19.05.2013 PFINGSTEN UND DER HEILIGE GEIST - GERÜSTET FÜR GUTE TATEN
Beim Festgottesdienst am Pfingstsonntag im Augsburger Dom hat Bischof Konrad Zdarsa betont, wie wichtig es sei, als Christ in der Kirche auch wirklich "anwesend" zu sein und sich seiner persönlichen Verantwortung zu stellen. Im Rahmen des Gottesdienstes empfingen sechs Erwachsene aus dem Bistum Augsburg das Sakrament der Firmung, durch das der einzelne mit den Gaben des Heiligen Geistes gestärkt werden soll. Als Kinder Gottes seien wir reich von Gott beschenkt und gerüstet für gute Taten, so Zdarsa.
17.05.2013 WEIHBISCHOF FLORIAN WÖRNER IM PFINGSTINTERVIEW
Pfingsten ist neben Weihnachten und Ostern nicht nur eines der Hochfeste im Jahreskreis, es gilt auch als Geburtstag der Kirche. Und so, wie wir Geburtstage oft als Momente des Innehaltens empfinden, als Augenblick, den wir nutzen, um zu schauen, wo wir in unserem Leben stehen, so ist Pfingsten vielleicht das kirchliche Fest, bei dem wir darauf blicken, wie der Heilige Geist heute in Kirche und Gesellschaft und auch auf uns selbst wirkt. Ulrich Bobinger hat darüber mit dem Augsburger Weihbischof Florian Wörner gesprochen, der das Pfingstfest mit der Power-Taste am PC vergleicht. Genauso wie die Stromzufuhr sei der Heilige Geist die Kraftquelle, die wir Christen brauchen, um gut leben zu können. Sehen Sie hier das Interview!
17.05.2013 LICHTKÜNSTLER ERLEUCHTEN KÖLNER DOM ZUM EUCHARISTISCHEN KONGRESS
Das Künstlerpaar Sabine Weißinger und Friedrich Förster setzt den Kölner Dom zum Eucharistischen Kongress Anfang Juni mit Licht in Szene. Die Lichtinstallation in der Kathedrale sei für sie allein schon wegen der herausragenden Architektur reizvoll, sagte die in Tübingen lebende Weißinger am Freitag im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). "Die Kathedrale selbst ist ja eine Idee des gebauten himmlischen Jerusalem", fügte sie hinzu. Zudem sei das Projekt für sie etwas Besonderes, da das Gebäude für so viele Menschen im religiösen und gesellschaftlichen Sinne von großer Bedeutung sei.
Nach Jahren der Vorbereitungen ist es nun endlich soweit: Das alte Gotteslob von 1975 soll noch in diesem Jahr durch eine neue, überarbeitete Version ersetzt werden. Der Druck läuft bereits; im Herbst soll es dann in den Gottesdiensten zum Einsatz kommen. Aber zuvor wurde das neue Gotteslos in dieser Woche im Bistum Augsburg erst einmal vorgestellt.
17.05.2013 VATIKAN BERÄT ÜBER NEUE RELIGIÖSE BEWEGUNGEN
Der Vatikan hat über die Herausforderung durch neue religiöse Bewegungen wie New Age oder Pfingstler beraten. Die Fachtagung, an der am Donnerstag rund 40 Vertreter verschiedener vatikanischer Behörden und päpstlicher Universitäten auf Einladung des vatikanischen Dialograts teilnahmen, sollte nach pastoralen Antworten auf die neuen religiösen Phänomene suchen. Bereits seit geraumer Zeit arbeitet der päpstliche Rat für den interreligiösen Dialog mit den Vatikanbehörden für Mission, für Ökumene, Kultur und für die Neuevangelisierung in dieser Frage zusammen.
17.05.2013 BERICHTE ÜBER KLON-ERFOLGE STOßEN AUF BEDENKEN
Berichte über erfolgreiche Klonexperimente in den USA sind in Deutschland mit Zurückhaltung aufgenommen worden. Die Kirchen sowie Politiker von Union und SPD kritisierten am Donnerstag einen "ethisch und medizinisch falschen Weg". Der Bonner Stammzellforscher Oliver Brüstle sprach von Fortschritten für die Grundlagenforschung.
16.05.2013 US-BISCHÖFE VERURTEILEN KLON-VERSUCH MIT MENSCHLICHEN EMBRYONEN
Die US-amerikanische katholische Bischofskonferenz hat die Nachricht über die gelungene Klonierung eines menschlichen Embryos als "zutiefst beunruhigend" kommentiert. Auch wenn diese Methode der Forschung dienen solle, werde sie zweifellos von denen aufgegriffen, die einmal geklonte Kinder herstellen wollten, warnte das Komitee der Bischöfe für Lebensschutz in einer am Mittwoch in Washington veröffentlichten Stellungnahme. "Ein technischer Fortschritt im Klonen von Menschen ist kein Fortschritt für die Menschheit, sondern das Gegenteil", erklärte der Vorsitzende des Komitees, der Bostoner Kardinal Sean O'Malley (Foto).
Die katholische Kirche mahnt mehr Unterstützung für Familien an. In einer Gesellschaft, in der es nicht mehr selbstverständlich sei, Kinder zu bekommen, bräuchten Familien Hilfe, sagte der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst am Mittwoch dem Kölner "domradio". Die Anforderungen an Familien würden immer größer. "Da ist es wichtig, dass wir auf der Seite derer sind, die diesen Lebensentwurf umsetzen wollen", so der Familienbischof der Deutschen Bischofskonferenz zum Internationalen Tag der Familie an diesem Mittwoch.
