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30.01.2015
"WIE WÄR'S MIT DEM AUSBRUCH DES 1. WELTFRIEDENS?"

850 Schülerinnen und Schüler des Maria-Ward-Gymnasiums sind am Freitagvormittag zusammen mit ihren Lehrkräften in einer Friedenswallfahrt durch die Augsburger Innenstadt gezogen. Mit selbst gestalteten Plakaten, die sich auf Bibelzitate oder Redewendungen bezogen, ging es von der Frauentorstraße bis zur Basilika St. Ulrich und Afra. Sie wollten ein öffentliches Zeichen für den Frieden setzen – frei von Politik oder Ideologie. Geplant war die Aktion schon seit Monaten - lange vor "Je suis Charlie"-Solidaritätskundgebungen, Pegida- und Antipegida-Demos. Anlass war der Maria-Ward-Gedenktag – der 30. Januar.

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30.01.2015
SAKRAMENTSALTAR: PROJEKTGRUPPE PLANT NEU

Die Neugestaltung des Sakramentsaltars im Augsburger Dom hatte im vergangenen Sommer – vor allem wegen der geplanten Kosten in Höhe von 387.000 Euro - für lebhafte Diskussionen gesorgt. Nach dem Planungsstopp ist nun zum ersten Mal die eigens einberufene Projektgruppe zusammen gekommen. Allem Anschein nach soll die Neugestaltung deutlich billiger ausfallen. Wir haben uns beim Diözesankonservator und Leiter der Projektgruppe Michael Schmid erkundigt, wie es weitergehen wird.

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30.01.2015
KRITIK UND VERSTÄNDNIS FÜR VERZICHT AUF "CHARLIE HEBDO"-WAGEN

Der Verzicht auf den "Charlie Hebdo"-Wagen im Kölner Rosenmontagszug stößt auf ein geteiltes Echo. Unterdessen veröffentlichte der Mainzer Carneval-Verein vorzeitig das Motiv eines Rosenmontagswagens, das für Glaubens-, Meinungs- und Pressefreiheit wirbt.

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30.01.2015
RABBINER: PAPST SOLL KIRCHE IN AUSCHWITZ-BIRKENAU SCHLIEßEN

Der einflussreiche New Yorker Rabbi Avi Weiss hat Papst Franziskus aufgefordert, eine katholische Kirche auf dem Gelände des ehemaligen Vernichtungslagers von Auschwitz-Birkenau zu schließen. In einem Meinungsbeitrag für die "Washington Post" schreibt Weiss, der Papstes habe bereits früher bewiesen, "ein großartiger Freund der jüdischen Gemeinschaft zu sein". Es liege in seiner Macht, die Kirchengemeinde zur Aufgabe des Gotteshauses zu bewegen.

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30.01.2015
FALSCHER KARDINAL IN WÜRZBURG AUFGEFLOGEN

Eine Kirchenmitarbeiterin hat in Würzburg einen falschen Kardinal entlarvt. Der Mann sei am Mittwoch in weißem Ordensgewand und mit Brustkreuz in einem Kirchenladen am Kiliansdom aufgetreten und habe sich fälschlich als brasilianischer Kardinal Odilo Scherer vorgestellt, meldete der Pressedienst des Bistums am Donnerstag.

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30.01.2015
HAARE SCHNEIDEN IM NAMEN DES PAPSTES - SERVICE FÜR OBDACHLOSE

Neben neuen Duschen können die Obdachlosen rund um den Vatikan demnächst auch einen eigenen Friseurservice nutzen. Das päpstliche Almosenamt stellt ihnen ab 16. Februar an den Kolonnaden des Petersplatzes einen kleinen Friseursalon zur Verfügung, wie das Internetportal "Vatican Insider" am Donnerstag berichtete. In dem Salon sollen demnach römische Barbiere ehrenamtlich Bedürftige rasieren und ihnen die Haare schneiden. Scheren, Bürsten, Rasierer und Spiegel hätten sie bereits gespendet, so "Vatican Insider".

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29.01.2015
HANDWERKER MIT GROßEM HERZEN

Diese Geschichte handelt von einem Baumeister mit großem Herzen: Er ist Maurer und Fliesenlegermeister aus Dienhausen bei Landsberg, und dort hat Matthäus Unsin aus Dankbarkeit für die Heilung seines Sohnes eine Kapelle gebaut. Aber nicht nur das: Jedes Jahr fügt er ein kleines Stückchen hinzu, hier einen Kreuzweg, dort eine Mariengrotte – inzwischen ist eine kleine idyllische Wallfahrtsoase entstanden. Und an diesem Platz schmiedet Matthäus Unsin gerne auch Pläne für seine zweite Leidenschaft – ein Waisenhaus in Rumänien, das er seit zwei Jahrzehnten auf Vordermann bringt. Ein Handwerker mit großem Herzen – wir haben ihn besucht.

