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31.10.2014
ALLERHEILIGEN/ALLERSEELEN: TAGE DER STILLE UND BESINNUNG

Es sind Tage der Stille und der Trauer: Allerheiligen und Allerseelen rücken mit ihrer Symbolik die Vergänglichkeit des Lebens und die Allgegenwärtigkeit des Todes in den Mittelpunkt. Heutzutage sind beide Feste weitestgehend zu einer kirchlichen Gedenkfeier verschmolzen; obgleich beide Tage nicht miteinander verwechselt werden sollten und einander auch nicht ersetzen können. Neben Weihnachten, Ostern oder Pfingsten gehört Allerheiligen zu den Hochfesten der katholischen Kirche.

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31.10.2014
MIT DER TRAUER NICHT ALLEINE SEIN

Fast jeder von uns weiß, was Trauer bedeutet: Sei es – im schlimmsten Fall - der Tod eines nahen Angehörigen oder auch die Erinnerung an ein schmerzhaftes emotionales Ereignis. Wie mit dieser Trauer umgegangen wird, ist bei jedem Menschen anders. Manche ziehen sich zurück und wollen nur noch alleine sein, andere suchen das Gespräch. In Augsburg bietet das St. Vinzenz Hospiz Hilfe auf dem manchmal sehr langen Weg durch die Trauer an.

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31.10.2014
BISCHOF OSTER WILL MIT DREI WEITEREN MENSCHEN EINE WG GRÜNDEN

Der Passauer Bischof Stefan Oster will noch vor Weihnachten in eine Wohngemeinschaft ziehen. "Drei Menschen habe ich im Auge, die auch schon weitgehend zugesagt haben", sagte Deutschlands jüngster Diözesanbischof am Donnerstag im Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Neben einer Ordensschwester wollen zwei alte Bekannte aus seiner Zeit bei den Salesianern Don Boscos in Benediktbeuern nach Passau ziehen. Es sei gut, dass sie Oster aus einer Zeit vor seinem Amtsantritt kennen würden. "Für das Bistum ist das ja nicht ganz ohne, mit wem sich der Bischof umgibt."

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31.10.2014
HILFSWERKE: EBOLA BETRIFFT ÜBER 2.200 KINDER IN SIERRA LEONE

Über 2.200 Kinder sind in Sierra Leone bislang von Ebola getroffen, 49 sind an dem Virus gestorben. Das geht aus einer Statistik der Salesianer Don Boscos und der Regierung des westafrikanischen Staates hervor, die das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" (KMW) am Donnerstag in Aachen vorgestellt hat. Die Dunkelziffer werde noch höher geschätzt, hieß es weiter.

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31.10.2014
MINISTERPRÄSIDENTEN UND BISCHÖFE FEIERN IN VACHA MAUERFALL

Die Ministerpräsidenten sowie Bischöfe aus Hessen und Thüringen feiern am 9. November in Vacha den 25. Jahrestag des Mauerfalls. Die thüringische 5.500-Einwohner-Stadt liegt an der Landesgrenze zu Hessen. In ihrer evangelischen Johanneskirche findet ein ökumenischer Gottesdienst zum Jubiläum statt, wie das Bistum Erfurt und die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) am Donnerstag ankündigten.

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31.10.2014
DEUTSCHE BISCHOFSKONFERENZ VERANSTALTET PODIUM ZUM MAUERFALL

Unter dem Leitwort "Eine Ermutigung zum Atmen mit beiden Lungenflügeln" steht ein Podium der Deutschen Bischofskonferenz im Gedenken an den Fall der Mauer vor 25 Jahren. Der Mauerfall am 9. November 1989 stehe für das europäische Selbstverständnis sowie für eine europäische Bewegung, an der auch die Kirche wesentlichen Anteil gehabt habe, schreibt der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx. "Das von Papst Johannes Paul II. geprägte Bild des Atmens mit beiden Lungenflügeln gehört zu den großen Bildern des europäischen Projekts."

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30.10.2014
PAPST ZUR ÖKUMENE: WARTET NICHT AUF DIE THEOLOGEN

Christen unterschiedlicher Konfessionen sollten nach den Worten von Papst Franziskus die Ökumene selbstständig voranbringen unabhängig von einer Einigung in theologischen Fragen. Sie sollten gemeinsam beten und das Verbindende suchen, sagte Franziskus bei einem privaten Treffen mit Vertretern eines ökumenischen Verbands. Die in den USA beheimatete "Ark Community" stellte nun einen Video-Mitschnitt des Treffens vom 10. Oktober im Vatikan auf das Internetportal Youtube.

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30.10.2014
VERBÄNDE UND GEWERKSCHAFT FORDERN QUALITÄTSGESETZ FÜR KITAS

Caritas, Arbeiterwohlfahrt und die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben ein Bundesqualitätsgesetz für Kitas gefordert. Nach dem Ausbau der Kitaplätze für unter dreijährige Kinder müssten sich Bund und Länder nun dafür einsetzen, die Rahmenbedingungen in den Einrichtungen zu verbessern, erklärten die Organisationen am Mittwoch in Berlin. Dies sei die zentrale Herausforderung der kommenden Jahre.

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30.10.2014
KATHOLIKENTAGSKOLLEKTE GEHT AN PROJEKT GEGEN ZWANGSPROSTITUTION

Insgesamt 90.000 Euro haben das Bistum Regensburg und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) am Mittwoch an ein Projekt gegen Zwangsprostitution in Regensburg überreicht. Von dem Geld stammen 50.000 Euro aus der Kollekte des deutschen Katholikentags im Frühjahr in Regensburg sowie weitere 40.000 Euro aus Spenden des Bistums Regensburg.

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30.10.2014
SIXTINISCHE KAPELLE ERSTRAHLT IN NEUEM LICHT

Die weltberühmten Deckenfresken der Sixtinischen Kapelle erstrahlen künftig in neuem Licht. Am Mittwochabend präsentierten die Vatikanischen Museen die neue Beleuchtungsanlage des Sakralraums erstmals der Öffentlichkeit. Hunderte Journalisten erlebten die Malereien Michelangelos (1475-1564) in einer bisher einmaligen Farbenpracht und Präzision. Zuvor wirkten die Fresken in dem Gotteshaus deutlich düsterer, weil die Fenster zum Schutz der 500 Jahre alten Kunstwerke gegen das Sonnenlicht abgeschirmt sind.

