner Seite gewichen. "Es war wunderbar, menschlich wie christlich, wie der eine sich um den anderen kümmerte", so Schönborn am Rande der vatikanischen Bischofssynode zu Ehe und Familie im Vatikan.

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15.10.2014
KOALITION WILL FAMILIENPFLEGEZEIT AUSBAUEN

Arbeitnehmer sollen ab Januar zehn Tage lang eine bezahlte Auszeit nehmen können, wenn sie kurzfristig die Pflege eines Angehörigen organisieren müssen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf will das Bundeskabinett am Mittwoch beschließen, wie Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) am Dienstag in Berlin ankündigte. Auch bislang konnten Berufstätige eine Auszeit für die Pflege nehmen, allerdings ohne Lohnausgleich.

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15.10.2014
KATHOLISCHE BISCHÖFE FORDERN EINEN MORALISCHEREN ROHSTOFFHANDEL

70 katholische Bischöfe aus aller Welt haben die Europäische Union zu verbindlichen moralischen Regeln für den Rohstoffhandel aufgerufen. Als einer der weltweit größten Handelspartner importiere die EU beträchtliche Mengen Rohstoffe aus Konfliktgebieten, betonten die Bischöfe in dem Schreiben. Eine Reihe europäischer Unternehmen werde über ihre Lieferketten zu Mittätern von Missbrauch und Menschenrechtsverletzungen. Diese Situation sei nicht hinnehmbar.

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14.10.2014
AUGSBURGER BISCHOF WEIHT FÜNF MÄNNER ZU STÄNDIGEN DIAKONEN

Am vergangenen Samstag hat der Augsburger Bischof Konrad Zdarsa fünf Männer im Augsburger Dom zu Ständigen Diakonen geweiht. Seit der Zeit der Apostel ist das Amt des Diakons bezeugt. Es handelt sich um die erste der drei Weihestufen Diakon – Priester – Bischof. Während die Diakonenweihe für die zumeist jungen Männer aus den Priesterseminaren eine Vorstufe zur Priesterweihe darstellt, gibt es daneben auch die Gruppe der „Ständigen Diakone“. Es sind verheiratete Männer, die in ihrer Pfarrei vielfältig engagiert sind. Als Diakone sind sie nicht nur in die Seelsorge sondern auch in die Liturgie eingebunden. Sie leiten Wortgottesdienste, Taufen, Trauungen und Begräbnisse.

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14.10.2014
THEOLOGISCHE FAKULTÄT PADERBORN FEIERT 400-JAHR-JUBILÄUM

Prominenter Besuch in Paderborn: An der Messe und dem Festakt zur Feier des 400-Jahr-Jubiläums der Theologischen Fakultät der Universität Paderborn haben am Montag auch der Papstbotschafter in Deutschland, Nuntius Nikola Eterovic, und der Mainzer Kardinal Karl Lehmann teilgenommen. Der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker leitete als Großkanzler der Fakultät den Festgottesdienst in der Universitäts- und Marktkirche.

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14.10.2014
BISCHOFSSYNODE GEHT AUF HOMOSEXUELLE ZU

Die Bischofssynode im Vatikan will offenbar stärker auf Homosexuelle zugehen. Der am Montag veröffentlichte Zwischenbericht zur ersten Synodenwoche spricht mit Blick auf gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften von "Fällen, in denen die gegenseitige Hilfe bis hin zum Opfer einen wertvollen Beitrag für das Leben der Partner darstellt". Zugleich bekräftigt das Papier, solche Verbindungen könnten nicht mit der Ehe zwischen Mann und Frau gleichgesetzt werden.

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14.10.2014
KATHOLISCHE VERBÄNDE KRITISIEREN TEILE DES NEUEN ELTERNGELDES

Katholische Verbände haben Teile des geplanten flexibleren Elterngeldes kritisiert. Grundsätzlich sei die Weiterentwicklung des Elterngeldes zum sogenannten ElterngeldPlus zu begrüßen, erklärten der Caritasverband und der Familienbund der Katholiken am Montag in Berlin. Bedauerlich sei, dass Eltern mit geringem Einkommen nach wie vor weniger Elterngeld und Familien im Hartz-IV-Bezug gänzlich leer ausgingen. Die Anrechnung des Elterngeldes auf Grundsicherungsleistungen müsse deshalb beseitigt werden, so die Verbände.