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29.01.2015
THOMAS VON AQUIN FEST 2015

Jedes Jahr Ende Januar wird an der Theologischen Fakultät der Uni Augsburg gefeiert – und zwar nicht nur der Abschluss des Semesters. Sondern – und das ist vielen Beteiligten noch wichtiger: das Thomas von Aquin-Fest. Der Heilige ist der Patron der katholischen Wissenschaft sowie der katholischen Hochschulen und damit ein großes Vorbild für viele Studierende. Gastgeber dieses Festes ist der Augsburger Bischof, in diesem Jahr vertreten durch Weihbischof Florian Wörner:

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29.01.2015
KATHOLISCHE BISCHÖFE UND GRÜNE DISKUTIEREN ÜBER STERBEHILFE

In der aktuellen Sterbehilfe-Debatte haben die katholischen Bischöfe ihren Ruf nach einem Verbot sämtlicher organisierter Formen der Beihilfe zum Suizid erneuert. Bei einem Spitzentreffen von Grünen-Politikern und Mitgliedern der Deutschen Bischofskonferenz am Mittwoch in Berlin zeigten sich beide Seiten darin einig, die Hospiz- und Palliativversorgung auszubauen. Ein besondere Augenmerk müsse dabei auch auf der häuslichen Pflege durch Angehörige liegen.

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29.01.2015
DEUTSCHER CARITASVERBAND SUCHT NACH NEUEM PROFIL

Der Deutsche Caritasverband (DCV) debattiert derzeit über seine künftige Rolle in Kirche und Gesellschaft. Der im vergangenen Jahr begonnene "Zukunftsdialog Caritas 2020" ging am Mittwoch mit einem Treffen von über 200 Repräsentanten in Frankfurt zu Ende. Der katholische Wohlfahrtsverband ist mit 500.000 Beschäftigten der größte private Arbeitgeber in Deutschland; weitere 500.000 Ehrenamtliche tragen die Arbeit in Gemeinden, Beratungsdiensten und sozialen Einrichtungen mit.

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29.01.2015
PROJEKT ZU MISSBRAUCHSAUFARBEITUNG - WOELKI ENTSCHULDIGT SICH

Auf Initiative von Betroffenen startet das Erzbistum Köln ein wissenschaftliches Projekt zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs und körperlicher Gewalt am früheren Collegium Josephinum in Bad Münstereifel. Das Projekt mit Betroffenen und für sie solle sich an ihrem Erleben und ihren Bedürfnissen orientieren, teilte die Erzdiözese am Mittwoch in Köln mit. Oberstes Ziel sei es, Betroffenen einen geschützten Raum zu bieten, damit sie ihre Erlebnisse offenlegen und möglichst Hilfe erfahren könnten. Gegebenenfalls ließen sich daraus auch Anhaltspunkte für die Präventionsarbeit entwickeln.

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29.01.2015
KABINETT VERABSCHIEDET GESETZENTWURF ZU MENSCHENHANDEL

Die Bundesregierung will Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution besser schützen. Dazu verabschiedete das Kabinett am Mittwoch einen Gesetzentwurf aus dem Justizministerium zur Umsetzung der EU-Richtlinie zur Verhütung und Bekämpfung des Menschenhandels. Der Entwurf sieht Strafverschärfungen sowie eine Heraufsetzung der Schutzaltersgrenze bei Minderjährigen vor. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) sprach von einem wichtigen Schritt: "Kinder und Frauen werden in Zukunft besser vor Menschenhandel geschützt", so der Minister.

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28.01.2015
DER VATER IN DER VATERLOSEN GESELLSCHAFT

Der Begriff des "Vaters" ist in der christlichen Religion von zentaler Bedeutung. Und doch wird gerade die moderne Gesellschaft als "vaterlos" bezeichnet - ihr scheinen wichtige Attribute abhanden gekommen zu sein, die mit einer väterlichen Bezugsperson in Zusammenhang stehen. Darüber sprach Papst Franziskus in der Generalaudienz am Mittwoch. Sehen Sie hier den deutschsprachigen Teil.

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28.01.2015
INTERNATIONALES GEDENKEN AN AUSCHWITZ-BEFREIUNG

In einer bewegenden Zeremonie haben NS-Überlebende und führende Politiker zahlreicher europäischer Staaten an die Befreiung des größten deutschen Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau vor genau 70 Jahren erinnert. Mehr als 200 ehemalige Häftlinge mit ihren Angehörigen versammelten sich am 70. Jahrestag der Befreiung vor dem Eingangstor des früheren Vernichtungslagers. Über dem steinernen Torgebäude, durch das die Todeszüge ins Lager fuhren, war ein hohes, weißes Veranstaltungszelt errichtet. Weiße Linien markierten den Verlauf der Gleise.

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28.01.2015
DEUTSCHE BISCHÖFE BERATEN ÜBER WELTBISCHOFSSYNODE IN ROM

Die deutschen Bischöfe haben ihr weiteres Vorgehen mit Blick auf die im Herbst anstehende Weltbischofssynode zu Ehe und Familie abgestimmt. Im Mittelpunkt der Erörterungen des Ständigen Rates stand am Montag das vom Vatikan herausgegebene Vorbereitungsdokument für die Synode in Rom. Das Papier enthält auch einen umfangreichen Fragebogen, der mit jenem Katalog vergleichbar ist, der im Vorfeld der ersten Bischofssynode vom Herbst 2014 zur Beantwortung an die Ortskirchen geschickt worden war.