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29.10.2014
"MORITZPUNKT" FEIERT 10-JÄHRIGES JUBILÄUM

Ob nun die katholische Cityseelsorge in Kempten oder die in Augsburg - sie ist immer ein Ort, an dem jeder willkommen ist...ein offener Raum, in dem sich Gespräche entwickeln können und Begegnungen stattfinden. Im Augsburger „moritzpunkt“ wurde diese Idee des offenen Raumes vor zehn Jahren umgesetzt. Seitdem arbeiten dort zwei hauptamtlich von der Diözese Augsburg angestellte Kräfte sowie mehrere ehrenamtliche Mitarbeiter. Am vergangenen Wochenende wurde das "Zehnjährige" jetzt mit einem bunten Programm und neuer Ausstattung gefeiert.

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29.10.2014
PAPST: "ALLE GETAUFTEN GEHÖREN ZUR KIRCHE"

Zur sichtbaren Wirklichkeit der Kirche gehören nicht etwa nur der Papst und die Bischöfe, sondern alle Getauften. Daran hat Papst Franziskus bei seiner Audienz an diesem Mittwoch erinnert. Zugleich setzte er seine Katechesereihe über die Kirche fort. Im Anschluss rief er dazu auf, alles Mögliche zu tun, um die Verbreitung des Ebola-Virus zu stoppen.

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29.10.2014
VATIKAN-EXPERTE: KIRCHE MUSS ENGAGEMENT IM INTERNET VERSTÄRKEN

Die katholische Kirche muss nach den Worten des Vatikan-Medienexperten Paul Tighe ihr Engagement in der digitalen Welt verstärken. "Wenn wir dort nicht präsent sind, verlieren wir die ganze junge Generation", sagte der aus Irland stammende Sekretär des Päpstlichen Rates für die sozialen Kommunikationsmittel in Rom am Dienstag beim Katholischen Medienkongress in Bonn.

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29.10.2014
HILFSWERKE: ERGEBNISSE DER SYRIEN-KONFERENZ RASCH UMSETZEN

Von der Syrien-Konferenz in Berlin erhoffen sich Hilfswerke eine bessere Koordinierung internationaler Flüchtlingshilfen und fordern eine rasche Umsetzung von Beschlüssen. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hatte bei dem Treffen am Dienstag, an dem 35 Regierungsvertreter und Organisationen teilnahmen, vor einer weiteren Destabilisierung der Region gewarnt. Neben zahlreichen EU-Außen- und Entwicklungsministern nahmen auch Regierungsvertreter aus dem Mittleren Osten, darunter aus Jordanien und dem Libanon teil. Vertreter der Anrainerstaaten forderten eindringlich eine stärkere Lastenteilung bei der Aufnahme der Schutzsuchenden.

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29.10.2014
KARDINAL LEHMANN MIT ROMANO GUARDINI-PREIS AUSGEZEICHNET

Kardinal Karl Lehmann (78), Bischof von Mainz, ist am Dienstagabend mit dem Romano Guardini-Preis der Katholischen Akademie in Bayern ausgezeichnet worden. Der ehemalige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz habe das "Lebensabenteuer" praktiziert, sich unermüdlich den geistigen Erfahrungen der Menschen auszusetzen, sagte der französische Philosoph Jean Greisch in seiner Laudatio. Seine lange Amtszeit als Konferenzvorsitzender von 1987 bis 2008 habe ihm den Ruf eingebracht, das "katholische Gesicht Deutschlands" zu sein. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

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29.10.2014
ITALIEN WILL "MARE NOSTRUM" VORERST FORTSETZEN

Das von Italien finanzierte Seenotrettungsprogramm "Mare Nostrum" wird vorerst weiterhin Flüchtlinge in Not aus dem Mittelmeer retten. "Bisher gibt es keine Anweisung, mit 'Mare Nostrum' aufzuhören", sagte der Kommandeur der italienischen Flotte, Admiral Filippo Maria Foffi, am Dienstag in Brüssel.

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28.10.2014
NIGHTFEVER - EIN GOTTESDIENST MIT BESONDERER ATMOSPHÄRE

Die Idee dazu entstand gleich nach dem Kölner Weltjugendtag 2005. Junge Menschen animieren andere dazu, abends oder nachts in die Kirche zu kommen, um inne zu halten und mit Gott ins Gespräch zu kommen. Die so genannten Nightfever-Abende wurden geboren, die mittlerweile überall in Deutschland zu einer Institution geworden sind. So auch in Marktoberdorf – dort luden die Organisatoren am vergangenen Wochenende wieder zum Nightfever ein, bereits schon zum dritten Mal. Die Frauenkapelle bot dafür eine ganz besondere Kulisse.

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28.10.2014
PALLOTTINER ENTHÜLLEN NEUES PALLOTTI-GEMÄLDE VON TRIEGEL

50 Jahre nach der Heiligsprechung von Vinzenz Pallotti wurde am vergangenen Wochenende im Pallottiner-Provinzialat in Friedberg nun ein neues Gemälde des Heiligen feierlich enthüllt. Es ist das Werk des 1968 in Erfurt geborenen Künstlers Michael Triegel – ihn hatten die Pallottiner beauftragt ein Portrait ihres Gründers anzufertigen. Ganz anders als das bisher existierende, modern anmutende Bild aus dem Jahr 1962 beeindruckt Triegels Werk durch seine altmeisterliche Maltechnik.

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28.10.2014
KATHOLISCHER MEDIENPREIS GEHT AN "CHRIST & WELT" UND ARTE

Der Katholische Medienpreis ist am Montagabend an den "Christ & Welt"-Redakteur Raoul Löbbert und den Fernsehjournalisten Marc Wiese verliehen worden. Löbbert hat in der Kategorie "Printmedien" die Auszeichnung für seinen Beitrag "Die Gnadenabteilung" in der "Zeit"-Beilage "Christ & Welt" erhalten. Darin greift Löbbert die Geschichte eines ehemaligen Franziskanerklosters in Waldniel am Niederrhein auf, das die Nationalsozialisten übernahmen und in dem sie behinderte Kinder ermorden ließen. Die Reportage beginnt damit, wie eine Familie bei der Gartenarbeit den Knochen eines Kindes entdeckt. Die Jury spricht von einem "herausragenden Werk", das sich den Themen Schuld und Sühne, Wert des Lebens, Umgang mit Behinderungen und der Frage nach Vergessen und Erinnern widme.