16.05.2013 WELTJUGENDTAG: CHRISTUS-STATUE UND ZUCKERHUT STARTEN VORVERKAUF
Die beiden Wahrzeichen Rio de Janeiros, die Christus-Statue und der Zuckerhut, haben mit dem Ticket-Vorverkauf für die Zeit des Weltjugendtags begonnen. Eintrittskarten für den Zeitraum vom 17. Juli bis 1. August können vorab ausschließlich über das Internet erworben werden. Die Kunden müssen dabei den Besuchstag und die genaue Uhrzeit angeben.
15.05.2013 WOWEREIT UND WOELKI VEREINBAREN GESPRÄCHE ÜBER FACH RELIGION
Das in Berlin konfliktträchtige Thema Religionsunterricht steht wieder auf der politischen Tagesordnung. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und Kardinal Rainer Maria Woelki (Foto vom März 2012) vereinbarten am Dienstag Gespräche von Senat und Erzbistum Berlin über das Fach noch in diesem Jahr. Sie äußerten sich nach einem Treffen von Spitzenvertretern beider Seiten.
15.05.2013 PAPST FRANZISKUS ÜBER DEN HELIGEN GEIST
In seiner Generalaudienz hat Papst Franziskus an diesem Mittwoch noch einmal den Heiligen Geist in den Mittelpunkt seiner Ansprache gestellt. Der Heilig Geist führe den Menschen "zur" Wahrheit und "in" die Wahrheit. Damit dies uns Menschen gelänge, empfahl Franziskus drei Dinge zu tun: "Betrachten wir die Heilige Schrift, studieren wir den Katechismus und empfangen wir regelmäßig die heiligen Sakramente." Sehen Sie hier den deutschsprachigen Teil der Papst-Audienz.
15.05.2013 HOCHKARÄTIGE KÜNSTLER GESTALTEN VATIKAN-PAVILLON FÜR BIENNALE
Der Vatikan nimmt in diesem Jahr erstmals an der Biennale in Venedig teil. Gestaltet wird sein "Pavillon" für die internationale Kunstausstellung vom tschechischen Fotografen Josef Koudelka (75), dem US-amerikanischen Maler Lawrence Carroll (59) und der Mailänder Künstlergruppe "Studio Azzurro", wie der Vatikan am Dienstag mitteilte.
15.05.2013 RUND 700 DEUTSCHE TEILNEHMER BEI SOLDATENWALLFAHRT
An der internationalen Soldatenwallfahrt 2013 nach Lourdes werden rund 700 Pilger aus Deutschland teilnehmen. Wie das Militärbischofsamt am Dienstag in Berlin mitteilte, wird der katholische Militärbischof Franz-Josef Overbeck die Bundeswehrangehörigen begleiten. Die Wallfahrt findet vom 22. bis 28. Mai auf Einladung des französischen Militärbischofs Luc Ravel statt. An der Soldatenwallfahrt beteiligen sich rund 30 Nationen. Sie steht unter dem Motto: "Lourdes - Ein Zugang zum Glauben".
14.05.2013 KARDINAL: VATIKANBANK SOLL BILANZEN OFFENLEGEN
Die Vatikanbank IOR soll nach dem Willen eines mit Reformen beauftragten Kardinals künftig ihre Bilanzen offenlegen. Die Rolle des Finanzinstituts müsse neu definiert und Klarheit geschaffen werden, sagte der honduranische Kardinal Oscar Andres Rodriguez Maradiaga im Interview der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera" (Montag). Eine Schließung der Vatikanbank stehe hingegen vorerst nicht auf der Tagesordnung. Der Erzbischof von Tegucigalpa ist von Papst Franziskus mit der Koordination eines Gremiums von acht Kardinälen beauftragt, die eine Kurienreform vorbereiten sollen.
14.05.2013 VERBÄNDE FORDERN ERGÄNZUNGEN BEI GESETZ ZUR VERTRAULICHEN GEBURT
Familienverbände haben Nachbesserungen beim Gesetzentwurf zur vertraulichen Geburt gefordert. Es müsse Ergänzungen etwa bei der Beratung von Frauen geben, erklärten der Deutsche Caritasverband (DCV) und der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) am Montag in Berlin. Dem Deutschen Hebammenverband geht der Entwurf nicht weit genug. Er wird am Donnerstag in zweiter und dritter Lesung im Bundestag beraten.
14.05.2013 MERKEL: SYSTEM DER EINGLIEDERUNGSHILFE MUSS GEÄNDERT WERDEN
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU, Foto) hat sich für eine Änderung des Systems der Eingliederungshilfe ausgesprochen. Nötig sei eine bundesweit einheitliche Betrachtung, sagte die Kanzlerin beim Jahresempfang des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, Hubert Hüppe (CDU), am Montagabend in Berlin.
Bernhard Meuser, seit Juli 2011 Geschäftsführer der Sankt Ulrich Verlag GmbH in Augsburg, verlässt das Medienunternehmen der Diözese Augsburg auf eigenen Wunsch zum 31. August 2013. Das hat die Pressestelle des Bistums Augsburg am Montagnachmittag mitgeteilt. Im Einvernehmen mit dem Bistum wird Meuser zudem ab 1. Juni zudem von seiner Tätigkeit frei gestellt, um sich anderen publizistischen Aufgaben widmen zu können.