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28.01.2015
KÜNFTIGER ERZBISCHOF HEßE STELLT SICH DEN HAMBURGERN VOR

Der am Montag ernannte neue Hamburger Erzbischof Stefan Heße will nach eigenem Bekunden möglichst schnell im Norden heimisch werden. Bei seinem ersten Besuch im Hamburger Mariendom hob der bisherige Kölner Generalvikar am Dienstag seine Absicht hervor, möglichst rasch das Gebiet des Erzbistums Hamburg und die hier lebenden Menschen kennenzulernen. Von den Mitgliedern des Domkapitels sowie einigen Hundert Gläubigen wurde er vor der Kathedrale begrüßt. Heße zitierte den früheren Aachener Bischof Klaus Hemmerle mit den Worten "Ich will Dich lernen". Er stelle sich darauf ein, die kommenden 27 Jahre Erzbischof von Hamburg zu sein, so der 48-Jährige.

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28.01.2015
KATHOLISCHE KIRCHE FÜR ANPASSUNG BEI BEKENNTNISSCHULEN

Die katholische Kirche unterstützt die Gesetzesinitiative der nordrhein-westfälischen Landesregierung, die Umwandlung von Konfessions- in Gemeinschaftsschulen zu erleichtern. "Wir sehen, dass Änderungsbedarf existiert", erklärte der Leiter des Katholischen Büros NRW, Antonius Hamers, in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme an den Landtag. Demografische und religionssoziologische Entwicklungen hätten dazu geführt, dass einige Grundschulen nicht als Bekenntnisschulen weitergeführt werden sollten.

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27.01.2015
JUBILÄUM: 25 JAHRE BEHINDERTENSEELSORGE

Als die Behindertenseelsorge vor 25 Jahren im Bistum Augsburg gegründet wurde, hätte sich keiner der Beteiligten gedacht, wie vielfältig die Aufgaben einmal würden. Die Absicht, für Menschen mit Behinderung in besonderer Weise da zu sein und Ihnen ein seelsorgerisches Angebot machen zu können, war sicher immer zentral. Heute aber gibt es viele spezielle Angebote, wie ein Gotteslob in Blindenschrift, oder spezielle Übertragungsmöglichkeiten für Schwerhörige, die eine Messe über Sensoren in ihren Hörgeräten mitverfolgen können. Ganz wichtig sind auch die vielen Ausflüge und Veranstaltungen speziell für Menschen mit Behinderung. Am Sonntag wurde das Jubiläum gefeiert. (Der Beitrag ist mit Untertiteln versehen.)

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27.01.2015
GEDENKEN AM 70. JAHRESTAG DER BEFREIUNG DES KZ AUSCHWITZ

Mit einer großen internationalen Gedenkfeier wird heute zum 70. Jahrestag der Befreiung an die Opfer des deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau erinnert. In dem ehemaligen Todeslager werden mehr als 100 ehemalige Häftlinge sowie zahlreiche europäische Staats- und Regierungschefs erwartet. "Vielleicht zum letzten Mal kann die Welt einer größeren Gruppe von Überlebenden des Holocaust zuhören", sagte der Leiter des Museums Auschwitz-Birkenau, Piotr Cywinski.

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27.01.2015
PAPST ERNENNT KÖLNER GENERALVIKAR HEßE ZUM HAMBURGER ERZBISCHOF

Der Kölner Generalvikar Stefan Heße wird neuer Erzbischof von Hamburg. Papst Franziskus ernannte ihn am Montag, wie der Vatikan und die Erzdiözese zeitgleich mitteilten. Der 48-Jährige wird am 14. März im Hamburger Sankt-Marien-Dom zum Bischof geweiht und in sein Amt eingeführt. Dann wird er jüngster deutscher Diözesanbischof sein. Er folgt auf Werner Thissen (76), der nach elf Jahren an der Spitze des Erzbistums im März 2014 in den Ruhestand getreten war.

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27.01.2015
ETHIKRAT FÜR FÖRDERUNG DER SUIZIDVORBEUGUNG

Nach Einschätzung der Vorsitzenden des Deutschen Ethikrats, Christiane Woopen, wird die Suizidvorbeugung in der Sterbehilfedebatte nicht ausreichend berücksichtigt. Menschen mit schweren Krankheiten seien nur ein Teil derer, die sich an Sterbehilfevereine wenden, sagte die Medizinerin der "Welt" (Montag). Suizid dürfe jedoch nicht zur Normalität für alte Menschen oder Menschen mit Zukunftsängsten werden.

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27.01.2015
DEUTSCHLAND WILL IMPFSCHUTZ IN ENTWICKLUNGSLÄNDERN STÄRKER FÖRDERN

Deutschland will seinen Beitrag zum Impfschutz von Kindern in Entwicklungsländern deutlich erhöhen. Bis 2020 stellt die Bundesregierung 500 Millionen Euro für die internationale Impfallianz "Gavi" in Aussicht, wie das Entwicklungsministerium am Dienstag zum Auftakt der Geberkonferenz in Berlin mitteilte. Bei der ersten Konferenz im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft hofft Gavi auf Zusagen von 7,5 Milliarden US-Dollar (6,7 Milliarden Euro).

