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04.05.2015
RENOVABIS-PFINGSTAKTION IN REGENSBURG ERÖFFNET

Mit einem Gottesdienst im Regensburger Dom hat das katholische Osteuropa-Hilfswerk Renovabis am Sonntag seine 23. bundesweite Pfingstaktion eröffnet. Unter dem von Papst Franziskus inspirierten Motto "An die Ränder gehen! Solidarisch mit ausgegrenzten Menschen im Osten Europas" will Renovabis insbesondere Angehörige von Minderheiten, Flüchtlinge und Asylwerber, Opfer des Menschenhandels, Kranke und Menschen mit Behinderungen in den Blick nehmen, betonte Regensburgs Bischof Rudolf Voderholzer in einem Solidaritäts-Appell zum Auftakt: "Renovabis will ihnen eine Stimme geben und ihnen beistehen. Dazu brauchen wir Ihre Hilfe!"

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04.05.2015
KARDINAL MARX RUFT ZU VERSTÄRKTER HILFE FÜR NEPAL AUF

Nach der schweren Erdbebenkatastrophe in Nepal ruft der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, zum Gebet und zur verstärkten Hilfe für die Opfer und deren Angehörige auf. "Angesichts der großen und voraussichtlich noch viele Wochen andauernden Not werden unser Hilfswerk Caritas international und die anderen kirchlichen Werke ihre bereits aufgenommenen Hilfsanstrengungen weiter intensivieren", schrieb Marx in einem am Sonntag in Bonn veröffentlichten Brief an den Bischof von Nepal, Paul Simick: "Auch bin ich gewiss, dass die deutschen Katholiken großherzig für die von der Erdbebenkatastrophe Betroffenen spenden", so der Kardinal wörtlich.

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04.05.2015
APPELLE UND KRITIK BEI BEFREIUNGSFEIER IN KZ-GEDENKSTÄTTE DACHAU

70 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau haben Politiker und Religionsvertreter an die künftigen Generationen appelliert, die Erinnerung an die NS-Verbrechen weiterzutragen. Gerade die jungen Menschen suchten Antworten, wie der "Zivilisationsbruch" des Holocaust möglich geworden sei, betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Sonntag in Dachau. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, sagte mit Blick auf die Jugendlichen: "Ihr seid zwar nicht schuldig, aber ihr tragt Verantwortung!" Bei den Gedenkfeiern wurde aber auch Kritik an den Formen der Erinnerungskultur in der Bundesrepublik laut.

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04.05.2015
PAPST VERTEIDIGT HEILIGSPRECHUNG VON NORDAMERIKA-MISSIONAR

Papst Franziskus hat die Heiligsprechung des spanischen Nordamerika-Missionars Junipero Serra (1713-1784) verteidigt. Häufig konzentriere man sich bei Missionaren wie Serra darauf, gewissenhaft ihre Stärken, "aber vor allem ihre Grenzen und Schwächen" zu untersuchen, sagte der Papst am Samstag in Rom. Er selbst hingegen frage sich, "ob wir heute imstande sind, mit der gleichen Großherzigkeit und dem gleichen Mut auf den Ruf Gottes zu antworten", so Franziskus. Er äußerte sich während eines Gottesdienstes für den Franziskanerpater im Nordamerikanischen Priesterkolleg.

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30.04.2015
PATRONA BAVARIAE - DER COUNTDOWN LÄUFT

Der 1. Mai ist Gedenktag der Patrona Bavariae, an diesem Tag wird der Gottesmutter Maria ganz besonders gedacht. Schließlich ist sie die Schutzheilige Bayerns. Knapp eine Woche später steht sie dann im Bistum Augsburg im Mittelpunkt: Am Samstag, den 9. Mai, ist das Gnadenbild der Maria Knotenlöserin in St. Peter am Perlachturm das Ziel der bayernweiten Marienwallfahrt. Tausende Pilger werden in Augsburg erwartet, es gibt ein vielfältiges Programm für alle Gläubigen. Wir bringen Sie noch einmal auf den neuesten Stand, was die Pilger am 9. Mai zwischen Dom und Perlachturm in Augsburg erwartet:

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30.04.2015
GROßE POLNISCHE PRIESTERWALLFAHRT ZUR KZ-GEDENKSTÄTTE DACHAU

Zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau hat die katholische Kirche Polens eine große Wallfahrt in die Gedenkstätte ausgerichtet. Mehr als 700 Geistliche, darunter 40 Bischöfe, gedachten am Mittwoch ihrer dort ermordeten Landsleute.

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30.04.2015
30.000 MIGRANTINNEN IN ITALIEN ZU PROSTITUTION GEZWUNGEN

In Italien werden landesweit 30.000 Migrantinnen von Menschenhändlern zu Prostitution gezwungen. Das teilte die bischöfliche Stiftung "Migrantes" am Mittwoch in Rom mit. Weitere rund 400.000 Migranten würden als Sklavenarbeiter ausgebeutet, so der Leiter der Stiftung, Giancarlo Perego. Er kritisierte zugleich, dass der Kampf gegen Menschenhandel in Italien nachgelassen habe. Dennoch habe auch das kirchliche Netz von Vereinigungen und Orden dazu beigetragen, dass bislang 12.000 Opfer von Zwangsprostitution und Sklavenarbeit befreit worden seien.

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30.04.2015
KABINETT VERABSCHIEDET GESETZ ZUR HOSPIZVERSORGUNG

Die Bundesregierung will die Versorgung Sterbender verbessern. Dazu verabschiedete das Kabinett am Mittwoch in Berlin ein Gesetz zum Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung. Die Opposition, medizinische Fachorganisationen, Sozialverbände und Kirchen begrüßten das Gesetz im Grundsatz, mahnten aber Nachbesserungen und eine höhere Finanzierung an.