13.05.2013 PAPST FRANZISKUS NAHM ERSTE HEILIGSPRECHUNG VOR
Papst Franziskus hat bei seiner ersten Heiligsprechung 800 italienische Märtyrer und zwei lateinamerikanische Ordensfrauen zur Ehre der Altäre erhoben. Vor mehreren Zehntausend Menschen auf dem Petersplatz verwies er auf zahlreiche Christen, die auch heute Gewalt, Anfeindungen und Unverständnis ausgesetzt seien. "Gott gebe ihnen Mut zur Glaubenstreue und mache es ihnen möglich, Böses mit Gutem zu vergelten", sagte der Papst während der mehrstündigen Zeremonie bei sonnigem Frühlingswetter in Rom. Zugleich wandte er sich gegen Gleichgültigkeit und Individualismus und rief zum Einsatz für Benachteiligte und Arme auf.
13.05.2013 DAS "PRINZIP NACHHALTIGKEIT" SINNVOLL UMSETZEN
Pferd in der Lasagne, vermeintliche Bio-Eier aus Massentierhaltung oder Mineralölrückstände in Schoko-Adventskalendern - wohl kein Nahrungsmittelskandal kann uns mehr schocken....dafür bringen sie uns zum Nachdenken: über sinnvolle Ernährung, Nachhaltigkeit und fairen Einkauf. Unter dem Titel „Hier fliegen die Tomaten - regional, fair und biologisch klug kaufen?“ hat zuletzt der „Arbeitskreis Nachhaltigkeit“ der Katholischen Arbeitnehmerbewegung im Bistum Augsburg zu einer Podiumsdiskussion eingeladen....und was Tomaten mit Kirche zu tun haben, erfahren Sie nun hier bei uns!
13.05.2013 BISTUM AUGSBURG SETZT ZEICHEN FÜR UMWELTSCHUTZ
Das Bistum Augsburg setzt ein weiteres Zeichen für den Schutz unserer Umwelt: Ab 2014 wird der von den rund 1.000 Pfarreien und sonstigen Einrichtungen der Diözese bezogene Strom zu 100 Prozent aus Wasserkraftwerken in Bayerisch-Schwaben gewonnen. Auf diese Weise werden pro Jahr rund 8.000 Tonnen CO2 eingespart. Auf welche Weise sich das Bistum Augsburg darüber hinaus für Klima und Umwelt engagiert, weiß der Umweltbeauftragte Christoph Wessel. Julia Strohmer und Herbert Kuhn haben mit ihm gesprochen.
13.05.2013 LEICHNAM DES VOLKSHEILIGEN PATER PIO WIRD AUSGESTELLT
Der Leichnam des italienischen Volksheiligen Pater Pio (1887-1968) wird ab Juni erneut öffentlich ausgestellt. Wie der Kapuzinerorden im süditalienischen San Giovanni Rotondo am Samstag bekannt gab, feiert der Präfekt der vatikanischen Heiligsprechungskongregation, Kardinal Angelo Amato, aus diesem Anlass dort am 1. Juni eine Festmesse.
Der im Amazonasgebiet tätige Bischof Erwin Kräutler hat seine Kritik am brasilianischen Staudammprojekt "Belo Monte" bekräftigt. Es verstoße gegen die Menschenrechte und die brasilianische Verfassung, sagte Kräutler in einem Interview der "Frankfurter Rundschau" (Samstag).
13.05.2013 ULRICHSWOCHE 2013 THEMATISIERT "JAHR DES GLAUBENS"
Das von Benedikt XVI. ausgerufene "Jahr des Glaubens" ist heuer auch das Leitmotiv für die Augsburger Ulrichswoche (3. bis 14. Juli): "Mit dem Mund bekennen und mit dem Herzen glauben: Jesus ist der Herr" (Röm 10,9) – unter diesem Motto sind alle Gläubigen des Bistums herzlich zur Wallfahrt an die Gräber der Bistumsheiligen in die Basilika St. Ulrich und Afra nach Augsburg eingeladen. Höhepunkt wird der Besuch von Kurienerzbischof Professor Dr. Gerhard Ludwig Müller sein.
Menschen mit Behinderung sollen allen anderen Menschen in Deutschland gleichgestellt sein. Bremen ist hierbei Vorreiter. Dort werden nach und nach alle Förderschulen geschlossen und die Kinder lernen schließlich mit allen gemeinsam. Soweit ist Bayern nicht, doch auch hier bemühen sich besonders Behindertenwerkstätten darum, die von Ihnen betreuten Personen besser in die Gesellschaft einzubinden. In Günzburg hat jetzt die Aktion Mensch mit den dortigen Albertus Magnus-Werkstätten zu einer Stadtrallye und einem „Spiel ohne Grenzen“ eingeladen. Beteiligt haben sich auch Schulen vor Ort, ein Azubi-Team der AOK und die Ulrichswerkstätten aus Schwabmünchen.
10.05.2013 CHRISTI HIMMELFAHRT IN ALL SEINEN FACETTEN
Das Fest Christi Himmelfahrt wird immer genau 39 Tage nach Ostersonntag gefeiert und wir erinnern uns dabei an die Rückkehr Jesu zu seinem Vater in den Himmel. Bittgänge und Flurumgänge gehörten zu Christi Himmelfahrt genauso, wie feierliche Gottesdienste. Julia Strohmer und Nico Romberg berichten:
10.05.2013 AM SONNTAG ERSTE HEILIGSPRECHUNG UNTER FRANZISKUS
Papst Franziskus leitet am Sonntag die erste Heiligsprechung seiner Amtszeit. Bei einer Messe auf dem Petersplatz erhebt er den Märtyrer Antonio Primaldo und seine Gefährten, die im Jahr 1480 im süditalienischen Otranto von Muslimen getötet wurden, zur Ehre der Altäre. Zudem werden die kolumbianische Ordensgründerin Laura di Santa Caterina da Siena Montoya y Upegui (1874-1949) und die Mexikanerin Maria Guadalupe Garcia Zavala (1878-1963) geehrt.
