Ein Grund zum Feiern: 150 Jahre Kolping

11.12.2015
2:29 Min

Eigentlich war er nur ein kleiner Handwerksgeselle, doch als er vor 150 Jahren starb, blieb seine Idee lebendig: Den Schwachen helfen, ihnen nicht nur Almosen geben, sondern auch Bildung, ein soziales Netzwerk, einen Rückhalt - wie in einer Familie. Adolph Kolping, gelernter Schuhmacher und mit 28 Jahren zum Priester geweiht, hatte früh die Schattenseiten der Industrialisierung erkannt: Handwerker gerieten zunehmend in Not, die neuen Lohnarbeiter in Abhängigkeit und Ausbeutung. Heute hat sich das Kolpingwerk in über 50 Nationen auf allen Kontinenten der Erde ausgebreitet. Und überall dort wurde jetzt sein 150. Todestag gewürdigt, in der Kölner Minoritenkirche, wo Adolph Kolping begraben liegt, genauso wie in vielen Diözesen - auch in Augsburg.