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27.03.2015
BRAUCHTUM HAUTNAH: PALMBUSCHEN BINDEN

Als Jesus auf einem Esel in Jerusalem einzog, sollen ihn die Menschen mit Palmzweigen willkommen geheißen haben...und auch heute ist diese Tradition – vor allem in ländlichen Gebieten unseres Bistums – noch recht lebendig. So bringen Katholiken am Palmsonntag einen Palmbuschen mit zur Messe, um ihn dort segnen zu lassen. Wie solche Palmbuschen entstehen, zeigen wir Ihnen jetzt.

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27.03.2015
AUF TROMMELREISE NACH AFRIKA

Das Referat Kindertageseinrichtungen des Augsburger Diözesan-Caritasverbandes und Sabine Slawik, Diözesan-Vorsitzende des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB), hatten das Hilfswerk Misereor eingeladen, mit ihrer „Trommelreise“ für Kinder nach Augsburg zu kommen. Wir waren mit dabei.

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27.03.2015
JEDER ZWEITE BETET - FRAUEN HÄUFIGER ALS MÄNNER

Mehr als die Hälfte aller in der Bundesrepublik lebenden Bürger betet. 31 Prozent wenden sich laut einer "gelegentlich" und 19 Prozent "regelmäßig" an Gott. Das ist das Ergebnis einer am Donnerstag in Stuttgart vom Magazin "Reader's Digest" veröffentlichten Umfrage. Weitere 6 Prozent der rund 1.000 repräsentativ Befragten gaben an, ausschließlich in Krisenzeiten zu beten.

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27.03.2015
BISCHOFSKONFERENZ WERTET ERGEBNISSE DER FAMILIENUMFRAGE AUS

Auf die zweite Befragung der katholischen Basis zu den Themen Familie und Sexualität sind wie im vergangenen Jahr rund 1.000 Seiten Papier bei der Deutschen Bischofskonferenz eingegangen. Die eingesandten Stellungnahmen würden nun ausgewertet, sagte Sprecher Matthias Kopp am Donnerstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Bonn. Die Antworten auf die Fragen seien sowohl über die 27 deutschen Bistümer als auch über viele Verbände und Institutionen eingegangen.

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27.03.2015
RUHRBISCHOF TRIFFT ERNEUT VERTRETER VON HOMOSEXUELLEN

Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck und Vertreter des Forums Essener Lesben und Schwulen (F.E.L.S) haben sich erneut zu einem Gespräch getroffen. Bei dem Austausch in der Katholischen Akademie "Die Wolfsburg" in Mülheim ging es besonders um die Erwartungen an die Familiensynode im Oktober im Vatikan, wie das Bistum Essen am Donnerstag mitteilte.

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26.03.2015
HINTER DEN KULISSEN: HEILIGES GRAB IM DOM ENTSTEHT

Rund um das Osterfest gibt es viele Bräuche: Etwa das Gestalten von Osterkerzen, das Osterfeuer oder – vor allem im nördlichen Schwaben - die Osterbrunnen. Weniger bekannt ist die Tradition der Heiligen Gräber. Sie geht bis ins Mittelalter zurück, als in der Fastenzeit der prunkvolle Hochaltar mit Tüchern verhängt wurde. Es gibt monumentale Kunstwerke, die den ganzen Altarraum ausfüllen und die ganze Geschichte vom Leiden und Sterben Jesu zeigen, aber auch kleinere, die nur den toten Jesus liegend zeigen. Um ein solches Heiliges Grab zu sehen, muss man gar nicht weit fahren: In der Marienkapelle des Doms ist eines zu bewundern. Wir waren beim Aufbau mit dabei.

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26.03.2015
BUNDESWEITE ERÖFFNUNG DER "WOCHE FÜR DAS LEBEN" IN HAMBURG

Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Hamburger Hauptkirche Sankt Katharinen wird am 18. April die bundesweite "Woche für das Leben" eröffnet. Die Aktion der beiden großen Kirchen steht in diesem Jahr unter dem Motto "Sterben in Würde", wie das Erzbistum Hamburg am Mittwoch mitteilte. Der Gottesdienst wird vom Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, und dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, geleitet. Beteiligt sind auch die leitenden Geistlichen in Hamburg, Bischöfin Kirsten Fehrs und Erzbischof Stefan Heße.

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26.03.2015
WEIHBISCHOF ZU FLUGZEUGABSTURZ: EMPÖRUNG UND KLAGE ZULASSEN

Der Münsteraner Weihbischof Dieter Geerlings ist nach Haltern gereist, um Eltern, Schülern und Lehrern des dortigen Joseph-König-Gymnasiums in ihrer Trauer beizustehen. Für Betroffene des Flugzeugabsturzes sei es wichtig, erst einmal ihre Befindlichkeit zur Sprache zu bringen, sagte er am Mittwoch dem Kölner domradio. "Die ist bei jedem Menschen anders. Die einen weinen, die anderen ziehen sich schweigend zurück."

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26.03.2015
KIRCHE FEIERT 500 JAHRE TERESA VON AVILA

Die Weltkirche feiert am Samstag den 500. Geburtstag der Kirchenlehrerin Teresa von Avila (1515-1582). Das Festjahr wurde im Oktober eröffnet. Viele Sonderausstellungen wurden bereits eröffnet, zuletzt am Montag von Königin Sofia eine große Doppelschau mit 200 Teresa-Werken bekannter Maler. Sie sind in Kirchen von Avila und Alba de Tormes zu sehen.

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26.03.2015
STADT MÜNSTER GIBT KEINEN ZUSCHUSS ZUM KATHOLIKENTAG

Die Stadt Münster wird keinen Zuschuss zum dortigen Katholikentag im Jahr 2018 geben. Der Stadtrat lehnte am Mittwochabend eine Vorlage von Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU) ab, die einen Zuschuss von 1,2 Millionen Euro vorsieht. Mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linkspartei wurde beschlossen, den Katholikentag nur durch Sachleistungen zu unterstützen.