Der Berliner Kardinal Rainer Maria Woelki (Foto) hat dazu aufgerufen, den verfolgten Christen weltweit beizustehen. In Syrien, Nigeria, Irak, Pakistan und an vielen anderen Orten würden Christen nicht selten bis den Tod verfolgt; es gehe nicht "um Erzählungen aus dem antiken Rom", sondern um die Gegenwart, sagte Woelki in Weingarten.
10.05.2013 KOPTISCHER PAPST TAWADROS II. BESUCHT DEN VATIKAN
Der koptische Papst Tawadros II. ist am Donnerstag zu einem Besuch im Vatikan eingetroffen. Höhepunkt des viertägigen Aufenthalts ist an diesem Freitag eine Begegnung mit Papst Franziskus. Es ist das erste Mal seit 40 Jahren, dass ein Oberhaupt der koptischen und der römisch-katholischen Kirche zusammentreffen.
08.05.2013 PAPST STELLT HL. GEIST IN DEN MITTELPUNKT SEINER AUDIENZ
In seiner Generalaudienz an diesem Mittwoch hat Papst Franziskus den Heiligen Geist in den Mittelpunkt seiner Ansprache gestellt - den Heiligen Geist als "unerschöpfliche Quelle göttlichen Lebens"..."der uns lehrt, die Welt mit den Augen Christi zu sehen". Sehen Sie hier den deutschsprachigen Teil der Papst-Audienz.
Es soll Kindern Sicherheit und Geborgenheit geben und gleichzeitig für deren Eltern eine Begegnungsstätte sein – und das alles auf der Basis des christlichen Glaubens. Bereits im September will der Sozialdienst katholischer Frauen im Bistum Augsburg seine neue Kindertagesstätte „Sonnenschein“ in Augsburg-Hochzoll eröffnen. Bereits jetzt konnten sich Interessierte einen Eindruck vom Stand der Bauarbeiten verschaffen.
08.05.2013 INKLUSION IN DEN VORDERGRUND RÜCKEN - FACHGESPRÄCH IM KLOSTER IRSEE
Beim Stichwort „Inklusion“ geht es darum, wie Menschen miteinander umgehen. Es geht darum, behinderten Menschen die Teilhabe am Leben und in der Gesellschaft zu ermöglichen, sie nicht zu be-hindern. Es geht um ein Menschenbild, das alle Menschen einbezieht, ohne Ausnahmen zu machen. Das Gegenteil wurde im Dritten Reich praktiziert. Damals wurde eine Unterscheidung gemacht, Menschen wurden aufgrund ihrer Behinderung als lebensunwürdig eingestuft – und im Rahmen des Euthanasieprogramms ermordet. Aufgrund dieser bitteren, geschichtlichen Erfahrung ist die Sensibilität für dieses Thema in Deutschland besonders groß – und sie muß es auch sein. Das medizinische Können schreitet voran, und die Ethik muß sich bemühen, Schritt zu halten. Bei einem Fachgespräch im Tagungszentrum des Klosters Irsee haben sich Vertreter der Lebenshilfe mit Weihbischof Anton Losinger getroffen, um genau diese Fragestellungen zu erörtern.
08.05.2013 MEISNER: EUCHARISTISCHER KONGRESS IST KEINE FACHTAGUNG
Kölns Kardinal Joachim Meisner tritt dem Eindruck entgegen, dass der Eucharistische Kongress vom 5. bis 9. Juni in Köln eine Expertentagung sei. "Wir wollen ein großes Fest des Glaubens feiern - mit Gottesdiensten, Katechesen, Gespräch, Glaubenszeugnissen", sagte der Erzbischof am Mittwoch im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Köln. Nach dem schrecklichen Missbrauchsskandal habe er gespürt, dass die deutsche Kirche nichts nötiger als die Besinnung auf den Herrn brauche. Nur er könne die Verwundungen heilen.
08.05.2013 KEINE BELASTUNG IM JÜDISCH-KATHOLISCHEN GESPRÄCH
Das jüdisch-katholische Gespräch hat nach Einschätzung des vatikanischen Ökumene-Beauftragten Kardinal Kurt Koch in der Amtszeit von Benedikt XVI. (2005-2013) keine Belastungen erfahren. Nach dessen Amtsverzicht hätten nicht wenige Juden betont, dass die Beziehungen noch nie so gut gewesen seien, sagte der Präsident des Päpstlichen Einheitsrates am Dienstag dem in München ansässigen Hilfswerk "Kirche in Not". Auch die neuformulierte Karfreitagsfürbitte für die außerordentliche Form des römischen Messritus sei kein Aufruf zur Judenmission gewesen. Vielmehr mache sich diese die "endzeitliche Perspektive des Apostels Paulus zu eigen".
08.05.2013 VATIKAN: KEINE INTERNEN DIFFERENZEN ÜBER US-ORDENSFRAUEN
Der Vatikan weist Behauptungen über interne Meinungsverschiedenheiten im Umgang mit dem Dachverband der US-Ordensfrauen zurück. Medienberichte über angebliche Unstimmigkeiten zwischen der vatikanischen Glaubens- und der Ordenskongregation träfen nicht zu, erklärte das Presseamt am Dienstag.