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26.01.2015
PAPST: KIRCHEN DÜRFEN SICH NICHT GEGENSEITIG GLÄUBIGE ABWERBEN

Papst Franziskus hat der gegenseitigen Abwerbung von Gläubigen unter christlichen Kirchen eine Absage erteilt. "Das gemeinsame Engagement, das Evangelium zu verkünden, erlaubt, jede Form von Proselytenmacherei und die Versuchung zum Konkurrenzkampf zu überwinden", sagte er am Sonntag in Rom beim traditionellen ökumenischen Wortgottesdienst zum Abschluss der Gebetswoche für die Einheit der Christen. Alle Christen seien im "Dienst ein und desselben Evangeliums", so der Papst. Zugleich forderte er in der Kirche Sankt Paul vor den Mauern dazu auf, "alles polemische oder apologetische Verhalten" abzulegen und gemeinsam das Verbindende zwischen allen Christen zu suchen. So könnten "viele von der Vergangenheit ererbte Streitigkeiten unter den Christen" überwunden werden.

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26.01.2015
200 JAHRE SEBASTIANI-OKTAV - AUGSBURGS ÄLTESTE WALLFAHRT

Mit einem Blick zurück und einem Blick voraus haben Gläubige in der vergangenen Woche die diesjährige Sebastianioktav zu Ehren des Heiligen Sebastian gefeiert. Die traditionelle Augsburger Stadtwallfahrt zur Kapuziner-Kirche St. Sebastian auf dem MAN-Gelände beging in diesem Jahr ihr 200-jähriges Jubiläum – und so lautete auch das Motto: 200 Jahre Sebastianioktav. Mit Christus – im Gestern – im Heute – in die Zukunft“. Acht Tage lang fanden in diesem Rahmen Gottesdienste in verschiedenen Riten und Anbetungen statt. Den Auftakt machte ein deutsch-kroatischer Gottesdienst. Denn St. Sebastian ist auch die Heimat der kroatischen Katholiken in Augsburg. 

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26.01.2015
BISCHOF TRELLE GEIßELT FLÜCHTLINGSPOLITIK DER EU

In scharfen Worten hat der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle die EU-Flüchtlingspolitik kritisiert. Kurz vor dem 70. Jahrestag der Befreiung des NS-Konzentrationslagers Auschwitz sagte der Vorsitzende der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz am Sonntag in Hildesheim: "Das Auschwitz von heute ist die Blindheit für die lebensnotwendige Rettung für zigtausende von Menschen, die ertrinken."

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26.01.2015
FRANZISKUS: VIELE EHEN SIND WEGEN GLAUBENSMANGELS UNGÜLTIG

In Ehenichtigkeitsverfahren sollte nach Ansicht von Papst Franziskus künftig verstärkt geprüft werden, ob sich die betreffenden Paare der Bedeutung des Sakraments zum Zeitpunkt der Eheschließung voll bewusst waren. Ein Kirchenrichter müsse stets den "Zusammenhang der Werte und des Glaubens oder deren Mangel oder Abwesenheit" berücksichtigen, wenn er eine Eheschließung untersuche, sagte der Papst am Freitag beim traditionellen Empfang für die Richter der Römischen Rota im Vatikan.

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26.01.2015
KATHOLISCHE KIRCHE: ANGRIFF AUF MARIUPOL ALS "BARBARISCH"

Die römisch-katholische und die griechisch-katholische Kirche in der Ukraine haben den Raketenangriff prorussischer Rebellen auf die südostukrainische Hafenstadt Mariupol scharf verurteilt. Die römisch-katholischen Bischöfe des Landes bezeichneten den Angriff in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung als "barbarischen Akt". Kein politisches Ziel rechtfertige das "Töten unschuldiger Menschen". Die Bischöfe beteten für die 30 getöteten Zivilisten, die rund hundert Verletzten und ihre Angehörigen, hieß es weiter.

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23.01.2015
PAPST RUFT KATHOLIKEN UND LUTHERANER ZUR ZUSAMMENARBEIT AUF

Papst Franziskus hat Katholiken und Lutheraner zu einer intensiveren Zusammenarbeit im gesellschaftlichen und sozialen Bereich aufgerufen. Das gemeinsame christliche Zeugnis sei besonders notwendig angesichts von Misstrauen, Unsicherheit, Verfolgungen und Leiden in der Welt von heute, sagte er am Donnerstag vor einer hochrangigen ökumenischen Delegation aus Finnland im Vatikan. Beide Seiten könnten "gemeinsam viel tun, um die göttliche Barmherzigkeit in unserer Gesellschaft zu bezeugen".

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23.01.2015
UN-VOLLVERSAMMLUNG SAGT ANTISEMITISMUS DEN KAMPF AN

Der französische Philosoph Bernard-Henri Levy hat die Weltgemeinschaft bei einer Sondersitzung der UN-Vollversammlung vor einem Widererstarken des Antisemitismus gewarnt. Unter dem Eindruck der jüngsten Anschläge auf jüdische Geschäfte und Einrichtungen in Frankreich und Belgien forderte er die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen auf, die "Pest des Antisemitismus" zu bekämpfen.

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23.01.2015
ERZBISCHOF BECKER FORDERT AUSEINANDERSETZUNG MIT PEGIDA

Der Paderborner katholische Erzbischof Hans-Josef Becker fordert eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Pegida-Demonstranten ("Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes"). Wenn auf ihre Kundgebungen nur mit harscher Verurteilung reagiert werde, habe das wenig mit einer Bereitschaft zur Verständigung zu tun, sagte er am Donnerstagabend in Paderborn: "Es scheint mir nicht hilfreich, die Auseinandersetzung mit jenen Menschen komplett zu verweigern, die in Dresden und anderswo ihre Vorurteile, aber sicher auch manche Ängste auf die Straße tragen - so diffus diese auch sein mögen." Das könne auf Dauer das Lagerdenken fördern und die Fronten verhärten.

