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16.09.2014
AKTIONSTAG FÜR VERFOLGTE CHRISTEN IN AUGSBURG

Die Situation im gesamten Nahen und Mittleren Osten sowie die Christenverfolgung durch den Terror der IS-Miliz beherrscht derzeit die Nachrichten. Es sei eine unglaubliche Tragödie, wie Christen, aber auch andere Volksgruppen verfolgt werden und teilweise sogar von der Auslöschung bedroht sind; das dürfen wir nicht hinnehmen. So äußerte sich zuletzt Reinhard Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz in einem Interview. Um auf die Lage verfolgter und bedrängter Christen weltweit aufmerksam zu machen, fand am vergangenen Sonntag auf dem Augsburger Rathausplatz eine Kundgebung statt. Bereits zum sechsten Mal zeigten Augsburger Bürger auf diese Weise – gemeinsam mit der katholischen und der evangelischen Kirche, dem Mesopotamien Verein und dem Suryoye Kultur- und Sportverein - ihre Solidarität mit Christen in anderen Ländern. 

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16.09.2014
KARDINAL MARADIAGA GEGEN MILITÄRSCHLÄGE IM IRAK

Der Präsident von Caritas Internationalis, Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga, ist gegen Militäreinsätze im Irak. Mit der Bildung einer Militärallianz gegen die islamistischen Rebellen und der Entsendung von Kampfflugzeugen und Drohnen liefere der Westen die falsche Antwort, sagte Maradiaga bei Eröffnung eines hochrangigen Caritas-Treffens zur Lage im Nahen Osten am Montag im Vatikan. Gewalt führe nur zu neuer Gewalt und einem sinnlosen Gemetzel. Der einzige Weg zum Frieden in der Region bestehe im Entschluss aller involvierten Regierungen, keine Waffen mehr in die Region zu liefern.

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16.09.2014
ZEITUNG: MEHRHEIT IM STADTRAT FÜR "KATHOLIKENTAGS-MILLION"

Im Leipziger Stadtrat zeichnet sich nun offenbar doch eine Mehrheit für den Eine-Million-Euro-Zuschuss zum Katholikentag 2016 ab. Auf Anfrage der "Leipziger Volkszeitung" (Dienstag) sprachen sich die Fraktionschefs von CDU, SPD und FDP für die Finanzhilfe aus. Widerstand signalisierte demnach die Ratsfraktion der Linken, während die Grünen eine Deckelung auf 300.000 Euro fordern.

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16.09.2014
ETHIKRAT: GESETZ ZUM EMBRYONENSCHUTZ NOCH EINMAL ÜBERDENKEN

Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Christiane Woopen, tritt wegen der Veränderungen im Bereich der Stammzellforschung für eine Neufassung des Embryonenschutzgesetzes ein. "Es braucht nicht die Stammzellforschung als Einfallstor, um das Embryonenschutzgesetz auf den Prüfstand zu stellen. Aber es ist sicherlich ein Grund mehr, um über dieses Gesetz noch einmal nachzudenken", sagte sie dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstag).

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16.09.2014
EINDRINGLICHER HILFSAPPELL DES ERZBISCHOFS VON ERBIL

Der Erzbischof im irakischen Erbil, Bashar Warda, hat eindringlich um Hilfe für die Flüchtlinge im Nordirak gebeten. Bei einem Kongress der Unions-Bundestagsfraktion warnte das Oberhaupt der chaldäisch-katholischen Erzeparchie am Montag in Berlin vor einem Ende der christlichen Präsenz im Irak nach 1.800 Jahren. Die 150.000 vor der Terrormiliz "Islamischer Staat" geflohenen Christen und Jesiden stünden vor einem völlig ungewissen Schicksal. Es gehe darum, sofort zu handeln, da der Winter bevorstehe.

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15.09.2014
PAPST TRAUT 20 PAARE - "EHE IST KEINE FIKTION"

Papst Franziskus hat am Sonntag 20 Paare getraut. Die Männer und Frauen aus dem Bistum Rom gaben sich bei der Zeremonie im Petersdom nach dem Sprechen der Hochzeitsformel durch den Papst das Ja-Wort. Anschließend tauschten sie die Ringe. Zuvor hatte Franziskus in seiner Predigt die Ehe als Symbol des Lebens hervorgehoben. Diese sei keine Fiktion. "Sie ist eine anspruchsvolle Reise, manchmal schwierig, auch konfliktvoll, aber so ist das Leben." Der Glaube an Jesus schenke Ehepaaren die Freude, um diesen Weg gemeinsam zu gehen und bewahre sie davor, den Mut zu verlieren.

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15.09.2014
KARDINALSRAT BERÄT SEIT HEUTE WIEDER ÜBER KURIENREFORM

Zum sechsten Mal tagt ab Montag der von Papst Franziskus eingesetzte Kardinalsrat für die Reform der römischen Kurie. Dabei dürften erneut Überlegungen zur künftigen Form und Arbeitsweise der vatikanischen Kongregationen und Räte im Mittelpunkt stehen. Bislang gebe es noch keinen Entwurf einer neuen Kurienverfassung, hatte Vatikansprecher Federico Lombardi nach der Konferenz im Juli erklärt. Die neun Kardinäle des wichtigsten Beratergremiums von Franziskus kommen aus allen Kontinenten. Neben Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und dem Präsidenten des vatikanischen Governatorats, Giuseppe Bertello, sind darunter der Deutsche Kardinal Reinhard Marx und der australische Kurienkardinal George Pell. Franziskus nimmt regelmäßig an den dreitägigen Arbeitstreffen des "K9"-Rats teil.

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15.09.2014
AUßENMINISTER FORDERT STÄRKERE DIPLOMATISCHE ROLLE DEUTSCHLANDS

Deutschland soll nach den Vorstellungen von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) eine aktivere diplomatische Rolle in der Welt spielen. Eine aktivere Außenpolitik beinhalte nicht mehr militärische Interventionen, sondern das Ausschöpfen aller diplomatischen Möglichkeiten, sagte Steinmeier am Sonntagabend bei der Eröffnung des Jüdischen Weltkongresses in Berlin laut Redemanuskript. Auch im Gaza-Konflikt sehe er nur eine diplomatisch errungene Zwei-Staaten-Lösung als Friedensbringer. Steinmeier versicherte, dass sich Deutschland weiterhin für die Sicherheit der jüdischen Gemeinschaft einsetzen und antisemitische Tendenzen bekämpfen werde.