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28.10.2014
KATHOLISCHE ELTERN GEGEN ÜBERBETONUNG VON SEXUALITÄT

Die Katholische Elternschaft Deutschlands (KED) plädiert bei der Sexualerziehung für die Einbeziehung der Lebenswirklichkeit junger Menschen. "So schädlich wie Tabuisierung von Sexualität ist, so problematisch ist deren Überbetonung", sagte die KED-Bundesvorsitzende Marie-Theres Kastner am Montag in Bonn. Kinder sollten ihrem Körper und seinen Veränderungen im Laufe der Kindheit und Jugend unbefangen gegenübertreten. Entscheidend sei, dass sexuelle Beziehungen von Gefühlen der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit getragen würden.

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28.10.2014
BISCHOF IPOLT: WENDE HAT CHRISTSEIN NICHT LEICHTER GEMACHT

Das Christsein in Ostdeutschland ist nach Ansicht des Görlitzer Bischofs Wolfgang Ipolt nach der Wende nicht unbedingt leichter geworden. "Früher wusste man genau, wo der Feind des Glaubens saß - in der heutigen pluralen Gesellschaft wissen viele nicht immer so genau, was dem Glauben schadet, was dem Aufbau der Gemeinde dient", sagte Ipolt im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Montag in Görlitz.

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28.10.2014
KARDINAL WOELKI HÄLT GRUßWORT BEI ZENTRALER REFORMATIONSFEIER

Besondere Geste der Ökumene: Kardinal Rainer Maria Woelki spricht am Freitag in Köln bei der zentralen Feier der Rheinischen Landeskirche zum Reformationstag ein Grußwort. Mit der Teilnahme des Kölner Erzbischofs werde ein Zeichen der ökumenischen Gastfreundschaft und der Verbundenheit beider Konfessionen gesetzt, teilten das Erzbistum Köln und die Evangelische Kirche im Rheinland am Montag in Köln und Düsseldorf mit.

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27.10.2014
KATHOLISCHE KIRCHE: FLÜCHTLINGE WEITER AUS SEENOT RETTEN

Die Deutsche Bischofskonferenz ruft die Staaten der Europäischen Union (EU) auf, die systematische Rettung in Seenot geratener Flüchtlinge nicht einzustellen. Ein großer Teil der etwa 150.000 Schiffbrüchigen, die die italienische Marine in der bis dahin beispiellosen Operation "Mare Nostrum" gerettet habe, stamme aus von Krisen, Krieg und Bürgerkrieg gebeutelten Staaten wie Syrien, Eritrea oder dem Sudan und brauche dringend Schutz, erklärte der Vorsitzende der Migrationskommission der Bischofskonferenz, der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle am Sonntag.

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27.10.2014
WISSENSCHAFTLER: POPMUSIK GEHT NICHT OHNE RELIGIÖSE THEMEN

Popmusik greift nach Beobachtung des Freiburger Musikwissenschaftlers Meinrad Walter immer wieder religiöse Themen und Fragestellungen auf. "Glaube, Umgang mit Tod und Trauer oder christliche Werte, offenbar geht es in der Popmusik nicht ohne diese Themen", sagte Walter am Freitag in der Katholischen Akademie Freiburg. Neben den Inhalten griffen die Stars des Pops auch bei der Präsentation ihrer Songs auf religiöse Gesten und Praktiken zurück. "Wenn man Grönemeyer auf der Bühne beobachtet, dann könnte man das fast als Liturgie beschreiben, inklusive die Fans segnender Gesten."

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27.10.2014
ERZBISTUM PADERBORN STELLT NEUES ZUKUNFTSBILD VOR

Der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker (Foto: youtube/Erzbistum Paderborn) hat am Wochenende das mit Spannung erwartete neue Zukunftsbild des Erzbistums unterzeichnet und in Kraft gesetzt. "Das Zukunftsbild ist kein fertig gemaltes Bild, sondern ein Bild was in der Zukunft fortgeschrieben werden muss. Das Erzbistum Paderborn sucht sich neu zusammen, damit es auch zu Entlastungen für diejenigen kommen kann, die sich engagieren", sagte Becker beim Diözesanen Forum in Paderborn. Rund 500 Teilnehmer waren gekommen, um mehr über die gebündelten Ergebnisse des zehnjährigen Prozesses "Perspektive 2014" zu erfahren.

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27.10.2014
ADVENIAT-CHEF: MEXIKOS MAFIA GEHT WIE DER "ISLAMISCHE STAAT" VOR

Die Drogenkartelle in Mexiko nutzen nach Ansicht von Adveniat-Hauptgeschäftsführer Bernd Klaschka ähnliche Methoden wie die Terrorgruppe Islamischer Staat in Syrien und dem Irak. "Auch die Drogenkartelle und ihre bewaffneten Einheiten stellen die abgeschlagenen Köpfe ihrer vermeintlichen Feinde öffentlich aus, oder lassen enthauptete Leichen unter Brücken liegen, um Gegner abzuschrecken und die Bevölkerung einzuschüchtern", sagte Klaschka am Freitag in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Essen.

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24.10.2014
KIRCHENMESSE GLORIA IN AUGSBURG

Von Donnerstag bis Samstag findet in Augsburg die Kirchenmesse GLORIA statt. Die einzige deutschsprachige Messe für christlich Interessierte und Fachleute hat auch in diesem Jahr wieder viele Besucher angelockt. Wir haben uns dort ebenfalls umgeschaut – und zwischen Tradition und neuen Trends so einiges entdeckt. Sehen Sie selbst.

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24.10.2014
DEUTSCHE KARDINÄLE BEWERTEN BISCHOFSSYNODE UNTERSCHIEDLICH

Die Reaktionen deutscher Kardinäle auf die am vergangenen Sonntag beendete Weltbischofssynode zu Ehe und Familie fallen gemischt aus. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx (Foto), und der emeritierte Kurienkardinal Walter Kasper würdigten am Donnerstag in Zeitungsinterviews eine offene Gesprächsatmosphäre. Die Debatten etwa zum Umgang mit Homosexuellen und wiederverheirateten Geschiedenen würden bis zur nächsten Synode im Herbst kommenden Jahres ohne Blockaden fortgesetzt.