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30.04.2015
EU-PARLAMENT STIMMT FÜR VERBINDLICHE FLÜCHTLINGSQUOTE

Das EU-Parlament hat sich vor dem Hintergrund der Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer für eine verbindliche Quote bei der Aufnahmen von Flüchtlingen ausgesprochen. Abgelehnte Asylbewerber sollten in ihre Heimatländer zurückgeführt werden, heißt es in den am Mittwoch in Straßburg verabschiedeten Entschließungen. Die Parlamentarier hatten in einer dreistündigen Debatte über die Ergebnisse des Sondergipfels der Staats- und Regierungschefs gesprochen, der in der vergangenen Woche in Brüssel stattgefunden hatte. Im Mittelpunkt standen der Zehn-Punkte-Plan zur Migration, mehr Geld für die Seenotrettung und eine bessere Verteilung der Flüchtlinge in die EU.

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29.04.2015
BISCHOF: DEUTSCHE VERTRIEBENE SOLLEN FLÜCHTLINGEN HEUTE HELFEN

Zum 70. Jahrestag des Kriegsendes hat der Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt besonders die Heimatvertriebenen zur Flüchtlingshilfe gemahnt. In einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) erinnerte er am Mittwoch daran, dass nach 1945 Millionen Deutsche aus dem Osten in West- und Mitteldeutschland aufgenommen wurden. "Gerade diejenigen, die das selbst erlebt haben - beziehungsweise ihre Kinder und Enkel - sollten heute ein wenig von dieser Gastfreundschaft zurückgeben", betonte der katholische Oberhirte. "Das wäre aus meiner Sicht eine ideale Form der Erinnerung."

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29.04.2015
KURIENERZBISCHOF: HEILIGES JAHR DIENT UMKEHR, NICHT REKORDEN

Beim von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahr sollen nach den Worten von Kurienerzbischof Rino Fisichella nicht hohe Pilgerzahlen im Vordergrund stehen. "Es muss in erster Linie ein spirituelles Ereignis sein, ein Weg der Umkehr, den die gesamte Kirche geht", sagte der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Neuevangelisierung im Interview des Portals "katholisch.de" (Mittwoch). Es gehe um Qualität, nicht um Quantität.

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29.04.2015
BAN KI MOON IM VATIKAN: KLIMAWANDEL IST DAS WICHTIGSTE THEMA

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat im Vatikan an einer internationalen Konferenz zum Klimaschutz teilgenommen. Der Klimawandel sei das "bestimmende Thema unserer Zeit", zitierte Radio Vatikan am Dienstag aus seiner Eröffnungsrede. Er wirke sich weltweit auf Gesundheit und Wohlstand, Nahrungs- und Trinkwassersicherheit, Migration, Frieden und Sicherheit aus. Vor allem die Ärmsten litten unter den Folgen des klimatischen Wandels, obwohl sie ihn selbst nicht verursacht hätten, so Ban. Die Staatengemeinschaft könne auf die Herausforderungen nur gemeinsam reagieren. Dabei sei sie auf die großen Religionen und die Wissenschaft als Verbündete angewiesen.

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29.04.2015
KATHOLISCHE BISCHÖFE LOBEN ÖKUMENISCHES BIBELPROJEKT

Die Deutsche Bischofskonferenz hat das ökumenische Berliner Kulturprojekt zu den biblischen Zehn Geboten gewürdigt. Es sie ein wichtiger Brückenschlag zwischen Ethik und Ästhetik, sagte der Sekretär der Bischofskonferenz, Pater Hans Langendörfer, am Dienstagabend in Berlin.

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28.04.2015
KÖNIGIN SILVIA BEI VATIKAN-KONFERENZ GEGEN MENSCHENHANDEL

Schwedens Königin Silvia hat im Vatikan an einer Konferenz gegen Menschenhandel mit Kindern teilgenommen. Als erste Rednerin sprach sie am Montag über den besseren Schutz von Kindern vor moderner Sklaverei. Bereits am Vortag hatte sie bei einem Empfang in Rom laut Radio Vatikan (Montag) beklagt, die Kinderrechte seien zu wenig im allgemeinen Bewusstsein verankert. "Wir alle müssen die Kinderrechte in unserem Herzen tragen", sagte sie. Kindern sei meist nicht bewusst, dass sie den verbrieften Anspruch auf gute Behandlung hätten. "Dafür ist jetzt höchste Zeit."

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28.04.2015
ERLASSJAHR: DEUTSCHLAND SOLL STAATENINSOLVENZVERFAHREN FÖRDERN

Die Erlassjahrkampagne hat Deutschland aufgefordert, im Rahmen der G7- Ratspräsidentschaft die Entwicklung eines geordneten Insolvenzverfahrens für überschuldetet Staaten zu fördern. Ein solches Verfahren könnte gesellschaftliche und soziale Lasten der Bevölkerung bei Finanzkrisen deutlich verringern, betonte das entwicklungspolitische Bündnis von über 600 deutschen Organisationen aus Kirche, Politik und Zivilgesellschaft am Montag in Berlin. Es äußerte sich bei der Vorstellung des Schuldenreports 2015.

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28.04.2015
MISSBRAUCHSFÄLLE BEI DOMSPATZEN WERDEN EXTERN UNTERSUCHT

Die Fälle von Misshandlung und sexuellem Missbrauch bei den Regensburger Domspatzen werden von einem unabhängigen Fachmann untersucht. Beauftragt wurde der ortsansässige Rechtsanwalt Ulrich Weber vom Opferhilfeverein Weißer Ring, wie der Regensburger Generalvikar Michael Fuchs am Montag ankündigte. Ziel sei, mit Blick auf die zurückliegenden Fälle mehr Glaubwürdigkeit zu gewinnen, sagte Fuchs der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). "Aufarbeitung und Prävention sind Zwillinge." Webers Abschlussbericht soll in etwa einem Jahr vorliegen.

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28.04.2015
BISCHÖFE MEHRHEITLICH FÜR LIBERALERES KIRCHLICHES ARBEITSRECHT

Die katholischen Bischöfe in Deutschland wollen mehrheitlich ein liberaleres kirchliches Arbeitsrecht. Mehr als zwei Drittel der 27 Bischöfe hätten im Rahmen der Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands (VDD) in Würzburg für Änderungen der kirchlichen Grundordnung gestimmt, teilte die Deutsche Bischofskonferenz in Bonn am Montagabend auf ihrer Homepage mit. Einzelheiten wurden nicht erklärt. In den kommenden Tagen sollten noch einige Änderungsanträge, sogenannte Modi, in den Text eingearbeitet werden, heißt es in der Mitteilung. Das Dokument werde in den kommenden Tagen veröffentlicht.