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15.09.2014
GRÖHE WILL LAGE DER DEMENZKRANKEN VERBESSERN

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will die Lage der Demenzkranken in Deutschland verbessern. "Wir brauchen eine bessere Zusammenarbeit in der Versorgung von Demenzkranken von Haus- und Fachärzten mit den Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und den Institutionen, die spezielle Beratungen anbieten", sagte Gröhe der in Oldenburg erscheinenden Nordwest-Zeitung (Montag). 

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13.09.2014
GROßE JUBILÄUMSFEIER IN DER BENEDIKTINERABTEI OTTOBEUREN

Die Benediktinerabtei in Ottobeuren feiert in diesem Jahr ihr 1250jähriges Gründungsjubiläum. Das haben die Mönche zum Anlass genommen, den Menschen außerhalb der Klostermauern die Gelegenheit zu geben, das Leben im Kloster näher kennenzulernen. Das ganze Jahr über gibt es die verschiedensten Veranstaltungen und Angebote. Ein Höhepunkt der Feierlichkeiten war an diesem Samstag das große Klosterfest zur Kreuzerhöhung. Neben einem Sternmarsch und der Möglichkeit zur Besichtigung der Basilika wurde auch ein Festgottesdienst mit dem Augsburger Bischof Konrad Zdarsa gefeiert.

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12.09.2014
KOBELKIRCHE ERSTRAHLT IN NEUEM GLANZ

Nachdem im Mittelalter die Kreuzfahrer das Heilige Land verloren, wurde einer Legende zufolge das Haus Marias in Nazareth von Engeln ins italienische Loreto gebracht. So entwickelte sich Loreto zu einem beliebten Wallfahrtsort und weltweit wurden Kapellen und Kirchen diesem „Heiligen Haus“ nachgebildet. Eine solche steht auch in Neusäß-Westheim - vielen bekannt unter dem Namen "Kobelkirche". Ein Jahr lang wurde das Gotteshaus nun renoviert. Die Kosten von über einer halben Million Euro wurden zum Großteil aus Spenden finanziert. Für die Heiligenfiguren konnten Patenschaften übernommen werden. So kamen weitere 50.000 Euro an Spendengeldern zusammen. Der Abschluss der Renovierungsarbeiten konnte jetzt mit einem Dankgottesdienst gefeiert werden.

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12.09.2014
BUNDESREGIERUNG VERZEHNFACHT FINANZIELLE HILFE FÜR EBOLA-GEBIETE

Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat angekündigt, die finanzielle deutsche Hilfe für die Ebola-Krisengebiete zu verzehnfachen. "Die Situation hat sich dramatisch verschlimmert und droht außer Kontrolle zu geraten", sagte Müller der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitag). Sein Haus wolle die Mittel um neun Millionen auf insgesamt zehn Millionen Euro aufstocken, die der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von Deutschland zur Verfügung gestellt würden.

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12.09.2014
JOURNALISTEN-VERBAND WARNT DEUTSCHE WELLE VOR KOTAU VOR CHINA

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat die Deutsche Welle vor einer "weichgespülten" Berichterstattung über China gewarnt. Die Journalistengewerkschaft forderte den Intendanten des Auslandssenders, Peter Limbourg, am Donnerstag in Berlin auf, China-kritische Stimmen in der Berichterstattung zu unterstützen und nicht zu behindern.

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12.09.2014
GYSI: USA BRECHEN VÖLKERRECHT IM KAMPF GEGEN DEN IS

Der Chef der Linken im Bundestag, Gregor Gysi, hat den USA vorgeworfen, im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) das Völkerrecht zu brechen. Über einen Einsatz müsse der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen entscheiden, sagte Gysi am Freitag im Deutschlandfunk. Das Gremium sei aber nicht angerufen worden. 

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12.09.2014
HASSELFELDT FÜR VERBOT VON ORGANISIERTER SUIZIDBEIHILFE

In der Debatte um die Suizidbeihilfe spricht sich CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt für ein weitgehendes Verbot von Sterbehilfe-Angeboten aus. "Für mich persönlich steht fest, dass organisierte und gewerbsmäßige Sterbehilfe in Deutschland nicht möglich sein sollte", erklärte Hasselfeldt im Gespräch mit der "Passauer Neuen Presse" (Freitag).

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11.09.2014
EINDRUCKSVOLLE STIMMUNG BEIM MAGNUS-FEST IN FÜSSEN

Er gilt als Apostel des Allgäus und wird bis heute von vielen Gläubigen hoch verehrt. Die Geschichte des Heiligen Magnus von Füssen ist nur schwer zu fassen, dennoch wird sein Wirken seit Jahrhunderten in Kunst und Volksfrömmigkeit überliefert. Mit einem Stab soll der Mönch im 8. Jahrhundert einen Drachen und andere wilde Tiere bekämpft haben, besagt die Legende. Der 6. September ist wohl der Todestag des Heiligen, so vermutet man. Deshalb feiert die St. Mang Kirche in Füssen immer an diesem Tag bzw. am darauffolgenden Sonntag ihr Patrozinium. In diesem Jahr hatte sich auch der Augsburger Bischof zu den Festlichkeiten angekündigt.