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24.10.2014
FLÜCHTLINGSGIPFEL IM KANZLERAMT ENDET OHNE KONKRETE ERGEBNISSE

Der Flüchtlingsgipfel im Berliner Kanzeleramt ist am Donnerstag ohne konkrete Ergebnisse beendet worden. Bund und Länder wollen bis zur nächsten Ministerpräsidentenkonferenz am 11. Dezember Vorschläge für eine bessere Abstimmung bei der Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen vorlegen, wie Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) im Anschluss an das dreistündiges Treffen zur Asyl- und Flüchtlingspolitik mit Vertretern der Länder sagte. Beide Seiten hätten vereinbart, Arbeitsgruppen zu Einzelthemen einzurichten.

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24.10.2014
KIRCHE GEGEN BREMENS PLAN ZUM PRIVATEN AUSSTREUEN VON TOTENASCHE

Die katholische Kirche hat die geplante Änderung des Bestattungsrechts im Bundesland Bremen kritisiert. "Wir lehnen das Ausstreuen von Totenasche auf privaten Grundstücken und öffentlichen Flächen außerhalb von Friedhöfen entschieden ab", sagte der Leiter des Katholischen Büros Bremen, Propst Martin Schomaker, am Donnerstag. Solch ein Vorgehen widerspreche dem kirchlichen Verständnis von Totenruhe und Totenwürde. Ein angemessener Umgang mit sterblichen Überresten eines Menschen werde nicht gewährleistet.

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24.10.2014
NEUER TREND - KATHOLISCHE JUGEND VERSTECKT "SPIRICACHES"

Der Trend des "Spiricachings" erreicht Deutschland: Die katholische Jugend aus Rosenheim hat zwölf "Schätze" im Erzbistum München und Freising für sogenannte Geocacher versteckt. Die kleinen Gegenstände, die mit Hilfe von GPS-Koordinaten gefunden werden können, enthalten geistliche Impulse, wie der Rosenheimer Jugendpfleger Stefan Strohmayer in der aktuellen Ausgabe der "Münchner Kirchenzeitung" berichtet.

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23.10.2014
BILANZ FAMILIENSYNODE: DEBATTE MUSS WEITERGEHEN

Am vergangenen Sonntag ist im Vatikan die Bischofssynode zu Ehe und Familie zu Ende gegangen. Trotz gewisser Abstriche fallen die Reaktionen in Deutschland überwiegend positiv aus. Reinhard Kardinal Marx, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz bezeichnete die Synode als Ermutigung, weiter zu diskutieren und voranzugehen. Erstmals seit Jahrzehnten habe es eine offene Debatte über drängende Fragen zum Thema Ehe, Familie und Sexualität gegeben. Er hoffe jetzt auf eine intensive Debatte in den Bistümern, Pfarreien und Verbänden. Der Augsburger Bischof Konrad Zdarsa warnt vor einer Zuspitzung auf spezielle Themen. 

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23.10.2014
VATIKAN VERTEIDIGT MEDIENSTRATEGIE BEI BISCHOFSSYNODE

Der Leiter des vatikanischen Presseamtes, Federico Lombardi, hat die strittige Medienstrategie während der Bischofssynode über Ehe und Familie verteidigt. Es sei "absolut illusorisch" zu glauben, man hätte angesichts von täglich mehr als 70 Redebeiträgen, die zudem noch uneinheitlich gewesen seien, die Stellungnahmen im Wortlaut veröffentlichen können, sagte Lombardi am Mittwoch in einem Interview dem Sender Radio Vatikan. Wer die Gegebenheiten im Sekretariat der Synode und im vatikanischen Presseamt kenne, wisse, dass ein solches Vorgehen "wenig realistisch" war. Die Bischofssynode mit rund 250 Teilnehmern war am Sonntag nach zweiwöchigen Beratungen zu Ende gegangen.

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23.10.2014
ETHIKRAT: ÖKONOMISIERUNG IN KLINIKEN GEHT ZULASTEN VON PATIENTEN

Der Deutsche Ethikrat hat eine zunehmende Ökonomisierung in Krankenhäusern zulasten der Patienten kritisiert. "Der Patient darf nicht zum Mittel der Gewinnoptimierung von Kliniken werden", sagte die Vorsitzende Christiane Woopen bei der Herbsttagung in Dresden. Die immer knapperen Ressourcen in Krankenhäusern müssten vorrangig nach ethischen und nicht wirtschaftlichen Grundsätzen verteilt werden. "Wir wollen nicht nur eine qualitätsgestützte, sondern eine patientenorientierte Medizin", betonte Woopen.

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23.10.2014
KULTURVERANSTALTUNGEN IN LIMBURGER BISCHOFSRESIDENZ GEPLANT

Die Limburger Bischofsresidenz soll bis zur Ernennung eines neuen Bischofs unter anderem für Bildungs- und Kulturveranstaltungen geöffnet werden. Eine Arbeitsgruppe des Bistums habe entsprechende Vorschläge gesammelt und arbeite nun an der konkreten Umsetzung, sagte Bistumssprecher Stephan Schnelle am Mittwoch auf Anfrage. Denkbar seien auch Tagungen von kirchlichen Gremien und Gruppen. Zudem seien öffentliche Gebetszeiten in der Kapelle des Bischofshauses geplant. "Es geht letztlich darum, die von vielen Mythen umrankten Gebäude auf dem Domberg ein Stück weit zu entmythologisieren und stattdessen zu beleben", so der Sprecher.

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23.10.2014
MEHRHEIT DER DEUTSCHEN LEHNT "SOCIAL FREEZING" AB

Eine Mehrheit der Deutschen lehnt das Einfrieren von Eizellen aus Karrieregründen ab. 58 Prozent der Bundesbürger sprechen sich gegen diese als "Social Freezing" bezeichnete Praxis aus, durch die der Kinderwunsch auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden kann. 37 Prozent halten diese Methode für grundsätzlich "richtig". Das ergab eine am Mittwoch vorab veröffentlichte Umfrage im Auftrag der Wochenzeitung "Die Zeit". Insgesamt stehen mehr Männer (40 Prozent), als Frauen (34 Prozent) der Idee positiv gegenüber.