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27.04.2015
PAPST UND HILFSWERKE RUFEN ZU SPENDEN FÜR OPFER IN NEPAL AUF

Nach dem schweren Erdbeben im Himalaya haben Hilfswerke zu Spenden für die Region aufgerufen. Auch Papst Franziskus sicherte den Opfern und ihren Angehörigen seine Solidarität und Nähe zu. "Ich bete für die Opfer, für die Verletzten und für alle, die unter diesem Unglück leiden müssen", sagte er bei seinem Angelus-Gebet am Sonntag auf dem Petersplatz. Er appellierte an die Welt, den Opfern Hilfe und Solidarität zukommen zu lassen.

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27.04.2015
BISCHOF ACKERMANN: KIRCHE SOLL BEI SEXUALMORAL ORIENTIERUNG GEBEN

Die katholische Kirche soll aus Sicht des Trierer Bischofs Stephan Ackermann bei Fragen der Sexualmoral wieder stärker auf die Menschen zugehen. Obwohl selbst viele Gläubige die offizielle Sexualmoral ablehnten, könne die Kirche mit ihrem reichen Erfahrungsschatz den Menschen Lebensangebote machen, sagte Ackermann am Samstag in Trier. „Grundwerte der Treue und Verlässlichkeit sind Jugendlichen sehr wichtig“, sagte Ackermann beim Themenforum „Sexualität. Leben“ des Bistums Trier in der Moselstadt. Er sprach sich dafür aus, die Menschen nicht zu be- und verurteilen, sondern ihnen Gesprächsangebote zu machen: „Der Weg heißt, Orientierung zu geben in der Vielfalt.“

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27.04.2015
KATHOLIKENKOMITEE ZUFRIEDEN MIT DIALOGPROZESS

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, hat den Dialog zwischen katholischen Laien und Bischöfen in Deutschland gelobt. Über Reformen in der Kirche werde nun offen und kontrovers diskutiert, ohne dass es zu persönlichen Spannungen komme, sagte Glück am Samstag im Gespräch mit "Radio Vatikan". "Vor vier Jahren wäre das noch undenkbar gewesen." Deutlich vorangekommen sei die Debatte beim Thema Frauen in der Kirche. Sie hätten inzwischen einen neuen Stellenwert gewonnen: "Es kommen immer mehr Frauen in die Diözesanleitung, in wichtige Aufgaben", so Glück. Insgesamt gibt es nach seinen Worten in vielen Diözesen eine neue Offenheit zwischen Laien und Amtskirche.

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27.04.2015
INTERNETSEITE INFORMIERT ÜBER HEILIGES JAHR

Über Programm und Verlauf des bevorstehenden Heiligen Jahres informiert ab sofort auch eine Internetseite. Der Vatikan schaltete die Seite www.iubilaeummisericordiae.va am Samstag frei. Sie soll laufend aktualisiert werden. Außer auf Italienisch informiert sie auch in den Sprachen Englisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch und Polnisch. Bisher sind etwa der Text der Ankündigungsbulle und Hintergrundinformationen zur Geschichte der Heiligen Jahre verfügbar.

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24.04.2015
ULRICHSWOCHE 2015

Es ist DIE Festwoche der Katholiken im Bistum Augsburg – und sie feiert in diesem Jahr ihr 60. Jubiläum. Die Ulrichswoche wurde im Jahr 1955 von Bischof Joseph Freundorfer ins Leben gerufen. Seitdem kommen jedes Jahr tausende Gläubige aus allen Ecken des Bistums zu Ehren des Heiligen Ulrich nach Augsburg. In diesem Jahr erwartet die Gläubigen aber eine etwas andere Ulrichswoche als in den vergangenen Jahren. Welche Änderungen es gibt und was in der Woche vom 03. bis zum 11. Juli nicht nur in Augsburg stattfindet, sehen Sie hier:

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24.04.2015
GAUCK BEZEICHNET MASSAKER AN ARMENIERN ALS VÖLKERMORD

Bundespräsident Joachim Gauck hat die Massaker an den christlichen Armeniern im Osmanischen Reich eindeutig als "Völkermord" bezeichnet. "Das Schicksal der Armenier steht beispielhaft für die Geschichte der Massenvernichtungen, der ethnischen Säuberungen, der Vertreibungen, ja der Völkermorde, von der das 20. Jahrhundert auf so schreckliche Weise gezeichnet ist", sagte Gauck am Donnerstagabend im Berliner Dom im Anschluss an einen ökumenischen Gottesdienst.

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24.04.2015
KIRCHE RUFT NACH VEREITELTEM ANSCHLAG ZU DIALOG STATT ANGST AUF

Die katholische Kirche in Frankreich will sich durch das verhinderte Attentat nicht einschüchtern lassen. "Die Katholiken haben keine Angst", heißt es in einer Erklärung der Französischen Bischofskonferenz. Da die Festnahme ein "Klima der Angst und Emotion" geschaffen habe, sei es nun besonders wichtig, den interreligiösen Dialog zu stärken und keine Haltung des Misstrauens zu entwickeln.

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24.04.2015
PAPST SCHIEBT MESSBESUCH EINEN RIEGEL VOR

Von wegen werktags leere Kirchen: Papst Franziskus hat darum bitten lassen, ihm keine Teilnahmewünsche an den Morgenmessen in seiner Kapelle mehr zu schicken. "Wegen der hohen Zahl an Anfragen aus aller Welt" sei es nicht möglich, sämtliche Gesuche zu berücksichtigen, teilte das päpstliche Privatsekretariat laut "Radio Vatikan" mit. Stattdessen werden Interessierte auf die wöchentliche Generalaudienz auf dem Petersplatz verwiesen.

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24.04.2015
HÖCHSTSTAND BEI NEUEINTRITTEN IN ENGLISCHEN FRAUENKLÖSTERN

Die Zahl der Neueintritte in katholische Frauenorden in England und Wales hat den höchsten Stand seit 25 Jahren erreicht. Wie der britische Sender BBC am Donnerstag unter Berufung auf das "Nationale Büro für Berufungen" berichtete, entschieden sich im vergangenen Jahr 45 Frauen für den Eintritt ins Kloster - im Vergleich zu dem niedrigsten Stand von 7 im Jahr 2004. In den 1980er-Jahren lag die Zahl den Angaben zufolge bei rund 80 Frauen im Jahr.