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11.09.2014
BERGGOTTESDIENST IN GERSTHOFEN

Eine wunderschöne Aussicht, gemeinsames Wandern und die Feier des Gottesdienstes inmitten von hohen Gipfeln: Berggottesdienste erfreuen sich großer Beliebtheit. Für den Besuch eines solchen Gottesdienstes muss man normalerweise – zumindest von Augsburg aus – mindestens eine Stunde Fahrtzeit einplanen. Am vergangenen Wochenende allerdings ist diese Fahrtzeit für die Gläubigen komplett entfallen: Auf dem Müllberg bei Gersthofen fand ein ökumenischer Gottesdienst statt. Und wie es sich für einen richtigen Berggottesdienst gehört, hat er mit einem Aufstieg begonnen:

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10.09.2014
AUDIENZ: PAPST FRANZISKUS ÜBER BARMHERZIGKEIT

Mit welchen Mitteln lehrt „Mutter Kirche“ Barmherzigkeit? Sie geht mit guten Taten voran. Das war die Botschaft von Papst Franziskus bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch. In diesem Rahmen würdigte er auch den Einsatz von Menschen, die Beistand in Alten- und Krankenhäusern spendeten oder sich um eigene bedürftige Familienmitglieder zu Hause kümmerten. Sehen Sie hier den deutschsprachigen Teil seiner Ansprache:

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11.09.2014
KIRCHE SETZT GESPRÄCH ZU ZUKUNFTSFRAGEN AM FREITAG FORT

Mit einem Gesprächsforum in Magdeburg setzt die katholische Kirche in Deutschland ihren Dialog zu Zukunftsfragen fort. Zu dem Treffen am Freitag und Samstag kommen Bischöfe, Theologen sowie Vertreter aus kirchlichen Verbänden und Einrichtungen in die Elbestadt. Die Veranstaltung steht unter dem Motto "Ich bin eine Mission", ein Zitat aus dem Lehrschreiben "Evangelii gaudium" von Papst Franziskus.

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11.09.2014
7.500 DENKMÄLER BUNDESWEIT ÖFFNEN AM SONNTAG IHRE TORE

Dem Thema "Farbe" widmet sich der bundesweite Tag des offenen Denkmals am Sonntag. Dann öffnen wieder mehr als 7.500 archäologische Stätten, Bauten, Gärten und Parks ihre Türen. Die bundesweite Eröffnung findet diesmal in Hamburg statt.

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11.09.2014
STUDIE: VIELE ISLAMISTISCHE KÄMPFER HABEN ÄHNLICHE LEBENSLÄUFE

Radikale Islamisten, die aus Deutschland ausreisen um sich im Ausland einer dschihadistischen Gruppe anzuschließen, verfügen laut Bundesamt für Verfassungsschutz oft über ähnliche Merkmale und Lebensläufe. Das geht aus einer bislang unveröffentlichten Analyse der Behörde über 378 Ausreisende hervor, die der "Berliner Morgenpost" (Donnerstag) vorliegt. Darin wurden Personen erfasst, die Deutschland seit Mitte 2012 etwa Richtung Syrien oder den Irak verlassen haben. Der Analyse liegen Daten sämtlicher Länderpolizeien und Verfassungsschutzbehörden zugrunde.

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11.09.2014
GRÖHE: SUIZIDBEIHILFE DARF KEIN THERAPIE-ANGEBOT WERDEN

In der Debatte um Sterbehilfe hat sich Bundesgesundheitsminister Herrmann Gröhe (CDU) erneut für ein Verbot jeder organisierten Beihilfe zum Suizid ausgesprochen. Zugleich betonte er, die Beihilfe zur Selbsttötung schwerstkranker Menschen solle in Deutschland auch nicht Teil des ärztlichen Therapie-Angebots werden. Vielmehr solle in die palliative Versorgung unheilbar kranker Menschen und in eine humane Sterbebegleitung investiert werden. Je breiter und zuverlässiger die Versorgung auf diesem Gebiet sei, desto weniger Nachfrage nach Beihilfe zur Selbsttötung werde es geben.

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10.09.2014
MARX: KIRCHE WIRD BEITRAG FÜR FLÜCHTLINGE LEISTEN

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat angekündigt, dass die katholische Kirche sich verstärkt um die Hilfe für Flüchtlinge kümmern will. "Wir wollen unseren Beitrag leisten", sagte der Münchner Erzbischof am Dienstagabend beim traditionellen Sankt-Michaels-Empfang der katholischen Kirche in Berlin. Die Situation der Menschen im Irak und Syrien treibe auch die Kirche um. Dies werde auch Thema der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda sein, kündigte er an.

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10.09.2014
BUND WEIST FORDERUNG NACH GRENZKONTROLLEN ZURÜCK

Das Bundesinnenministerium hat die CSU-Forderung nach einer Wiedereinführung von Grenzkontrollen zurückgewiesen. Eine solche Maßnahme sei "als ,Ultima Ratio" an strenge Kriterien geknüpft und komme grundsätzlich nur in "außergewöhnlichen Umständen" in Betracht, zitiert die "Welt" (Mittwoch) eine Sprecherin. Zunächst solle "abgewartet werden, ob die derzeit auf EU-Ebene in Abstimmung befindlichen gemeinsamen Unterstützungsmaßnahmen erfolgreich sind".

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10.09.2014
KERMANI: RELIGIÖSE MINDERHEITEN HABEN IM IRAK KEINE CHANCE MEHR

Der Schriftsteller Navid Kermani glaubt nicht daran, dass das Christentum als prägende Kultur und Religion im Irak noch eine Zukunft hat. Das Misstrauen zwischen den Konfessionen sei gewaltig, so der habilitierte Orientalist am Mittwoch im Deutschlandradio Kultur. Einen Irak mit seiner religiösen Vielfalt werde es nicht mehr geben, so Kermani, der derzeit im Irak ist.

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10.09.2014
MUSLIME FORDERN UNTERSTÜTZUNG IM KAMPF GEGEN EXTREMISMUS

Um einer möglichen Radikalisierung junger Muslime in Deutschland vorzubeugen, hat der Zentralrat der Muslime (ZMD) von der Bundesregierung Unterstützung für die gezieltere Schulung von Imamen in Moscheegemeinden gefordert. "Für die präventive Arbeit brauchen wir Schutzräume und geschultes Personal sowie eine systematische und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Behörden, mit Jugendämtern, Sozialarbeitern und Psychologen", sagte der ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwoch).

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09.09.2014
FORSCHER: 11. SEPTEMBER HAT EINE GANZE GENERATION GEPRÄGT

Auch dreizehn Jahre nach den Terroranschlägen weiß noch fast jeder Bundesbürger, wo er am 11. September 2001 war. Soziologen der Universität Duisburg-Essen haben nun herausgefunden, dass das Ereignis das Lebensgefühl einer ganzen Generation mitgeprägt hat. "Individuen setzen sich in einen persönlichen Bezug zu diesem weltpolitischen Ereignis", sagt Daniela Schiek im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur. Sie führte die Studie zur "Generation 9/11" gemeinsam mit Carsten Ullrich durch.