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22.10.2014
WEIHE DES NEUBAUS DER BARMHERZIGEN SCHWESTERN

Es war ein Bauvorhaben, das in der heutigen Zeit durchaus ungewöhnlich ist: Über vier Jahre hinweg entstand in Augsburg Göggingen der Klosterneubau der Barmherzigen Schwestern. Jetzt steht den Schwestern ein modernes Gebäude samt Kirche, Wohn- und Pflegeheim zur Verfügung. Für die zumeist älteren Vinzentinerinnen, die bisher an vier verschiedenen Orten im Bistum lebten, bedeutete der Umzug nach Augsburg eine große Veränderung – brachte aber auch viele Verbesserungen mit sich. Wir waren bei der Einweihung mit dabei.

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20.10.2014
GENERALOBERIN DER BARMHERZIGEN SCHWESTERN: "DAS ALTE AUFGEBEN, UM NEUES ZU SCHAFFEN"

Am Samstag hat Bischof Konrad Zdarsa die neue Kirche des Mutterhauses der Barmherzigen Schwestern in Augsburg-Göggingen geweiht. Die Bauzeit der neuen Klosteranlage bestehend aus Mutterhaus, Kirche, Wohngebäude und Pflegeheim betrug fast vier Jahre. Notwendig wurde der Neubau, weil das alte Mutterhaus für die Schwestern zu groß geworden war und auch nicht mehr saniert werden konnte. Der Kongregation der Barmherzigen Schwestern gehören in Augsburg 117 Schwestern an. Generaloberin Schwester Michaela Lechner fasste es in ihrem Grußwort so zusammen: "Wir wollten das Alte aufgeben um Neues zu schaffen." Wir haben mit ihr gesprochen! 

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22.10.2014
AUDIENZ: "VERZICHT AUF ÜBERHEBLICHKEIT" HELFE GEGEN SPALTUNGEN

Wie verhält man sich als Christ, wenn Spannungen zwischen verschiedenen Gliedern dieses Leibes auftreten? Darüber hat Papst Franziskus an diesem Mittwoch bei seiner Audienz vor tausenden Gläubigen gesprochen. Wertschätzung und der Verzicht auf Überheblichkeit seien gute Gegenmittel, so der Papst. Sehen Sie hier den deutschen Teil seiner Ansprache.

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22.10.2014
ERZBISCHOF BURGER: STERBEBEGLEITUNG STATT BEIHILFE ZUM SUIZID

Der Freiburger katholische Erzbischof Stephan Burger lehnt jede Form der organisierten Beihilfe zum Suizid ab. "Das gehört verboten. Das Sterben darf kein Geschäft werden. Da wird ein Druck auf Menschen aufgebaut", sagte Burger in einem Interview des "Offenburger Tagblatts" (Mittwoch). Wichtig sei stattdessen, die Menschen zu begleiten und "den Tod bewusst anzunehmen". Das sei ein seelischer Reifungsprozess, der durch Sterbehilfe vereitelt werde. "Schnelle Antworten sind bei diesem Thema schwierig zu geben. Und der Wunsch zu sterben, muss nicht immer echt sein", denn niemand wolle den Angehörigen zur Last fallen.

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22.10.2014
LEITWORT FÜR DEN 100. KATHOLIKENTAG 2016 IN LEIPZIG STEHT FEST

Der 100. Katholikentags 2016 in Leipzig steht unter dem Leitwort "Seht, da ist der Mensch". Das gaben der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, und der Bischof des Bistums Dresden-Meißen, Heiner Koch, am Dienstag in Leipzig bekannt. Das Motto geht auf den biblischen Ausspruch von Pontius Pilatus zurück, der auf den gefolterten und zum Tode verurteilten Christus zeigt. Der Jubiläums-Katholikentag findet vom 25. bis 29. Mai 2016 in der Messestadt statt.

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22.10.2014
MILITÄRBISCHOF: AFGHANISTAN WIRD "MÜHSAMES LANGZEITUNTERNEHMEN"

Der katholische Militärbischof Franz-Josef Overbeck hat eine dauerhafte ethische Schutzverantwortung Deutschlands für Afghanistan angemahnt. Der anstehende Aufbauprozess werde auch nach dem Abzug der Bundeswehr "ein mühsames Langzeitunternehmen zur Erlangung eines Friedens ohne Erfolgsgarantie", sagte der Essener Bischof am Dienstag in Berlin. Es brauche eine verlässliche Zukunftsstrategie, die Rechtsstaatlichkeit und gerecht entlohnte Arbeitsplätze garantiere. Overbeck äußerte sich bei einem Gottesdienst zur Gesamtkonferenz der Militärgeistlichen.

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22.10.2014
KATHOLISCHER VERBAND GEGEN PRIVATISIERUNG VON FLÜCHTLINGSHEIMEN

Vor dem Hintergrund des "Flüchtlingsgipfels" in Nordrhein-Westfalen hat sich die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) gegen die Privatisierung von Flüchtlingsheimen ausgesprochen. Es könne nicht sein, dass in einem so sensiblen Bereich "originär sozialstaatliche Aufgaben immer weiter privatisiert und auf kommerzielle Anbieter übertragen werden", erklärte die KAB-Bundesvorsitzende Regina-Dolores Stieler-Hinz am Dienstag in Köln.

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21.10.2014
AUTOR RALF ROTHMANN ERHÄLT KATHOLISCHEN KUNST- UND KULTURPREIS

Der Schriftsteller Ralf Rothmann (61) erhält in diesem Jahr den "Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken". Der in Schleswig geborene und im Ruhrgebiet aufgewachsene Schriftsteller arbeitete als Maurer, Krankenpfleger und Koch, bevor er 1984 mit dem Sammelband "Kratzer" sein literarisches Debüt gab. Heute lebt er in Berlin.

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21.10.2014
KONSISTORIUM DER KARDINÄLE TAGT MIT PAPST ÜBER NAHOST

Auf Einladung von Papst Franziskus sind am Montag die in Rom anwesenden Kardinäle zu einem Konsistorium zusammengetreten. Unmittelbarer Anlass ist der offizielle Abschluss von zwei Heiligsprechungsverfahren. Im Mittelpunkt soll jedoch die aktuelle Lage der Christen im Nahen Osten stehen.