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13.10.2014
BISCHOF GENN FÜR ZUSAMMENLEGUNG DER DEUTSCHEN PRIESTERSEMINARE

In Eichstätt ist am Wochenende das 450-jährige Bestehen des ältesten deutschen Priesterseminars gefeiert worden. Der Münsteraner Bischof Felix Genn regte in seinem Festvortrag die Zusammenlegung der mehr als 25 Einrichtungen in Deutschland zu "einigen wenigen größeren Seminaren" an. Zur Begründung verwies er auf den anhaltenden Nachwuchsmangel. Mancherorts seien die Lerngruppen inzwischen viel zu klein für notwendige gruppendynamische Prozesse und die Erfahrung kirchlicher Gemeinschaft.

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13.10.2014
DEUTSCHSPRACHIGE SYNODENTEILNEHMER DEBATTIEREN IN FREMDSPRACHEN

Die acht deutschsprachigen Teilnehmer der Familiensynode im Vatikan debattieren in der kommenden Woche auf Französisch, Englisch und Italienisch weiter. Das geht aus der Zusammensetzung der zehn, nach Sprachen gebildeten sogenannten "kleinen Zirkel" hervor, die der Vatikan am Samstag veröffentlichte.

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13.10.2014
BISCHOF KOCH: FAMILIEN NICHT DEM ARBEITSMARKT UNTERORDNEN

Der Dresdner Bischof Heiner Koch hat eine zunehmende "Ökonomisierung" der Familien kritisiert. Viele Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie führten dazu, "Eltern möglichst unbeschränkt und umgehend für den Arbeitsmarkt verfügbar zu machen", sagte Koch am Freitagabend in Dresden. Bei einem Bundestreffen des Familienbunds der Katholiken rief er den Staat auf, dass dieser es "als souveräne Entscheidung gleichermaßen achtet und auch finanziell fördert", wie Eltern Erwerbsleben und Erziehungszeiten gestalten. Unterstützt werden müssten besonders einkommensschwache Familien, auch solche mit Migrationshintergrund. Koch leitet die Familienkommission der Deutschen Bischofskonferenz.

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13.10.2014
KINDERMISSIONSWERK UND MISSIO BEGRÜßEN NOBELPREISENTSCHEIDUNG

Das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und das Internationale Katholische Missionswerks missio in Aachen begrüßen die Vergabe des Friedensnobelpreises an die pakistanische Menschenrechtsaktivistin Malala Yousafzai (17; Foto: Wikimedia) und den indischen Kinderrechtler Kailash Satyarthi (60). Als Kinderhilfswerk halte man es für ein "wichtiges Zeichen, zwei Menschen auszuzeichnen, die sich für die Rechte von Kindern einsetzen", betonte Klaus Krämer, der Präsident der beiden Hilfswerke, am Freitag in Aachen auf Anfrage gegenüber der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

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14.10.2014
MISEREOR RUFT ZU WEITEREN SPENDEN ZUR EBOLA-EINDÄMMUNG AUF

Das katholische Hilfswerk Misereor und das Missionsärztliche Institut rufen zu Spenden für den Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika auf. Auch durch die Krankheitswelle entstandene Traumata müssten behandelt werden, sagte Klemens Ochel vom Würzburger Missionsärztlichen Institut am Montag.

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10.10.2014
SYNODE DEBATTIERT WEITER ÜBER WIEDERVERHEIRATETE GESCHIEDENE

Die vatikanische Synode zu Ehe und Familie ist offenbar noch uneins über den künftigen Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen in der katholischen Kirche. Die einen Redner zu dem Thema, so Vatikansprecher Federico Lombardi am Donnerstag, hätten die Aussagen des Evangeliums zur Unauflöslichkeit der Ehe stark hervorgehoben und betont, aus Treue zum Glauben sei die Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Kommunion nicht möglich. Andere hingegen hätten dafür plädiert, stärker auf die besonderen Umstände einzelner Fälle zu blicken und mehr Barmherzigkeit walten zu lassen, ohne die Lehre von der Unauflöslichkeit der Ehe anzutasten.