07.05.2013 MISSIONSWERK MISSIO IN MÜNCHEN FEIERT 175-JÄHRIGES BESTEHEN
Das Internationale Katholische Missionswerk missio in München feiert dieses Jahr sein 175-jähriges Bestehen. 1838 gründete Bayerns König Ludwig I. den "Ludwig Missionsverein", der 1972 in missio umbenannt wurde. Das lateinische Wort heißt Sendung und meint den Auftrag Jesu zur Verkündigung seines Evangeliums in aller Welt.
Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat in seiner Rede auf der Tagung des Jüdischen Weltkongresses in Budapest Übergriffe auf jüdische Mitbürger und antisemitische Stimmungen verurteilt. "Antisemitismus hat keinen Platz, weder in Berlin noch in Budapest noch irgendwo in Europa oder auf der Welt", sagte Westerwelle am Montag laut Redeprotokoll. Jüdische Mitbürger müssten vor Übergriffen beschützt werden. Mit ihnen gemeinsam wolle Deutschland sich für Menschenrechte, Demokratie, Freiheit und Menschenwürde einsetzen.
Papst Franziskus hat der Schweizergarde für ihren Wachdienst gedankt. "Ich erfahre jeden Tag persönlich die Hingabe, Professionalität und Liebe, mit der ihr euren Dienst verseht", sagte er am Montag bei einer Audienz für die Rekruten und ihre Familien im Vatikan. Franziskus dankte auch den Familien dafür, dass sie die Entscheidung der jungen Männer, im Vatikan zu leben, wohlwollend aufgenommen hätten. Die Schweizergardisten rief er auf, ihren Dienst freudig und höflich zu versehen. So könnten sie ihren Glauben bezeugen.
06.05.2013 „UNERSCHROCKEN DAS WORT GOTTES VERKÜNDEN“
...mit diesen Worten ermutigte Bischof Konrad Zdarsa die vier jungen Männer, die ihrer Berufung gefolgt und am Samstag zu Diakonen geweiht worden sind.
Die katholische Kirche in Deutschland hat am Sonntag das 50-jährige Bestehen ihrer Gedenkkirche "Maria Regina Martyrum" in Berlin-Plötzensee gefeiert. Sie ist der Erinnerung an die christlichen Gegner der Nationalsozialisten gewidmet.
06.05.2013 PAPST WILL ENTSCHIEDENES VORGEHEN GEGEN MISSBRAUCH
Papst Franziskus ruft zu entschiedenerem Vorgehen gegen sexuellen Missbrauch von Kindern auf. Alle müssten mit "Entschlossenheit und Mut" dafür eintreten, dass jeder Mensch verteidigt und beschützt werde, sagte Franziskus am Sonntag auf dem Petersplatz. Das gelte vor allem für Kinder. Franziskus versicherte alle Opfer von sexuellem Missbrauch und Ausbeutung seines Gebetes. Anlass der Äußerungen war der 17. nationale Tag für Kinder, die Opfer von Gewalt, Ausbeutung und Gleichgültigkeit sind; er wurde am Sonntag in Italien begangen.
Die Wieskirche bei Steingaden gehört zu den berühmtesten und geschichtsträchtigsten Kirchen in Bayern. Die UNESCO hat sie wegen ihrer Einzigartigkeit auch auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt. Am vergangenen Wochenende wurde der 275. Jahrestag der Übertragung des Wiesheilandes von Steingaden in den Lory-Hof der Wies gefeiert. Wir waren am Samstag mit dabei und waren beeindruckt: Wie immer von der Schönheit dieser Kirche und diesmal darüber hinaus noch, weil wir Zuschauer sein durften beim „Wunder der Wies“. Steffen Konrad und Rainer Hönle berichten:
06.05.2013 ETHIKRAT WILL ÄNDERUNGEN FÜR TODESFESTSTELLUNG DISKUTIEREN
Der Deutsche Ethikrat will sich nach Informationen des Münchner Magazins "Focus" (Montag) mit einer Änderung der Kriterien für die Todesfeststellung bei Organspendern beschäftigen. Hintergrund ist die zurückgehende Zahl an Spenderorganen. Konkret solle es um das Kriterium des Herz-Kreislauf-Stillstands gehen, sagte der Kölner Staatsrechtler Wolfram Höfling. Der Vorsitzende der Ethikrat-Arbeitsgruppe Tod, Sterben und Organtransplantation erhofft sich davon eine Steigerung des Organaufkommens. In anderen Ländern sei dies bereits in Bezug auf Nieren zu beobachten.
Der Wallfahrtsort Maria Vesperbild ist eine feste Institution und aus dem schwäbischen Wallfahrtskalender nicht mehr wegzudenken. Neben den ganz großen Prozessionen zu Pfingsten und zu Mariä Himmelfahrt werden hier traditionell ein paar Mal im Jahr auch Fahrzeuge gesegnet - und damit unter den Schutz Gottes gestellt. An diesem Sonntag war es wieder soweit, Prälat Wilhelm Imkamp ist nach einem feierlichen Gottesdienst auf den wie immer gut gefüllten Parkplatz vor Maria Vesperbild gezogen, um die Fahrer mit ihren Fahrzeugen zu segnen. Julia Strohmer und Sebastian Herzog berichten:
03.05.2013 RENOVABIS -„DAS LEBEN TEILEN – SOLIDARISCH MIT BEHINDERTEN MENSCHEN IN OSTEUROPA“
Vernachlässigt und bisweilen auch versteckt wurden Menschen mit Behinderung in vielen osteuropäischen Ländern während der Zeit des Kommunismus. Mit der Wende hat sich zwar Einiges verändert, dennoch sind das Miteinander und die Barrierefreiheit im Osten Europas heute noch stark eingeschränkt. Genau darauf will die diesjährige Pfingstaktion des katholischen Hilfswerks Renovabis hinweisen. Unter dem Motto „Das Leben teilen – Solidarisch mit behinderten Menschen in Osteuropa“ wirbt sie für mehr Unterstützung. Im Rahmen der Aktion war nun Joanna Gromadzka im Bistum Augsburg zu Gast. Die Polin leitet die Arche in Warschau – eine Einrichtung, in der Menschen mit und ohne Behinderung auf christlicher Basis zusammenleben. Ein Pendant ist das Regens-Wagner-Werk in Dillingen. Joanna Gromadzka hat es besucht.