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21.10.2014
BISCHOF OSTER ERWARTET KEINE RADIKALEN ÄNDERUNGEN DER EHE-LEHRE

Der Passauer Bischof Stefan Oster geht nicht von radikalen Änderungen der kirchlichen Lehrmeinung zur Ehe aus. Die Kirche werde keine Lehren vertreten, die den bisherigen explizit widersprechen, sagte Oster der "Frankfurter Rundschau" (Montag). Wenn die Praxis, dass geschiedene Katholiken neue Beziehungen eingehen, "zum Modell wird, dann verlieren wir in der Kirche vielleicht etwas von der Dimension, die Christus mit dem Wort beschreibt: 'Wer mein Jünger sein will, der nehme sein Kreuz auf sich'", so Oster.

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21.10.2014
JÄGER: SALAFISTEN WERBEN AUCH MINDERJÄHRIGE UND MÄDCHEN AN

Nach Erkenntnissen des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes werben radikale Salafisten in Deutschland auch Minderjährige und Mädchen für den bewaffneten Kampf im Ausland an. Den Sicherheitsbehörden seien sechs Personen - darunter zwei Mädchen - bekannt, die zum Zeitpunkt ihrer Ausreise nach Syrien und in den Irak jünger als 18 Jahre gewesen seien und sich dort dem Dschihad angeschlossen hätten, sagte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) am Montag im Düsseldorfer Landtag. Zwei der Betroffenen seien bei ihrer Ausreise erst 16, die übrigen vier 17 Jahre alt gewesen. Alle sechs Personen hätten einen muslimischen Migrationshintergrund.

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15.10.2014
KATHOLISCHE BISCHÖFE FORDERN EINEN MORALISCHEREN ROHSTOFFHANDEL

70 katholische Bischöfe aus aller Welt haben die Europäische Union zu verbindlichen moralischen Regeln für den Rohstoffhandel aufgerufen. Als einer der weltweit größten Handelspartner importiere die EU beträchtliche Mengen Rohstoffe aus Konfliktgebieten, betonten die Bischöfe in dem Schreiben. Eine Reihe europäischer Unternehmen werde über ihre Lieferketten zu Mittätern von Missbrauch und Menschenrechtsverletzungen. Diese Situation sei nicht hinnehmbar.

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14.10.2014
AUGSBURGER BISCHOF WEIHT FÜNF MÄNNER ZU STÄNDIGEN DIAKONEN

Am vergangenen Samstag hat der Augsburger Bischof Konrad Zdarsa fünf Männer im Augsburger Dom zu Ständigen Diakonen geweiht. Seit der Zeit der Apostel ist das Amt des Diakons bezeugt. Es handelt sich um die erste der drei Weihestufen Diakon – Priester – Bischof. Während die Diakonenweihe für die zumeist jungen Männer aus den Priesterseminaren eine Vorstufe zur Priesterweihe darstellt, gibt es daneben auch die Gruppe der „Ständigen Diakone“. Es sind verheiratete Männer, die in ihrer Pfarrei vielfältig engagiert sind. Als Diakone sind sie nicht nur in die Seelsorge sondern auch in die Liturgie eingebunden. Sie leiten Wortgottesdienste, Taufen, Trauungen und Begräbnisse.

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14.10.2014
THEOLOGISCHE FAKULTÄT PADERBORN FEIERT 400-JAHR-JUBILÄUM

Prominenter Besuch in Paderborn: An der Messe und dem Festakt zur Feier des 400-Jahr-Jubiläums der Theologischen Fakultät der Universität Paderborn haben am Montag auch der Papstbotschafter in Deutschland, Nuntius Nikola Eterovic, und der Mainzer Kardinal Karl Lehmann teilgenommen. Der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker leitete als Großkanzler der Fakultät den Festgottesdienst in der Universitäts- und Marktkirche.

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katholisch1.tv - Das Magazin

Aktuelles Magazin (KW 43/2014): u.a. Weihe des Neubaus der Barmherzigen Schwestern, Bilanz Familiensynode, GLORIA Kirchen-Messe, Neuer Domführer, Kreuzausstellung in Buchenberg/Allgäu
vom 26.10.2014

Das Magazin – Archiv
Die Dekanate im Porträt
27.08.2014
WO KIRCHE ZU HAUSE IST - UNTERWEGS IM DEKANAT KEMPTEN

Mit dem Allgäu verbinden viele von uns vor allem eines: Eine Bilderbuch-Landschaft inmitten grüner Wiesen und hoher Berge. Aber das Allgäu macht nicht nur die Natur aus. Die Region ist reich an Kultur und Geschichte und hat städtisches Leben genauso zu bieten wie das Naturerlebnis. Das ist uns auch bei unserem Besuch im Dekanat Kempten noch einmal bewusst geworden: Der Gegensatz und die Unterschiede zwischen Stadt und Land. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf das tägliche Leben und den Glauben der Menschen.

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Dekanats-Porträts – Archiv
Special
31.10.2014
NUNTIUS ETEROVIC KOMMT NACH AUGSBURG

Seit etwa einem Jahr ist Nikola Eterovic Botschafter des Papstes in Deutschland. Der 63-jährige Vatikan-Diplomat stammt aus Kroatien und war bisher Generalsekretär der Weltbischofssynode. Er ist Nachfolger des 74-jährigen Erzbischofs Jean-Claude Périsset, der aus Altersgründen zurück getreten war. Nikola Eterovic hat im ersten Jahr seiner Amtszeit schon viele deutsche Bistümer besucht – am 3. November kommt er zum Jahresempfang des Bistums nach Augsburg. Carmen Gräf und Martin Daske haben ihn in der Nuntiatur in Berlin getroffen.

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27.10.2014
KREUZ- AUSSTELLUNG: VERBINDUNG ZWISCHEN GOTT UND MENSCH

Das Kreuz ist DAS Symbol des Christentums – und obwohl es unzählige Varianten davon gibt, weiß doch jeder, was mit dem Kreuz gemeint ist. Wo es steht oder hängt, ist es ein sichtbares Zeichen dafür, dass Jesu Tod am Kreuz die Verbindung zwischen Gott und den Menschen wieder hergestellt hat. Wie präsent das Kreuz im Alltag ist, fällt den meisten von uns gar nicht mehr auf. Und so ging es auch den Machern einer Kreuzausstellung in Buchenberg im Allgäu.