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09.09.2014
RABBINER ROSEN FORDERT MEHR ENGAGEMENT IM KAMPF GEGEN ARMUT

Zu einem entschlossenen Kampf gegen Armut weltweit hat der Ehrenpräsident des Internationalen Rats der Christen und Juden, David Rosen, aufgerufen. "Wenn wir nicht auf die Bedürfnisse der Armen reagieren, dann reagieren wir nicht auf Gott", sagte der Rabbiner beim Friedenstreffen der katholischen Gemeinschaft Sant'Egidio am Montagabend in Antwerpen.

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09.09.2014
EL SALVADOR: "PADRE TONO" NACH SPANIEN AUSGEREIST

Der wegen Unterstützung der gewalttätigen Mara-Banden in El Salvador zu 30 Monaten Gefängnis verurteilte katholische Geistliche Antonio Rodriguez Lopez-Tercero ist in seiner spanischen Heimat eingetroffen. Dort wurde der in El Salvador wegen seines Einsatzes für die Menschenrechte als "Padre Tono" bekannte Geistliche von Familienangehörigen und Freunden empfangen. Das berichtet die Tageszeitung "Diario CoLatino".

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09.09.2014
KARDINAL SCHLÜPFT IN STIEFEL EINES EX-GUERILLEROS

Mit einer eindrucksvollen Geste hat der kolumbianische Kardinal Ruben Salazar Gomez am Montag (Ortszeit) eine Friedensinitiative von 180 internationalen Firmen sowie der katholischen Kirche unterstützt. Der Erzbischof von Bogota zog sich vor laufenden Kameras des TV-Senders Caracol die Gummistiefel eines demobilisierten Kämpfers der Guerilla-Organisation Farc an.

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08.09.2014
EBOLA-EXPERTE FORDERT KRANKENHÄUSER FÜR WESTAFRIKA

Neue Wege im Kampf gegen Ebola fordert Rene Gottschalk. Der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes und Sprecher des Ständigen Arbeitskreises der Kompetenz- und Behandlungszentren für hochkontagiöse und lebensbedrohliche Erkrankungen beim Robert-Koch-Institut sprach sich in der "Frankfurter Rundschau" (Montag) für die Lieferung kompletter Krankenhäuser nach Westafrika aus.

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08.09.2014
SEEHOFER DROHT MIT GRENZ-KONTROLLEN GEGEN FLÜCHTLINGSSTRÖME

Angesichts wachsender Flüchtlingsströme, die über Österreich und Italien nach Bayern kommen, hat CSU-Chef Horst Seehofer damit gedroht, die Grenzen zu den Nachbarländern stärker zu kontrollieren. In einem Interview mit "BILD" (Montag) sagte Seehofer: "Italien verstößt klar gegen das Schengen-Abkommen. Wenn das nicht abgestellt wird, muss Deutschland ernsthaft erwägen, durch Kontrollen an der Grenze diesen Verstoß zu stoppen."

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08.09.2014
BOSBACH: "SCHARIA-POLIZEI" NOTFALLS MIT NEUEN GESETZEN BEKÄMPFEN

Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), ist notfalls für eine Verschärfung der Gesetze, sollte man der in Wuppertal aufgetauchten "Scharia-Polizei" mit den herrschenden rechtlichen Instrumenten nicht Herr werden. "Meiner Ansicht nach handelt es sich hier um eine Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, weil das Ziel dieser Aktion ja nicht nur darin besteht zu provozieren, sondern auch einen Teil der Bevölkerung einzuschüchtern", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montag). "Sollten Gerichte anderer Auffassung sein, dann werden wir das rechtliche Instrumentarium erweitern müssen, um diese Aktionen zu stoppen."

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08.09.2014
GUTACHTEN: FINANZTRANSAKTIONSSTEUER SOLL MILLIARDEN BRINGEN

Die in Europa geplante Einführung einer Umsatzsteuer auf Finanzmarktgeschäfte soll allein dem deutschen Staat jährliche Erlöse von mindestens 17,6 Milliarden Euro einbringen. Das geht aus einem Gutachten im Auftrag des Bundesfinanzministeriums hervor, über das die "Süddeutsche Zeitung" (Montag) berichtet. Demnach sind theoretisch sogar Einnahmen von bis zu 88 Milliarden Euro möglich. Da aber gewisse Geschäfte wegfallen oder in Länder ohne die Steuer verlagert würden, werde am Ende wohl deutlich weniger zusammenkommen.

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08.09.2014
KARDINAL WOELKI VERABSCHIEDET: BERLIN BLEIBT ZWEITE HEIMAT

Mit einem Festgottesdienst in der überfüllten Berliner Sankt-Hedwigs-Kathedrale hat sich Kardinal Rainer Maria Woelki am Sonntag vom Erzbistum Berlin verabschiedet. Berlin sei ihm in den vergangenen drei Jahren "zu einer zweiten Heimat geworden", betonte der künftige Kölner Erzbischof. Er dankte auch für die Unterstützung aus Politik und Gesellschaft sowie "für das gute ökumenische und geschwisterliche Miteinander". 

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05.09.2014
PFARRERWECHSEL IM BISTUM AUGSBURG

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne – diese Worte von Hermann Hesse passen sehr gut zum Thema Pfarrerwechsel: Am ersten September haben rund 50 Priester im Bistum Augsburg ihre neue Stelle angetreten. Manche sind nach Jahrzehnten, in denen sie eine Gemeinde betreut haben, gewechselt, andere treten zum ersten Mal überhaupt die Leitung einer Pfarrei an. Wir haben einige der "neuen" Priester besucht und uns auch damit beschäftigt, wie die Besetzung von freien Stellen überhaupt funktioniert.

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05.09.2014
JUGENDLICHE IN NIGERIA WOLLEN GEGEN BOKO HARAM KÄMPFEN

In der nordnigerianischen Stadt Maiduguri haben tausende Jugendliche und junge Erwachsene einen schärferen Umgang des Militärs mit der Terrorgruppe Boko Haram gefordert. Nach Berichten nigerianischer Medien vom Freitag hatten am Donnerstag 10.000 junge Menschen im Zentrum von Maiduguri demonstriert und erklärt: Sie seien bereit, den Sambisa-Wald zu erobern. Das große Waldgebiet gilt als ein Rückzugsort der Terroristen.