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10.10.2014
PAARE BERICHTEN VOR BISCHOFSSYNODE ÜBER EMPFÄNGNISVERHÜTUNG

Ehepaare aus Brasilien und Frankreich haben den Teilnehmern der Bischofssynode zu Ehe und Familie im Vatikan über ihre Erfahrungen mit der Empfängnisverhütung berichtet. Am Donnerstagvormittag erzählten zunächst Arturo und Hermelinda As Zamberline von der brasilianischen Laienorganisation "Equipe Notre-Dame" über ihre Zweifel am kirchlichen Verbot künstlicher Verhütungsmittel. Die kirchlich erlaubten natürlichen Methoden seien "gut, aber uns scheinen sie nicht praktikabel", heißt es in dem vom Vatikan veröffentlichten Redetext. Die große Mehrheit katholischer Paare lehne die Verwendung künstlicher Mittel nicht ab. Hier gebe es eine Kluft zwischen Morallehre und Praxis.

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10.10.2014
KARDINAL MÜLLER: STATEMENTS DER BISCHOFSSYNODE VERÖFFENTLICHEN

Organisation und Ablauf der Bischofssynode sind nach Ansicht des deutschen Kurienkardinals Gerhard Ludwig Müller gegenüber früheren Treffen deutlich verbessert. Allerdings sollten die Statements der Redner veröffentlicht werden, wie es in früheren Jahren der Fall gewesen sei, riet der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation in einem auf der Synoden-Homepage verbreiteten Interview. Die Gläubigen hätten ein Recht zu erfahren, was ihre Bischöfe hier sagten. Insgesamt sei die Atmosphäre bei der am Sonntag eröffneten zweiwöchigen Synode zu Ehe und Familie freundlich, offen und von Respekt bestimmt, so Müller.

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10.10.2014
WÜRZBURGER ERLÖSERSCHWESTERN NEHMEN 100 FLÜCHTLINGE AUF

Die Ankündigung der Ankunft von 100 Flüchtlingen in den kommenden Tagen bei den Würzburger Erlöserschwestern hat eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Bereits am Donnerstag bezogen fünf Schüler der benachbarten Berufsfachschule für Logopädie Betten, wie die Caritas am Donnerstag mitteilte. Die Fachakademie für Sozialpädagogik Sankt Hildegard stellte zur Unterstützung 22 Schüler und zwei Lehrer am Nachmittag frei. In den kommenden Tagen sollen auch die Mitarbeiter und Auszubildenden von der Caritas-Don Bosco gGmbH mit anpacken. Mitarbeiter des Wohlfahrtsverbands wollen sich ehrenamtlich jenseits ihrer Arbeitszeit engagieren.

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09.10.2014
BASICAL-WG: CHRISTLICHES ORIENTIERUNGSJAHR STARTET

Es ist ein Pilotprojekt, ein Angebot, das es im Bistum bisher noch nie gegeben hat. Unter dem Titel „Basical“ haben Anfang Oktober zehn junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren eine Wohngemeinschaft in der Augsburger Innenstadt bezogen. Neun Monate lang werden sie dort gemeinsam ihren Alltag bewältigen, viel darüber lernen, was ihnen für die  Zukunft wichtig ist und gleichzeitig etwas über Gott erfahren – man kann es sich vorstellen wie ein Orientierungsjahr zwischen Schule und Beruf..und alles auf der Grundlage des christlichen Glaubens.

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09.10.2014
PAAR BERICHTET VOR BISCHOFSSYNODE ÜBER DIE HERAUSFORDERUNG EHE

Die vatikanische Synode zu Ehe und Familie hat sich mit dem Thema Scheidung auseinandergesetzt. Dazu hörten die Kardinäle und Bischöfe am Mittwoch den Erfahrungsbericht eines südafrikanischen Ehepaars, das nach 21 Ehejahren beinahe die Scheidung eingereicht hätte. Laut dem vom Vatikan veröffentlichten Redetext hätten Stephen und Sandra Conway mit Unterstützung der internationalen christlichen Eheberatungsorganisation "Retrouvaille" dann aber doch einen Neuanfang geschafft.

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09.10.2014
SYNODALER RUF NACH "BARMHERZIGKEIT" MIT GESCHEITERTEN EHEN

Die kirchliche Lehre zur Ehe ist derzeit ein Schwerpunktthema der Familiensynode im Vatikan. In ihren Redebeiträgen hätten viele Synodenteilnehmer das Verhältnis zwischen katholischer Lehre und dem Gebot der Barmherzigkeit gegenüber Menschen mit gescheiterten Lebensentwürfen und wiederverheirateten Geschiedenen thematisiert, sagte Vatikansprecher Federico Lombardi am Mittwoch.