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26.03.2015
EIN JAHR NACH TEBARTZ: IN LIMBURG IST KEIN NACHFOLGER IN SICHT

Ein Jahr nach dem Rücktritt des katholischen Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst ist ein Nachfolger noch nicht in Sicht. Rom werde zu gegebener Zeit das Startzeichen zum "Findungsprozess" geben, hieß es am Mittwoch beim Bistum Limburg. Der Apostolische Administrator für das Bistum, Weihbischof Manfred Grothe, sagte, die Bischofskongregation in Rom sehe sich in der Verantwortung dafür, dass ein neuer Bischof in Limburg nicht gleich "verbrannt" werde. Zugleich machte Grothe deutlich, dass man in Limburg daran arbeite, Rom davon zu überzeugen, "dass die jetzige Phase nicht länger dauert als nötig".

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25.03.2015
KIRCHEN BESTÜRZT ÜBER FLUGZEUGABSTURZ IN FRANKREICH

Bischöfe aus mehreren europäischen Ländern haben mit großer Bestürzung auf den Absturz eines Germanwings-Flugzeugs in Südfrankreich reagiert. Die katholische Deutsche Bischofskonferenz bekundete ihre Anteilnahme. "Wir gedenken der Opfer dieses Unglücks, das Menschen plötzlich und unerwartet mitten aus dem Leben gerissen hat", erklärte der Vorsitzende, Kardinal Reinhard Marx (Foto), in Bonn. Zugleich würdigte er den "aufopferungsvollen Dienst" von Einsatzkräften und Notfallseelsorgern.

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25.03.2015
PAPST TRAUERT MIT DEN ANGEHÖRIGEN DER FLUGKATASTROPHE

Tief bestürzt hat Papst Franziskus auf die Flugzeugkatastrophe im Süden Frankreichs reagiert. Den Familien der zahlreichen Opfer, darunter auch Kinder, versichere er seine Nähe, hieß es am Dienstagabend in einem von Kardinalstaatssekretär unterzeichneten Telegramm an den Bischof von Digne, Jean-Philippe Nault. Franziskus bete für die Toten und vertraue sie der Barmherzigkeit Gottes an, "damit er sie in seinem Reich des Friedens und des Lichts aufnehme".

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25.03.2015
ETHISCHE GELDANLAGE: OIKOCREDIT ZIEHT POSITIVE JAHRESBILANZ

Eine positive Bilanz ihres Geschäftsjahres 2014 hat die internationale Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit gezogen. Die Finanzierung für Partnerorganisationen in Entwicklungsländern habe im Vergleich zum Jahr zuvor um 24 Prozent auf 735 Millionen Euro gesteigert werden können, teilte Oikocredit am Dienstag in Frankfurt mit.

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25.03.2015
KARDINAL MÜLLER: KEIN CHRISTENTUM ZU HERABGESETZTEN PREISEN

Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller hat sich nachdrücklich gegen ein Christentum in Lightversion ausgesprochen. "Wer Zweifel hat am ewigen Leben, dem kann die Kirche nicht einfach sagen: Egal, so wichtig ist das auch nicht, Hauptsache, du tust manchmal etwas Gutes", sagte er der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstag). Auch müsse jeder Katholik sonntags zur Messe gehen, sagte der Präfekt der Vatikanischen Glaubenskongregation. "Das ist unsere Agenda und nicht etwa ein Christentum zu herabgesetzten Preisen."

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24.03.2015
WOELKI ZU BLATTERS RELIGIONSVERGLEICH: FIFA-CHEF AUF DIE BANK

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat FIFA-Chef Sepp Blatter für seine Behauptung, der Fußball-Weltverband sei einflussreicher als jede Religion, die Gelbe Karte gezeigt. "Die FIFA hat natürlich beeindruckende Zahlen vorgelegt, über 265 Millionen Kicker gibt es weltweit", sagte Woelki am Montag im Kölner domradio. Doch würden weltweit über zwei Milliarden Christen demnächst Ostern feiern und notfalls ihr Leben für ihren Glauben geben, so der Fan des 1. FC Köln.

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24.03.2015
KIRCHLICHE SOZIALSTATIONEN FORDERN BESSERE RAHMENBEDINGUNGEN

Die von den Kirchen getragenen Sozialstationen erwarten, dass der Gesetzgeber die ihnen entstandene Finanzierungslücke im Bereich der häuslichen Krankenpflege durch eine Neuregelung und Präzisierung im Sozialgesetzbuch (SGB V) schließt. Die Krankenkassen sollten Mehrkosten, die den Sozialstationen aufgrund ihrer Tarifbindung entstehen, nicht mehr als unwirtschaftlich ablehnen können, fordern die Einrichtungen in einer am Montag im Bundestag eingereichten und von knapp 60.000 Personen unterzeichneten Petition. Der Petitionsausschuss nahm die Eingabe während einer Anhörung entgegen, wird seine Entscheidung aber erst zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.

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24.03.2015
MEHR ALS 1.000 KATHOLISCHE MISSIONARE SEIT 1980 GETÖTET

Seit 1980 sind weltweit mehr als 1.000 katholische Missionare und Kirchenmitarbeiter wegen ihres Glaubens getötet worden. Das teilte am Montag der vatikanische Pressedienst Fides mit. Anlass ist der Gedenktag der Jugendbewegung der Päpstlichen Missionswerke in Italien für diese Opfer. Er wird seit 1993 stets am 24. März begangen, dem Jahrestag des Mordes an Erzbischof Oscar Arnulfo Romero von San Salvador (24. März 1980).

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24.03.2015
KRITIK AN NEUREGELUNG DER AUFENTHALTSBEENDIGUNG VON ASYLSUCHENDEN

Sachverständige haben teilweise scharfe Kritik an der geplanten Neuregelung der Aufenthaltsbeendigung für Asylbewerber geübt. In einer Sachverständigenanhörung des Bundestages wandten sie sich am Montag gegen eine Ausweitung der Abschiebehaft und Regelungen zum Einreise- und Aufenthaltsverbot. Weitgehende Zustimmung fanden hingegen humanitäre Regelungen zum Bleiberecht. Auf insgesamt positive Resonanz stieß das Vorhaben bei den Leitern von Ausländerbehörden.