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24.04.2015
BISTUM TRIER DISKUTIERT ÜBER KIRCHLICHE SEXUALMORAL

In Trier beginnt am Nachmittag ein Themenforum des Bistums zu Sexualität und Kirche. Bis Samstag diskutieren die Teilnehmer mit Bischof Stephan Ackermann über das Spannungsfeld zwischen offizieller Sexualmoral und gelebter Praxis. Unter den weiteren Themen sind der Umgang mit Sexualität im Alter, gleichgeschlechtlicher Liebe, verschiedenen sexuellen Identitäten und dem Zölibat.

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23.04.2015
EU-FLÜCHTLINGSGIPFEL HEIZT DISKUSSION ÜBER SEENOTRETTUNG AN

Der Druck auf die EU-Staaten vor dem Flüchtlingsgipfel wächst. Nach Angaben der Bundesregierung ist der am Montag beschlossene Zehn-Punkte-Plan der EU-Außen- und Innenminister Grundlage für die Gespräche der Staats- und Regierungschefs am Donnerstag. Für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stehe außer Frage, dass es zu allererst um den Schutz der Flüchtlinge gehe, erklärte Vizeregierungssprecherin Christiane Wirtz am Mittwoch. Die Ausweitung der Seenothilfe sei daher der erste Punkt des Plans. Politiker und Zivilgesellschaft forderten ein ähnliches Seenotrettungsprogramm wie das im Herbst eingestellte "Mare Nostrum".

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23.04.2015
ENTWICKLUNGSMINISTER BETONT RELIGION ALS VERBINDENDE KRAFT

Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) sieht Religion als Bindeglied in der internationalen Zusammenarbeit. Er erkenne ein gemeinsames Weltethos und ein Wertefundament über alle Religionen hinweg, sagte Müller am Mittwochabend in Berlin. Ein solch verbindender Wert sei etwa die Überzeugung, dass die Würde jedes Menschen unantastbar und unteilbar sei. Der Minister äußerte sich bei einem Podiumsgespräch zu "Religion in der internationalen Zusammenarbeit" der KfW-Entwicklungsbank.

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23.04.2015
VATIKAN WARNT VOR "STIGMATISIERUNG VON MUSLIMEN"

Der Vatikan hat vor einer wachsenden "Stigmatisierung von Muslimen" gewarnt. Eine "große Mehrheit der Muslime" erkenne sich in den gegenwärtigen "Barbareien" nicht wieder, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog. Das Gespräch mit Muslimen sei angesichts der Verfolgungen von Christen durch islamistische Terroristen "nötiger denn je".

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23.04.2015
800 POLNISCHE PRIESTER PILGERN NACH DACHAU

Rund 800 polnische Geistliche gedenken kommenden Mittwoch mit einer Wallfahrt nach Dachau des 70. Jahrestag der Befreiung des dortigen Konzentrationslagers. Nach Angaben der katholischen Polnischen Bischofskonferenz vom Mittwoch handelt es sich um die bislang größte polnische Pilgerfahrt zu der KZ-Gedenkstätte seit Kriegsende. Dort werden die Vorsitzenden der Deutschen und der Polnischen Bischofskonferenz, der Münchner Kardinal Reinhard Marx und der Posener Erzbischof Stanislaw Gadecki, eine Messe feiern.

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21.04.2015
"BAUER SUCHT GOTT" - TRAKTORENWALLFAHRT IN SPEIDEN

Unter dem Motto "Bauer sucht Gott" hatte die Katholische Jugendstelle Kaufbeuren am vergangenen Wochenende eine Traktorensternwallfahrt organisiert. Ziel war der Wallfahrtsort Maria Hilf in Speiden...und dieses kleine Örtchen im Ostallgäu konnte sich am Ende vor Besuchern kaum noch retten. Ob Landwirte, Traktorenfreunde, Neugierige oder Wallfahrer – sie alle feierten ein Glaubensfest der ganz besonderen Art. Wir waren mit dabei!

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22.04.2015
MARX KRITISIERT VERSAGEN DER EU ALS WERTEGEMEINSCHAFT

Angesichts der Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer hat der Vorsitzende der EU-Bischofskommission COMECE, Kardinal Reinhard Marx, ein Versagen der EU als Wertegemeinschaft angeprangert. Die Katastrophe mit Hunderten Toten stelle infrage, wie ernst es die EU "mit den gern zitierten Werten nimmt, auf die sie gegründet ist", sagte Marx am Dienstag in Brüssel. Er forderte die EU auf, dieser menschlichen Katastrophe nicht länger zuzusehen.

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22.04.2015
FAMILIENBISCHOF KOCH EMPFIEHLT PROFIS FÜR SYNODEN-KOMMUNIKATION

Der katholische Familienbischof Heiner Koch empfiehlt den Einsatz von Kommunikationsprofis bei der Weltfamiliensynode im Herbst im Vatikan. "Es kommt nicht nur darauf an, was wir sagen, sondern wie wir es sagen", sagte der Dresdner Bischof im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Dienstag. Denkbar sei der Einsatz von Journalisten bei der Formulierung der Synodenergebnisse. "Ich glaube, dass wir viel Hirnschmalz darauf verwenden müssen, die Kommunikationsprobleme zu lösen", betonte Koch.

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22.04.2015
US-AMERIKANISCHER BISCHOF TRITT NACH MISSBRAUCHSSKANDAL ZURÜCK

Robert Finn, wegen Vertuschung von sexuellem Missbrauch verurteilter US-amerikanischer Bischof, hat sein Amt vorzeitig niedergelegt. Wie der Vatikan am Dienstag mitteilte, nahm Papst Franziskus das Rücktrittsgesuch des 62-jährigen Bistumsleiters von Kansas City-Saint Joseph an.