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23.01.2015
"AKTION HOFFNUNG" UND MISSIO UNTERSTÜTZEN MÄDCHENEINRICHTUNG

Das internationale katholische Missionswerk missio München und die "aktion hoffnung" wollen in diesem Jahr besonders eine Einrichtung auf den Philippinen unterstützen. So soll mit 25.000 Euro das Hablondawani-Zentrum gefördert werden, das Mädchen in Not hilft, wie das Hilfswerk und die Initiative am Donnerstag in Passau bekanntgaben. In der geschützten Einrichtung, die übersetzt den Namen "Regenbogen" trägt, fänden jährlich rund 100 Mädchen zwischen 4 und 18 Jahren Zuflucht vor häuslicher Gewalt und sexuellem Missbrauch.

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22.01.2015
ZU GAST BEI DEN "BASICALS"

Seit dem ersten Oktober läuft mit dem „Basical“ ein bundesweit einzigartiges Projekt des bischöflichen Jugendamtes Augsburg. Zehn junge Leute absolvieren nach Schule oder Ausbildung ein christliches Orientierungsjahr, lernen mehr über Gott und ihren Glauben, aber auch ganz praktische Dinge wie Haushaltsführung oder Gitarre spielen. Drei Monate ist es nun her, dass die Jugendlichen in ihre Basical-WG in Augsburg eingezogen sind. Für uns Grund genug, mal wieder vorbeizuschauen.

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22.01.2015
GÄNSWEIN ZIEHT GEMISCHTE BILANZ ZU MEDIENARBEIT DES PAPSTES

Erzbischof Georg Gänswein (58) sieht den Umgang von Papst Franziskus mit den Medien mit gemischten Gefühlen. Er gehe offensiv mit den Medien um und nutze sie "sehr geschickt", sagte Gänswein der "Zeit"-Beilage "Christ & Welt" (Donnerstag). Allerdings führten manche Aussagen zu Missverständnissen und könnten von bestimmten Seiten vereinnahmt werden, so Gänswein. Deswegen habe der vatikanische Pressesprecher Federico Lombardi in einigen Fällen nach "einschlägigen Veröffentlichungen" eingreifen müssen, "um Klarstellungen vorzunehmen".

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22.01.2015
BISCHÖFE TAGEN IN HILDESHEIM - CAFE-GESPRÄCHE MIT BÜRGERN

Die Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz findet vom 23. bis 26. Februar in Hildesheim statt. Bischof Norbert Trelle hatte seine Amtskollegen aus den 27 deutschen Diözesen anlässlich des 1.200-Jahr-Jubiläums des Bistums eingeladen. Als stellvertretender Vorsitzender der Konferenz hieß Trelle am Mittwoch in Hildesheim die Mitglieder im Vorhinein willkommen: "Ich freue mich, dass alle deutschen Bischöfe in unsere Stadt kommen werden und dass wir Hildesheimer mit ihnen im neu gestalteten Dom Gottesdienst feiern können."

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22.01.2015
PAPST INSPIZIERT AGNES-LÄMMER

Papst Franziskus hat am Mittwoch im Vatikan die beiden "Agnes-Lämmer" begutachtet, aus deren Wolle die Pallien für Erzbischöfe gewebt werden. Römische Ordensfrauen präsentierten ihm im vatikanischen Gästehaus Santa Marta die zwei Tiere, die zuvor in der römischen Basilika Sant'Agnese gesegnet worden waren. Das Pallium ist eine weiße Wollstola mit aufgestickten schwarzen Kreuzen, das vom Papst und den Erzbischöfen, die zugleich Leiter von Kirchenprovinzen sind, während der Liturgie über dem Messgewand getragen wird. Es wird den neu ernannten Metropolitan-Erzbischöfen jeweils am 29. Juni, dem römischen Patronatsfest Peter und Paul, im Vatikan überreicht.

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22.01.2015
FÜRST FÜR DEBATTE ÜBER GRENZEN VON KUNST- UND PRESSEFREIHEIT

Für eine gesellschaftliche Debatte über die Grenzen von Kunst- und Pressefreiheit plädiert der Medienbischof der Deutschen Bischofskonferenz, Gebhard Fürst. "Dort, wo jemand mit voller Absicht, mit Spaß und Zynismus das zu zerstören versucht, was Menschen am Heiligsten ist, dann ist die Grenze überschritten", sagte Fürst der "Stuttgarter Zeitung" (Donnerstag). Zum Heiligsten gehörten Würde und Integrität einer Person. Fürst wörtlich: "Man kann auch durch Bilder und Worte töten."

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21.01.2015
AUDIENZ: PAPST FRANZISKUS BLICKT AUF ASIENREISE ZURÜCK

Bei der Audienz hat Papst Franziskus an diesem Mittwoch auf seine vergangene Asienreise zurückgeblickt und auf seine zuletzt unglücklich geäußerte Bemerkung Bezug genommen, dass sich Katholiken "nicht wie die Karnickel" vermehren sollten. Nicht kinderreiche Familien, sondern ein auf Profit fixiertes Wirtschaftssystem seinen der Grund von Armut, so sagte der Papst. Sehen Sie hier den deutschen Teil seiner Ansprache.