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23.03.2015
PAPST RUFT IN NEAPEL ZUR BEFREIUNG VON MAFIA UND KORRUPTION AUF

Zum Abschluss seines eintägigen Besuchs in Neapel am Samstag ist Papst Franziskus auf der Küstenpromenade der Stadt mit Zehntausenden Jugendlichen sowie mit Familien und alten Menschen zusammengetroffen. Die Jugendlichen der von Arbeitslosigkeit und Mafia-Kriminalität geprägten Region rief er auf, niemals die Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu verlieren und dabei auf Gott zu vertrauen. Er lasse die Menschen niemals im Stich. Zugleich müsse die Gesellschaft aber auch die Alten schätzen. Sie brächten wertvolle Lebensweisheit mit, auf die eine Gesellschaft angewiesen sei.

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23.03.2015
KARDINAL MARX BEHÄLT VORSITZ DER EU-BISCHÖFE

Kardinal Reinhard Marx (61) bleibt Präsident der EU-Bischofskommission COMECE. Die Vertreter der Bischofskonferenzen aus den 28 EU-Mitgliedstaaten bestätigten Marx am Donnerstagabend in Brüssel für weitere drei Jahre als Vorsitzenden, wie die COMECE am Freitag mitteilte. Marx, der zugleich Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und europäisches Mitglied der Kardinalskommission zur Reform der römischen Kurie ist, steht seit 2012 an der Spitze der EU-Bischofskommission. Die COMECE wird von einem Sekretariat in Brüssel unter der Leitung von Generalsekretär Patrick Daly unterstützt.

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23.03.2015
KARDINAL BURKE: HABE DIE PFLICHT, DIE WAHRHEIT ZU VERKÜNDEN

Der US-amerikanische Kardinal Raymond Leo Burke hat sein Nein zu Reformen in der katholischen Ehelehre bekräftigt. "Wir müssen zurückkehren zu dem, was die Kirche immer gelehrt hat", forderte der Kurienkardinal am Freitagabend in Herzogenrath. Davon lasse er sich auch nicht durch etwaige Reformbeschlüsse bei der vatikanischen Bischofssynode zu Ehe und Familie im kommenden Oktober abbringen. "Ich habe als Bischof die Pflicht, die Wahrheit zu verkünden. Ich werde das auch weiter tun." Der Kardinal sprach in Herzogenrath bei Aachen bei der "Kölner Liturgischen Tagung" vor rund 200 Laien und Geistlichen.

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23.03.2015
SCHOTTISCHER KARDINAL O'BRIEN VERLIERT KARDINALSPRIVILEGIEN

Der wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch zurückgetretene frühere Erzbischof von Edinburgh, Keith Michael Patrick O'Brien (77), verliert seine Rechte und Privilegien als Kardinal. Wie der Vatikan am Freitag mitteilte, hat Papst Franziskus den Verzicht des schottischen Kardinals akzeptiert. Aufgrund der Anschuldigungen hatte O'Brien bereits im März 2013 auf die Teilnahme an der Papstwahl im Konklave verzichtet.

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20.03.2015
BISTUMSHAUSHALT VORGELEGT: WO DAS GELD HINGEHT

Was passiert eigentlich mit Ihrer Kirchensteuer? Die meisten Kirchenmitglieder haben auf diese Frage höchstens eine vage Antwort. Dabei ist die Antwort eigentlich gar nicht so schwierig. Das meiste Geld geht zurück zu den Gläubigen – wohin genau, darüber hat sich Ulrich Bobinger mit dem Finanzdirektor der Diözese Augsburg, Klaus Donaubauer, unterhalten, denn der hat in der vergangenen Woche den Bistums-Haushalt für die Jahre 2015 und 2016 vorgestellt.

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19.03.2015
PFARRHEIM KRIEGSHABER: ABRISSPLÄNE VOM TISCH

Für die Pfarrei Heiligste Dreifaltigkeit im Augsburger Stadtteil Kriegshaber waren die letzten Wochen eine Zerreißprobe. Anfang Februar wurde bekannt, dass das St. Vinzenz Hospiz neben der Kirche einen Neubau plant und dafür das bestehende Pfarrheim abgerissen werden soll. Ein Plan, der die finanzielle Zukunft der Pfarrei gesichert hätte. Dafür aber – so empfanden es viele Pfarreimitglieder – hätte man das intensive und facettenreiche Pfarreileben zum Teil geopfert. Ein Sturm der Entrüstung und des Protests brach los - Emotionen und Vernunft im Widerstreit. Viele Gespräche zwischen der Kirchenverwaltung und den verschiedenen Gremien und Gruppen waren nötig. Das Ergebnis wurde am Mittwoch bei einer Pfarrversammlung bekannt gegeben.

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20.03.2015
KATHOLISCHE HILFSWERKE WEISEN AUF WELTWEITE WASSERKNAPPHEIT HIN

Weltweit haben Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser. Am 22. März machen die Vereinten Nationen auf den Missstand aufmerksam. Katholische Hilfswerke fordern Verbesserung. 768 Millionen Menschen weltweit haben nach einer Schätzung von Caritas international keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Anlässlich des Weltwassertages am Sonntag sprechen sich katholische Hilfswerke für eine bessere und gesunde Wasserversorgung für alle Menschen aus. Wie das katholische Hilfswerk am Donnerstag in Freiburg mitteilte, stellt vor allem in Krisengebieten verunreinigtes Trinkwasser für Kinder sowie Alte und Kranke ein lebensgefährliches Risiko dar.

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19.03.2015
WER IST DER MANN AUF DEM TUCH?

Es ist bis heute eines der größten Rätsel des Christentums und gleichzeitig die bedeutendste und kostbarste Reliquie der katholischen Kirche: Das Turiner Grabtuch ist das wohl am besten erforschte und untersuchte Stück Stoff auf der ganzen Welt. Ist es tatsächlich Jesus Christus, dessen Abbild sich auf diesem Tuch befindet? Diese Frage beschäftigt die Menschen seit 1.800 Jahren. Seit dieser Woche kann das Grabtuch auch in Augsburg in Augenschein genommen werden. Das Diözesanmuseum stellt nicht nur eine originalgetreue Abbildung des Tuches aus, sondern stellt auch die Frage: Wer ist der Mann auf dem Tuch?