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05.09.2014
PAPST CHATTET MIT JUGENDLICHEN: WEHRT EUCH GEGEN DEN KRIEG

Bei einem Video-Chat mit Jugendlichen aus fünf Kontinenten hat Papst Franziskus die Jugend zum gemeinsamen Widerstand gegen den Krieg aufgerufen. "Seid auf der Hut! Wenn es Gruppen gibt, die Zerstörung suchen und den Krieg und nicht als Team spielen können, dann verteidigt euch untereinander als Team, als eine Gruppe", sagte er am Donnerstag bei dem Gespräch im sozialen Netzwerk Google Hangout. Die Jugend wolle den Frieden, "und das müsst ihr aus eurem Herzen herausschreien, aus eurem Innersten: 'Wir wollen den Frieden'", so Franziskus zu einem Jungen aus der Türkei.

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05.09.2014
EXPERTEN KRITISIEREN AKTUELLE DEBATTE UM STERBEHILFE

Experten aus Medizin und Psychotherapie haben die aktuelle Diskussion um die Sterbehilfe kritisiert. Es sei zu befürchten, dass Argumente und Art der Debatte jahrelange Bemühungen der Suizidprävention konterkarieren könnten, sagten Vertreter des Nationalen Suizidpräventionsprogramm für Deutschland (NaSPro) am Donnerstag in Hamburg anlässlich des Welttags der Suizidprävention am 10. September.

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05.09.2014
UN: ZAHL DER VERTRIEBENEN IM IRAK ERHÖHT SICH ALARMIEREND

Die Zahl der Vertriebenen im Irak erhöht sich nach Angaben des Welternährungsprogramm (WFP) "in alarmierendem Tempo". Zugleich sei der humanitäre Zugang zu einzelnen Regionen sehr schwierig, erklärte WFP-Regionaldirektor Mohamed Diab am Donnerstag in einer in Berlin veröffentlichten Pressemitteilung. Aufgrund der anhaltenden Kämpfe verschlechtere sich die humanitäre Situation zusehends. Landesweit seien mehr als 1,5 Millionen Menschen auf der Flucht und lebten unter gefährlichsten Bedingungen, viele von ihnen ohne Zugang zu Nahrungsmittel, Wasser und anderen Lebensnotwendigkeiten.

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04.09.2014
FRIEDENSGRUß - ZU VIEL DES GUTEN?

Kein Umarmen, keine Küsse und kein minutenlanges Händeschütteln, stattdessen ein kurzes Nicken, ein schneller Gruß. Geht es nach der vatikanischen Gottesdienstkongregation sieht so künftig der Friedensgruß während der Heiligen Messe aus. In einem Schreiben an die Bischofskonferenzen weltweit mahnte sie zu mehr Nüchternheit beim Friedensgruß, um so kurz vor der Kommunion keine unnötige Unruhe zu stiften. Viele Gläubigen sind verunsichert oder gar in Sorge, dass der Friedensgruß ganz abgeschafft werden könnte. Wir haben mit einigen Augsburgern sowie Pfarrer Ulrich Müller, dem Liturgiereferenten im Bistum Augsburg, über die Thematik gesprochen.

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04.09.2014
MALTESER BEGLEITEN HILFSBEDÜRFTIGE ZUM FRIEDHOF

Vor allem viele ältere und körperlich beeinträchtigte Menschen können oftmals nur von zu Hause aus um ihre Angehörigen trauern. Denn der Weg zum Friedhof ist häufig schwierig und mit vielen Hürden verbunden. Der Friedhofsbesuchsdienst der Augsburger Malteser schafft da Abhilfe – seit rund einem Jahr bringen ehrenamtliche Helfer Menschen, die dazu selbstständig nicht mehr in der Lage sind, zu den Gräbern ihrer Angehörigen und die Nachfrage wird  - vor allem auch wegen des demographischen Wandels – immer größer. Wir haben Martha Kirr auf ihrem Weg zu ihrem verstorbenen Schwager begleitet.

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03.09.2014
AUDIENZ: GOTTESMUTTER MARIA GILT ALS VORBILD DER KIRCHE

Die Gottesmutter Maria als Vorbild der Kirche – darum ging es in der Katechese des Papstes an diesem Mittwoch bei der Generalaudienz. Die Mutterschaft der Maria sei eine „einzigartige“ Mutterschaft, ein Vorbild für die Kirche und alle Gläubigen, so Franziskus. Hier kommt der deutschsprachige Teil in voller Länge:

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03.09.2014
EX-VERFASSUNGSRICHTER GEGEN LOCKERUNG DES STERBEHILFE-VERBOTS

Der frühere Verfassungsrichter Udo Di Fabio warnt vor einer Lockerung des Sterbehilfe-Verbots. "In einer Gesellschaft, die - gar nicht abwertend, sondern beobachtend gemeint - zur Ökonomisierung aller Lebensbereiche neigt, rate ich zu größter Vorsicht", sagte Di Fabio dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwoch). Schnell könne ein von der Verfassung nicht gewollter Druck entstehen, "das eigene Leben zu beenden, um anderen nicht zur Last zu fallen", erklärte der Bonner Staatsrechtler. Eine Gesellschaft, "die ihre Hand zur Selbsttötung reicht, verändert den Umgang mit dem menschlichen Leben".

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03.09.2014
MEDIEN: NUNTIATUR-MITARBEITER ARBEITETE FÜR CSSR-GEHEIMDIENST

Laut einem Medienbericht hat ein heutiger Mitarbeiter der Papst-Botschaft in Berlin im Kalten Krieg für einen kommunistischen Geheimdienst gearbeitet. Wie das Internetportal bild.de am Dienstagabend berichtet, gab der Geistliche Karel Simandl zwischen 1975 und 1990 Informationen aus der katholischen Kirche an den Geheimdienst der damaligen Tschechoslowakei (CSSR) weiter. 