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21.01.2015
BISTUM MÜNSTER ENTZIEHT PFARRER PREDIGTBEFUGNIS NACH PEGIDA-REDE

Nach einer umstrittenen Rede bei einer Pegida-Demonstration am Montag in Duisburg hat das Bistum Münster dem Emmericher Pfarrer Paul Spätling (66) die Predigtbefugnis entzogen. Bischof Felix Genn habe dem Ruhestandsgeistlichen, der in der Diözese ohnehin schon nahezu keine priesterlichen Dienste mehr wahrnehme, am Dienstag mitgeteilt, dass er "solche Reden wie die gestrige nicht dulden kann und will", teilte das Bistum Münster mit. Gemäß Canon 764 des Kirchenrechtes habe Genn dem Pfarrer verboten, innerhalb und außerhalb von Kirchen öffentlich im Namen der Kirche zu sprechen. Zudem distanzierte sich die Diözese von Spätlings Äußerungen.

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21.01.2015
KARDINAL WOELKI VERURTEILT SELBSTERNANNTE MÄRTYRER

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat selbsternannte Märtyrer und ihre Gewalttaten scharf verurteilt. "Im Namen der Religion verkehren sie deren Inhalt ins Gegenteil und machen zum Beispiel aus Islam Islamismus", sagte er am Dienstag in Düsseldorf. Mit ihren grauenhaften Taten trieben sie nicht nur Menschen in den Tod, sondern auch einen Keil in die komplexen Gesellschaften der Welt. Dies sei eine perfide Strategie. Statt ins Paradies zu kommen, hätten sich diese selbsternannten Märtyrer vor Gott ihrer Taten zu stellen.

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21.01.2015
LUXEMBURG TRENNT RELIGIONSGEMEINSCHAFTEN VOM STAAT

Luxemburg hat das Verhältnis zwischen Staat und Religionsgemeinschaften neu definiert. Die Trennung von Kirche und Staat müsse nun eine tägliche Realität im Land werden, zitiert die die Zeitung "Tageblatt" (Online-Ausgabe) aus der Deklaration von Premierminister Xavier Bettel am Dienstagnachmittag vor dem Parlament. Der Staat sei sich seiner Verantwortung für die Menschen bewusst. "Für die Menschen, die bislang über den Staat für ihre Arbeit für die katholische Kirche finanziert worden sind, werden Alternativen geschaffen", so der Regierungschef. Niemand werde seine Arbeit verlieren.

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21.01.2015
SELIGSPRECHUNGSPROZESS FÜR FOKOLAR-GRÜNDERIN LUBICH BEGINNT

Für die Gründerin der Fokolar-Bewegung Chiara Lubich (1920-2008) wird am 27. Januar ein Seligsprechungsverfahren eingeleitet. Die Zeremonie findet im Dom von Frascati bei Rom statt, wo die Bewegung ihre Zentrale unterhält und wo Lubich die letzten Jahrzehnte ihres Lebens verbrachte. Lubich hatte 1943 in Trient die Fokolar-Bewegung gegründet. Diese zählt nach eigenen Angaben heute weltweit 120.000 Mitglieder. Der Bewegung gehören neben Katholiken auch Christen anderer Konfessionen sowie Angehörige anderer Religionen an.

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20.01.2015
PAPST: KATHOLIKEN MÜSSEN SICH NICHT "WIE KANINCHEN" VERMEHREN

Katholiken müssen sich nach den Worten von Papst Franziskus nicht "wie Kaninchen" vermehren. In manchen Fällen sei es unverantwortlich, weitere Kinder zu bekommen, sagte der Papst am Montag auf dem Flug von Manila nach Rom vor mitreisenden Journalisten. Nötig sei vielmehr eine "verantwortete Elternschaft".

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19.01.2015
GEBETSWOCHE FÜR DIE EINHEIT DER CHRISTEN

Seit über 100 Jahren schon versammeln sich Katholiken und Protestanten zu einer Gebetswoche für die Einheit der Christen. In dieser Woche werden gemeinsame Gottesdienste gefeiert und es wird zusammen gebetet. Die Gebetswoche ist damit ein zentraler Bestandteil der gelebten, modernen Ökumene. In Augsburg haben der katholische Bischof Konrad Zdarsa und der evangelische Regionalbischof Michael Grabow einen gemeinsamen Gottesdienst in der evangelischen Ulrichskirche gefeiert.  