03.05.2013 BUNDESRAT STÄRKT RECHTE VON MISSBRAUCHSOPFERN
Der Bundesrat hat am Freitag ein Gesetz zur Verlängerung der Verjährungsfristen bei sexueller Gewalt gebilligt. Danach wird sexueller Missbrauch von Kindern künftig im Zivilrecht später verjähren. Zudem werden weitere Rechte minderjähriger Opfer von sexualisierter Gewalt gestärkt und sie bei Verfahren besser geschützt. Mit dem Gesetz werden Empfehlungen des von der Bundesregierung eingesetzten Runden Tisches gegen sexuellen Missbrauch umgesetzt.
03.05.2013 100 JAHRE PATRONA BAVARIAE - WALLFAHRT AUF DEN BOGENBERG
Seit drei Jahren gibt es in Bayern die Gebetsinitiative „Mit Maria auf dem Weg.“ Bis zum Jahr 2017 wird sie die daran teilnehmenden Wallfahrer in alle bayerischen Bistümer führen. Damit soll das 100-jährige Jubiläum der Erhebung Marias zur Schutzpatronin des Freistaats gefeiert werden. Diesjährige Station war die Wallfahrtskirche Bogenberg bei Straubing in der Diözese Regensburg. Mit dabei waren neben Bischof Konrad Zdarsa auch Gläubige aus unserem Bistum Augsburg.
"Werner, endlich ein Museum, das uns ernst nimmt." Der ostdeutsche Künstler Wolfgang Mattheuer soll das so zu seinem Kollegen Werner Tübke gesagt haben, als das Würzburger Museum am Dom vor zehn Jahren eröffnet wurde. Kunstreferent Jürgen Lenssen hat ihn am Donnerstag erneut zitiert, als er die neue Sonderausstellung "Nicht nur Leipzig!" vorstellte. 62 Werke ostdeutscher Künstler sind da zu sehen, alle aus dem Bestand des Hauses, wie Lenssen betonte. Denn ausgerechnet die kirchliche Kunstsammlung in Würzburg ist eine Heimstatt für Kunst aus der ehemaligen DDR geworden.
02.05.2013 AUDIENZ: "ARBEIT IST EIN TEIL DES PLANS DER LIEBE GOTTES"
Bei seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz in Rom hat Papst Franziskus am 1. Mai die Arbeit in den Mittelpunkt seiner Gedanken gestellt. Arbeit sei grundlegend für die Würde jedes einzelnen Menschen, so der Papst. Doch müsse unterschieden werden: Denn dies gelte nur für die Art von Arbeit, die dazu diene, am Plan der Schöpfung teilzuhaben. Sehen Sie hier die Papstaudienz in der deutschen Übersetzung.
30.04.2013 BENEDIKT XVI. WIRD DONNERSTAG IM VATIKAN ZURÜCKERWARTET
Benedikt XVI. kehrt "möglicherweise" am Donnerstagnachmittag aus Castel Gandolfo in den Vatikan zurück. Diesen Termin nannte Vatikansprecher Federico Lombardi am Montag vor Journalisten, ohne ihn jedoch als sicher zu bestätigen. Benedikt XVI. wird in das ehemalige Kloster "Mater Ecclesiae" in den vatikanischen Gärten ziehen. Die Renovierung des Gebäudes war in den vergangenen Tagen abgeschlossen worden.
30.04.2013 PAPST: BEICHTE IST KEINE "FOLTERSITZUNG"
Die Beichte ist nach den Worten von Papst Franziskus keine "Foltersitzung". Gott erwarte die sündigen Menschen nicht, um sie zu "verprügeln", sondern um ihnen "mit Zärtlichkeit" zu verzeihen, sagte Franziskus am Montag im Vatikan. Beichten bedeute allerdings nicht einfach "in die Reinigung zu gehen, um seine verschmutzte Kleidung waschen zu lassen", erklärte der Papst in einer Frühmesse für Angestellte der päpstlichen Güterverwaltung Apsa in der Kapelle des vatikanischen Gästehauses Santa Marta.