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20.03.2015
MEDIZINER FÜR RECHTSANSPRUCH AUF VERSORGUNG STERBENDER

Die deutschen Palliativmediziner begrüßen die Absicht der Bundesregierung, die Angebote für sterbenskranke Menschen auszubauen. Bislang gebe es allerdings noch deutliche Lücken in der Versorgung, erklärte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), Lukas Radbruch, am Donnerstag in Berlin. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hatte am Mittwoch einen Gesetzentwurf zum Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland vorgelegt. Die Grünen begrüßten die Initiative Gröhes, bezeichneten sie allerdings als nicht ausreichend.

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20.03.2015
KARDINAL KOCH HOFFT AUF KLÄRUNGEN ZUM REFORMATIONSGEDENKJAHR 2017

Der vatikanische "Ökumeneminister", Kardinal Kurt Koch, erhofft sich vom Reformationsgedenken 2017 Klärungen im Selbstverständnis der protestantischen Kirchen und Gemeinschaften. In der Vergangenheit hätten viele evangelische Theologen den Begriff "Kirche" vermieden und durch "Gemeinde" ersetzt, sagte Koch am Donnerstag in Paderborn. Heute dagegen sähen sich evangelische Kirchen besonders in Europa ausdrücklich als "Kirche" und verstünden die Rede von "kirchlichen Gemeinschaften" als abwertend, ohne dass der jeweilige Kirchenbegriff immer klar bestimmt sei.

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20.03.2015
ACK BERÄT ÜBER GOTTESFRAGE IN DER MODERNEN GESELLSCHAFT

Die Kirchen wollen gemeinsam am Leben orientierte Antworten auf die Frage nach Gott geben. Wie der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), der katholische Bischof Karl-Heinz Wiesemann, am Donnerstag nach der ACK-Mitgliederversammlung in Ludwigshafen erklärte, geht es darum, Christen sprachfähiger in der Gottesfrage zu machen. Die rund 50 Delegierten befassten sich bei ihrem Treffen mit einer wissenschaftlichen Studie zu dem Thema.

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19.03.2015
AUCH IM BISTUM MAGDEBURG KRITIK AM FRAGEBOGEN ZUR FAMILIENSYNODE

Im Bistum Magdeburg gibt es wie in anderen deutschen Diözesen "Unmut" über den zweiten vatikanischen Fragebogen zur Familienseelsorge. "Überladene Fragen, unverständliche Begriffe, der zu knappe Zeitrahmen für die Beantwortung und nicht nachvollziehbare kirchliche Aussagen über Ehe und Familie werden kritisiert", heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Schreiben an die Deutsche Bischofskonferenz.

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19.03.2015
GROTHE ZU AUSSCHREITUNGEN IN FRANKFURT: "FÜR DIALOG BETEN"

Mit Blick auf die gewalttätigen Blockupy-Proteste in Frankfurt hat der Apostolische Administrator des Bistums Limburg, Weihbischof Manfred Grothe, dazu aufgerufen "für die Menschen vor Ort und für einen friedlichen Dialog" zu beten. Demonstrationen seien unverzichtbare Mittel von Meinungsäußerungen in einer demokratischen Gesellschaft, so Grothe. Gewalt aber könne niemals ein Weg sein. "Ich hoffe darauf, dass die gewalttätigen Ausschreitungen sich nicht weiterentwickeln und nicht noch mehr Verletzte zu beklagen sind", sagte Grothe.

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19.03.2015
GESETZENTWURF FÜR BESSERE PALLIATIVVERSORGUNG LIEGT VOR

Sterbenskranke Menschen in Deutschland sollen künftig besser versorgt und unterstützt werden. Dazu hat Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) einen Gesetzentwurf zum Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland vorgelegt, wie Regierungskreise am Mittwoch in Berlin bestätigten. Der Gesetzentwurf geht nun in die Ressortabstimmung.

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19.03.2015
KATHOLISCHE HILFSWERKE BEGRÜßEN ANSTIEG DES ENTWICKLUNGSETATS

Die kirchlichen Hilfswerke Misereor und Brot für die Welt sowie die Stiftung Weltbevölkerung begrüßen die angekündigte Aufstockung des Entwicklungsetats. "Wir begrüßen ausdrücklich den heutigen Haushaltsbeschluss der Bundesregierung", sagte der Hauptgeschäftsführer des katholischen Hilfswerks Misereor, Pirmin Spiegel, am Mittwoch in Aachen. Stiftungsgeschäftsführerin Renate Bähr sprach in Hannover von einem "deutlichen Schritt nach vorne". Sie bemängelte zugleich, das Geld reiche immer noch nicht aus, um das international vereinbarte 0,7-Prozent-Ziel zu erreichen.

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18.03.2015
COMECE-VIZE FORDERT MEHR EINSATZ GEGEN JUGENDARBEITSLOSIGKEIT

Der Vize-Präsident der EU-Bischofskommission COMECE, Bischof Gianni Ambrosio, hat sich besorgt über die steigende Jugendarbeitslosigkeit in Europa geäußert. "Wir müssen mehr Solidarität innerhalb Europas zeigen", forderte Ambrosio am Dienstag in Brüssel auf einer gemeinsamen Veranstaltungen der COMECE und des EU-Parlaments zum Thema "Faire Jobs zur Armutsbekämpfung". Arbeitslose Jugendliche hätten häufig keinen Zugang zur Grundversorgung, kritisierte Ambrosio.

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18.03.2015
KATHOLISCHE ARBEITNEHMER FORDERN LOHNGERECHTIGKEIT FÜR FRAUEN

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) fordert anlässlich des Equal Pay Day am Freitag gleiche Bezahlung für Männer und Frauen. "Es ist ein Armutszeugnis, dass die Bundesrepublik im Vergleich zu anderen europäischen Ländern fast am Ende der Gleichheits-Skala rangiert", sagte die KAB-Bundesvorsitzende Regina-Dolores Stieler-Hinz am Dienstag in Köln. Frauen müssten fast drei Monate länger arbeiten als ihre männlichen Kollegen, um den gleichen Lohn zu bekommen.