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19.01.2015
FUSSBALLFEST FÜR MINISTRANTEN

Ministranten und Fußball – das ist eine Verbindung, die einfach zusammenpasst. Das zeigen schon die vielen Turniere, die derzeit überall in den bayerischen Bistümern stattfinden. So ging es zuletzt für die fußballbegeisterten Minis des Dekanates Augsburg-Land darum, in ihren Altersklassen zu gewinnen und damit weiter um den bayernweiten Turniersieg zu kicken. Aber natürlich ging es beim Turnier in Biberbach nicht nur um Punkte und Siege, sondern auch um Gemeinschaft und Fair Play: 

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16.01.2015
CHRISTBAUM ADE

"Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum" oder doch bereits Frühlingsgefühle? Je nach Tradition steht bei manchem der Christbaum vielleicht noch im Wohnzimmer, während andere ihn längst entsorgt haben. Aber wie sieht das eigentlich die katholische Kirche und wie wird der Christbaum richtig entsorgt? Wir haben uns mal auf Spurensuche gemacht:

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12.01.2015
DIE ULRICHSWOCHE ERFINDET SICH NEU

Die zentrale Festwoche der Katholiken im Bistum Augsburg erfindet sich neu: Die 60. Auflage der Ulrichswoche in diesem Juli wird stark reformiert stattfinden. Das geht aus Unterlagen hervor, die "katholisch1.tv" vorliegen.

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katholisch1.tv - Das Magazin

Aktuelles Magazin (KW 4/2015): 200 Jahre Sebastianioktav, Woche für die Einheit der Christen, 100 Tage Basical, Interview Cybermobbing, Bahnhofsmission in Kempten
vom 25.01.2015

Das Magazin – Archiv
Die Dekanate im Porträt
12.01.2015
WO KIRCHE ZUHAUSE IST - UNTERWEGS IM DEKANAT MARKTOBERDORF

Das Dekanat Marktoberdorf entstand vor zwei Jahren aus der Fusion der Dekanate Füssen und Marktoberdorf. In unserer Reihe über die Dekanate im Bistum Augsburg haben wir dort eine große Vielfalt kirchlichen Lebens aber auch beeindruckende Bauwerke in einer wunderschönen Gegend entdeckt. Sehen Sie selbst!

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Dekanats-Porträts – Archiv
Special
30.01.2015
INTERVIEW: BRAUCHTUMS- FORSCHER JOCHEN KÖNIG ÜBER MARIÄ LICHTMESS

Am vierzigsten Tag nach Weihnachten, am 2. Februar, wird Mariä Lichtmess gefeiert. An diesem Tag werden in den Kirchen die Kerzen für den ganzen Jahresbedarf geweiht. Früher blieben bis dato die Christbäume und Krippen stehen, denn die Zeit bis Lichtmess galt als Weihnachtszeit. Seit der Liturgierefom des Zweiten Vatikanums endet die Weihnachtszeit am Fest der Taufe des Herrn. Trotzdem ist Mariä Lichtmess nicht bedeutungslos geworden. Julia Strohmer hat sich erkundigt.

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28.01.2015
AUSCHWITZ: WO DER WEG ENDETE

Der Holocaust gehört zu den schwärzesten Kapiteln der deutschen Geschichte. Und wenn in diesen Tagen an den 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz erinnert wird, dann gilt das auch als Mahnung. Jedes der 1,1 Millionen Todesopfer war ein Einzelschicksal. Wie das der heiligen Edith Stein (siehe unten Filmporträt) . Zu ihrem 70. Todestag fand im August 2012 eine Gedenkfeier statt. Birgit Geiß und Lukas Cissowski waren dort und gingen auch der Frage nach, wie man als Deutscher und als Katholik heute diesen Ort wahrnimmt.

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28.01.2015
EDITH STEIN: JÜDISCHE GELEHRTE UND KATHOLISCHE MÄRTYRERIN

Schulen und Studentenwohnheime sind nach ihr benannt und für viele gelehrte Frauen ist sie ein Vorbild. Wollte man ihr Leben in aller Kürze zusammenfassen, so könnte man sagen, sie war Jüdin, Atheistin, Christin, Karmelitin und Märtyrerin. Doch zwischen diesen Wendepunkten passierte in ihrem Leben viel. Am 9. August 1942 wurde Edith Stein im Konzentrationslager Auschwitz ermordet. Wer war diese Frau und Heilige?

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26.01.2015
MEHR ALS NUR FAHRPLAN- AUSKUNFT

Bei der Bahnhofsmission Kempten arbeiten Menschen, die sich ehrenamtlich um Reisende kümmern, die unverhofft in Not geraten. Sei es bei Verständigungsschwierig- keiten, bei Problemen beim Umsteigen oder einer plötzlichen Krankheit. Die Mitarbeiter der Bahnhofsmission kümmern sich um alles, was an Unvorhergesehenem auf einer Reise passieren kann. Wir haben die Bahnhofsmission in Kempten besucht:

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23.01.2015
CYBERMOBBING - WAS TUN?

Am 24.1. ist "Welttag der sozialen Kommunikations- mittel". Eingeführt wurde er vor fast 50 Jahren von Papst Paul VI. zum Fest des heiligen Franz von Sales, dem Patron der Journalisten. Heute ist der Tag, der auch als Welttag der Massenmedien bezeichnet wird, aktueller denn je. Medien bestimmen unseren Alltag und wie so oft hat der Umgang mit Handy und Co. viele Vorteile, aber auch negative Seiten. Wie haben mit dem Diplom-Psychologen Michael Leicht vom Erziehungs- und Jugendhilfeverbund Kempten-Oberallgäu über das Thema Cybermobbing gesprochen.

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19.01.2015
MARIENWALLFAHRT - VORBEREITUNGEN IN AUGSBURG LAUFEN

Bis zu 5000 Wallfahrer werden erwartet - Augsburg rüstet sich für die diesjährige Marienwallfahrt. Das Programm der Sternwallfahrt wurde jetzt vorgestellt. 