Aktuelles Magazin (KW 20/2013): u.a. Pfingsten im Augsburger Dom, Interview mit Weihbischof Florian Wörner, Firmvorbereitungsgruppe Börwang/Allgäu, Sr. Dominikas "Fußballfieber", Ausflugstipp St. Nikolaus in Emmereis vom 19.05.2013 Das Magazin – Archiv
YOUCAT.tv
YOUCAT.tv im Mai 2013 u.a. mit diesen Themen: Prayerfestival Bobingen, 72-Stunden-Aktion des BDKJ wird vorbereitet, Interview mit dem neuen Augsburger Diözesanjugendpfarrer, YOUCAT-Frage des Monats vom 05.05.2013 YOUCAT.tv – Archiv
Special
17.05.2013 AUSFLUGSTIPP: ST. NIKOLAUS IN EMMEREIS
Sie sind bei uns weit verbreitet, überall im Allgäu finden wir sie. Ob als Votiv-, Privat- oder Wegkapelle - die kleinen Gotteshäuser sind meistens regelrecht eingebettet in die Landschaft. Eine ganz besondere Allgäuer Kapelle ist St. Nikolaus in Emmereis bei Rettenberg. Die Filialkapelle gilt als älteste romanische Kirche des Allgäus. Etwas versteckt gelegen, oberhalb des historischen Burgstalls mit Wallanlage, ist schon allein der Ort der Kapelle etwas ganz Besonderes. Wer hier vorbei kommt, sollte auf jeden Fall verweilen und sich St. Nikolaus einmal etwas genauer anschauen.
17.05.2013 "HAUSMADONNEN IN AUGSBURG" - AUSSTELLUNG IM MAXIMILIAN- MUSEUM
Seit dem Spätmittelalter war es Brauch, das Haus unter den Schutz eines Heiligen zu stellen. Bis heute prägen all diese Hausmadonnen und Hausheiligen aus Stein oder Holz das Augsburger Stadtbild. Das Maximilianmuseum hat nun, in Zusammenarbeit mit der Alt-Augsburg-Gesellschaft, ganz besondere Schmückstücke zu einer Ausstellung zusammengetragen. Unter dem Titel „Hausmadonnen in Augsburg“ soll sie den Blick auf eine Bildwelt lenken, die man oft nur flüchtig wahrnimmt oder einfach völlig übersieht. Wir stellen Ihnen die Ausstellung vor!
Wer versucht, so oft wie möglich selbst zu kochen, der ist schon mal auf der sicheren Seite. Denn nur so haben wir einen Einfluss darauf, was wir essen, woher die Produkte stammen und auf welche Weise sie entstanden sind. Feinschmecker zu sein, heißt aber nicht gleichzeitig tief in die Taschen greifen zu müssen. Denn auch mit wenig Geld kann man nachhaltig und gesund kochen – das beweist das Kochbuch des Caritasverbandes der Diözese Augsburg, das bereits in der fünften Auflage erschienen ist. Wir stellen es Ihnen vor!
Immer am zweiten Sonntag im Mai ist Muttertag. In Deutschland wurde dieser Festtag für Mütter 1922/23 vom Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber etabliert. Und auch wenn wirtschaftliche Interessen nicht zu leugnen sind, ist es trotzdem eine schöne Tradition, die Mütter dahin zu stellen, wo sie eigentlich jeden Tag hingehören: Aufs Podest! Allen Müttern wünschen wir deshalb ganz besonders: Alles Gute!
Der Kirchturm markiert nicht nur ein kirchliches Zentrum, sondern ist auch ein wichtiger Lebensraum für viele Vogelarten. Seit 2007 gibt es die bundesweite Aktion "Lebensraum Kirchturm", eine Initiative des Naturschutzbundes Deutschland. Ziel der Aktion ist es, gemeinsam mit den jeweiligen Pfarrgemeinden Brutstätten für schützenswerte Vogelarten zu erhalten. Pfarreien, die sich besonders einsetzen, bekommen dafür dann die Auszeichnung „Lebensraum Kirchturm“. Als erste Kirche im Allgäu erhielt die Pfarrgemeinde St. Ulrich in Kempten diese Anerkennung. Verena Scherm und Martin Hock berichten:
06.05.2013 FRAUEN IN DER KIRCHE - DELEGIERTEN- VERSAMMLUNG KDFB
Die Aufregung war groß als Anfang der Woche gemeldet wurde, dass Erzbischof Robert Zollitsch künftig auch Frauen als Diakone zulassen wolle. Die Richtigstellung kam postwendend. Zollitsch sei es um neue kirchliche Dienste und Ämter gegangen, die auch Frauen offen stehen könnten. – Es ging nicht um das Diakonat. Aber es geht natürlich darum, wie Frauen mehr eingebunden werden können. Vergangenes Wochenende haben sich rund 350 KDFB-Mitglieder aus allen Regionen der Diözese Augsburg im Haus St. Ulrich zu ihrer Delegiertenversammlung getroffen. Selbstbewusst und humorvoll tauschten sich die Frauen über ihre Arbeit in der Kirche aus und sprachen mutig an, was sie zukünftig in der Kirche brauchen, damit sie sich weiter engagieren.
06.05.2013 PRAYERFESTIVAL IN BOBINGEN ZIEHT JUGEND AN
Es waren rund 150 Jugendliche aus dem ganzen Bistum Augsburg, die am vergangenen Wochenende in der Bobinger Mittelschule ihr Lager aufgeschlagen und die Schulturnhalle zu ihrem Treffpunkt gemacht haben. Aber nicht um zu lernen oder zu sporteln, sondern um Gott nahe zu sein – nämlich beim Bobinger Prayerfestival. Drei Tage lang fanden auf diesem ungewöhnlichen Terrain Workshops, Diskussionen oder Begegnungsrunden statt. Im Mittelpunkt aber stand zu jeder Zeit das Gebet. Sehen Sie hier das Video!