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18.03.2015
ERZBISCHOF HEßE UND SPORTBISCHOF LOBEN OLYMPIABEWERBER HAMBURG

In Sachen Olympiabewerbung für die Spiele 2024 hat Hamburg eine erste Hürde genommen. Der Deutsche Olympische Sportbund sprach sich für die Hansestadt aus. Die Freude ist groß - auch bei Hamburgs neuem Erzbischof. Führende katholische Geistliche begrüßen die angenommene Olympiabewerbung Hamburgs für das Jahr 2024. "Ich denke, es ist eine ganz gute Entscheidung", sagte der katholische Sportbischof Jörg Peters dem Kölner domradio (Dienstag). Der neue Hamburger Erzbischof Stefan Heße zeigte sich begeistert. "Ich freue mich riesig, dass Hamburg der Bewerber für die Olympischen Sommerspiele geworden ist", sagte er in der Hansestadt.

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18.03.2015
PAPST: KIRCHE DARF VOR "BOKO HARAM" NICHT KAPITULIEREN

Papst Franziskus hat die nigerianischen Bischöfe aufgefordert, sich durch den Terror der islamistischen Gruppe "Boko Haram" nicht einschüchtern zu lassen. Christen wie Muslime litten in dem afrikanischen Land gleichermaßen unter dem religiösen Extremismus, hieß es in einem am Dienstag vom Vatikan veröffentlichten Brief des Papstes an die Nigerianische Bischofskonferenz. Die Fundamentalisten bezeichneten sich als religiös, "aber sie missbrauchen die Religion, um daraus eine Ideologie zu machen, die ihren Interessen von Unterdrückung und Tod entspricht". Die islamistische Terrorgruppe Boko Haram nannte Franziskus nicht direkt.

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17.03.2015
ORDEN WOLLEN ANDEREN UMGANG MIT WIEDERVERHEIRATETEN GESCHIEDENEN

Mehr "Barmherzigkeit" im Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen und einen anderen Umgang mit dem Scheitern menschlicher Lebensentwürfe wünschen sich die katholischen Orden in Deutschland von der Kirche. In einer am Montag in Bonn veröffentlichten Stellungnahme zur kommenden Weltfamiliensynode im Vatikan erklärte die Deutsche Ordensobernkonferenz (DOK), auch in einer zweiten Zivilehe lebenden Katholiken sollte unter bestimmten Voraussetzungen der Zugang zu den Sakramenten wieder ermöglicht werden.

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17.03.2015
CHRISTLICHE KRANKENHÄUSER FORDERN ORIENTIERUNG AM PATIENTENWOHL

Mit Blick auf die geplante Krankenhausreform fordern die christlichen Krankenhäuser in Deutschland eine verstärkte Orientierung am Patientenwohl. Zudem müssten die Krankenhäuser befähigt werden, sich auf eine wachsende Zahl älterer Menschen einzustellen, erklärten die christlichen Krankenhausverbände am Montag in Berlin. Auch die Notfallversorgung müsse gesetzlich neu geregelt werden. Darüber hinaus müssten Bund und Länder ihrer Verpflichtung nachkommen, die erforderlichen Investitionskosten für die Kliniken bereitzustellen.

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17.03.2015
BISTUM ERFURT: KRITIK AM FRAGEBOGEN ZUR FAMILIENSYNODE

Aus dem Bistum Erfurt kommt Kritik am jüngsten vatikanischen Fragebogen zur Familienseelsorge. "Leider wird durch die komplizierte Sprache das Anliegen zerstört und ins Gegenteil verkehrt", heißt es in einem am Montag in Erfurt veröffentlichten Schreiben an die Deutsche Bischofskonferenz. Darin wertet das Seelsorgeamt des Bistums die eingegangenen Antworten auf 46 Fragen zu verschiedenen Bereichen der Ehe- und Familienpastoral aus.

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17.03.2015
SEEHOFER UND MARX: KEIN STREIT ZWISCHEN KIRCHE UND STAAT

Auch bei heikleren Themen gibt es nach den Worten von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) keinen Streit mit der katholischen Kirche in Bayern. Das gelte auch, wenn etwa beim Thema Asylrecht die Kirche ihre Kernaussagen pointierter formuliere, sagte Seehofer am Montag in München. Beide Seiten sähen unterschiedliche Positionen nicht als Belastung an. Anlass war das an diesem Tag anstehende traditionelle Treffen der bayerischen Bischöfe mit der Staatsregierung. Dieses Mal war der Vorsitzende der Freisinger Bischofskonferenz, der Münchner Kardinal Reinhard Marx, Gastgeber in seinem Erzbischöflichen Palais.

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16.03.2015
PAPST KÜNDIGT AUßERORDENTLICHES HEILIGES JAHR AN

Papst Franziskus hat ein außerordentliches Heiliges Jahr der katholischen Kirche angekündigt. Das sogenannte "Jubiläum der Barmherzigkeit" beginnt am 8. Dezember 2015 und endet am 20. November 2016, wie er am Freitag während eines Bußgottesdienstes im Petersdom mitteilte. Es solle eine "neue Etappe auf dem Weg der Kirche" sein, das Evangelium der Barmherzigkeit allen Menschen zu bringen, sagte der Papst in seiner Predigt. Das letzte ordentliche Heilige Jahr hatte Johannes Paul II. (1978-2005) im Jahr 2000 ausgerufen. Damals kamen insgesamt rund 25 Millionen Pilger und Touristen nach Rom. Turnusgemäß sind solche Jubiläen alle 25 Jahre vorgesehen.

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16.03.2015
VATIKAN: "ISLAMISCHEN STAAT" NOTFALLS MIT GEWALT STOPPEN

Der Vatikan hat erneut bekräftigt, dass der "Islamische Staat" (IS) im Irak und Syrien notfalls mit Gewalt gestoppt werden müsse. Es gelte "alles nur Mögliche" zu tun, "damit ohne Gewalt eine politische Lösung erreicht wird", sagte der vatikanische Vertreter bei den Vereinten Nationen in Genf, Erzbischof Silvano Tomasi, am Wochenende dem katholischen Internetportal "Crux". Er fuhr fort: "Aber wenn das nicht geht, dann wird der Einsatz von Gewalt notwendig sein". Jede Koalition gegen den IS müsse jedoch ein Mandat der Vereinten Nationen haben und die islamischen Staaten des Nahen Ostens umfassen, so Tomasi.