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22.04.2015
THEOLOGEN UNTERSUCHEN LITURGISCHE ABWEICHUNGEN

Ein Projekt zu Normen und Abweichungen bei liturgischen Handlungen haben Wissenschaftler der Universität Würzburg gestartet. Untersucht werden soll, wie die Akteure in Gottesdiensten und anderen kirchlichen Feiern die Vorgaben anwenden und was sie dazu bewegt, gegebenenfalls davon abzuweichen, wie die Hochschule am Dienstag in Würzburg mitteilte. Dafür wollen der Liturgiewissenschaftler Martin Stuflesser und der Religionspädagoge Hans-Georg Ziebertz Gespräche in vier katholischen deutschen Bistümern führen.

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21.04.2015
FLÜCHTLINGE AUS ERITREA BERICHTEN

Die Bilder von halb verhungerten und verdursteten Menschen auf heillos überfüllten Booten erschrecken uns. Flüchtlinge, die ihr ganzes Erspartes korrupten Menschenhändlern geben, nur um irgendwie ins vermeintliche Paradies Europa zu gelangen und dabei das eigene Leben riskieren. Auch das Wissen, dass dabei so viele ertrinken, hält sie nicht ab. Wir hören all das  in den Nachrichten und Reportagen und wollen es wieder verdrängen. Die Flüchtlinge selbst werden ihre Erlebnisse nie vergessen können. Wir haben mit Menschen gesprochen, die jetzt nach ihrer Flucht im Allgäu leben und wollten von Ihnen wissen, wie die Situation in ihrem Heimatland ist und warum sie das Risiko der Flucht eingehen.

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21.04.2015
ENTSETZEN ÜBER FLÜCHTLINGSDRAMA - SEENOTRETTUNGSAKTION GEFORDERT

Die beiden großen Kirchen in Deutschland haben das Sterben von Bootsflüchtlingen vor den Küsten Europas als "humanitären Skandal" bezeichnet. Daran dürfe sich niemand gewöhnen, so der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, in einer am Montag in Bonn veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. Es brauche sofort eine Seenotrettungsmission in europäischer Verantwortung. Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, nannte das Unglück einen "Weckruf für uns alle".

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21.04.2015
ENTWICKLUNGSMINISTER FORDERT MILLIARDENPROGRAMM FÜR FLÜCHTLINGE

Vor dem EU-Sondergipfel zum Flüchtlingsdrama im Mittelmeer fordert Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) ein EU-Sofortprogramm in Höhe von zehn Milliarden Euro. Damit müsse ein Wirtschafts- und Stabilisierungsprogramm in den Fluchtländern finanziert werden, sagte der Politiker der "Saarbrücker Zeitung" (Dienstag).

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21.04.2015
PAPST SPRICHT IN WASHINGTON "APOSTEL KALIFORNIENS" HEILIG

Papst Franziskus spricht am 23. September in Washington den "Apostel Kaliforniens", Junipero Serra (1713-1784), heilig. Wie Vatikansprecher Federico Lombardi am Montag mitteilte, findet die Zeremonie während der USA-Reise des Papstes im "Nationalheiligtum Basilika der Unbefleckten Empfängnis" statt. Der aus Mallorca stammende Franziskanerpater gründete zahlreiche Missionsstationen im damaligen Vizekönigreich Neuspanien, dem heutigen Kalifornien.

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21.04.2015
BISCHOF KOCH SIEHT STEIGENDEN ERWARTUNGSDRUCK AUF FAMILIENSYNODE

Der katholische Familienbischof Heiner Koch sieht einen gesteigerten Erwartungsdruck auf die Familiensynode im Herbst im Vatikan. Die Auswertung der zweiten Umfrage zur Synodenvorbereitung zeige, dass "man Klarstellungen und Weisungen erwartet, manchmal auch in theologisch grundsätzlichen Fragen wie dem Offenbarungs-, dem Kirchen- oder dem Sakramentenverständnis", sagte der Bischof von Dresden-Meißen der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Montag. Die Zeit dränge, und die Verantwortlichen im Vatikan seien "gut beraten, bis zum Beginn der Synode noch eine engagierte und solide kommunikative und theologische Vorbereitung anzugehen."

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20.04.2015
"SCANMAN" DIGITALISIERT BISTUMSURKUNDEN

Da es für ihn keine konkrete Berufsbezeichnung gibt, wird er oft "Scanman" genannt. Der österreichische Experte Robert Reiter digitalisiert momentan wertvolle Urkunden des Augsburger Diözesanarchivs. Welche Vorteile das für Profi- und Hobbyforscher hat, sehen Sie hier.

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20.04.2015
FRÜHJAHRSVOLLVERSAMMLUNG: DIÖZESANRAT BESCHÄFTIGT SICH MIT FLÜCHTLINGSPROBLEMATIK

Der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Augsburg hat sich bei seiner Frühjahrsvollversammlung intensiv über die Situation der Flüchtlinge in Schwaben und Bayern informiert. Neben aktuellen ethisch-moralischen Themen, zu denen der Diözesanrat regelmäßig Stellung bezieht, geht es aber auch darum, ganz konkret in das Leben der Pfarreien positiv hineinzuwirken. Hildegard Schütz, die neue Vorsitzende des obersten katholischen Laiengremiums der Diözese, zieht nach vier Monaten im Amt eine positive Bilanz.

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20.04.2015
AUSSTELLUNG DES TURINER GRABTUCHS ERÖFFNET

Das Turiner Grabtuch ist seit Sonntag erstmals nach fünf Jahren wieder öffentlich ausgestellt. Bis zum 24. Juni können Besucher das Leinen, das von vielen Christen als Abbild Jesu verehrt wird, im Turiner Dom aufsuchen. Bislang haben sich rund eine Million Menschen angemeldet. Papst Franziskus, der am 21. Juni nach Turin reisen will, sagte am Sonntag in Rom, er hoffe, dass das Grabtuch dabei helfe, in Jesus das "Antlitz des barmherzigen Gottes zu finden".

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20.04.2015
HUNDERTE TOTE BEI SCHIFFSUNGLÜCK - RENZI FORDERT EU-SONDERGIPFEL

Im Mittelmeer sind bei einem neuerlichen Schiffsunglück bis zu 700 Flüchtlinge ertrunken. Laut italienischen Medienberichten kenterte in der Nacht zum Sonntag ein überfülltes Fischerboot 60 Seemeilen nördlich von Libyen im Kanal von Sizilien. Das Unglück ereignete sich anscheinend, als der portugiesische Frachter "King Jacob" dem Schiff nach einem Notruf zu Hilfe kam und die Passagiere des Kutters auf eine Seite drängten.