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09.10.2014
KEIN GOTTESBEZUG IN DER LANDESVERFASSUNG VON SCHLESWIG-HOLSTEIN

Auch in der neuen Verfassung des Landes Schleswig-Holstein wird es künftig keinen Gottesbezug geben. 61 von 66 anwesenden Abgeordneten stimmten am späten Mittwochnachmittag nach langer zweiter Lesung für einen überfraktionellen Antrag von CDU, SPD, Grünen, FDP, Piraten und Abgeordneten des SSW. In dem Text bekennt sich das Parlament zu Grundwerten wie Menschenrechte, Demokratie und Freiheit. Die Formulierung, das Parlament handle "in Verantwortung vor Gott und den Menschen", erhielt dagegen nicht die notwendige Mehrheit von zwei Dritteln der Abgeordneten. Nur die Hälfte der 66 Anwesenden stimmte für einen entsprechenden überfraktionellen Kompromissvorschlag, ein ähnlicher Antrag der CDU erhielt sogar nur 29 Stimmen.

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katholisch1.tv - Das Magazin

Aktuelles Magazin (KW 42/2014): u.a. Weltmissionssonntag, Diakonenweihe, Demenzeinrichtung Malteser, Fotoausstellung Aichacher Kirchen, Vorbericht Messe Gloria, Wendelinsritt Scheidegg
vom 19.10.2014

Das Magazin – Archiv
Die Dekanate im Porträt
27.08.2014
WO KIRCHE ZU HAUSE IST - UNTERWEGS IM DEKANAT KEMPTEN

Mit dem Allgäu verbinden viele von uns vor allem eines: Eine Bilderbuch-Landschaft inmitten grüner Wiesen und hoher Berge. Aber das Allgäu macht nicht nur die Natur aus. Die Region ist reich an Kultur und Geschichte und hat städtisches Leben genauso zu bieten wie das Naturerlebnis. Das ist uns auch bei unserem Besuch im Dekanat Kempten noch einmal bewusst geworden: Der Gegensatz und die Unterschiede zwischen Stadt und Land. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf das tägliche Leben und den Glauben der Menschen.

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Dekanats-Porträts – Archiv
Special
22.10.2014
DER AUGSBURGER DOM "NEU AUFGELEGT"

„Der Augsburger Dom – Sakrale Kunst von den Ottonen bis zur Gegenwart“ - so heißt das neue Werk über den Augsburger Mariendom und es schließt eine Lücke: Denn nach dem 2013 erschienenen kleinen Kirchenführer und dem schwarz-weiß illustrierten Inventarband von 1995 ist das Werk ein Novum: seit 1965 wurde nichts Vergleichbares mehr produziert. Mit rund 200 Farbaufnahmen und seinen abwechslungsreichen Textpassagen ist es ein Buch für Jedermann – für den Kunstliebhaber genauso wie für den Gottesdienstbesucher, den der Augsburger Dom schon sein Leben lang begleitet.

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14.10.2014
KIRCHEN- AUSSTELLUNG: EINFACH MAL DIE PERSPEKTIVE ÄNDERN

Unsere Kirchen im Bistum Augsburg sind ein Blickfang, egal ob sie nun eher kitschig anmuten oder ganz modern gehalten sind. Sie sind oft das Herz, der Mittelpunkt einer Gemeinde; bereits von Weitem ist der Kirchturm zu sehen. Eine Fotoausstellung im Aichacher Rathaus zeigt jetzt Kirchen so, wie Sie sie vielleicht noch nie gesehen haben. Zehn Fotografen des Aichacher Fotoclubs haben 70 Gotteshäuser im Aichacher Land abgelichtet und der Blickwinkel ist immer ein anderer.