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16.03.2015
RUND 2.000 GÄSTE KAMEN ZUM KONGRESS VON "KIRCHE IN NOT"

Mit einem Gottesdienst ist am Sonntag der Kongress "Treffpunkt Weltkirche" des internationalen katholischen Hilfswerks "Kirche in Not" in Würzburg zu Ende gegangen. Dabei betonte der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke, dass es der Kirche nicht allein darum gehen dürfe, humanitäre Projekte zu fördern, "damit sie gar ihre Sozialgestalt vor der Gesellschaft rechtfertigt". Vielmehr dienten Werke wie "Kirche in Not" dazu, "jene Liebe in der Welt spürbar zu machen, mit der Gott der Welt in Christus begegnete".

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16.03.2015
GLÜCKWÜNSCHE FÜR HEßE AUS KIRCHE UND POLITIK

Hochrangige Vertreter aus Kirche und Politik haben dem neuen Hamburger Erzbischof Stefan Heße zu seiner Weihe gratuliert. Der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterovic, überbrachte Grüße von Papst Franziskus. Er dankte auch Heßes Vorgänger, Erzbischof Werner Thissen, "für die zwölf Jahre, die er weise diese Erzdiözese geleitet hat". Thissen war im März vergangenen Jahres in den Ruhestand getreten. Ebenso dankte der Nuntius dem Übergangsverwalter, Diözesanadministrator Ansgar Thim, dessen Amt mit der Weihe Heßes erlosch.

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13.03.2015
PAPST: BEICHTE DARF KEIN "UNANGENEHMES VERHÖR" SEIN

Eine Beichte darf nach den Worten von Papst Franziskus weder "Folter" noch "unangenehmes Verhör" sein. Es müsse sich um eine "befreiende und menschliche Begegnung" handeln, forderte er am Donnerstag im Vatikan. Ebenso sollten eine Beichte und alle anderen Bußakte zur Barmherzigkeit erziehen. Dazu gehöre auch das Bemühen, die begangenen Sünden, so weit wie möglich, wieder gutzumachen, so Franziskus. Zugleich bekräftigte der Papst, dass es keine Sünde gebe, die nicht verziehen werden könne. Nur wer sich der göttlichen Barmherzigkeit entziehe, könne keine Vergebung erhalten.

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13.03.2015
MARX: SPÜRE WEITHIN STARKE ERMUTIGUNG DURCH DIESEN PAPST

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx sieht auch zwei Jahre nach dem Amtsantritt von Franziskus frischen Schwung in der Kirche. "Ich spüre weithin überall auf der Welt eine starke Ermutigung durch diesen Papst", sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz dem "Münchner Merkur" (Freitag). Die Impulse, die von ihm ausgingen, hätten begonnen zu wirken. Doch zwei Jahre seien noch nicht viel, auch nicht im Hinblick auf die Kurienreform. - Am 13. März jährt sich zum zweiten Mal die Wahl des argentinischen Kardinals Jorge Bergoglio zum Papst.

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13.03.2015
BEIM „JOSEFSTAG“ PERSPEKTIVE FÜR JUGENDLICHE GEFORDERT

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) und der katholische "Jugendbischof" Karl-Heinz Wiesemann (Foto) haben zur Unterstützung benachteiligter Jugendlicher aufgerufen. Beim Auftakt des bundesweiten "Josefstags" der katholischen Jugendsozialarbeit würdigte Ramelow am Donnerstag in Erfurt die Angebote der Kirchen auf diesem Gebiet. Er äußerte seine "Hochachtung" besonders für das ehrenamtliche Engagement. Wiesemann forderte ein "Recht auf Ausbildung" für jeden Jugendlichen. "Kein junger Menschen darf abgeschrieben werden", betonte der Bischof von Speyer, der die Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz leitet.

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13.03.2015
BISCHÖFE, HILFSWERKE UND UN FORDERN MEHR HILFEN FÜR SYRIEN

Vier Jahre nach Beginn des Bürgerkriegs in Syrien fordern Bischöfe, Hilfswerke und die Vereinten Nationen mehr Hilfen für das Land. Die katholischen Bischöfe des Heiligen Landes warnten davor, dass die Ressourcen der Caritas für die Flüchtlingshilfe in Jordanien immer weiter zurückgingen. Unterdessen schwinde die Hoffnung der Flüchtlinge auf Rückkehr in ihre Heimat, so die Bischöfe in der am Donnerstag veröffentlichten Abschlusserklärung zum Ende ihrer Frühjahrsvollversammlung.

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katholisch1.tv - Das Magazin

Aktuelles Magazin (KW 12/2015): u.a. Ausstellung zum Turiner Grabtuch, Haushalt der Diözese Augsburg, Pfarrheim Kriegshaber - Abrisspläne vom Tisch, Weihbischof Grünwald - 20-jähriges Weihejubiläum, Ostereiermuseum Nesselwang
vom 22.03.2015

Das Magazin – Archiv
Die Dekanate im Porträt
12.01.2015
WO KIRCHE ZUHAUSE IST - UNTERWEGS IM DEKANAT MARKTOBERDORF

Das Dekanat Marktoberdorf entstand vor zwei Jahren aus der Fusion der Dekanate Füssen und Marktoberdorf. In unserer Reihe über die Dekanate im Bistum Augsburg haben wir dort eine große Vielfalt kirchlichen Lebens aber auch beeindruckende Bauwerke in einer wunderschönen Gegend entdeckt. Sehen Sie selbst!

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Dekanats-Porträts – Archiv
Special
27.03.2015
THEATERSCHMIEDE BOBINGEN ZEIGT "MATTHÄUS DER ZÖLLNER"

Wer an Passionsspiele, an das Drama vom Leiden und Sterben Jesu denkt, dem fällt wohl als erstes Oberammergau ein. Denn dort ist diese Tradition schon seit dem 17. Jahrhundert verwurzelt. Eine nicht ganz so lange Tradition haben die Passionsspiele in Bobingen. Trotzdem war das Echo der beiden ersten Aufführungen so groß, dass sich die Bobinger Theaterschmiede auch in diesem Jahr zu einer Aufführung entschlossen hat: "Matthäus der Zöllner" von Martin Bernard wird gespielt und wir durften bei der Generalprobe mit dabei sein.

