Abschied mit Wehmut: Barmherzige Schwestern verlassen Oberstdorf

12.08.2015
4:04 Min

Wie viele andere Ordensgemeinschaften nennt sich die Kongregation der Barmherzigen Schwestern nach einem Heiligen. Es ist der große Heilige der Nächstenliebe: Vinzenz von Paul, der von 1581 bis 1660 gelebt hat. Fasziniert von einem Gott der Liebe und des Erbarmens setzte er sich für hilfsbedürftige, arme und kranke Menschen ein. Nach seinem Vorbild leben die Barmherzigen Schwestern, die daher auch Vinzentinerinnen heißen, bis zum heutigen Tag. Neben dem Mutterhaus in München gibt es unter anderem auch eine Außenstelle der Ordensgemeinschaft in Oberstdorf. Doch die muss zum Monatsende aufgelöst werden. Zwei Schwestern haben dort bis zuletzt für die ambulante Kranken- und Altenpflege im Ort gearbeitet. Nun wurden Schwester Felana und Schwester Katharina feierlich verabschiedet.