"Anonym. Kompetent. Rund um die Uhr." – Mit diesem Slogan macht die Ökumenische Telefonseelsorge im Bistum Augsburg auf sich aufmerksam. Ihr Wirken hingegen bleibt fern aller Öffentlichkeit: unsichtbar, am Telefon, in irgendeinem Haus, irgendwo in Augsburg. Doch für viele Menschen, egal ob sie nun kleinere oder große Probleme mit sich herumtragen, ist die Augsburger Telefonseelsorge eine wichtige Lebensstütze. Mehr als 10 000 Anrufe gehen im Jahr ein und es werden immer mehr. Für katholisch1.tv hat die Telefonseelsorge jetzt ihre Türen geöffnet und einen Einblick in ihre Arbeit gewährt:
17.04.2013 CHRISTEN IN NIGERIA - INTERVIEW MIT ERZBISCHOF KAIGAMA
Im Rahmen des Informationstages zum Thema "Religionsfreiheit" in der schwäbischen Gebetsstätte Marienfried war auch der nigerianische Erzbischof von Jos, Ignatius Kaigama, zu Gast. Mit katholisch1.tv sprach er über die Situation der Christen in seinem Land. Sehen Sie hier das Interview.
15.04.2013 DAS LEBENSWERK DES ALLGÄUER "WAISENHAUS- PFARRERS"
Es ist das Projekt seines Lebens. Mit der Idee armen, kranken oder ungewollten Kindern in Brasilien zu helfen, hat sich im Jahr 1987 für Pfarrer Franz Neumair alles geändert. Der gebürtige Unterallgäuer - damals Kurseelsorger in Oberstdorf - hatte den Plan gefasst, ein Waisenhaus zu gründen. Bereits nach zwei Jahren Bauphase eröffnete das neue Zuhause für Straßenkinder und elternlose Babys in der Nähe von Rio de Janeiro. Seit 25 Jahren nun sammelt Pfarrer Neumair von Deutschland aus Spenden. Doch mit 84 Jahren denkt er so langsam ans Aufhören. Einen Nachfolger für sein Lebenswerk hat er noch nicht. Wir haben ihn in seinem Wohnort Oberstdorf besucht.
Die Pfarrhaushälterinnen sind in der vergangenen Woche aus ganz Deutschland angereist, um sich bei ihrer Jahrestagung auf den neuesten Stand zu bringen. Neben der Mitgliederversammlung und dem Studienteil ging es in den Gesprächsrunden unter anderem auch um das Berufsbild der Pfarrhaushälterinnen. Katholisch1.tv hat darüber mit Barbara Götz gesprochen. Sie ist Pfarrhausfrau im Bistum Augsburg und leitet zudem den Verein "Katholische Pfarrhaus-Angestellte".
Sie wollte "Gott in allen Dingen suchen". Die Engländerin Mary Ward (1585-1645) gründete Anfang des 17. Jahrhunderts den weiblichen Parallelorden der Jesuiten, die "Congregatio Jesu" (CJ) und nach dem Vorbild des Heiligen Ignatius von Loyola stehen bis heute Exerzitien im Zentrum der Spiritualität. Wer aber war Mary Ward und wie wird heute ignatianische Spiritualität gelebt? Und was erwarten sich die 'Jesuitinnen' von Papst Franziskus, der ebenfalls Jesuit ist? Wir haben das Zentrum Maria Ward in Augsburg besucht. Sehen Sie hier das Video!
04.04.2013 HOSPIZHELFER: BEISTAND AUF DEM LETZTEN WEG
Wir grenzen das Thema gerne aus, versuchen es aus unseren täglichen Gedanken zu verbannen und doch betrifft es uns alle. Der Tod gehört zum Leben dazu. Am vergangenen Ostersonntag haben wir die Auferstehung Christi gefeiert. Aus diesem Glauben heraus schöpfen Christen Hoffnung. Doch oft ist die Angst vor dem Sterben größer als vor dem, was danach kommt. Es ist die Angst vor Schmerzen, die Angst vor einem einsamen Tod. Damit Menschen im Sterben nicht allein sind, gibt es beispielsweise Hospizvereine, die vom Ehrenamt getragen sind. Wir haben eine ehrenamtliche Hospizhelferin im Allgäu begleitet.
Der Augsburger Bischof Konrad Zdarsa hat in seiner Predigt in der Osternacht alle Menschen dazu aufgefordert, im ganz alltäglichen Christsein sich zu Gott zu bekennen und zu ihrem Glauben zu stehen. "Die ganze Geschichte der Kirche ist bis zum heutigen Tag vor allem eine Geschichte der Weitergabe des Glaubens an die Auferstehung", sagte der Bischof im Augsburger Dom. Sehen Sie hier exklusiv die Osterpredigt des Augsburger Oberhirten in voller Länge.
Ostern ist das Fest der Auferstehung, ein Fest der Freude, des Aufbruchs und gerade nach der 40-tägigen Fastenzeit sehnen es die Gläubigen herbei. Für einige Erwachsene gibt es aber noch einen anderen Grund, sich auf Ostern zu freuen: Sie empfangen in der Osternacht das Sakrament der Taufe. Und während bei einigen Bewerbern ganz pragmatische Gründe dahinterstecken – sie streben vielleicht eine Beschäftigung bei der Kirche an – haben sich andere Monatelang auf diesen Schritt vorbereitet. Für die 37-jährige Thüringerin Nadine Zeininger und ihre 11 Jahre alte Tochter geht mit der Taufe ein Traum in Erfüllung - sie wollen endlich zur Gemeinschaft der katholischen Christen gehören. Julia Strohmer und Sebastian Herzog haben sie kurz vor der Taufe besucht.