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22.10.2014
DER AUGSBURGER DOM "NEU AUFGELEGT"

„Der Augsburger Dom – Sakrale Kunst von den Ottonen bis zur Gegenwart“ - so heißt das neue Werk über den Augsburger Mariendom und es schließt eine Lücke: Denn nach dem 2013 erschienenen kleinen Kirchenführer und dem schwarz-weiß illustrierten Inventarband von 1995 ist das Werk ein Novum: seit 1965 wurde nichts Vergleichbares mehr produziert. Mit rund 200 Farbaufnahmen und seinen abwechslungsreichen Textpassagen ist es ein Buch für Jedermann – für den Kunstliebhaber genauso wie für den Gottesdienstbesucher, den der Augsburger Dom schon sein Leben lang begleitet.

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14.10.2014
KIRCHEN- AUSSTELLUNG: EINFACH MAL DIE PERSPEKTIVE ÄNDERN

Unsere Kirchen im Bistum Augsburg sind ein Blickfang, egal ob sie nun eher kitschig anmuten oder ganz modern gehalten sind. Sie sind oft das Herz, der Mittelpunkt einer Gemeinde; bereits von Weitem ist der Kirchturm zu sehen. Eine Fotoausstellung im Aichacher Rathaus zeigt jetzt Kirchen so, wie Sie sie vielleicht noch nie gesehen haben. Zehn Fotografen des Aichacher Fotoclubs haben 70 Gotteshäuser im Aichacher Land abgelichtet und der Blickwinkel ist immer ein anderer.

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13.10.2014
VOM "ALBANUS-BÄNDCHEN" BIS ZUR "STUMMEN PROZESSION"

Haben Sie schon einmal vom Albanus-Bändchen in Lauingen oder vom Schüsselfest in Violau gehört? Den meisten sind diese und viele andere, weniger verbreitete Bräuche im Bistum Augsburg recht unbekannt. Schade eigentlich! Das hat sich auch Brauchtumsexperte Markus Hilpert gedacht und deshalb ein neues Buch auf den Markt gebracht. „Beliebtes Brauchtum in schwäbischen Wallfahrtsorten.“ heißt es – aufgeführt werden 15 Bräuche aus dem Bistum Augsburg.

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13.10.2014
SCHMUCKE DORFKIRCHE: "KLEINE WIES" IN WERTACH

Sie gilt als eine der schönsten Dorfkirchen Bayerns. Schlicht und doch kunstvoll gestaltet, ist sie ein beliebtes Ausflugsziel  im Allgäu: Die St. Sebastian Kapelle in Wertach, die den Beinamen "Kleine Wies" trägt. Jetzt in der herbstlichen Wanderzeit kommen besonders viele Menschen an der schönen Kapelle vorbei. Normalerweise ist diese verschlossen. Doch einmal die Woche, immer am Montag, gibt es eine kostenlose Führung und die Gelegenheit St. Sebastian auch von innen zu bewundern. Und diese Chance sollten Sie einmal nutzen - wir zeigen Ihnen warum.

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10.10.2014
FÜR DAS LEBEN: 15 JAHRE BISCHÖFLICHER HILFSFONDS "PRO VITA"

Vor 15 Jahren hat sich die katholische Kirche aus der staatlichen Schwangerenkonfliktberatung zurückgezogen. Denn an deren Ende stand immer der Schein, der zur Abtreibung berechtigte. Stattdessen sollte den Frauen die Entscheidung fürs Kind erleichtert werden. Die katholische Schwangerenberatung ging ohne Schein weiter. Zusätzlich wurde im Bistum Augsburg der Bischöfliche Hilfsfonds "Pro Vita" für Schwangere in Notlagen gegründet. Wir haben eine Frau besucht, deren Leben sich durch "Pro Vita" verändert hat. (Zum 15-jährigen Bestehen findet am Sonntag, den 19. Oktober um 19 Uhr ein Benefizkonzert in der Augsburger Basilika St. Ulrich und Afra statt. Nähere Infos unter www.bistum-augsburg.de)

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08.10.2014
LITURGIESCHULE WIES: LITURGIE FÜR JEDERMANN

Etwas lernen, experimentieren, Gleichgesinnte treffen – und vor allem über den gemeinsamen Glauben sprechen und Gottesdienste feiern. Das ist kurz gesagt die Liturgieschule Wies, die Pfarrer Ulrich Müller, der Liturgiereferent der Diözese Augsburg vor 10 Jahren gegründet hat. Damals gab es zwar viele Ausbildungs- und Fortbildungsangebote – etwa für Gottesdiensthelfer, Lektoren und Kommunionhelfer. Doch für den normalen Gläubigen gab es nichts Vergleichbares. Was die Liturgieschule Wies nun also genau ist und wie man dort das eigene Wissen über die Liturgie – also das religiöse Geschehen und den Ablauf im Gottesdienst - vertiefen kann, das erfahren Sie in unserem nächsten Beitrag.

  

06.10.2014
JOSEF - EIN NAME MIT GESCHICHTE

Ob Sepp oder Beppi – "Josef" gehört nicht nur in Bayern sondern weltweit zu den gebräuchlichsten Vornamen. In der Hammerschmiede in Naichen, einer Zweigstelle des Schwäbischen Volkskundemuseums in Oberschönenfeld zeigt eine aktuelle Ausstellung, wo in unserem Alltag der Name überall auftaucht und dabei kam die ein oder andere interessante Josefs-Geschichte heraus.

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30.09.2014
STERBEHILFE: WEIHBISCHOF LOSINGER IM INTERVIEW

Wer die Arbeit der Hospize und die Möglichkeiten der modernen Palliativmedizin kennt, der ändert oft auch seine Einstellung zum Thema Sterbehilfe. Die liberale Handhabung der Sterbehilfe in einigen unserer Nachbarländern sorgt derzeit für heftige Diskussionen. Einem belgischen Strafgefangenen, der nach 30 Jahren Haft seinem Leben ein Ende setzen will, hat ein Gericht nun Recht zugesprochen. Auch in Deutschland diskutiert die Politik über eine Novellierung der Gesetzgebung zur Sterbehilfe. Der Augsburger Weihbischof Anton Losinger lehnt jede Form der aktiven, organisierten Sterbehilfe energisch ab.

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25.09.2014
KLOSTER AUF ZEIT IN ST. OTTILIEN

Einfach mal abschalten, etwas Tempo aus dem Alltag nehmen oder vielleicht sogar etwas entdecken, das man im ganz normalen Leben irgendwie vermisst - wo geht das besser als zum Beispiel im Kloster. In St. Ottilien zum Beispiel gibt es dieses Angebot, also „Kloster auf Zeit“ schon seit langem. Gedacht ist es für Menschen, die auf der Suche sind - auf der Suche nach einem tieferen Sinn im Leben. Oder auch für Männer jeden Alters, die sich ganz einfach dafür interessieren, was sich denn hinter den sonst verschlossenen Türen des Klosters verbirgt.