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13.10.2014
VOM "ALBANUS-BÄNDCHEN" BIS ZUR "STUMMEN PROZESSION"

Haben Sie schon einmal vom Albanus-Bändchen in Lauingen oder vom Schüsselfest in Violau gehört? Den meisten sind diese und viele andere, weniger verbreitete Bräuche im Bistum Augsburg recht unbekannt. Schade eigentlich! Das hat sich auch Brauchtumsexperte Markus Hilpert gedacht und deshalb ein neues Buch auf den Markt gebracht. „Beliebtes Brauchtum in schwäbischen Wallfahrtsorten.“ heißt es – aufgeführt werden 15 Bräuche aus dem Bistum Augsburg.

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13.10.2014
SCHMUCKE DORFKIRCHE: "KLEINE WIES" IN WERTACH

Sie gilt als eine der schönsten Dorfkirchen Bayerns. Schlicht und doch kunstvoll gestaltet, ist sie ein beliebtes Ausflugsziel  im Allgäu: Die St. Sebastian Kapelle in Wertach, die den Beinamen "Kleine Wies" trägt. Jetzt in der herbstlichen Wanderzeit kommen besonders viele Menschen an der schönen Kapelle vorbei. Normalerweise ist diese verschlossen. Doch einmal die Woche, immer am Montag, gibt es eine kostenlose Führung und die Gelegenheit St. Sebastian auch von innen zu bewundern. Und diese Chance sollten Sie einmal nutzen - wir zeigen Ihnen warum.

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10.10.2014
FÜR DAS LEBEN: 15 JAHRE BISCHÖFLICHER HILFSFONDS "PRO VITA"

Vor 15 Jahren hat sich die katholische Kirche aus der staatlichen Schwangerenkonfliktberatung zurückgezogen. Denn an deren Ende stand immer der Schein, der zur Abtreibung berechtigte. Stattdessen sollte den Frauen die Entscheidung fürs Kind erleichtert werden. Die katholische Schwangerenberatung ging ohne Schein weiter. Zusätzlich wurde im Bistum Augsburg der Bischöfliche Hilfsfonds "Pro Vita" für Schwangere in Notlagen gegründet. Wir haben eine Frau besucht, deren Leben sich durch "Pro Vita" verändert hat. (Zum 15-jährigen Bestehen findet am Sonntag, den 19. Oktober um 19 Uhr ein Benefizkonzert in der Augsburger Basilika St. Ulrich und Afra statt. Nähere Infos unter www.bistum-augsburg.de)

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08.10.2014
LITURGIESCHULE WIES: LITURGIE FÜR JEDERMANN

Etwas lernen, experimentieren, Gleichgesinnte treffen – und vor allem über den gemeinsamen Glauben sprechen und Gottesdienste feiern. Das ist kurz gesagt die Liturgieschule Wies, die Pfarrer Ulrich Müller, der Liturgiereferent der Diözese Augsburg vor 10 Jahren gegründet hat. Damals gab es zwar viele Ausbildungs- und Fortbildungsangebote – etwa für Gottesdiensthelfer, Lektoren und Kommunionhelfer. Doch für den normalen Gläubigen gab es nichts Vergleichbares. Was die Liturgieschule Wies nun also genau ist und wie man dort das eigene Wissen über die Liturgie – also das religiöse Geschehen und den Ablauf im Gottesdienst - vertiefen kann, das erfahren Sie in unserem nächsten Beitrag.

  

06.10.2014
JOSEF - EIN NAME MIT GESCHICHTE

Ob Sepp oder Beppi – "Josef" gehört nicht nur in Bayern sondern weltweit zu den gebräuchlichsten Vornamen. In der Hammerschmiede in Naichen, einer Zweigstelle des Schwäbischen Volkskundemuseums in Oberschönenfeld zeigt eine aktuelle Ausstellung, wo in unserem Alltag der Name überall auftaucht und dabei kam die ein oder andere interessante Josefs-Geschichte heraus.

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30.09.2014
STERBEHILFE: WEIHBISCHOF LOSINGER IM INTERVIEW

Wer die Arbeit der Hospize und die Möglichkeiten der modernen Palliativmedizin kennt, der ändert oft auch seine Einstellung zum Thema Sterbehilfe. Die liberale Handhabung der Sterbehilfe in einigen unserer Nachbarländern sorgt derzeit für heftige Diskussionen. Einem belgischen Strafgefangenen, der nach 30 Jahren Haft seinem Leben ein Ende setzen will, hat ein Gericht nun Recht zugesprochen. Auch in Deutschland diskutiert die Politik über eine Novellierung der Gesetzgebung zur Sterbehilfe. Der Augsburger Weihbischof Anton Losinger lehnt jede Form der aktiven, organisierten Sterbehilfe energisch ab.