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21.01.2015
EIN JAHR NEUES GOTTESLOB - WIR ZIEHEN EINE ERSTE BILANZ

Seit einem Jahr ist es nun im Einsatz: Das neue Gotteslob. Der Auslieferung ging im vergangenen Jahr viel Aufregung voraus. Doch wie es immer ist, hinterher freut man sich über das gelungene Werk. Ein Jahr lang singen und beten die Gläubigen in den Pfarreien nun mit ihrem neuen Gotteslob: War es wirklich so ein „gewaltiger Schritt für das Bistum“ wie Bischof Konrad Zdarsa bei der Übergabe des Gotteslobes gesagt hatte? Ein Jahr Gotteslob - Zeit, um eine erste Bilanz zu ziehen.

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16.01.2015
INSTALLATION "GLÜCK" IN FRIEDBERG

Das Jubiläumsjahr der Stadt Friedberg ist zwar vorbei – doch ein Kunstwerk, das für die 750-Jahr-Feier entwickelt wurde, strahlt auch in diesem Jahr weiter. Die Rede ist von der Installation „Glück“ der Düsseldorfer Künstlerin Elisabeth Brockmann. Vielleicht haben Sie dieses Kunstwerks ja schon einmal gesehen. Denn besonders bei Dunkelheit sind die Leuchtinstallationen über die Stadtgrenzen hinaus sichtbar. Wir haben uns in Friedberg umgesehen und wollten natürlich auch wissen, was die Friedberger selbst von dieser Installation christlicher Ikonen in ihrer Stadt halten:

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14.01.2015
ENTLASTUNG FÜR ELTERN: ERZIEHUNGS- BERATUNGS- STELLEN IM BISTUM AUGSBURG

Eltern in Deutschland brauchen Entlastung. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, die die  Zeitschrift „Eltern“ in Auftrag gegeben hat. Die Katholische Jugendfürsorge im Bistum Augsburg, kurz KJF, bietet überall in der Region genau solche Entlastung an – und zwar in ihren Psychologischen Beratungsstellen für Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung. Dort stehen Fachleute für alle Themen rund um Erziehung mit Rat und Hilfe zur Seite... nur wissen das eben noch viel zu viele Eltern gar nicht. Wir stellen Ihnen daher die Erziehungsberatungsstelle in Donauwörth, stellvertretend für alle Stellen, mal etwas genauer vor.

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29.12.2014
"KIRCHENWÄRME- PAKET TO GO" GEGEN EISIGE KÄLTE

Es war ein ganz schöner Schock für die Gemeinde „Christus, unser Friede“ im Stadtteil Ludwigsfeld bei Neu-Ulm. Zu Beginn des Jahres flatterte eine Rechnung über rund 9.000 Euro ins Haus – als Heizkosten-Nachzahlung für den kalten Winter. Für die Gemeinde bedeutete das eine Verdoppelung der Kosten für das Gotteshaus und trotzdem ist es nach wie vor im Winter einfach immer viel zu kalt. Mit Phantasie und einer guten Portion Humor sind Gläubige nun das Problem angegangen. Gegen eine Spende von mindestens fünf Euro gab es dort zuletzt das „Kirchenwärmepaket to go“.

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22.10.2014
DER AUGSBURGER DOM "NEU AUFGELEGT"

„Der Augsburger Dom – Sakrale Kunst von den Ottonen bis zur Gegenwart“ - so heißt das neue Werk über den Augsburger Mariendom und es schließt eine Lücke: Denn nach dem 2013 erschienenen kleinen Kirchenführer und dem schwarz-weiß illustrierten Inventarband von 1995 ist das Werk ein Novum: seit 1965 wurde nichts Vergleichbares mehr produziert. Mit rund 200 Farbaufnahmen und seinen abwechslungsreichen Textpassagen ist es ein Buch für Jedermann – für den Kunstliebhaber genauso wie für den Gottesdienstbesucher, den der Augsburger Dom schon sein Leben lang begleitet.

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04.07.2014
DER HEILIGE ULRICH - EIN MANN, DER WELTGESCHICHTE SCHRIEB

In diesen Tagen feiert das Bistum Augsburg seinen berühmtesten Heiligen und widmet ihm eine ganze Woche. Der Heilige Ulrich starb am 4. Juli 973 im Alter von 83 Jahren. Wer war dieser Mann wirklich, der als geistlicher und weltlicher Führer die Geschicke seines Bistums leitete und dessen Taten Weltgeschichte schrieben?

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02.07.2014
DAS WALLFAHRTSBILD MARIA KNOTENLÖSERIN

Dass ein Papst das Bistum Augsburg besucht, das passiert höchstens alle Jahrzehnte oder besser gesagt Jahrhunderte - zuletzt immerhin im Jahr 1987, als Papst Johannes Paul II. das Augsburger Priesterseminar einweihte. Dass ein Papst jedoch bevor er Papst wird, nach Augsburg kommt, das ist schon viel wahrscheinlicher und bei Papst Franziskus tatsächlich so passiert. 1985 war der Argentinier in Augsburg und hat von dort auch etwas mit in seine Heimat genommen: Das Bild der Maria Knotenlöserin.

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