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20.04.2015
KIRCHEN ERÖFFNEN "WOCHE FÜR DAS LEBEN" ZUM THEMA STERBEHILFE

Die beiden großen Kirche haben am Samstag in Hamburg die bundesweite "Woche für das Leben" eröffnet. Sie steht unter dem Jahresthema "In Würde Sterben" und stellt die gesellschaftliche und politische Debatte über den assistierten Suizid sowie den Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen in den Mittelpunkt. Der Bundestag wird voraussichtlich im Herbst über Gesetzentwürfe zur Sterbebegleitung und Suizidbeihilfe entscheiden.

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20.04.2015
PAPST WÜRDIGT VERSTORBENEN KARDINAL GEORGE ALS "WEISEN HIRTEN"

Papst Franziskus hat den verstorbenen US-Kardinal und früheren Erzbischof von Chicago, Francis George, als "weisen und liebenswürdigen Hirten" gewürdigt. In einem am Wochenende vom Vatikan veröffentlichen Beileidstelegramm erinnerte er an Georges Wirken als Erzbischof und sein Zeugnis als Ordensmann.

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17.04.2015
WO BLEIBT DIE ZEIT? - AUGSBURGER DIÖZESAN FACHTAGUNG FÜR ERZIEHERINNEN UND ERZIEHER

Wo bleibt die Zeit? Dieser Frage ist das Referat Kindertageseinrichtungen des Augsburger Caritasverbandes in dieser Woche bei seiner Fachtagung nachgegangen und hat dabei ganz viele Facetten von moderner Erziehung angesprochen. Kitas sind längst keine "Aufbewahrungsanstalten für Kinder" mehr, sondern könnten neben erzieherischen auch wichtige gesellschaftliche Funktionen erfüllen – wenn man sie lässt. Ein Tag voller Anregungen und neuer Einsichten:

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17.04.2015
KARDINAL KOCH: REFORMATIONSGEDENKEN 2017 FÜR ÖKUMENESCHUB NUTZEN

Kurienkardinal Kurt Koch erhofft sich vom Reformationsgedenkjahr 2017 einen neuen Schub für die Ökumene. Die Christenheit dürfe sich nicht abfinden "mit der zutiefst abnormalen Situation der Spaltung in verschiedene Kirchen", sagte der Präsident des Päpstlichen Einheitsrates am Donnerstagabend in München. Das Jahr 2017 solle daher "im Dreiklang aus Buße, Dankbarkeit und Hoffnung" ökumenisch begangen werden.

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17.04.2015
KARDINAL WOELKI RUFT MEDIEN ZUR ZURÜCKHALTUNG AUF

Kurz vor der zentralen Trauerfeier für die Opfer des Flugzeugabsturzes in Südfrankreich hat der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki die Medien zu Zurückhaltung und Respekt vor den Angehörigen der Opfer aufgerufen. Er erwarte "vor allen Dingen eine notwendige, nötige Distanz", sagte Woelki am Freitagvormittag im Deutschlandfunk. Er wünsche sich, "dass Medien im besten Sinne wirklich das sind, was sie sein wollen, nämlich Mittler zwischen den Menschen, und dass die Bilder und die Worte auch aus dieser Gottesdienstgemeinschaft und dem sich anschließenden Staatsakt heraus dann vielen Betroffenen helfen, mit dem umgehen zu lernen, was dort geschehen ist."

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katholisch1.tv - Das Magazin

Aktuelles Magazin (KW 18/2015): u.a. Patrona Bavariae – Countdown zur Marienwallfahrt, Im Gespräch mit Prälat Wilhelm Imkamp zum Marienmonat Mai, Königsbrunner Tafel, Sozialcafé Werthmanns, Ambulanter Pflegedienst
vom 04.05.2015

Das Magazin – Archiv
Die Dekanate im Porträt
12.01.2015
WO KIRCHE ZUHAUSE IST - UNTERWEGS IM DEKANAT MARKTOBERDORF

Das Dekanat Marktoberdorf entstand vor zwei Jahren aus der Fusion der Dekanate Füssen und Marktoberdorf. In unserer Reihe über die Dekanate im Bistum Augsburg haben wir dort eine große Vielfalt kirchlichen Lebens aber auch beeindruckende Bauwerke in einer wunderschönen Gegend entdeckt. Sehen Sie selbst!

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Dekanats-Porträts – Archiv
Special
01.05.2015
MARIENMONAT MAI - EIN GESPRÄCH MIT WALLFAHRTS- DIREKTOR WILHELM IMKAMP

Der Mai ist der Marienmonat. Aber warum eigentlich? Warum wird Maria gerade in diesem Frühlingsmonat besonders verehrt? Dies und noch mehr haben wir einen Mann gefragt, der es sicher wissen muss: Den Wallfahrtsdirektor von Maria Vesperbild, Prälat Wilhelm Imkamp.  

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29.04.2015
KÖNIGSBRUNNER TAFEL - EIN RETTUNGSANKER FÜR HILFS- BEDÜRFTIGE

Seit fast zehn Jahren versorgt die Königsbrunner Tafel, eine Einrichtung der Augsburger Caritas, jede Woche rund 200 Menschen mit Lebensmitteln und das für einen Unkostenbeitrag von nur einem Euro. Möglich machen vor allem auch die vielen ehrenamtlichen Helfer, die für dieses Projekt viel Zeit und Engagement opfern.

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27.04.2015
AUF DEM WEG ZUM DIAKON - IM PORTRAIT

In einer Woche wird Bischof Konrad Zdarsa zehn junge Männer zu Diakonen weihen – zehn junge Männer, die ihr Leben ganz in den Dienst der Kirche stellen wollen. Auf ihrem Weg zu Gott haben wir drei der angehenden Diakone getroffen – kurz bevor sie sich zu letzten Exerzitien zurückgezogen haben: Florian Bach, Johannes Prestele und Manuel Beege haben uns einen kleinen Einblick in ihr Leben, ihre Gedanken und in ihre wahre Berufung gewährt.