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03.09.2014
DE MAIZIERE: FLÜCHTLINGSSTROM VERLANGT GEMEINSAME ANTWORT DER EU

Angesichts eines wachsenden Flüchtlingszustroms über das Mittelmeer strebt Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) eine engere Zusammenarbeit auf europäischer Ebene an. "Wir erleben dramatische Situationen im Mittelmeer", sagte de Maiziere am Dienstag nach einem Treffen mit seinem italienischen Amtskollegen Angelino Alfano. "Wir müssen besser und kohärent mit den Ländern am südlichen Mittelmeer, aus denen die Flüchtlinge kommen, sowie mit ihren Herkunftsstaaten zusammenarbeiten". Ferner müsse man entschlossener gegen internationale Menschenhändler vorgehen.

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03.09.2014
KARDINAL MARX FORDERT STRATEGIE FÜR FRIEDEN IN NAHOST

In der Debatte um Waffenlieferungen an den Irak hat der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz ein intensives Nachdenken über langfristige Friedenskonzepte gefordert. "Es muss im Extremfall auch möglich sein, Menschen, die mit dem Leben bedroht werden, zu verteidigen", sagte der Münchner Kardinal Reinhard Marx am Dienstag in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Bonn. "Aber wir dürfen dabei eines nicht aus dem Auge verlieren: Wenn Gewalt angewandt wird, um Menschen zu verteidigen, muss ich langfristige Konzepte haben."

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01.09.2014
SPRECHSTUNDE FÜR BEDÜRFTIGE

Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren – das heißt, die ohne Bezahlung einen Dienst für die Gemeinschaft leisten, sind in vielen Bereichen unseres Lebens gar nicht wegzudenken. Sei es bei der Freiwilligen Feuerwehr, im Sportverein oder auch im kirchlichen Leben. Wir haben einen Menschen getroffen, der sich ebenfalls ehrenamtlich engagiert – aber dabei einen etwas anderen Dienst für die Gemeinschaft übernimmt. Und zwar für diejenigen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen: Als Arzt bietet er in den Räumlichkeiten des Katholischen Verbands für soziale Dienst im Bistum eine kostenlose Sprechstunde an.

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02.09.2014
FRIEDENS- UND KONFLIKTFORSCHER: MILITÄRISCHE GEWALT NIMMT AB

Auch wenn die Konflikte in der Ukraine, Nahost und dem Irak aktuell ein anderes Bild vermitteln - historisch betrachtet sei die militärische Gewalt rückläufig, sagte Matthias Dembinski, Vorstandsmitglied in der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung, am Dienstag im Deutschlandradio Kultur. Es gebe einen interessanten Gegensatz zwischen der allgemeinen Wahrnehmung und längerfristigen dokumentierten Trends des Gewaltgeschehens, erklärte Dembinski. So gebe es eine Reihe von wissenschaftlichen Studien über die Anzahl von Kriegen, Toten und Verwundeten, die alle zeigten, "dass die militärische Gewalt seit 1945 kontinuierlich abnimmt".

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02.09.2014
LEPRA-ÄRZTIN RUTH PFAU WIRD 85 JAHRE ALT

Ruth Pfau, international bekannte Lepra-Ärztin und katholische Ordensfrau, wird am 9. September 85 Jahre alt. Der gebürtigen Leipzigerin ist es in den vergangenen mehr als 50 Jahren gelungen, die Zahl der Lepra-Erkrankungen in Pakistan drastisch zu verringern. Nach Schätzungen der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) in Würzburg hat sie fast 55.000 Patienten mit ihrem Team von Lepra geheilt.

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katholisch1.tv - Das Magazin

Aktuelles Magazin (KW 37/2014): u.a. Jubiläum Kloster Ottobeuren, Gottesdienst auf dem Müllberg Gersthofen, Kobelkirche dankt nach Renovierung, christliche Ortsnamen und ihre Geschichte, Magnus-Fest in Füssen
vom 16.09.2014

Das Magazin – Archiv
Die Dekanate im Porträt
27.08.2014
WO KIRCHE ZU HAUSE IST - UNTERWEGS IM DEKANAT KEMPTEN

Mit dem Allgäu verbinden viele von uns vor allem eines: Eine Bilderbuch-Landschaft inmitten grüner Wiesen und hoher Berge. Aber das Allgäu macht nicht nur die Natur aus. Die Region ist reich an Kultur und Geschichte und hat städtisches Leben genauso zu bieten wie das Naturerlebnis. Das ist uns auch bei unserem Besuch im Dekanat Kempten noch einmal bewusst geworden: Der Gegensatz und die Unterschiede zwischen Stadt und Land. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf das tägliche Leben und den Glauben der Menschen.

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Dekanats-Porträts – Archiv
Special
16.09.2014
BISCHOF ANTOINE AUDO ZUR LAGE IN SYRIEN

Im Rahmen der Kundgebung für verfolgte Christen in Augsburg haben wir mit Antoine Audo gesprochen. Er ist Bischof der chaldäisch-katholischen Kirche in Aleppo und konnte uns – sozusagen aus erster Hand –  über die Lage der syrischen Christen berichten.

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15.09.2014
CHRISTLICHE ORTSNAMEN UND IHRE GESCHICHTE

Nomen est Omen – vor allem was schwäbische Ortsnamen angeht. Sie erzählen oft Geschichten über die Entstehung eines Ortes und das Leben der Menschen dort...und kaum einer kennt diese ungewöhnlichen Geschichten hinter den Ortsnamen besser als Wolf-Armin Freiherr von Reitzenstein. Bei einem Vortrag vor der Altaugsburg-Gesellschaft hatte der 73-jährige Namenskundler der Uni München zuletzt skurrile, spannende, vor allem aber interessante Geschichten parat – Nomen ist eben Omen. Wir haben uns mit ihm auf die Suche nach christlichen Ortsnamen und deren Bedeutung gemacht.

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12.09.2014
WALLFAHRTS- KIRCHE "ST. MICHAEL" IN VIOLAU

Wer an Violau denkt, erinnert sich vielleicht sogleich an seine Jugend: jedes Jahr statten hunderte junge Leute aus dem gesamten Bistum dem Bruder-Klaus-Heim, dem  Schullandheim der Diözese, einen Besuch ab. Sie verbringen ihre Zeit mit Gleichaltrigen, erkunden die Natur ringsum und haben jede Menge Spaß. Doch es gibt noch einen weiteren Anziehungspunkt in Violau, der seit Jahrhunderten die Gläubigen anlockt: Die Wallfahrtskirche St. Michael. Was sie so besonders macht und warum Violau immer einen Besuch wert ist, das zeigen wir Ihnen jetzt.