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22.09.2014
BENJAMIN BECK: EHEMALIGER BISCHOFS- SEKRETÄR IM INTERVIEW

Benjamin Beck war rund drei Jahre lang ganz nah dran an der Spitze des Bistums Augsburg. Als Sekretär des Bischofs Konrad Zdarsa hat er nicht nur viele wichtige Menschen kennengelernt, sondern auch viele interessante Dinge miterlebt. Seit September ist er Pfarrer in Altenstadt. Wir haben ihn in seiner neuen Pfarrei besucht und mit ihm unter anderem über seine Tätigkeit als Bischofssekretär gesprochen.

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16.09.2014
BISCHOF ANTOINE AUDO ZUR LAGE IN SYRIEN

Im Rahmen der Kundgebung für verfolgte Christen in Augsburg haben wir mit Antoine Audo gesprochen. Er ist Bischof der chaldäisch-katholischen Kirche in Aleppo und konnte uns – sozusagen aus erster Hand –  über die Lage der syrischen Christen berichten.

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15.09.2014
CHRISTLICHE ORTSNAMEN UND IHRE GESCHICHTE

Nomen est Omen – vor allem was schwäbische Ortsnamen angeht. Sie erzählen oft Geschichten über die Entstehung eines Ortes und das Leben der Menschen dort...und kaum einer kennt diese ungewöhnlichen Geschichten hinter den Ortsnamen besser als Wolf-Armin Freiherr von Reitzenstein. Bei einem Vortrag vor der Altaugsburg-Gesellschaft hatte der 73-jährige Namenskundler der Uni München zuletzt skurrile, spannende, vor allem aber interessante Geschichten parat – Nomen ist eben Omen. Wir haben uns mit ihm auf die Suche nach christlichen Ortsnamen und deren Bedeutung gemacht.

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12.09.2014
WALLFAHRTS- KIRCHE "ST. MICHAEL" IN VIOLAU

Wer an Violau denkt, erinnert sich vielleicht sogleich an seine Jugend: jedes Jahr statten hunderte junge Leute aus dem gesamten Bistum dem Bruder-Klaus-Heim, dem  Schullandheim der Diözese, einen Besuch ab. Sie verbringen ihre Zeit mit Gleichaltrigen, erkunden die Natur ringsum und haben jede Menge Spaß. Doch es gibt noch einen weiteren Anziehungspunkt in Violau, der seit Jahrhunderten die Gläubigen anlockt: Die Wallfahrtskirche St. Michael. Was sie so besonders macht und warum Violau immer einen Besuch wert ist, das zeigen wir Ihnen jetzt.

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04.09.2014
WALLFAHRT "ZUM HERRGÖTTLE VON BIBERBACH"

Viele kennen den Ausspruch „Liabs Hergöttle von Biberbach“. Hinter diesem Stoßseufzer und Ausdruck der Verwunderung verbirgt sich eine lange Tradition: Schon seit fast 500 Jahren ist Biberbach ein bekannter und beliebter Wallfahrtsort. Die Pfarrkirche St. Jakobus bietet einen würdigen Rahmen für das "Herrgöttle". Sie wurde im 17. Jahrhundert gebaut - und zwar auch, um der ständig wachsenden Zahl an Wallfahrern gerecht zu werden. Was genau das „Herrgöttle von Biberbach“ eigentlich ist und welche Schätze es in Biberbach noch zu entdecken gibt, das sehen Sie hier:

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28.08.2014
KARDINAL KASPER ÜBER PAPST FRANZISKUS

Kardinal Walter Kasper ist eigentlich im Ruhestand – engagiert sich aber dennoch immer wieder für die Belange der katholischen Kirche. Er zählt weltweit zu den bedeutendsten Theologen und war einer der wichtigsten Berater der Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI.. Auch zu Papst Franziskus hat er ein besonderes Verhältnis. Wie er den lateinamerikanischen Papst sieht und wie dessen Wirken die Christen auf der ganzen Welt beeinflusst, wurde in Kardinal Kaspers Vortrag in Bad Wörishofen deutlich. Wir zeigen Ihnen einige Ausschnitte aus seinem Vortrag zum Thema: „Papst Franziskus und der Aufbruch der Kirche“.

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16.08.2014
GEORG GÄNSWEIN IM INTERVIEW

Wie schafft er es, der "Diener zweier Herren" zu sein? Was sagt er zu den Spekulationen über einen Bischofsposten für ihn in Deutschland? Wie lange hält die Franziskus-Euphorie noch an? Und was hält er von dem Attribut "George Clooney des Vatikans"? Bei seinem Besuch im Wallfahrtsort Maria Vesperbild am Hochfest Mariä Himmelfahrt hatten wir Gelegenheit, Erzbischof Georg Gänswein, den Vertrauten zweier Päpste, all das und noch einiges mehr zu fragen. Sehen Sie hier!

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24.07.2014
WIEDEREINTRITT: "HIER GEHÖRST DU HIN, HIER BIST DU WILLKOMMEN"

Es ist ein schmerzlicher Negativtrend: Die Zahl der Kirchenaustritte im Bistum Augsburg ist im Jahr 2013 gegenüber dem Vorjahr von knapp 7.000 auf etwa 9.500 gestiegen. Demgegenüber gibt es aber auch viele Menschen, die wieder in die Kirche eintreten. Viele merken erst Jahre oder Jahrzehnte später, dass ihnen etwas fehlt. Wir haben eine Frau getroffen, die nach 43 Jahren wieder zurückgekehrt ist und nun sagt: "Es geht mir so gut, wie nie zuvor in meinem Leben."

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04.07.2014
DER HEILIGE ULRICH - EIN MANN, DER WELTGESCHICHTE SCHRIEB

In diesen Tagen feiert das Bistum Augsburg seinen berühmtesten Heiligen und widmet ihm eine ganze Woche. Der Heilige Ulrich starb am 4. Juli 973 im Alter von 83 Jahren. Wer war dieser Mann wirklich, der als geistlicher und weltlicher Führer die Geschicke seines Bistums leitete und dessen Taten Weltgeschichte schrieben?

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