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20.04.2015
WAPPEN - WAS SIE BEDEUTEN UND WIE SIE GEMACHT WERDEN

Über viele Jahrhunderte hinweg haben sich Regeln für die Heraldik, die Wappenkunde, entwickelt. Wir alle kennen Wappen – und auch in der katholischen Kirche sind sie uns vertraut: Bischof Konrad Zdarsa hat – und das ist eigentlich recht ungewöhlich – sein Wappen nach Augsburg mitgenommen. Als Josef Grünwald, Anton Losinger oder Florian Wörner zu Weihbischöfen ernannt und geweiht wurden, mussten sie ein Wappen entwerfen und anfertigen lassen:  Uns hier waren sich alle drei einig: keine Experimente! Sie alle vertrauten sich einem Mann an, der sich wie kaum ein zweiter mit kirchlicher Heraldik auskennt. Der gebürtige Augsburger Professor Franz Bernhard Weißhaar hat die Wappen entworfen und umgesetzt. Wir haben ihn in seinem Haus in Landsberg getroffen.

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17.04.2015
COUNTDOWN LÄUFT - MARIEN- WALLFAHRT NACH AUGSBURG

Der Countdown läuft, das Bistum Augsburg steckt mitten in den Vorbereitungen  - denn bereits in knapp drei Wochen findet die bayernweite Marienwallfahrt nach Augsburg statt. Es ist eine Sternwallfahrt, das heißt: aus ganz Bayern werden Gläubige anreisen. Anders als bei den Patrona Bavariae-Wallfahrten der vergangenen Jahre geht es diesmal nicht zu einem  Wallfahrtsort außerhalb, sondern mitten in die Stadt Augsburg hinein – denn dort steht die Kirche St. Peter am Perlach mit dem Bild der Maria Knötenlöserin, dem Ziel der Wallfahrt. Und so lautet auch das Motto: Mit Maria auf dem Weg, ein JA das befreit! Alle weiteren Infos haben wir jetzt für Sie zusammengefasst!

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16.04.2015
XXL-HAUSPUTZ - DAS REINIGUNGSTEAM IM AUGSBURGER DOM

Wenn die Gläubigen in den Augsburger Dom strömen, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern, ist ihre Arbeit bereits getan. Das Reinigungsteam sorgt Woche für Woche dafür, dass der Dom immer ordentlich und sauber ist, dass die Menschen sich dort wohlfühlen. Eine verantwortungsvolle Aufgabe, vor allem auch wegen der zahlreichen Kostbarkeiten, die sich dort befinden. Wir haben den Putzfrauen im Dom mal über die Schultern geschaut.

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02.04.2015
GESTERN ROT, MORGEN WEIß! - LITURGISCHE GEWÄNDER UND IHRE BEDEUTUNG

In der Karwoche fällt die Farbsymbolik besonders auf. Am Karfreitag trägt der Priester ein rotes Gewand. Damit soll das Blut Jesu symbolisiert werden, das er an diesem Tag für uns vergossen hat. An Ostern wird weiß getragen - die Festfarbe schlechthin. Violett dagegen ist die Farbe der Fastenzeit, der Buße und Beichte. Warum liturgische Gewänder nicht immer die gleiche Farbe haben und welche Kleidervorschriften es für die Geistlichen gibt, zeigen wir Ihnen hier.

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02.04.2015
"HOFFNUNGS- ZEICHEN" AUS HOLZ UND GLAS

Der Künstler Martin Knöferl kombiniert Holz und Glas auf ganz besondere Art und Weise miteinander. Obwohl seine Stücke Schmerz, Leid und Tod zum Ausdruck bringen, strahlen sie doch auch eine unglaubliche Lebensfreude aus. In der Ausstellung "Hoffnungszeichen" sind sie derzeit im Exerzitienhaus Leitershofen zu sehen. Wir waren für Sie dort.

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02.04.2015
OSTERKERZE - ZEICHEN FÜR AUFERSTEHUNG UND EWIGES LEBEN

Die Osterkerze ist das Zeichen für Auferstehung, für ewiges Leben und sie symbolisiert Jesus Christus, das Licht der Welt. Bereits im 10. Jahrhundert gab es den Brauch, in der Osternacht eine große, festlich verzierte Kerze anzuzünden und diese bis Pfingsten bei jeder liturgischen Feier brennen zu lassen. Aber auch darüber hinaus kommt sie regelmäßig zum Einsatz, etwa bei Taufen oder Beerdigungen. Bis es aber soweit ist, braucht es einiges an Geschick und Muße, damit aus einer gewöhnlichen Kerze eine Osterkerze entsteht. Wir haben die Buben und Mädchen des Kindertreffs am Dom beim Osterkerzebasteln besucht.

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19.03.2015
WER IST DER MANN AUF DEM TUCH?

Es ist bis heute eines der größten Rätsel des Christentums und gleichzeitig die bedeutendste und kostbarste Reliquie der katholischen Kirche: Das Turiner Grabtuch ist das wohl am besten erforschte und untersuchte Stück Stoff auf der ganzen Welt. Ist es tatsächlich Jesus Christus, dessen Abbild sich auf diesem Tuch befindet? Diese Frage beschäftigt die Menschen seit 1.800 Jahren. Seit dieser Woche kann das Grabtuch auch in Augsburg in Augenschein genommen werden. Das Diözesanmuseum stellt nicht nur eine originalgetreue Abbildung des Tuches aus, sondern stellt auch die Frage: Wer ist der Mann auf dem Tuch?

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30.03.2015
WORTELSTETTEN: MESNER BAUT EINE "OSTERKRIPPE"

Jeder von uns kennt die Tradition, an Weihnachten eine Krippe aufzustellen, aber nur wenige wissen um den Brauch der Osterkrippen. Kein Wunder, schließlich ist das Aufstellen der oft auch als Passionskrippen bekannten Darstellung des Leides Jesu eher in Südtirol heimisch. Und genau dort wurde ein Mesner aus Wortelstetten im Landkreis Dillingen an der Donau inspiriert, eine solche Krippe für seine Heimatgemeinde zu bauen. Wir haben ihn und seine Osterkrippe besucht.