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04.09.2014
WALLFAHRT "ZUM HERRGÖTTLE VON BIBERBACH"

Viele kennen den Ausspruch „Liabs Hergöttle von Biberbach“. Hinter diesem Stoßseufzer und Ausdruck der Verwunderung verbirgt sich eine lange Tradition: Schon seit fast 500 Jahren ist Biberbach ein bekannter und beliebter Wallfahrtsort. Die Pfarrkirche St. Jakobus bietet einen würdigen Rahmen für das "Herrgöttle". Sie wurde im 17. Jahrhundert gebaut - und zwar auch, um der ständig wachsenden Zahl an Wallfahrern gerecht zu werden. Was genau das „Herrgöttle von Biberbach“ eigentlich ist und welche Schätze es in Biberbach noch zu entdecken gibt, das sehen Sie hier:

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28.08.2014
KARDINAL KASPER ÜBER PAPST FRANZISKUS

Kardinal Walter Kasper ist eigentlich im Ruhestand – engagiert sich aber dennoch immer wieder für die Belange der katholischen Kirche. Er zählt weltweit zu den bedeutendsten Theologen und war einer der wichtigsten Berater der Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI.. Auch zu Papst Franziskus hat er ein besonderes Verhältnis. Wie er den lateinamerikanischen Papst sieht und wie dessen Wirken die Christen auf der ganzen Welt beeinflusst, wurde in Kardinal Kaspers Vortrag in Bad Wörishofen deutlich. Wir zeigen Ihnen einige Ausschnitte aus seinem Vortrag zum Thema: „Papst Franziskus und der Aufbruch der Kirche“.

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20.08.2014
MARIENSINGEN MIT TEXTEN IN MUNDART

Die Zeit zwischen Mitte August und Mitte September - auch "Frauendreißiger" genannt - gilt seit jeher als besinnliche Zeit, die ganz besonders dem Mariengebet gewidmet war. Eckpunkte in diesen rund dreißig Tagen waren der sogenannte „Große Frauentag“ an Mariä Himmelfahrt und der „Kleine Frauentag“ an Maria Geburt, dem 8. September – Marienwallfahrten oder Mariengottesdienste finden dann vermehrt statt. Etwas ganz besonderes im Bistum Augsburg ist das alpenländische Mariensingen in der Wallfahrtskirche Maria Hilf in Speiden im Ostallgäu. Dort begehen die Besucher den „Frauendreißiger“ mit jeder Menge Musik sowie Texten in Mundart.

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16.08.2014
GEORG GÄNSWEIN IM INTERVIEW

Wie schafft er es, der "Diener zweier Herren" zu sein? Was sagt er zu den Spekulationen über einen Bischofsposten für ihn in Deutschland? Wie lange hält die Franziskus-Euphorie noch an? Und was hält er von dem Attribut "George Clooney des Vatikans"? Bei seinem Besuch im Wallfahrtsort Maria Vesperbild am Hochfest Mariä Himmelfahrt hatten wir Gelegenheit, Erzbischof Georg Gänswein, den Vertrauten zweier Päpste, all das und noch einiges mehr zu fragen. Sehen Sie hier!

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16.08.2014
KRÄUTER- BOSCHEN: WAS GEHÖRT HINEIN?

Im Allgäu sagt man „Kräuterboschen“, weiter nördlich sind es eher „Kräuterbuschen“ oder „Kräuterbüschel“, die am Hochfest Mariä Himmelfahrt gesegnet werden. Es ist ein alter Brauch, den getrockneten Strauß dann im Stall oder Haus in den Herrgottswinkel zu hängen oder aufzustellen. Die gesegneten Kräuter sollen Schutz und Heil für Mensch und Tier bringen. Wie viele und welche Blumen, Kräuter und Getreidesorten in einen solchen Strauß gehören und wie man ihn bindet, das haben wir für Sie bei einer Expertin im Bauernhofmuseum in Illerbeuren in Erfahrung gebracht.

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14.08.2014
MIT GOTT UNTERWEGS: KIRCHENRUNDWEG IM ALLGÄU

Unterwegs sein und währenddessen dem Glauben einen Platz einräumen – diese Erfahrung suchen viele Christen. Pilgern liegt im Trend. Dabei muss es nicht immer gleich der Jakobsweg mit dem spanischen Santiago de Compostela als Ziel sein. Auch im Allgäu gibt es viele Möglichkeiten, sich in der Natur auf Sinnsuche zu begeben. Der Kirchen- und Glaubensrundweg „Auf seiner Spur“ führt durch das Gemeindegebiet von Oy-Mittelberg. Wir sind die Strecke einmal mit dem Fahrrad abgefahren. Die dazu erschienene Broschüre gibt es in den entsprechenden Pfarrkirchen oder im Tourismusbüro in Oy-Mittelberg.

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07.08.2014
KRÄUTER UND BLUMEN - BEI MARIEN- VEREHRERN HOCH IM KURS

Am 15. August feiern Katholiken das Hochfest Mariä Himmelfahrt – und dazu gehört der Brauch der Kräuterweihe. Seit vielen Jahrhunderten werden Kräuter und Blumen mit Maria in Verbindung gebracht. Da gibt es bildhafte Vergleiche: Die Rose als Königin der Blumen steht für Maria, die Himmelskönigin. Aber auch biblische Überlieferungen, Brauchtum und Volksfrömmigkeit spielen mit rein. Wir haben einen Mann in Pfärrich bei Wangen im Allgäu besucht, für den die Beschäftigung mit Marienpflanzen zu einer Leidenschaft geworden ist.

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06.08.2014
GASTPRIESTER AUS UGANDA IN KAUFERING

Endlich Urlaub – das gilt auch für viele Geistliche im Bistum Augsburg. Einfach mal abschalten und den Alltag hinter sich lassen. Die Kirchen bleiben in dieser Zeit aber nicht geschlossen – dank der vielen Gastpriester aus aller Welt, die derzeit hier bei uns tätig sind. In diesem Jahr sind es insgesamt rund 100, die die Seelsorge und die Betreuung der Gläubigen in der Ferienzeit sicherstellen. Wir haben einen dieser Gastpriester in Kaufering getroffen.