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25.03.2015
AUF DEN SPUREN JESU - DAS OSTERGESCHEHEN HAUTNAH

Die letzte Woche im Leben Jesu und die Auferstehung greifbar machen – das ist die Idee, die hinter einer ganz besonderen Ausstellung im Tagungshaus Regina Pacis in Leutkirch steckt. Unter dem Titel „Der Auferstehung entgegen – auf den Spuren Jesu“ haben Kinder und Erwachsene noch bis zum 6. April die Möglichkeit, am Ostergeschehen ganz nach dran zu sein. Wir haben uns die Ausstellung mit den Viertklässlern der Grundschule am Oberen Graben in Leutkirch angeschaut.

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24.03.2015
DIE KUNST AM EI - OSTEREIER- MUSEUM NESSELWANG

Ostern ohne Ostereier ist nicht vorstellbar. Doch viele machen sich vermutlich wenig Gedanken über die Bedeutung und die Geschichte der Eier in Verbindung mit Ostern. Früher galt der Karsamstag als der Tag, an dem die Eier bemalt oder gefärbt wurden. Das Ei sollte als Symbol für die Auferstehung Jesu Christi stehen. In der österlichen Liturgie wird seit dem 12. Jahrhundert um die Segnung von Brot, Fleisch - und Eiern gebetet. Neben diesen Hintergründen sind die Eier oft aber auch einfach nett anzusehen. Vor allem, wenn es sich um ganz unterschiedliche und besondere Ostereier handelt. In Nesselwang gibt es deshalb sogar ein ganzjährig geöffnetes Ostereiermuseum, das eine Vielzahl an Exemplaren zeigt.

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17.03.2015
WILLKOMMEN IN DER "WIES IM RIES"

„Die Wies vom Ries“ - gemeint ist die Kloster- und Wallfahrtskirche St. Martin in Mönchsdeggingen in Nordschwaben und egal aus welcher Richtung man kommt, der hohe Kirchturm mit den angeschlossenen Klostergebäuden ist schon von Weitem zu sehen. Lange Zeit lebten hier die Mariannhiller Missionare, ihre Kirche war Gebets- und Rückzugsort zugleich. Heute sind es vor allem Kulturinteressierte, Touristen und Wallfahrer, die zum Gnadenbild „Unserer lieben Frau von Deggingen“ pilgern und St. Martin mit Leben erfüllen.

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11.03.2015
PLASTIKFASTEN - DER UMWELT ZULIEBE

Wir ersticken im Plastikmüll!!! Deshalb will die EU den Pro-Kopf-Verbrauch von Plastiktüten einschränken – von derzeit etwa 200 Stück pro Jahr und Verbraucher auf nur noch 45 Tüten. Wie genau dieser Plan nun umgesetzt werden soll, ist noch offen...die Weichen haben die EU-Staaten mit ihrem neuesten Beschluss aber bereits gestellt. Dass auch jeder einzelne etwas für die Reduzierung von Plastikmüll tun kann, zeigt derzeit der Katholische Deutsche Frauenbund im Bistum Augsburg. In Kooperation mit dem Verbraucherservice Bayern hat er die Aktion „Plastikfasten“ ins Leben gerufen – der Umwelt und auch der Gesundheit zuliebe.

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10.03.2015
WORUM GEHT ES BEIM FASTEN EIGENTLICH?

Gibt es einen Unterschied zwischen Fasten und Diät halten? Beides Mal geht es um Verzicht, doch die Zielsetzung scheint doch unterschiedlich. Diät wird gemacht, um ein paar Pfunde zu verlieren, um besser in die Kleidung zu passen, um des Schönheitsideals willen, vielleicht auch – bestenfalls – für die Gesundheit. Und wann wird gefastet? Wir haben mit Pater Thomas gesprochen, dem geistlichen Direktor des Exerzitienhauses in Leitershofen:

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04.03.2015
FASTENBIER: FLÜSSIGES BROT AUS DEM KLOSTER

Alkohol in der Fastenzeit? Na warum denn eigentlich nicht, zumindest dann, wenn es sich um Fastenbier handelt. Gerade in Klöstern war es früher üblich, dass Mönche während der Fastenzeit völlig auf feste Nahrung verzichtet haben. Da Flüssiges erlaubt war, kam ihnen dann die Idee, das dünne Haferbier, welches damals erhältlich war, auf andere Art und Weise zu brauen, um es nahrhafter zu machen. So entstand die Tradition des Bierbrauens in den Klöstern -  die vor allem in Bayern noch vielerorts aufrechterhalten wird.

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20.02.2015
SANTA SANGRE - INSTALLATION IN DER MORITZKIRCHE AUGSBURG

Schon seit über zehn Jahren gibt es während der Fastenzeit immer besondere künstlerische Installationen in der Augsburger Moritzkirche. Diese Tradition wird auch in diesem Jahr fortgeführt - und zwar von der in Mailand lebenden Künstlerin Elizabeth Aro: Sie hat ihr textiles Kunstwerk „Santa Sangre“, also Heiliges Blut, am vergangenen Mittwochabend vorgestellt. Wir waren bei der Eröffnung mit dabei:

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18.02.2015
DIE GEHEIMNISSE DER GLOCKEN

„Fest gemauert in der Erden steht die Form, aus Lehm gebrannt – Heute muss die Glocke werden, frisch Gesellen, seid zur Hand“. "Das Lied von der Glocke" von Friedrich Schiller ist eines seiner berühmtesten Gedichte. Glocken sind faszinierend. Früher haben sie die Menschen nicht nur zum Gottesdienst gerufen oder die Stunden gezählt, sie wurden auch bei drohendem Unheil geläutet oder bei besonderen Nachrichten. Doch, welche Töne hören wir eigentlich, wenn die Glocken läuten? Wir haben den Glockensachverständigen des Bistums, Pater Stefan Kling, nach Freihalden begleitet. Dort hat er die Glocken, die im November  geweiht worden waren, begutachtet.