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27.03.2015
THEATERSCHMIEDE BOBINGEN ZEIGT "MATTHÄUS DER ZÖLLNER"

Wer an Passionsspiele, an das Drama vom Leiden und Sterben Jesu denkt, dem fällt wohl als erstes Oberammergau ein. Denn dort ist diese Tradition schon seit dem 17. Jahrhundert verwurzelt. Eine nicht ganz so lange Tradition haben die Passionsspiele in Bobingen. Trotzdem war das Echo der beiden ersten Aufführungen so groß, dass sich die Bobinger Theaterschmiede auch in diesem Jahr zu einer Aufführung entschlossen hat: "Matthäus der Zöllner" von Martin Bernard wird gespielt und wir durften bei der Generalprobe mit dabei sein.

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25.03.2015
AUF DEN SPUREN JESU - DAS OSTERGESCHEHEN HAUTNAH

Die letzte Woche im Leben Jesu und die Auferstehung greifbar machen – das ist die Idee, die hinter einer ganz besonderen Ausstellung im Tagungshaus Regina Pacis in Leutkirch steckt. Unter dem Titel „Der Auferstehung entgegen – auf den Spuren Jesu“ haben Kinder und Erwachsene noch bis zum 6. April die Möglichkeit, am Ostergeschehen ganz nach dran zu sein. Wir haben uns die Ausstellung mit den Viertklässlern der Grundschule am Oberen Graben in Leutkirch angeschaut.

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24.03.2015
DIE KUNST AM EI - OSTEREIER- MUSEUM NESSELWANG

Ostern ohne Ostereier ist nicht vorstellbar. Doch viele machen sich vermutlich wenig Gedanken über die Bedeutung und die Geschichte der Eier in Verbindung mit Ostern. Früher galt der Karsamstag als der Tag, an dem die Eier bemalt oder gefärbt wurden. Das Ei sollte als Symbol für die Auferstehung Jesu Christi stehen. In der österlichen Liturgie wird seit dem 12. Jahrhundert um die Segnung von Brot, Fleisch - und Eiern gebetet. Neben diesen Hintergründen sind die Eier oft aber auch einfach nett anzusehen. Vor allem, wenn es sich um ganz unterschiedliche und besondere Ostereier handelt. In Nesselwang gibt es deshalb sogar ein ganzjährig geöffnetes Ostereiermuseum, das eine Vielzahl an Exemplaren zeigt.

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17.03.2015
WILLKOMMEN IN DER "WIES IM RIES"

„Die Wies vom Ries“ - gemeint ist die Kloster- und Wallfahrtskirche St. Martin in Mönchsdeggingen in Nordschwaben und egal aus welcher Richtung man kommt, der hohe Kirchturm mit den angeschlossenen Klostergebäuden ist schon von Weitem zu sehen. Lange Zeit lebten hier die Mariannhiller Missionare, ihre Kirche war Gebets- und Rückzugsort zugleich. Heute sind es vor allem Kulturinteressierte, Touristen und Wallfahrer, die zum Gnadenbild „Unserer lieben Frau von Deggingen“ pilgern und St. Martin mit Leben erfüllen.

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18.02.2015
DIE GEHEIMNISSE DER GLOCKEN

„Fest gemauert in der Erden steht die Form, aus Lehm gebrannt – Heute muss die Glocke werden, frisch Gesellen, seid zur Hand“. "Das Lied von der Glocke" von Friedrich Schiller ist eines seiner berühmtesten Gedichte. Glocken sind faszinierend. Früher haben sie die Menschen nicht nur zum Gottesdienst gerufen oder die Stunden gezählt, sie wurden auch bei drohendem Unheil geläutet oder bei besonderen Nachrichten. Doch, welche Töne hören wir eigentlich, wenn die Glocken läuten? Wir haben den Glockensachverständigen des Bistums, Pater Stefan Kling, nach Freihalden begleitet. Dort hat er die Glocken, die im November  geweiht worden waren, begutachtet.

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19.01.2015
MARIENWALLFAHRT - VORBEREITUNGEN IN AUGSBURG LAUFEN

Bis zu 5000 Wallfahrer werden erwartet - Augsburg rüstet sich für die diesjährige Marienwallfahrt. Das Programm der Sternwallfahrt wurde jetzt vorgestellt. 

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22.10.2014
DER AUGSBURGER DOM "NEU AUFGELEGT"

„Der Augsburger Dom – Sakrale Kunst von den Ottonen bis zur Gegenwart“ - so heißt das neue Werk über den Augsburger Mariendom und es schließt eine Lücke: Denn nach dem 2013 erschienenen kleinen Kirchenführer und dem schwarz-weiß illustrierten Inventarband von 1995 ist das Werk ein Novum: seit 1965 wurde nichts Vergleichbares mehr produziert. Mit rund 200 Farbaufnahmen und seinen abwechslungsreichen Textpassagen ist es ein Buch für Jedermann – für den Kunstliebhaber genauso wie für den Gottesdienstbesucher, den der Augsburger Dom schon sein Leben lang begleitet.

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04.07.2014
DER HEILIGE ULRICH - EIN MANN, DER WELTGESCHICHTE SCHRIEB

In diesen Tagen feiert das Bistum Augsburg seinen berühmtesten Heiligen und widmet ihm eine ganze Woche. Der Heilige Ulrich starb am 4. Juli 973 im Alter von 83 Jahren. Wer war dieser Mann wirklich, der als geistlicher und weltlicher Führer die Geschicke seines Bistums leitete und dessen Taten Weltgeschichte schrieben?

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02.07.2014
DAS WALLFAHRTSBILD MARIA KNOTENLÖSERIN

Dass ein Papst das Bistum Augsburg besucht, das passiert höchstens alle Jahrzehnte oder besser gesagt Jahrhunderte - zuletzt immerhin im Jahr 1987, als Papst Johannes Paul II. das Augsburger Priesterseminar einweihte. Dass ein Papst jedoch bevor er Papst wird, nach Augsburg kommt, das ist schon viel wahrscheinlicher und bei Papst Franziskus tatsächlich so passiert. 1985 war der Argentinier in Augsburg und hat von dort auch etwas mit in seine Heimat genommen: Das Bild der Maria Knotenlöserin.

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