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31.07.2014
INTERVIEW: DIE SITUATION DER KIRCHE IN MEMMINGEN

Seit fast genau einem Jahr gibt es die Pfarreiengemeinschaft Memmingen jetzt. Sie ist ein Zusammenschluss aus insgesamt vier Pfarreien – mit jeweils ganz unterschiedlichen Menschen, Geschichten undTraditionen. Wir haben mit Dekan Ludwig Waldmüller, dem leitenden Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft, gesprochen und ihn natürlich auch gefragt, wie er den Problemen und Herausforderungen, die sich in Memmingen stellen, begegnet:

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28.07.2014
GE(H)ZEITEN: BESINNUNGSWEG IN NESSELWANG

Immer mehr Menschen sind auf der Suche: Auf der Suche nach Glück, nach Orientierung, nach dem Sinn des Lebens. Auch Werte und Entschleunigung spielen eine große Rolle. Und genau da hat die Marktgemeinde Nesselwang angesetzt und den so genannten Besinnungsweg Ge(H)-Zeiten initiiert. Das Projekt hat mittlerweile tausende Besucher aus nah und fern angelockt. Genau das Richtige für einen Sommerausflug mit Tiefgang.

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24.07.2014
WIEDEREINTRITT: "HIER GEHÖRST DU HIN, HIER BIST DU WILLKOMMEN"

Es ist ein schmerzlicher Negativtrend: Die Zahl der Kirchenaustritte im Bistum Augsburg ist im Jahr 2013 gegenüber dem Vorjahr von knapp 7.000 auf etwa 9.500 gestiegen. Demgegenüber gibt es aber auch viele Menschen, die wieder in die Kirche eintreten. Viele merken erst Jahre oder Jahrzehnte später, dass ihnen etwas fehlt. Wir haben eine Frau getroffen, die nach 43 Jahren wieder zurückgekehrt ist und nun sagt: "Es geht mir so gut, wie nie zuvor in meinem Leben."

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21.07.2014
AUSSIEDLER- SEELSORGE: ALLE WEGE FÜHREN NACH ROM

Franz von Assisi ging nach Rom, zum Papst, als er nicht weiter wußte. Diesen Gedanken hatte auch der Bildungsreferent der Spätaussiedlerseelsorge unseres Bistums, Josef Messmer. Wenn es Probleme gibt, dann geh zum Papst, so sagte er sich, und schon war die Idee einer Rom Wallfahrt der Spätaussiedler geboren. Zu Ostern konnten die Mitreisenden Papst Franziskus auf dem Petersplatz mit eigenen Augen sehen. Ein besonderes Erlebnis für die gläubigen Katholiken. Darüber haben sie uns erzählt – und auch darüber, was Wallfahrten eigentlich bedeutet – ein Beispiel von vielen und doch ganz einzigartig.

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11.07.2014
CARILLON: GIGANTISCHES GLOCKENSPIEL IN ILLERTISSEN

In der St.-Martin Kirche in Illertissen befindet sich ein äußerst ungewöhnliches und seltenes Instrument. Das rund zwei Tonnen schwere Carillon ist ein gigantisches Glockenspiel. Es erklingt jeden Tag, das geht automatisch. Aber es kann auch von einem sog. Carilloneur gespielt werden. Wie das geht und wie das klingt zeigen wir Ihnen hier.

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04.07.2014
DER HEILIGE ULRICH - EIN MANN, DER WELTGESCHICHTE SCHRIEB

In diesen Tagen feiert das Bistum Augsburg seinen berühmtesten Heiligen und widmet ihm eine ganze Woche. Der Heilige Ulrich starb am 4. Juli 973 im Alter von 83 Jahren. Wer war dieser Mann wirklich, der als geistlicher und weltlicher Führer die Geschicke seines Bistums leitete und dessen Taten Weltgeschichte schrieben?

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02.07.2014
DAS WALLFAHRTSBILD MARIA KNOTENLÖSERIN

Dass ein Papst das Bistum Augsburg besucht, das passiert höchstens alle Jahrzehnte oder besser gesagt Jahrhunderte - zuletzt immerhin im Jahr 1987, als Papst Johannes Paul II. das Augsburger Priesterseminar einweihte. Dass ein Papst jedoch bevor er Papst wird, nach Augsburg kommt, das ist schon viel wahrscheinlicher und bei Papst Franziskus tatsächlich so passiert. 1985 war der Argentinier in Augsburg und hat von dort auch etwas mit in seine Heimat genommen: Das Bild der Maria Knotenlöserin.

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26.06.2014
AUF DEM WEG ZUM PRIESTERTUM

Vier junge Männer werden an diesem Sonntag von Bischof Konrad Zdarsa im Augsburger Dom zu Priestern geweiht. Sie alle haben Jahre der Vorbereitung und des Lernens hinter sich. Thomas Ruf, Helmut Epp, Simon Stegmüller und Gabriel Bucher sind sich in ihrer Hingabe für Gott und die Menschen ganz ähnlich und doch wieder ganz unterschiedlich im Hinblick auf ihre Lebenswege: Der eine wusste eigentlich schon immer, dass er Priester werden würde, der andere ging den Umweg über das Finanzamt, einer war Automechaniker und in diesem Beruf sogar Lehrlingsausbilder. Wir haben die vier Priesteramtskandidaten kurz vor ihrer Weihe besucht.

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25.06.2014
MEISTERWERK DER ARCHITEKTUR: WALLFAHRTS- KIRCHE MARIA HILF IN KLOSTERLECH- FELD

Wie oft sind sie auf ihrem Weg von Augsburg nach Landsberg oder ins Allgäu schon auf der B 17 an Klosterlechfeld vorbeigefahren – ohne anzuhalten. Genau so oft haben sie eine der schönsten Kirchen im ganzen Bistum Augsburg übersehen: Die Wallfahrtskirche „Maria Hilf auf dem Lechfeld“ – ist ein Kleinod, ein Meisterwerk in Architektur und Ausstattung. Und das gilt nicht nur für die Kirche selbst, sondern für das gesamte Ensemble – das zusammen mit dem Kalvarienberg und der ehemaligen Klosteranlage eine harmonische Einheit bildet. 

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Special – Archiv