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23.02.2015
ALTERNATIVE WOHNFORM FÜR SENIOREN IN FÜSSEN

„Gemeinsam statt einsam“ - unter diesem Motto sind die Verantwortlichen des Dr. Elisabeth Seif Hauses der katholisch-evangelischen Sozialstation in Füssen, das Ende letzten Jahres eröffnet wurde, angetreten. Auf vier Stockwerken leben hier Senioren, deren Lebensgeschichte und Gesundheitszustand völlig unterschiedlich ist. Und so verschieden wie die Menschen, so verschieden sind auch die Wohnformen in diesem Haus. Wir haben uns das Projekt vor Ort angesehen:

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17.02.2015
KIRCHENSTEUER - LEDIGLICH ERHEBUNGS- VERFAHREN HAT SICH GEÄNDERT

Von Schulen, über Entwicklungshilfe, bis hin zu Pfarrgemeinden. Das Bistum Augsburg hat, wie alle Bistümer, ganz verschiedene Aufgabenbereiche und dafür ist Geld nötig. Ein großer Teil wird über die Kirchensteuer finanziert und hier gab es zum Jahresanfang eine Änderung, die manch ein kirchensteuerpflichtiges Kirchenmitglied irritiert hat. Eines vorweg: Es wurde keine neue Kirchensteuer eingeführt oder die Steuer erhöht! Es war eine Verfahrensänderung bei der Erhebung der Kapitalertragssteuer und weil allein das schon kompliziert klingt, haben wir beim Leiter des Augsburger Kirchensteueramtes, Stefan Frühwald, nachgefragt, was es mit dieser Änderung auf sich hat.

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23.01.2015
CYBERMOBBING - WAS TUN?

Am 24.1. ist "Welttag der sozialen Kommunikations- mittel". Eingeführt wurde er vor fast 50 Jahren von Papst Paul VI. zum Fest des heiligen Franz von Sales, dem Patron der Journalisten. Heute ist der Tag, der auch als Welttag der Massenmedien bezeichnet wird, aktueller denn je. Medien bestimmen unseren Alltag und wie so oft hat der Umgang mit Handy und Co. viele Vorteile, aber auch negative Seiten. Wie haben mit dem Diplom-Psychologen Michael Leicht vom Erziehungs- und Jugendhilfeverbund Kempten-Oberallgäu über das Thema Cybermobbing gesprochen.

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19.01.2015
MARIENWALLFAHRT - VORBEREITUNGEN IN AUGSBURG LAUFEN

Bis zu 5000 Wallfahrer werden erwartet - Augsburg rüstet sich für die diesjährige Marienwallfahrt. Das Programm der Sternwallfahrt wurde jetzt vorgestellt. 

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21.01.2015
EIN JAHR NEUES GOTTESLOB - WIR ZIEHEN EINE ERSTE BILANZ

Seit einem Jahr ist es nun im Einsatz: Das neue Gotteslob. Der Auslieferung ging im vergangenen Jahr viel Aufregung voraus. Doch wie es immer ist, hinterher freut man sich über das gelungene Werk. Ein Jahr lang singen und beten die Gläubigen in den Pfarreien nun mit ihrem neuen Gotteslob: War es wirklich so ein „gewaltiger Schritt für das Bistum“ wie Bischof Konrad Zdarsa bei der Übergabe des Gotteslobes gesagt hatte? Ein Jahr Gotteslob - Zeit, um eine erste Bilanz zu ziehen.

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14.01.2015
ENTLASTUNG FÜR ELTERN: ERZIEHUNGS- BERATUNGS- STELLEN IM BISTUM AUGSBURG

Eltern in Deutschland brauchen Entlastung. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, die die  Zeitschrift „Eltern“ in Auftrag gegeben hat. Die Katholische Jugendfürsorge im Bistum Augsburg, kurz KJF, bietet überall in der Region genau solche Entlastung an – und zwar in ihren Psychologischen Beratungsstellen für Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung. Dort stehen Fachleute für alle Themen rund um Erziehung mit Rat und Hilfe zur Seite... nur wissen das eben noch viel zu viele Eltern gar nicht. Wir stellen Ihnen daher die Erziehungsberatungsstelle in Donauwörth, stellvertretend für alle Stellen, mal etwas genauer vor.

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22.10.2014
DER AUGSBURGER DOM "NEU AUFGELEGT"

„Der Augsburger Dom – Sakrale Kunst von den Ottonen bis zur Gegenwart“ - so heißt das neue Werk über den Augsburger Mariendom und es schließt eine Lücke: Denn nach dem 2013 erschienenen kleinen Kirchenführer und dem schwarz-weiß illustrierten Inventarband von 1995 ist das Werk ein Novum: seit 1965 wurde nichts Vergleichbares mehr produziert. Mit rund 200 Farbaufnahmen und seinen abwechslungsreichen Textpassagen ist es ein Buch für Jedermann – für den Kunstliebhaber genauso wie für den Gottesdienstbesucher, den der Augsburger Dom schon sein Leben lang begleitet.

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04.07.2014
DER HEILIGE ULRICH - EIN MANN, DER WELTGESCHICHTE SCHRIEB

In diesen Tagen feiert das Bistum Augsburg seinen berühmtesten Heiligen und widmet ihm eine ganze Woche. Der Heilige Ulrich starb am 4. Juli 973 im Alter von 83 Jahren. Wer war dieser Mann wirklich, der als geistlicher und weltlicher Führer die Geschicke seines Bistums leitete und dessen Taten Weltgeschichte schrieben?

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02.07.2014
DAS WALLFAHRTSBILD MARIA KNOTENLÖSERIN

Dass ein Papst das Bistum Augsburg besucht, das passiert höchstens alle Jahrzehnte oder besser gesagt Jahrhunderte - zuletzt immerhin im Jahr 1987, als Papst Johannes Paul II. das Augsburger Priesterseminar einweihte. Dass ein Papst jedoch bevor er Papst wird, nach Augsburg kommt, das ist schon viel wahrscheinlicher und bei Papst Franziskus tatsächlich so passiert. 1985 war der Argentinier in Augsburg und hat von dort auch etwas mit in seine Heimat genommen: Das Bild der Maria Knotenlöserin.

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