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25.09.2014
KLOSTER AUF ZEIT IN ST. OTTILIEN

Einfach mal abschalten, etwas Tempo aus dem Alltag nehmen oder vielleicht sogar etwas entdecken, das man im ganz normalen Leben irgendwie vermisst - wo geht das besser als zum Beispiel im Kloster. In St. Ottilien zum Beispiel gibt es dieses Angebot, also „Kloster auf Zeit“ schon seit langem. Gedacht ist es für Menschen, die auf der Suche sind - auf der Suche nach einem tieferen Sinn im Leben. Oder auch für Männer jeden Alters, die sich ganz einfach dafür interessieren, was sich denn hinter den sonst verschlossenen Türen des Klosters verbirgt.

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22.09.2014
BENJAMIN BECK: EHEMALIGER BISCHOFS- SEKRETÄR IM INTERVIEW

Benjamin Beck war rund drei Jahre lang ganz nah dran an der Spitze des Bistums Augsburg. Als Sekretär des Bischofs Konrad Zdarsa hat er nicht nur viele wichtige Menschen kennengelernt, sondern auch viele interessante Dinge miterlebt. Seit September ist er Pfarrer in Altenstadt. Wir haben ihn in seiner neuen Pfarrei besucht und mit ihm unter anderem über seine Tätigkeit als Bischofssekretär gesprochen.

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16.09.2014
BISCHOF ANTOINE AUDO ZUR LAGE IN SYRIEN

Im Rahmen der Kundgebung für verfolgte Christen in Augsburg haben wir mit Antoine Audo gesprochen. Er ist Bischof der chaldäisch-katholischen Kirche in Aleppo und konnte uns – sozusagen aus erster Hand –  über die Lage der syrischen Christen berichten.

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15.09.2014
CHRISTLICHE ORTSNAMEN UND IHRE GESCHICHTE

Nomen est Omen – vor allem was schwäbische Ortsnamen angeht. Sie erzählen oft Geschichten über die Entstehung eines Ortes und das Leben der Menschen dort...und kaum einer kennt diese ungewöhnlichen Geschichten hinter den Ortsnamen besser als Wolf-Armin Freiherr von Reitzenstein. Bei einem Vortrag vor der Altaugsburg-Gesellschaft hatte der 73-jährige Namenskundler der Uni München zuletzt skurrile, spannende, vor allem aber interessante Geschichten parat – Nomen ist eben Omen. Wir haben uns mit ihm auf die Suche nach christlichen Ortsnamen und deren Bedeutung gemacht.

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12.09.2014
WALLFAHRTS- KIRCHE "ST. MICHAEL" IN VIOLAU

Wer an Violau denkt, erinnert sich vielleicht sogleich an seine Jugend: jedes Jahr statten hunderte junge Leute aus dem gesamten Bistum dem Bruder-Klaus-Heim, dem  Schullandheim der Diözese, einen Besuch ab. Sie verbringen ihre Zeit mit Gleichaltrigen, erkunden die Natur ringsum und haben jede Menge Spaß. Doch es gibt noch einen weiteren Anziehungspunkt in Violau, der seit Jahrhunderten die Gläubigen anlockt: Die Wallfahrtskirche St. Michael. Was sie so besonders macht und warum Violau immer einen Besuch wert ist, das zeigen wir Ihnen jetzt.

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04.09.2014
WALLFAHRT "ZUM HERRGÖTTLE VON BIBERBACH"

Viele kennen den Ausspruch „Liabs Hergöttle von Biberbach“. Hinter diesem Stoßseufzer und Ausdruck der Verwunderung verbirgt sich eine lange Tradition: Schon seit fast 500 Jahren ist Biberbach ein bekannter und beliebter Wallfahrtsort. Die Pfarrkirche St. Jakobus bietet einen würdigen Rahmen für das "Herrgöttle". Sie wurde im 17. Jahrhundert gebaut - und zwar auch, um der ständig wachsenden Zahl an Wallfahrern gerecht zu werden. Was genau das „Herrgöttle von Biberbach“ eigentlich ist und welche Schätze es in Biberbach noch zu entdecken gibt, das sehen Sie hier:

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28.08.2014
KARDINAL KASPER ÜBER PAPST FRANZISKUS

Kardinal Walter Kasper ist eigentlich im Ruhestand – engagiert sich aber dennoch immer wieder für die Belange der katholischen Kirche. Er zählt weltweit zu den bedeutendsten Theologen und war einer der wichtigsten Berater der Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI.. Auch zu Papst Franziskus hat er ein besonderes Verhältnis. Wie er den lateinamerikanischen Papst sieht und wie dessen Wirken die Christen auf der ganzen Welt beeinflusst, wurde in Kardinal Kaspers Vortrag in Bad Wörishofen deutlich. Wir zeigen Ihnen einige Ausschnitte aus seinem Vortrag zum Thema: „Papst Franziskus und der Aufbruch der Kirche“.

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16.08.2014
GEORG GÄNSWEIN IM INTERVIEW

Wie schafft er es, der "Diener zweier Herren" zu sein? Was sagt er zu den Spekulationen über einen Bischofsposten für ihn in Deutschland? Wie lange hält die Franziskus-Euphorie noch an? Und was hält er von dem Attribut "George Clooney des Vatikans"? Bei seinem Besuch im Wallfahrtsort Maria Vesperbild am Hochfest Mariä Himmelfahrt hatten wir Gelegenheit, Erzbischof Georg Gänswein, den Vertrauten zweier Päpste, all das und noch einiges mehr zu fragen. Sehen Sie hier!

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24.07.2014
WIEDEREINTRITT: "HIER GEHÖRST DU HIN, HIER BIST DU WILLKOMMEN"

Es ist ein schmerzlicher Negativtrend: Die Zahl der Kirchenaustritte im Bistum Augsburg ist im Jahr 2013 gegenüber dem Vorjahr von knapp 7.000 auf etwa 9.500 gestiegen. Demgegenüber gibt es aber auch viele Menschen, die wieder in die Kirche eintreten. Viele merken erst Jahre oder Jahrzehnte später, dass ihnen etwas fehlt. Wir haben eine Frau getroffen, die nach 43 Jahren wieder zurückgekehrt ist und nun sagt: "Es geht mir so gut, wie nie zuvor in meinem Leben."

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04.07.2014
DER HEILIGE ULRICH - EIN MANN, DER WELTGESCHICHTE SCHRIEB

In diesen Tagen feiert das Bistum Augsburg seinen berühmtesten Heiligen und widmet ihm eine ganze Woche. Der Heilige Ulrich starb am 4. Juli 973 im Alter von 83 Jahren. Wer war dieser Mann wirklich, der als geistlicher und weltlicher Führer die Geschicke seines Bistums leitete und dessen Taten Weltgeschichte schrieben?

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02.07.2014
DAS WALLFAHRTSBILD MARIA KNOTENLÖSERIN

Dass ein Papst das Bistum Augsburg besucht, das passiert höchstens alle Jahrzehnte oder besser gesagt Jahrhunderte - zuletzt immerhin im Jahr 1987, als Papst Johannes Paul II. das Augsburger Priesterseminar einweihte. Dass ein Papst jedoch bevor er Papst wird, nach Augsburg kommt, das ist schon viel wahrscheinlicher und bei Papst Franziskus tatsächlich so passiert. 1985 war der Argentinier in Augsburg und hat von dort auch etwas mit in seine Heimat genommen: Das Bild der Maria Knotenlöserin.

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25.06.2014
MEISTERWERK DER ARCHITEKTUR: WALLFAHRTS- KIRCHE MARIA HILF IN KLOSTERLECH- FELD

Wie oft sind sie auf ihrem Weg von Augsburg nach Landsberg oder ins Allgäu schon auf der B 17 an Klosterlechfeld vorbeigefahren – ohne anzuhalten. Genau so oft haben sie eine der schönsten Kirchen im ganzen Bistum Augsburg übersehen: Die Wallfahrtskirche „Maria Hilf auf dem Lechfeld“ – ist ein Kleinod, ein Meisterwerk in Architektur und Ausstattung. Und das gilt nicht nur für die Kirche selbst, sondern für das gesamte Ensemble – das zusammen mit dem Kalvarienberg und der ehemaligen Klosteranlage eine harmonische Einheit bildet. 

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Special – Archiv